Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: 4 Punkte

Hartmann und der böse Wolf von Michael Frey Dodillet

Hartmann, Ex-Kommissar und Privatdetektiv wider Willen, soll Hundetrainer Bert Wolf unter die Lupe nehmen. Der hat seit der Eröffnung seiner Nobel-Hundeschule "Alpha Wolf" nicht nur einen Berg Schulden, sondern auch sonst viel Dreck am Stecken. Aber dann liegt Wolf eines Tages ziemlich tot im Wald. Das Rudel der Verdächtigen ist groß. Zusammen mit Gitte-Bruno ermittelt Hartmann undercover in der illustren Welt der Hundefreunde - und stößt auf windige Machenschaften, verschrobene Trainer und bissige Frauchen aus der Schickeria -.

335 Seiten, Bastei-Lübbe-Verlag, LINK zu Amazon


Gitte-Bruno ist eine Hündin, den sich Ex-Kommissar Hartmann extra für seine Undercover-Ermittlungen aus dem Tierheim ausgeliehen hat und die heimliche Heldin in diesem Buch. Denn sie hat eindeutig ihren eigenen Kopf. Hartmann allerdings auch, der nicht viel von konventionellen Ermittlungen hält, auch mal über die Stränge schlägt und einen Dauerstreit mit seinem baufreudigen Nachbarn am Leben erhält. Gleichzeitig taucht er tief in die Welt der Hundebesitzer und Hundeschulen ein und lernt dort sehr interessante und auch skurile Menschen kennen. Zunächst auch Bert Wolf, bis er tot im Wald gefunden wird.
Der ganze Krimi liest sich sehr flüssig, die Vorgehensweise ist schlüssig und humorvoll erzählt. Ein Ermittler mit Ecken und Kanten, der durchaus sympathisch rüber kommt. Ich habe mich bei dem Buch sehr gut amüsiert und unterhalten gefühlt und tappte bis zuletzt im Dunkeln, wer den nun der Täter oder die Täterin ist. Zum Schluss wirkte eine Szene etwas konstruiert, um den Fall aufzuklären, was für mich aber nicht weiter schlimm war. Ein wunderbares schnell zu lesendes Buch für Zwischendurch, besonders für Hundeliebhaber.

Dies ist der erste Fall von Hartmann, weitere sollen aber folgen. 


Nickname 06.10.2017, 00.00 | (0/0) Kommentare | PL

Der Verstand ist ein durchtriebener Schuft von Guido Eckert

DER ERSTE RATGEBER DER ZEIGT, DASS WEISHEIT ERLERNBAR IST

Eine weit verbreitete Ansicht über die Weisheit geht davon aus, dass Weisheit etwas sei, das sich zwar mühsam, aber ganz automatisch mit zunehmendem Alter einstelle. Diese Ansicht ist in zweierlei Hinsicht falsch.

Zum einen ist nicht jeder Greis zwangsläufig weise. Zum anderen lässt sich Weisheit durchaus kultivieren und auch schon in jüngeren Jahren praktizieren. Und um diese Praxis geht es in dem neuen Buch von Guido Eckert. Es lehrt Weisheit. Es zeigt konkret, welche Blockaden im Denken gelöst werden müssen, um weise zu werden. In zehn Schritten. Für jeden Bildungsgrad, ohne Vorkenntnisse.
In 10 Schritten lernt man beispielsweise ganz konkret,
• wie man tatsächlich in der Gegenwart leben kann
• wie man endlich mit seinem Unverstehen besser umgeht
• wie man sich wirklich aussöhnt mit seinen Verletzungen
• wie man richtig hingebungsvoll ist und das eigene Ich vergisst
• wie man endgültig loslässt und mit sich selbst in Frieden lebt
• wie man unglaubliche Potentiale in sich erweckt
Kurz: Eine praktische Anleitung, wie man dem durchtriebenen Verstand seine Grenzen aufzeigt, wenn er es mal wieder übertreibt. Jedes Kapitel pustet das Hirn frei und dient dem Weg zur Weisheit. – Geht das? Und ob!

