Buch Statistik August 2007

August 2007

10 Bücher mit 2790 Seiten



Buch 35/2007

SUB-Abbau

Buch 36/2007

Buch 37/2007

Buch 38/2007

"sagen die Dummköpfe"

Der Krapfen auf dem Sims

Gebrauchs-
anweisung für Dresden

Maria, ihm schmeckts nicht!

Nathalie Sarraute

Max Goldt

Christine von Brühl

Jan Weiler

117 Seiten

176 Seiten

168 Seiten

272 Seiten

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Buch 39/2007

Buch 40/2007

Buch 41/2007

Buch 42 /2007

Solange du da bist

 Schwesternmord  

Ein Mord für Kay Scarpetta 

Miss Lizzie kehrt zurück

Marc Levy


Tess Gerritsen

Patricia Cornwell

Walter Satterthwait

277 Seiten

416 Seiten

413 Seiten

315 Seiten

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Buch 43/2007

Buch 44/2007

Das fünfte Paar

Patricia Cornwell

Paul Burke

335 Seiten

301 Seiten

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gelesen 10, gekauft 2, aktueller SUB 219


Nickname 31.08.2007, 23.21| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: *Buch-Statistik*

Dresden - 1. Tag

Mein erster Dresden-Tag begann mit einem frühen Weckerklingeln um 4.00 Uhr morgens. Zum Flughafen Köln-Bonn brauchte ich mit dem Auto ca. 1 Stunde, um diesen dann in dem Langzeitparkhaus abzustellen. Während des Fluges sollte mich die Frage quälen, ob ich das Licht ausgemacht habe oder nicht. Wie sich später herausstellte, hatte ich glücklicherweise daran gedacht.


Nach meiner Landung um 8.00 Uhr in Dresden machte ich mich mit Bus und Bahn auf in Richtung meines Hotels, was meine Erwartungen voll erfüllte. Ich hatte sogar eine kleine Kochniesche, die ich allerdings nicht brauchte, denn irgendwie kam ich gar nicht so oft zum Essen. Leider belohnte mich meine Waage nicht, obwohl ich die ganzen vier Tage fast permanent auf den Beinen war (meine Füße erholen sich nur langsam von dieser ungewohnten Bewegung).


Ab 10.00 Uhr machte ich dann die Altstadt unsicher. Als erstes begab ich mich zum Grünen Gewölbe, um noch Karten für das Historische Gewölbe zu ergattern. Wenn man sich früh anstellt, erhält man noch am gleichen Tag für den Nachmittag Karten. Über Internet vorbestellen muss also nicht unbedingt sein. Ich bekam Karten für 16.00 Uhr.


Das Grüne Gewölbe (älteste und reichste Schatzkammer Europas) befindet sich in einem Teil des Residenzschlosses. Ich weiß nicht genau, wo das Residenzschloss anfängt und aufhört und was genau dazugehört. Denn die Fassaden sind nicht einheitlich, wahrscheinlich dadurch begründet, dass mehrmals angebaut wurde.



Ahnengalerie - Fürstenzug


Das Residenzschloss ist im 2. Weltkrieg restlos ausgebrannt und wurde wieder neu aufgebaut. Erstmals erwähnt soll es als "Castrum" bereits 1289. Im 18. Jahrhundert ließ August der Starke das Schloss umgestalten.


Nachdem ich einmal das Residenzschloss umrundet hatte und ich auch immer wieder ihr von anderer Seite aufs Neue begegnete, näherte ich mich der Semperoper, die ebenfalls im Krieg zerstört und wieder aufgebaut wurde. Gottfried Semper entwarf dieses Gebäude, sein Sohn Manfred übernahm die Bauleitung 1871 - 1878.





Von innen habe ich die Semperoper erst am 4. Tag besichtigt, da die Besichtigungszeiten nur zur Mittagszeit möglich waren. Zur Zeit wird in der Oper umgebaut, so dass es innen nicht so viel zu fotografieren gab. Die Decken und Säulen in den Vorräumen sind allerdings schon sehr beeindruckend. Falls ich nochmal nach Dresden kommen sollte, werde ich mir doch mal eine Oper anhören. Angeblich sollen akustisch die besten Plätze oben sein. Und das sind noch nicht mal die Teuersten. Merkwürdigerweise wird nur nach guter Sicht bewertet. Dabei ist die Akkustik bei Opern doch das entscheidende, oder?


