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Tag: Bernhard Hennen

Elfenmacht von Bernhard Hennen

Wer wird künftig über die verwunschene Albenmark herrschen? Sind es die grausamen Drachen oder die raubeinigen Zwerge? Oder die geheimnisvollen Elfen, deren Kräfte bisher im Verborgenen geschlummert haben? Als die beiden Geschwister Emerelle und Meliander sich auf die Suche nach ihrer verschwundenen Mutter machen, der legendären Drachenelfe Nandalee, ahnen sie nicht, dass ihre Reise das Schicksal aller Völker Albenmarks für immer verändern wird. Während Emerelle den Weg des Kampfes wählt, findet ihr stillerer Bruder eine junge, mysteriöse Elfe, die ihn vom ersten Augenblick an fasziniert. Doch es gibt Geheimnisse, an deren Wurzeln man nicht rühren sollte …

575 Seiten, Heyne-Verlag, LINK zu Amazon



Elfenmacht verstehe ich ein wenig als Bindeglied zwischen den Drachenelfenromanen und Die Elfen. Die noch jungen Geschwister Emerelle und Meliander machen sich auf den Weg, eigenständig die Welt zu erkunden. Ich fand es sehr amüsant, wie naiv und auch eigensinnig sie der Welt begegnen, die sie bisher nur von oben bei den Alben beobachten konnten. Von unten betrachtet, ist es dann doch nicht immer so schön und schnell machen Meliander und Emerelle, auch getrennt voneinander, die Bekanntschaft mit der recht rauen Welt und eine Lebenserfahrung nach der anderen kommen Schlag auf Schlag. Es gibt ja auch viel nachzuholen. Parallel kann der Leser den Weg der beiden verfolgen, die unterschiedliche Ziele haben. Und beide lernen ihre Gefühlswelt zum ersten Mal richtig kennen. Spannend fand ich auch, dass man in dieser Zeit von Dingen erfährt, die erst erschaffen wurden oder wo der Grundstein gelegt wird, die in der weiten Zukunft eine Bedeutung haben werden.
Einige Fragen, die im letzten Band der Drachenelfen aufkamen, werden nun beantwortet. Allerdings stellen sich direkt auch wieder Neue und man merkt, dass es noch eine große Geschichte zu erzählen gibt. An sich plätschert der Roman ruhig und besonnen vor sich hin, was ich persönlich nach den sehr ereignisreichen Drachenelfen nicht schlimm fand. Bernhard Hennens Erzählstil ist so wunderschön, dass gar nicht viel passieren muss, um sich unterhalten zu fühlen. 
Was mich zu Punktabzug bewegt, ist das Ende. Ich müsste spoilern, wenn ich näher darauf eingehen würde. Es fühlte sich für mich wie schnell herunter geschrieben an, so nach dem Motto: Da muss jemand sterben, machen wir es kurz und schmerzlos, quasi im Vorbeigehen. Das hat mich sehr enttäuscht. Bei so wichtigen Wendungen verdienen die Figuren mehr Aufmerksamkeit und auch eine bessere Geschichte. Das gleiche Gefühl beschlich mich schon bei "Himmel im Flammen", wo das Ende auch so abrupt und eher lieblos daherkam. Ich hoffe sehr, dass Bernhard Hennen bei der nächsten Elfengeschichte wieder mehr Liebe zu seinen Figuren und deren Geschichte entwickeln kann und ihnen, wenn sie denn schon gehen müssen, ein würdiges Ende kredenzt, egal ob Freund oder Feind. Dafür hat man als Leser viel zu viel Zeit mit den Figuren verbracht.
Bernhard Hennen kann das definitiv besser und ich glaube, hätte er das Buch in einer ruhigeren Phase geschrieben, wäre es vielleicht besser geworden.


Nickname 06.04.2017, 20.14 | (0/0) Kommentare | PL

Drachenelfen: Himmel in Flammen von Bernhard Hennen

Seit sieben Jahre tobt der Krieg um Nangog, und Drachen und Elfen stehen kurz vor der Niederlage. Eine letzte Schlacht am Himmel über der Goldenen Stadt soll die Wende bringen. Immer noch glaubt die Drachenelfe Nandalee, sich aus allem heraushalten zu können, doch dann zeigt sich, dass ihr Schicksal untrennbar mit dem Nachtatems verbunden ist. So werden sie und ihre Kinder zu Gejagten, die nirgends mehr auf Zuflucht hoffen dürfen. 