256 Seiten, Solibro-Verlag, LINK zu Amazon


Ob Weisheit wirklich so erlernbar ist, weiß ich nicht. Aber sicherlich liefert dieses Buch eine interessante Zusammenfassung sämtlicher Weisheitsbücher, alltagstauglich und verständlich dargestellt. Natürlich ist man nicht weiser, wenn man dieses Buch gelesen hat, aber ein wenig klüger. Und man muss die unzähligen anderen Bücher nicht mehr lesen. Das hat ja Guido Eckert schon für uns getan. Manche Themen sind ein wenig schwerfälliger zu lesen, andere dagegen sehr humorvoll. Es lohnt sich aber. Einiges weiß man schon aus anderer Lektüre, anderes ist neu oder auf neue Art und Weise formuliert, so dass es durchaus den einen oder anderen Aha-Effekt geben könnte. Für mich war das durchaus eine interessante und inspirierende Lektüre, auch wenn ich jetzt kein Stück weiser bin. Aber mein Verstand ist auch ganz schön durchtrieben.



Nickname 03.10.2017, 00.00 | (0/0) Kommentare | PL

Kein guter Ort von Bernhard Stäber

Der Psychologe Arne Eriksen lebt und arbeitet in der Nähe der Rabenschlucht, an der es vor 10 Jahren in dem dortigen Hotel zu einer Familientragödie und zwei Todesfällen kam. Die Ermittlerin Kari Bergland, die in Bergen wohnt, vermittelt dem Psychologen die Tochter ihres Chef, Janne Nygard, für eine Drogentherapie. Janne ist fasziniert von dem 10 Jahre alten Fall und bringt durch ihre Neugierde die Nachforschungen an diesem Fall ins Rollen, deren Faszination sich keiner entziehen kann.

Bastei Lübbe, 448 Seiten, LINK zu Amazon




"Kein guter Ort" ist bereits der dritte Fall von Psychologe Arne Eriksen. Ein 10 Jahre alter Mordfall beschäftigt ihn und die eher durchgeknallte Janne. Die Charakter sind spannend beschrieben, besonders Arne und sein Hund Kugland erhalten sofort Sympathiepunkte und man fiebert direkt mit. Janne ist eher ein zwiespältiger Charakter, den man mögen kann, aber nicht muss. Karie Bergland, die Ermittlerin aus Bergen, bleibt in diesem Fall eher blass und spielt nur eine Nebenfigur, wenn auch keine unwichtige. Die Geschichte ist spannend erzählt, man weiß lange nicht, ob es sich nur um den alten Mordfall geht oder ob es bald einen neuen Mord gibt. Kurios, spannend und mysteriös ist das allemal.  Der flüssige Schreibstil führt dazu, dass man den Krimi am liebsten in einem Rutsch auslesen möchte.
Gute und spannende Unterhaltung. Vorkenntnisse zu den beiden vorhergehenden Bänden sind nicht erforderlich, könnten aber eine andere Wirkung auf das Buch haben, da man mehr Hintergrundinformationen über Arne hat und als Leser eventuell einiges anders bewertet.



1. Fall: Vaters unbekanntes Land
2. Fall: Kalt wie Nordlicht

Nickname 29.08.2017, 03.00 | (0/0) Kommentare | PL

Herr Kiyak dachte, jetzt fängt der schöne Teil des Lebens an von Mely Kiyak

Herr Kiyak dachte, nun beginnt der schöne Teil des Lebens. Und wurde krank. Nicht eine Sekunde seines Lebens war er glücklich – meint er. »Quatsch«, sagt seine Tochter. »Du warst glücklich, Du hast es nur vergessen. Fang an zu erzählen!«
Im Krankenbett, während der Chemotherapie - jede Gelegenheit nutzt Herr Kiyak, sich zu erinnern: an den Ofen des Propheten, der nicht wärmte, an seinen Bruder »den schrecklichen Ismo«, der nicht nur eine Mücke zum Krüppel schoss, und daran, dass alles verrückt blieb, obwohl er nach Deutschland zog.
Während Mely Kiyak sich mit dem Tod auseinandersetzt, blüht ihr Vater auf und macht, was bei Kiyaks seit Generationen getan wird: Geschichten sammeln.

256 Seiten, S. Fischer Verlag, LINK zu Amazon


Ehrlich und direkt erzählt die Tochter die Geschichte ihres Vaters mit viel Humor, Einfühlungsvermögen und Respekt. Dabei nimmt sie kein Blatt vor dem Mund und schreibt es so wie es ist, wenn man einen kranken Familienangehörigen hat. Man ist wütend, verzweifelnd, ungerecht, traurig, kraftlos, mutig, kämpferisch.... Gleichzeitig erfährt man ein wenig über die türkische Denkweise, über die Menschen aus Anatolien und wie es ist, zwischen zwei Kulturen zu leben. Eine unglaublich starke Vater-Tochter Geschichte, die sehr authentisch ist und ans Herz geht.