Neben der Oper ist der Zwinger mit dem Museum "Alte Meister" und der Rüstkammer. Beides habe ich besichtigt. Die Ausstellung der "Alten Meister" fand ich persönlich etwas enttäuschend. Da habe ich schon bessere Gemälde gesehen. Die Rüstkammer allerdings fand ich sehr faszinierend. Besonders beeindruckt hat mich diese Detailliebe in der damaligen Zeit. Kein Schwert, kein Harnisch, dass nicht aufs Kleinste verziert wurde.

Es gibt noch mehrere Museen im Zwinger, doch diese habe ich mir dieses Mal erspart. Vielleicht beim nächsten Mal.


 


Natürlich darf die Frauenkirche in Dresden nicht fehlen. Das Wahrzeichen Dresdens steht auf dem Neumarkt und ist wirklich sehenswert. Auch diese, besonders die Kuppel, ist im Krieg völlig zerstört worden. Der Wiederaufbau der Kuppel ist erst vor wenigen Jahren fertig gestellt worden. In der Frauenkirche selbst war ich nicht, die langen Touristen-Schlangen vor dem Eingang schreckten mich ab. Da ich aber schon so viele Kirchen von innen gesehen habe, ist das für mich nicht wirklich ein Verlust.




Am späten Nachmittag qualmten mir dann dermaßen die Füße, dass ich mir auf der Brühlschen Terrasse ein ausgiebiges Abendessen gönnte. Auch "Balkon Europas" genannt, findet man dort neben der Kunstakademie ein Denkmal von Gottfried Semper. Von der Terrasse aus kann man wunderbar auf die Elbe und die Schiffe sehen oder - von den Restaurants und Cafes aus - die Menschen beobachten, die gemütlich darüber flanieren.






Mein erster Tag in Dredsen zeigte sich erst von der bedeckten Seite, doch gegen Mittag brach die Sonne durch und es wurde ein wunderschöner sonniger und warmer Tag. Gegen abend konnte ich dann die vielen Heißluftballons über Dresden bewundern, die wohl jeden Abend in die Luft geschickt werden.
Aufgefallen ist mir, dass sich zu dieser Jahreszeit sehr viele ältere Leute in Dresden aufhalten. Auf die angebotenen Stadtrundfahrt für fast 20 Euro und auf eine Elbe-Fahrt habe ich deshalb verzichtet, man konnte auch mit Bus und Bahn (Tagesticket 4,50 Euro) bequem überall hinkommen.



Am Rande dann noch dieses:





Die nächsten 3 Tage folgen.



Nickname 17.08.2007, 21.47| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: *On Tour* | Tags: Dresden, Städtetour,

Bin wieder da!!!

Gestern abend bin ich wohlbehalten aus Dresden zurückgekommen. Eine kleine Zitterpartie musste ich noch ausstehen, denn ich konnte mich nicht mehr daran erinnern, ob ich am Sonntag das Licht an meinem Wagen ausgemacht hatte. Während meines Dresden-Aufenthaltes habe ich das verdrängt, aber bei der Landung fing ich an zu zittern. Finde mal jemanden abends im Parkhaus, oberste Etage, der dir bzw. deinem Auto Starthilfe gibt. Aber ich hatte Glück! Das Licht war aus.


Mein Dresden-Kurztrip war sehr schön. Aber irgendwie zu kurz. Ich hätte durchaus noch länger bleiben können. Es gibt soviel in und um Dresden, dass man entdecken kann. Auf jeden Fall ist Dresden eine Reise wert (Bilder und Infos folgen).


Heute habe ich erst mal ausgeschlafen und meine geschundenen Füße gepflegt. Die mussten nämlich Höchstarbeit abliefern. Als bekennende "Fußgängerfaule" bin ich lange Spaziergänge - erst recht nicht Berge rauf und runter - gewöhnt. Zugegeben: Mir fehlte auch das richtige Schuhwerk!


Tja, und dann doch noch eine etwas unangenehme Sache für mich: Heute war ich endlich beim Augenarzt. Meine Netzhautuntersuchung war schon lange überfällig. Leider war das Ergebnis nicht ganz so positiv. Meine Netzhaut denkt anscheinend über eine Trennung nach. Dabei war ich nie böse zu ihr. Jetzt muss ich die mir verhasste Untersuchung nächsten Monat nochmal über mich ergehen lassen und unter Umständen in die Augenklinik. Glücklicherweise gibt es eine Lasertechnik, die sich verabschiedenen Netzhäute ans Auge "tackern" können. Aber scharf darauf bin ich nicht unbedingt.


Das Alter lässt grüßen!
Dafür habe ich eine neue Erkenntnis für mich getroffen: Wer gut frühstückt ist fit für den ganzen Tag! Ertestet und erprobt und für gut befunden ;-)


Nickname 16.08.2007, 23.19| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: *Alltäglich*

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