Heyne-Verlag, 1103 Seiten, LINK zu Amazon


Dies ist nun der letzte und finale Teil der Drachenelfengeschichte. Nach wie vor geht es spannend weiter und nach 7 Jahren Krieg findet nun die letzte endgültige Schlacht am Himmel statt und der erbitterte Kampf um eine sehr wertvolle und mächtige Reliquie, die von beiden Seiten heiß begehrt ist. Bernhard Hennen schreibt gewohnt flüssig und facettenreich, die Handlungsstränge und Figuren werden komplex dargestellt. Es gibt einige interessante Charakterentwicklungen, auch über die ganzen Bände hinweg, was durchaus meisterlich umgesetzt ist. Einiges bleibt auch gleich, zum Beispiel die Glücksträhne von Hornbori, was mich am meisten beim Lesen amüsiert hat. Auch Nandalee kämpft wieder in gewohnter Manier und Artax bleibt seinen Prinzipien weiterhin treu. Und der Goldene spinnt intelligent und bösartig seine Intrigen weiter. Soweit alles gut und an sich ein wunderbares nie langweilig werdendes Buch. 
Allerdings bin ich über einiges nicht sehr glücklich, was mich zu einem Punktabzug bewegt. Der Schluss hat mich als Leser überhaupt nicht befriedigt. Zu viele Punkte sind meiner Meinung nach offen, eine Menge Fragen sind unbeantwortet bzw. es kommen sogar noch weitere dazu. Ich finde, dass gerade am Ende eine Menge Potential verschenkt wurde z. B. ein Zusammentreffen zwischen Bidayn und Nandalee, das Schicksal der Devanther und auch der Drachen am Ende, das Geheimnis um Nandalees Kinder (da tauchen sogar ganz konkrete neue Fragen auf) und wo waren die Alben? Eine Seite ist da definitiv zu wenig. Nach 5 Bänden und unendlich vielen Seiten hätte ich mir ein abgerundertes Ende gewünscht. So liest es sich für mich, als käme da noch ein 6. Band. Dann hätte es tatsächlich auch 5 Punkte gegeben. Aber als Schluss einer Serie bin ich nicht zufrieden damit.
Trotzdem ist diese Serie ein absoluter Lese-Tipp, es verspricht so viele Seiten Spannung und Unterhaltung auf hohem Niveau. Jetzt erhoffe ich mir beim Zusatzband Elfenmacht, der am 20. März herauskommt, dass dort einige meiner Fragen beantwortet werden.




Nickname 13.03.2017, 07.00 | (0/0) Kommentare | PL

Drachenelfen: Die letzten Eiskrieger von Bernhard Hennen

Im Feuer von Selinunt hat Nandalee ihren Geliebten und damit den Glauben an ihre Herren verloren. Während sich Elfen und Menschen zum ersten Mal in offener Schlacht am eisigen Himmel von Nangog begegnen, will sie nie wieder ihr Schwert für die Himmelsschlangen erheben. Doch dann mehren sich unheimliche Vorzeichen um die Geburt ihrer Kinder, und Nandalee muss begreifen, dass eine Drachenelfe niemals vor ihrer Vergangenheit fliehen kann.

Heyne-Verlag, 846 Seiten, LINK zu Amazon

4. Teil der Drachenelfen-Saga


Nun ist er da, der unerbittliche Krieg zwischen den Albenkindern und den Menschen und Devanter. Schon beim Lesen der einzelnen Kriegsszenen wird einem klar, wie unsinnig Kriege sind, die nur Schaden anrichten und eine Schneise der Zerstörung und unsägliches Leid hinterlassen. Das Schlimme beim Lesen der Passagen ist, dass man auf beiden Seiten seine persönlichen Lieblingsfiguren hat, mit denen man mitfiebert. Der Haken an der Sache: Es gibt in Bernhard Hennens Bücher nun mal kein klassisches Gut und Böse, jeder hat seine Gründe, genau so zu handeln und als Leser versteht man das auch. Nur jetzt stehen sich beide Seiten gegenüber und wollen sich zerstören. Da nehmen einen einige Szenen emotional schon ganz schön mit.
846 Seiten lang erzählt Bernhard Hennen in seinem wunderschönen Schreibstil und rasant und bildlich mit einigen ungeahnten Wendungen von seinen Helden und Antihelden. Dass Nandalee, die eigentliche Hauptfigur neben den Drachen der Saga, nur am Rande erwähnt wird, spielt bei diesem Band keine große Rolle. Zu spannend und facettenreich sind die vielen anderen Figuren in dieser Geschichte.