Nickname 03.05.2017, 01.00 | (0/0) Kommentare | PL

Drachenelfen: Himmel in Flammen von Bernhard Hennen

Seit sieben Jahre tobt der Krieg um Nangog, und Drachen und Elfen stehen kurz vor der Niederlage. Eine letzte Schlacht am Himmel über der Goldenen Stadt soll die Wende bringen. Immer noch glaubt die Drachenelfe Nandalee, sich aus allem heraushalten zu können, doch dann zeigt sich, dass ihr Schicksal untrennbar mit dem Nachtatems verbunden ist. So werden sie und ihre Kinder zu Gejagten, die nirgends mehr auf Zuflucht hoffen dürfen. 

Heyne-Verlag, 1103 Seiten, LINK zu Amazon


Dies ist nun der letzte und finale Teil der Drachenelfengeschichte. Nach wie vor geht es spannend weiter und nach 7 Jahren Krieg findet nun die letzte endgültige Schlacht am Himmel statt und der erbitterte Kampf um eine sehr wertvolle und mächtige Reliquie, die von beiden Seiten heiß begehrt ist. Bernhard Hennen schreibt gewohnt flüssig und facettenreich, die Handlungsstränge und Figuren werden komplex dargestellt. Es gibt einige interessante Charakterentwicklungen, auch über die ganzen Bände hinweg, was durchaus meisterlich umgesetzt ist. Einiges bleibt auch gleich, zum Beispiel die Glücksträhne von Hornbori, was mich am meisten beim Lesen amüsiert hat. Auch Nandalee kämpft wieder in gewohnter Manier und Artax bleibt seinen Prinzipien weiterhin treu. Und der Goldene spinnt intelligent und bösartig seine Intrigen weiter. Soweit alles gut und an sich ein wunderbares nie langweilig werdendes Buch. 
Allerdings bin ich über einiges nicht sehr glücklich, was mich zu einem Punktabzug bewegt. Der Schluss hat mich als Leser überhaupt nicht befriedigt. Zu viele Punkte sind meiner Meinung nach offen, eine Menge Fragen sind unbeantwortet bzw. es kommen sogar noch weitere dazu. Ich finde, dass gerade am Ende eine Menge Potential verschenkt wurde z. B. ein Zusammentreffen zwischen Bidayn und Nandalee, das Schicksal der Devanther und auch der Drachen am Ende, das Geheimnis um Nandalees Kinder (da tauchen sogar ganz konkrete neue Fragen auf) und wo waren die Alben? Eine Seite ist da definitiv zu wenig. Nach 5 Bänden und unendlich vielen Seiten hätte ich mir ein abgerundertes Ende gewünscht. So liest es sich für mich, als käme da noch ein 6. Band. Dann hätte es tatsächlich auch 5 Punkte gegeben. Aber als Schluss einer Serie bin ich nicht zufrieden damit.
Trotzdem ist diese Serie ein absoluter Lese-Tipp, es verspricht so viele Seiten Spannung und Unterhaltung auf hohem Niveau. Jetzt erhoffe ich mir beim Zusatzband Elfenmacht, der am 20. März herauskommt, dass dort einige meiner Fragen beantwortet werden.




Nickname 13.03.2017, 07.00 | (0/0) Kommentare | PL

Die Schwertfeuersaga Teil II: Weißes Gold von Robert Corvus

Die Söldnerlegion Klingenrausch hat auf dem vergangenen Feldzug herbe Verluste erlitten. Mächtige Feinde im Rat von Eisen und Gold erschweren jedoch neue Rekrutierungen. Zudem ist der Mord an einem Offizier ungeklärt – gibt es Verräter in den eigenen Reihen? Die junge Kampfherrin Eivora verdächtigt eine Freundin, aber ihr fehlen Beweise. Diese will sie erlangen, indem sie sich mit zwei Bannern in den Dienst eines Rivalen stellt. Er könnte wissen, wer hinter dem Mord steckt – und er braucht dringend Beistand auf einer Wallfahrt, die ihn durch das Land entschlossener Feinde führt. Bald findet sich Eivora mit ihren Gefährten Fiafila-Ignuto und Gonter nicht nur inmitten von Rivalen und Verrätern wieder, sondern auch in einem Kampf zwischen Göttern und Dämonen.