Nickname 13.02.2017, 20.22 | (0/0) Kommentare | PL

Drachenelfen: Die gefesselte Göttin von Bernhard Hennen

Ob in den Ländern der Menschen oder in den magischen Wäldern Albenmarks, überall drohen seit Langem schwelende Konflikte offen auszubrechen. In ihrem Kampf um Macht schrecken Unsterbliche und Drachen nicht davor zurück, ihre besten Krieger, den Herrscher Aaron oder die Drachenelfen Nandalee und Gonvalon, für ihre Zwecke einzuspannen. Doch dann soll die gefesselte Göttin Nangogs erweckt werden – und mit ihr eine Magie, von der niemand weiß, was sie bewirken wird ...
Nandalee und Gonvalon, die Verwegensten unter den Drachenelfen, werden vor den Rat der mächtigen Himmelsschlangen gerufen, um nach dem Überfall auf die legendäre Blaue Halle Albenmarks einen ungeheuerlichen Racheakt vorzubereiten: Sie sollen die Menschen und ihre Götter an ihrer schwächsten Stelle, auf Nangog treffen. Und so machen sie sich auf die gefährliche Reise, die gebannte Herrin dieser Welt, die gefesselte Göttin, zu befreien. Währenddessen versucht der Herrscher Aaron verzweifelt, dem Spiel aus Intrigen, Mord und Krieg an seinem Hof Diplomatie und Vernunft entgegenzusetzen. Aber wem wird in diesem Wettlauf um Macht der nächste, alles entscheidende Schachzug gelingen? Eines scheint klar – es sind die Elfen und Menschen, von denen die Zukunft aller abhängt!

960 Seiten, Heyne-Verlag, LINK zu Amazon


Der dritte Teil der Drachenelfen-Saga geht spannend und temporeich weiter. Die einzelnen Erzählstränge um die Drachenelfe Nandalee, dem Unsterblichen Aaron/Artax, seinem ehemaligen Hofmeister Talawain, dem Kämpfer Volodin und dem Prediger Barnabas werden abwechselnd fortgeführt, in dem sich die Figuren weiterentwickeln und mehr an Format gewinnen. Leider kamen die Geschichten von Aarons Geliebten Shaya und den Zwergen Galar, Hornbori und Nyr ein wenig zu kurz, um gänzlich in ihnen versinken zu können und wirkten auf mich fast ein wenig störend. Dennoch sind alle Schicksale geschickt miteinander verwoben und faszinierend in typischer Bernhard Hennens Manier erzählt. Der Spannungsbogen wurde dadurch konstant aufrecht erhalten und die Personen erhalten immer mehr Tiefe und Lebendigkeit. Auch die Vielschichtigkeit der einzelnen Handlungen haben mir gut gefallen. Man trifft gute alte Bekannte, die bekannten "Bösewichter" und lernt neue interessante Charaktere kennen.  Das Besondere an Hennens Romanen ist, dass es kein typisches Gut und Böse gibt. Jeder einzelne Charakter besitzt alle Facetten zwischen guten und schlechten Eigenschaften und verändert mitunter auch den Schwerpunkt dergleichen. Der erste Schachzug der Drachen ist in diesem Band abgeschlossen. Es wird spannend weitergehen in dem vierten Teil.



Teil 1: Drachenelfen
Teil 3: Drachenelfen: Die gefesselte Göttin
Teil 4: Drachenelfen: Die letzten Eiskrieger
Teil 5: Drachenelfen: Himmel in Flammen


Nickname 25.01.2017, 07.00 | (0/0) Kommentare | PL

Die Wölfin von Bernhard Hennen und Robert Corvus

3. Teil der Phileasson-Saga
Die beiden Kapitäne Asleif Phileasson und Beorn der Blender kämpfen weiter um den Titel "König der Meere". Im dritten Teil des Wettkampfes trennen sich die Wege der beiden Rivalen. Während Phileasson mit seinem Team durch den wilden Nordosten Aventuriens über Riva und dem Tenjos nach Norburg und weiter bis nach Festum zieht, muss Beorn sich noch weiter im Himmelsturm beweisen und sich einer gefährlichen Macht entgegenstellen.

592 Seiten, Heyne-Verlag, LINK zu Amazon

Internetseite zu der Phileasson-Saga: LINK 





Die Wettfahrt geht weiter. Während Beorn mit seiner Mannschaft noch im Himmelsturm festsitzt und man als Leser richtig mitfiebert, streift Phileasson durch die Städte und Ebenen, um seine dritte Aufgabe zu erfüllen. Beorn erzielt diesmal einige Sympathiepunkte bei mir, steht er auch in dieser schweren Zeit hundertprozentig zu seiner Mannschaft und kämpft mit allem, was er hat. Außerdem hat er in meinen Augen den schwierigeren Teil zu erledigen, während Phileasson sich auf seine Mannschaft stützen kann und sich alle gegenseitig irgendwie beschützen. Seine Aufgaben sind sicherlich nicht einfach, aber durch seine doch sehr gut gemischte Mannschaft kann jeder seine Stärken ausleben. Leider auch seine Schwächen, die ab und zu zu ungewollten Schwierigkeiten führen.
Der dritte Teil ist mit den beiden anderen Bänden nicht wirklich zu vergleichen. Auch hier ist wieder eine ganz andere Stimmung, die permanent wechselt, je nachdem, ob man nun bei Beorn (sehr düster) oder bei Phileasson ist (Achtung: Feengefahr!). Bei den Figuren gibt es einige Neue, bei denen allerdings nur Nirka, die Nivesin aus dem Prolog, und Praioslob, ein Geweihter Praios, der aus dem Himmelsturm gerettet werden konnte, facettenreich und charakterstark rüberkommen. Die anderen Figuren bleiben noch ein wenig blass, was sich in den Folgebänden sicherlich ändern könnte. 
Die Geschichte ist rasant erzählt in der gewohnt flüssigen Schreibart der Autoren. Es kommt beim Lesen keine Langeweile auf. Mal fiebert man mit der einen, dann wieder mit der anderen Figur mit. Und humorvolle Szenen kommen auch nicht zu kurz. Eigentlich ist für jeden etwas dabei.
Nach wie vor für mich einer der spannendsten und abwechslungsreichsten Serien der letzten Zeit. Wer jetzt noch nicht auf einer der Ottajaskos aufgestiegen ist, sollte das tun. Es lohnt sich.

Für diejenigen, die gerne mal einer Diskussion zwischen zwei Autoren über Glitzerstaub bei Feen miterleben möchte, kann ich nur dieses Video empfehlen: LINK


 

Die Phileasson-Saga:
  • Nordwärts

    Band 1

    LINK

  • Himmelsturm

    Band 2

    LINK

  • Die Wölfin

    Band 3

    LINK


Nickname 06.01.2017, 00.00 | (0/0) Kommentare | PL

Himmeltsturm von Bernhard Hennen und Robert Corvus

2. Teil der Phileasson-Saga
Die beiden großen Kapitäne Asleif Phileasson und Beorn der Blender sind zur legendärsten Wettfahrt angetreten, die Aventurien je gesehen hat: Den ganzen Kontinent müssen sie umrunden und sich dabei gefährlichen Prüfungen stellen. Nur der Sieger wird sich mit dem Ehrentitel "König der Meere" schmücken dürfen. Ihr zweites Abenteuer führt die Rivalen ins ewige Weiß des Nordens zum sagenumwobenen Himmelsturm. Doch der Turm hat seinen eigenen Willen, un so geraten die beiden Helden und ihre Gefährten bald in tödliche Gefahr...