Piper-Verlag, 377 Seiten, LINK zu Amazon



Der 2. Teil der Schwertfeuer-Saga ist nicht ganz so brutal wie der 1. Teil, aber nicht weniger spannend. Es gibt viele kleinere interessante Nebengeschichten über Verrat, Kampf, Liebe, Intrigen, Freund- und Feindschaften. Die Geschichten werden rasant erzählt ohne langatmige Passagen mit der einen oder anderen überraschenden Wendung. Auch die Hauptfigur Eivora, die bei mir im ersten Teil nicht so gut ankam, konnte endlich punkten und zeigte mehr Stärke. Einzig das Liebesgeplänkel zwischen Eivora und Gonter empfand ich als eher störend. Mir persönlich hat der 2. Teil besser gefallen, weil es nicht so langwierige Kampfszenen gab, dafür aber interessantere Dialoge.
Das Buch wird begleitet mit schönen Zeichnungen von Timo Kümmel.




Nickname 13.02.2017, 20.22 | (0/0) Kommentare | PL

Das Lied der Störche von Ulrike Renk

Ostpreußen 1920: Frederike verbringt eine glückliche und unbeschwerte Kindheit auf dem Gut ihres Stiefvaters in der Nähe von Graudenz. Bis sie eines Tages erfährt, dass ihre Zukunft mehr als ungewiss ist: Ihr Erbe ist nach dem großen Krieg verloren gegangen, sie hat weder Auskommen noch Mitgift. Während ihre Freundinnen sich in Berlin vergnügen und ihre Jugend genießen, fühlt sich Frederike ausgeschlossen. Umso mehr freut sie sich über die Aufmerksamkeit des Gutsbesitzers Ax von Stieglitz. Wäre da nur nicht das beunruhigende Gefühl, dass den deutlich älteren Mann ein dunkles Geheimnis umgibt ... 

aufbau-verlag, 507 Seiten, LINK zu Amazon


Dies ist der 1. Teil der Lebensgeschichte von Frederike nach einer wahren Begebenheit, die in den 20er Jahren mit einer sehr glücklichen Kindheit auf einem Gutshof beginnt. Das Leben auf dem Hof wird sehr lebendig geschildert, die Figuren sind liebevoll und facettenreich beschrieben, einige schließt man sofort ins Herz. Besonders Frederike ist als Hauptfigur gut gelungen. Man ist sofort mitten in der Geschichte und kann sich wunderbar in diese Zeit hineinversetzen. Im zweiten Abschnitt ist Frederike 19 Jahre alt und muss nun "an den Mann" gebracht werden. Auch diese sehr aufregende Zeit für sie und ihre Geschwister lesen sich locker mit sehr schönen Dialogen gespickt und mit dem einen oder anderen kleinen Ereignis. Es gibt keine großen Höhen und Tiefen, das benötigt das Buch aber auch nicht, um sich gut unterhalten zu fühlen. 
Für mich ist das ein klassisches Sonntags-Wohlfühlbuch, dass man in einem Rutsch bei schlechtem Wetter mit heißem Tee und leckeren Keksen in der Lieblingsleseecke verschlingen kann.


Nickname 13.02.2017, 20.22 | (0/0) Kommentare | PL

Haus der blinden Fenster von Peter Straub

In der beschaulichen Kleinstadt Millhaven macht ein Serienmörder Jagd auf Teenager. Den fünfzehnjährigen Mark interessiert das wenig, denn er hat ein altes Haus entdeckt, das ihn in seinen Bann zieht. Er ahnt nicht, dass er damit dem Killer gefährlich nahe kommt – und das Grauen weckt.

379 Seiten, Heyne-Verlag, LINK zu Amazon







Spannend bei diesem Buch fand ich die sich immer wieder wechselnden Erzählperspektiven, mal von Mark, mal von seinem Onkel Tim oder von anderen Nebenpersonen. Und auch zeitlich springt das Buch ein wenig hin und her, sorgt aber so für einen gleichbleibenden Spannungsbogen, weil man Stück für Stück hinter das Geheimnis kommt und erfährt, was nun wirklich mit Mark passiert ist - oder auch nicht. Es ist Phantastik mit einem leichten Gruselfaktor, eine Geschichte, die man durchaus unterschiedlich interpretieren könnte.