(Klappentext)
476 Seiten, Heyne-Verlag, LINK zu Amazon


Der zweite Teil dieses abenteuerlichen Wettkampfes beginnt wieder mit einem spannenden Prolog und die Geschichte einer der Figuren, die irgendwann im Laufe der Wettfahrt auftauchen werden. In der Hauptgeschichte geht es rasant weiter, es bleibt kaum Luft zum Atmen. Die Kapitäne und ihre Teams haben ein Abenteuer nach dem anderen zu bestehen. Der Grusel- und Horrorfaktor kommt bei diesem Abenteuer nicht zu kurz. Während Nordwärts ganz andere, eher freundlichere Schauplätze hatte, ist der Himmeltsturm düster, kalt, mysteriös und gruselig. Das zieht sich auch durch die ganze Geschichte. Die Autoren lassen dem Leser nicht eine ruhige Minute zur Erholung. Schon gibt es neue Herausforderungen zu meistern. Die Geschichte bleibt bis zum Schluss rasant und spannend. Die Figuren werden weiter ausgearbeitet und gewinnen an Tiefe, einige bekommen Sympathiepunkte, andere verlieren. Aber alle sind sehr facettenreich und es gibt kein schwarz oder weiß. Und man mag mittlerweile auf keiner der Figuren verzichten. Wer die Autoren aus anderen Büchern kennt, weiß, dass das ein gefährlicher Wunsch ist.
Das Ende ist überraschend und wirkt auf mich sehr abrupt mit einem bösen Cliffhanger. Da ich dieses hasse, gibt es einen halben Punkt Abzug und dafür, dass man einer meiner Figuren eine unerwartete Reaktion angedichtet hat, mit der ich überhaupt nicht konform gehe. Aber das ist sehr subjektiv.

Der erste Teil ist bereits bei mir sehr gut angekommen und auch nach diesem Band kann ich nur eine eindeutige Leseempfehlung aussprechen für diejenigen, die gute, facettenreiche Fantasy mögen.


1. Teil der Saga: Nordwärts
Internetseite zu der Phileasson-Saga: LINK


Nickname 27.09.2016, 11.37 | (0/0) Kommentare | PL

Nordwärts von Bernhard Hennen und Robert Corvus

Band 1 der Phileasson-Saga: Nordwärts

Raubeinige Helden, gefährliche Magie und eine atemberaubende Queste – Nordwärts ist der geniale Auftakt zu einer großen neuen Fantasy-Serie.

Sagen und Mythen ranken sich um die legendäre Rivalität zwischen Asleif Phileasson, den sie nur den Foggwolf nennen, und Beorn dem Blender. Nun soll eine Wettfahrt entscheiden, wer von beiden der größte Seefahrer aller Zeiten ist und sich König der Meere nennen darf. In achtzig Wochen müssen die beiden Krieger den Kontinent Aventurien umrunden und sich dabei zwölf riskanten Abenteuern stellen. Abenteuern, die nur die abgebrühtesten Helden zu bestehen vermögen. Es ist der Beginn des größten und gefährlichsten Wettlaufs aller Zeiten ...

496 Seiten, Heyne-Verlag, LINK zu Amazon





Das Autoren-Duo Bernhard Hennen und Robert Corvus haben sich zusammengesetzt, um das bekannte und beliebte Rollenspiel "Das schwarze Auge" auch der breiten Masse zugänglich zu machen und sich daraus die Phileasson-Saga ausgesucht. Ich selbst bin kein Rollenspieler, deshalb konnte ich ganz ohne Vorwissen und Erwartungen an den ersten Band der geplanten 12-bändigen Saga herangehen., und ich glaube, das ist auch die beste Variante.

Der Prolog von fast 80 Seiten hat mich schon umgehauen. Spannend geschrieben, interessante Figuren, aber auch eine harte Geschichte, die sicherlich nicht jedermanns Sache, aber für den Verlauf der Handlungen bzw. derer Protagonisten durchaus wichtig ist. 10 Jahre später geht es dann mit der eigentlichen Geschichte über Asleif Phileasson und seinem Gegner Beorn, dem Blender los. Die Einführung der einzelnen Protagonisten hat mir schon sehr gut gefallen. Es gibt weder erzählerische Längen noch langweilige Passagen. Bis zur letzten Seite möchte man dranbleiben an dieser Geschichte und unbedingt wissen, wie es weitergeht. Auch unter den Protagonisten sind sehr spannende, skurrile und sich noch zu entwickelnde Charaktere dabei, die für viel Spannung sorgen werden.
Das erste Band endet dann auch mit der ersten Aufgabe und man kann beruhigt auf den zweiten Band warten, der im Juli herauskommen soll.

Da ich auch nach längerer Überlegung keine Schwächen feststellen kann und mir die Geschichte und der Erzählstil unglaublich gut gefallen haben, Hennen und Corvus sind sich da sehr ähnlich und erzählen ohne holprige Übergänge, muss ich leider volle Punktzahl geben.




Internetseite zu der Phileasson-Saga: LINK

Nickname 02.06.2016, 00.00 | (0/0) Kommentare | PL

Tolkiens größte Helden - wie die Hobbits die Welt erorberten von Bernhard Hennen (Hrsg.)

Wann haben Sie zum ersten Mal J. R. R. Tolkiens Meisterwerk »Der Hobbit« gelesen? Was haben dieses berühmteste aller Fantasy-Abenteuer und diese einzigartige Welt Mittelerde in Ihnen ausgelöst? Diesen Fragen und noch vielen mehr widmen sich Bernhard Hennen und eine hochkarätige Auswahl der besten Fantastik-Autoren. Dabei erzählen sie nicht nur von ihren persönlichen Begegnungen mit Tolkiens Welt, sondern bieten eine Fülle an interessanten und aufregenden Hintergrundinformationen rund um die größten kleinen Helden der Weltliteratur.

400 Seiten, Heyne Verlag

Link zu Amazon

Die fachlichen und auch persönlichen Ausführungen der einzelnen Autoren sind durchaus interessant und offenbaren einem das eine oder andere Neue. Die meisten Geschichten über Hobbits wirkten auf mich allerdings eher wie ein Abklatsch Tolkiens und eher konstruiert und wären für mich nicht nötig gewesen. Da hätte ich lieber mehr persönliche Geschichten und Erfahrungen mit Tolkien von anderen Autoren gelesen oder mehr Fachliches. Trotzdem für einen echten Tolkien- und Hobbit-Fan eine schöne Zusammenstellung.


Nickname 02.05.2015, 15.00 | (0/0) Kommentare | PL

Drachenelfen: Die Windgängerin von Bernhard Hennen

Die Rückkehr in die atemberaubende Welt der Elfen

Noch herrschen die mächtigen Drachen über Elfen, Zwerge und die anderen Völker Albenmarks. Doch ein unglaublicher Verrat in ihren eigenen Reihen beginnt zu wirken – und plötzlich müssen sich die Drachenelfen entscheiden: Dienen sie weiter ihren Herren oder kämpfen sie für eine neue Zeit, eine Zeit der Elfen . . . Nach dem großen Besteller Drachenelfen legt Bernhard Hennen den heiß ersehnten neuen Roman um die magische Welt der Elfen und Drachen vor.

Die Welt bebt. Während sich im geheimnisvollen Nangog dunkle Geschehnisse häufen und der Unsterbliche Aaron vor der Schlacht seines Lebens steht, ist im Land der Drachen und Elfen das Unglaubliche geschehen: Eine Gruppe findiger Zwerge hat einen der mystischen Drachen getötet. Für seine Drachenbrüder bedeutet dies Rache um jeden Preis, und ein Plan nimmt Gestalt an, der eine Metropole der Zwerge, die Tiefe Stadt, in Schutt und Asche legen soll. Doch damit ist auch das Leben der jungen Elfenkriegerin Nandalee in Gefahr. Auf geheimen Befehl Nachtatems hat sie sich als Spionin unter die Zwerge gemischt, um dort ihre letzte Prüfung zur Drachenelfe zu erfüllen. Nandalee ahnt nicht, dass ihr auch von ganz anderer Seite tödliche Gefahr droht. Laut einer Prophezeiung ist sie es, die den Untergang der Drachen besiegeln wird – und der Drachenelf, der ihr am nächsten steht, wurde bereits als Assassine ausgesandt . . .

Im zweiten Band der fesselnden Drachenelfen-Saga beweist Bernhard Hennen einmal mehr, dass er der Meister epischer Fantasy im Stil von J. R. R. Tolkien und George R. R. Martin ist.

879 Seiten, Heyne Verlag

Link zu Amazon

Bernhard Hennen in Höchstform. Der zweite Teil der Drachenelfen-Reihe nimmt nun richtig Fahrt auf. Die einzelnen Geschichten und Schicksale sind spannend und kunstvoll beschrieben. Auch hier wechseln die Abenteuer der Drachenelfe Nandalee, der Menschen mit Artax und den Zwergen ab. Während im ersten Teil der Schwerpunkt auf die Beschreibung der vielen Figuren und Orte lag, so liegt der Focus im zweiten Teil eindeutig auf Aktion und Spannung. Und die kommt wirklich nicht zu kurz.
Ich habe absolut nichts an diesem Buch zu bemängeln, deshalb volle Punktzahl.