Nickname 16.01.2017, 00.00 | (0/0) Kommentare | PL

Das Leben ist ein listiger Kater von Marie-Sabine Roger

An die Ursachen kann er sich nicht erinnern. Er weiß nur, er ist in die Seine gefallen und hat sich dabei so schwere Verletzungen zugezogen, dass er wochenlang ans Krankenhausbett gefesselt sein wird. Ein Albtraum für den menschenscheuen Griesgram Jean-Pierre! Denn ständig platzen die unterschiedlichsten Menschen ungebeten in sein Krankenzimmer: die 14-jährige Maëva, der junge Polizist Maxime oder Camille, der Student, der ihn aus dem Fluss gefischt hat. Dabei sind es gerade diese Störfaktoren, die Jean-Pierre helfen, wieder gesund zu werden – und die seine Misanthropie aus den Angeln heben.

220 Seiten, dtv-Verlag, LINK zu Amazon




Eine sehr kurzweilige amüsante Geschichte über einen alten Griesgram im Krankenhaus, der ungewollt Bekanntschaften von unterschiedlichen Menschen macht. Teilweise sehr lustig. Liest sich flüssig ohne Längen, gepickt mit der einen oder anderen Lebensweisheit, die einem zum Nachdenken über das Alter anregen. Und am Ende weiß man dann auch, warum der Titel so heißt, wie er heißt. Ein Roman für kalte verregnete Sonntage.


Nickname 10.12.2016, 14.00 | (0/0) Kommentare | PL

Drachenmahr von Robert Corvus

Einst zwang die Glasbläserin Josefa einen mächtigen Drachen unter ihre Herrschaft und bewahrte so die Stadt vor der Vernichtung. Seitdem sind Jahrzehnte vergangen und noch immer halten starke Ketten das Monstrum in der Kathedrale. Tausende Tote aus dem großen Krieg streifen als Geister durch das Leidende Land, das die Stadt umgibt. Niemand kann sie verlassen, niemand entkommt den Alpträumen, die die Kinder des Drachen säen. Als die junge Zarria den Mord am Obristen der Drachengarde untersucht, wird sie zur Figur im Lügen- und Intrigenspiel der Patrizier. Doch Zarria vertraut nicht auf Schmeicheleien, sondern auf ihren Verstand, und so erkundet sie die dunklen Geheimnisse der Stadt, die zu Füßen des Drachen liegt ...

400 Seiten, Piper-Verlag, LINK zu Amazon


Erstmal vorweg: Robert Corvus ist ein für mich neu entdeckter Autor, dessen Schreibstil mir unglaublich gut gefällt. Bisher habe ich ihn nur in Verbindung mit der Phileasson-Saga und Bernhard Hennen kennen gelernt. Dies ist nun mein erstes Buch von diesem Autor alleine und wird definitiv auch nicht das letzte Buch sein. Das Besondere: Er schreibt auch Fantasy-Bücher, die keine Serien sind. Leider eher selten bei diesem Genre.
Die Geschichte selbst liest sich wie ein Krimi in einer phantastischen Welt, in dem natürlich ein Drache eine große Rolle spielt. Zarria Machon soll zunächst einen Mord aufklären, wird allerdings schnell in die Intrigen und Machtspielchen der mächtigen Häuser dieser Stadt hineingezogen. Rasant erzählt mit einigen Wendungen und spannenden Phantasie-Elementen. Einige Figuren blieben bei diesem kurzen Lesevergnügen ein wenig blass bzw. wurden nur kurz gestreift, was ich sehr schade fand. Denn da wäre eine Menge Potenzial gewesen. 100 Seiten mehr hätten der Geschichte sicherlich gut getan. Trotzdem eine wirklich tolle Geschichte.


Nickname 03.11.2016, 00.00 | (0/0) Kommentare | PL

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Edith T.:
Die Parkautomaten sind ja ein Knaller.Meine G
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Liebe Pat ich freu mich, dass du auch mitmach
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Fein, liebe Pat,ich freue mich, dass Du auch
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Die Parkautomaten sind ja echt der Hit, die g
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Liebe Pat,Beide Bilder sehen toll aus! Die gr
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