Um die Reihe der Drachenelfen zu lesen, muss man nicht "Die Elfen" und deren Folgeromane gelesen haben. Die Geschichten können durchaus separat betrachtet werden, auch wenn ein direkter Zusammenhang besteht.

Es folgen noch insgesamt 3 Bücher zu dieser Serie.
Hier die Reihenfolge:
1. Drachenelfen
2. Die Windgängerin
3. Die gefesselte Göttin
4. Die letzten Eiskrieger

5. Himmel in Flammen (erscheint Ende 2015)




Nickname 02.05.2015, 13.00 | (0/0) Kommentare | PL

Drachenelfen von Bernhard Hennen

Die verbotene Welt Nangog birgt den Schlüssel zur Herrschaft über die Albenmark. Als die dämonischen Devanthar versuchen, diesen Schlüssel in ihren Besitz zu bringen, entbrennt ein grausamer Kampf um das magische Reich. In dieser Epoche voller Intrigen und Verrat wird sich das Schicksal der Elfen für immer verändern.

In einer dunklen Zeit, in der Menschen, Zwerge und Elfen gegen die Vorherrschaft der Drachen über die magische Welt Nangog kämpfen, folgen drei Auserwählte ihrer Bestimmung: Artax, ein einfacher Bauer, erhält Aussehen und Gedächtnis eines unsterblichen Heerführers und führt so sein Volk für die Devanthar, dämonische und grausame Gestaltwandler, gegen die Himmelsschlangen, die mächtigen Fürsten des Drachenvolkes, in die Schlacht. Der Zwerg Galar schmiedet an einer Waffe, die die Vorherrschaft der Drachen über den Himmel für immer beenden könnte. Und Nandalee, eine elfische Jägerin, wird zur Sippenlosen, als die Himmelsschlangen sie in ihre Gewalt bringen und sie zu einer Auftragsmörderin machen. Um die Befehle ihrer geschuppten Herren ausführen zu können, muss sich Nandalee jedoch in ein Geschöpf verwandeln, das das Schicksal der Elfen für immer verändern wird – eine Drachenelfe . . .

1. Teil der Drachenelfenreihe

1072 Seiten, Heyne-Verlag

Link zu Amazon


Ich bin ein bekennender Bernhard Hennen Fan. Von daher gibt es für mich von ihm keine schlechten Bücher. Für mich einer der besten Fantasy-Autoren überhaupt.
Von daher hat mich der Auftakt der neuen Drachenelfen-Reihe natürlich auch wieder mitgerissen. Der Schreibstil, die liebevoll gezeichneten spannenden Figuren, die Geschichte, einfach alles. Diesmal geht es um Emerelles Mutter Nandalee, also weit vor der Zeit der Elfenreihe. Auch hier wechselt Hennen zwischen den einzelnen Welten, der Welt der Menschen mit dem Unsterblichen Artax, der faszinierenden Drachen und der Elfin Nandalee und der Welt der Zwerge. Die Geschichte um Nandalee und die Drachen sind absolut meine Lieblingsszenen, die Geschichte der Menschen habe ich zweitweise ein wenig ungeduldig gelesen, deshalb ein halber Punkt Abzug. Die Geschichte der Drachenelfen geht in den nächsten Bändern weiter, insgesamt fünf sollen es werden. Ich bin froh, gewartet zu haben und die nächsten Bände liegen bereits parat, denn Hennen ist bekannt für seine bösen Cliffhanger und jedesmal ein Jahr zu warten bis zum nächsten Band ist moderne Folter.
Die Drachenelfen und damit auch die Folgeromane kann man durchaus auch lesen, ohne die anderen Elfenbücher von Hennen zu kennen. Doch Vorsicht: Hennen macht süchtig!
Ein Muss für alle Fantasy-Fans.





Dieses Buch ist das vierte Buch für Daggis Buch-Challenge 2015
Kriterium: 35: ein Buch von einem deutschen Autor

Nickname 23.02.2015, 00.00 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

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Die Parkautomaten sind ja ein Knaller.Meine G
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Fein, liebe Pat,ich freue mich, dass Du auch
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Agnes:
Die Parkautomaten sind ja echt der Hit, die g
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