Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Sonstiges

Morgen ist auch noch ein Tag von Tobi Katze

Selbstironisch und sehr ehrlich erzählt Tobi Katze von seinem Leben mit der Depression. Nach der Diagnose seines Therapeuten ist er beinahe erleichtert. Endlich hat er einen Namen für das Gefühl, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist: «Ich bin das einzige iPhone 5 in einer Welt voller Android-Telefone. Was allen hilft, passt nicht in meine Anschlüsse.» 
Die meiste Zeit schließt er sich in seiner Wohnung ein und spricht lieber mit der schmutzigen Wäsche als mit seinen Freunden. Abends übertönt er die Stille in ihm mit Partys, füllt die Leere, wo Gefühle sein sollten, mit Bier und pflanzt sich ein Dauergrinsen ins Gesicht, um ja nicht den Anschein zu erwecken, etwas wäre nicht in Ordnung. 
Das alles ist furchtbar. Und dann auch wieder furchtbar komisch. Aber spricht man so über Depression? 
Ja, genau so!

Rowohlt, 250 Seiten, LINK zu Amazon



Tobi Katze schreibt in der Ich-Perspektive über seine Depressionen in einer leichten, lockeren und unverschnörkelten Art und Weise. Mit genügend Zynismus und Humor beschreibt er die Achterbahnfahrt seiner Gefühle und Gedanken und seinen Verlauf der Depression. Nicht nur die Intensivität dieser Krankheit wird dadurch sehr Nahe gebracht, auch der Umgang der Gesellschaft mit Depressionen kommt zum Ausdruck.
Ich bin mir nicht sicher, für wen das Buch ist. Betroffene finden sich da sicherlich wieder, sollten es dann aber in einer Hochphase lesen. Mich hat es zeitweise beim Lesen ein wenig deprimiert, auch wenn Tobi Katze sehr humorvoll schreibt. Für diejenigen, die glücklicherweise keine Erfahrung mit Depressionen machten mussten, führt dieses Buch sicherlich zu mehr Erkenntnis und Verständnis für Betroffene.




Nickname 07.01.2017, 18.05 | (0/0) Kommentare | PL

Die Bärenstrategie von Lothar Seiwert


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Beschreibung:

 
Durch kluge Zeiteinteilung besser leben

Bärig lebt es sich besser! Denn Bären stehen für die Ruhe und die Kraft, die nötig sind, um die Herausforderungen eines hektischen Alltags souverän zu meistern. Anhand einer charmanten Fabel, in der die sympathischen Waldbewohner die Hauptrolle spielen, zeigt Deutschlands gefragtester Coach für Zeit- und Selbstmanagement, wie man dank kluger Zeiteinteilung seine eigenen Ziele und Wünsche verwirklichen und ein glückliches und sinnerfülltes Leben führen kann.
Lebensplanung einbinden.
126 Seiten

In eine nette Tiergeschichte verpackt wird einem das Zeitmanagement nahegebracht. Als Denkanstoß ist diese Geschichte durchaus unterhaltsam, für die konkrete Umsetzumg im Alltag allerdings meiner Meinung nach nicht ausreichend. Dazu bedarf es dann u. U. weitere Lektüre.

 

Nickname 28.07.2013, 18.59 | (0/0) Kommentare | PL

Sonstige Lieblingsromane

Weitere Romane, die ich sehr gerne gelesen habe:



Nickname 11.05.2011, 21.07 | (0/0) Kommentare | PL

Was mit Kate geschah von Catherine O'Flynn

 

 


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Beschreibung:

Kurt, Wachmann im Einkaufszentrum Green Oaks, traut seinen Augen nicht: Eines Nachts sieht er auf dem Monitor ein kleines Mädchen durch die menschenleeren Gänge irren. Das Mädchen sieht genauso aus wie die kleine Kate, die Kurt kannte und die vor zwanzig Jahren spurlos verschwand. Niemand glaubt Kurt, nur Lisa aus dem Plattenladen macht sich mit ihm auf die Suche durch die endlosen Weiten von Green Oaks. Ein aufsehenerregender Debütroman über die Selbstentfremdung in einer konsumorientierten Welt, über Einsamkeit und über ein bemerkenswertes Mädchen.


Die ersten 76 Seiten beschreiben das Mädchen Kate, wie sie voller Begeisterung ihrem Hobby als Dektektivin nachgeht. 20 Jahre später wird der Focus auf die in diesem Einkaufszenter arbeitenden Mitarbeiter gerichtet. Die Idee der Geschichte ist ganz interessant, ein guter Spannungsbogen will sich aber nicht aufbauen. Zeitweise war es ein wenig langatmig und langweilig. Da dieses Buch nur 270 Seiten hat, ist es aber durchaus ein kurzweiliger Zeitvertreib an einem verregneten Sonntag.


Nickname 10.01.2011, 19.42 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Verbrechen von Ferdinand von Schirach

 

 


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Beschreibung:

Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er – lakonisch wie ein Raymond Carver und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht.


Interessante Geschichten aus der Welt der Verbrechen und Anwälte. Angeblich sollen diese Geschichten authentisch sein. Fast kaum zu glauben.

Der Autor beschreibt die Fälle recht nüchtern und ungeschmückt. Gerade dieser knappe Erzählstil machen die Geschichten irgendwie glaubwürdig.

Zwischendurch hatte ich allerdings den Eindruck, dass dieses Buch auch irgendwie das Ego des Anwalts aufpoliert und eine Menge Selbstdarstellung mit im Spiel ist. Aber was solls, eine kurzweilige Unterhaltung ist es allemal.


Nickname 10.01.2011, 19.42 | (0/0) Kommentare | PL

Wir sind bedient von Alena Schröder

 

 


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Beschreibung:

Der Kunde ist König — und benimmt sich auch so

Sie sind immer in Eile, oft genervt und wissen alles besser. Weil sie dafür bezahlen, müssen andere ihren Dreck wegmachen, die Kinder hüten, Sonderwünsche erfüllen und stets zu Diensten sein. Und wenn was schiefläuft, dann meinen sie, nach allen Regeln der Kunst motzen zu dürfen. Kunden! Sie bringen selbst die geduldigste Verkäuferin auf die Palme, lassen die erfahrene Putzfrau an Mord denken und die kampferprobte Flugbegleiterin die Notlandung herbeiwünschen.

In dem Buch der BRIGITTE-Autorin Alena Schröder erzählen 26 Frauen aus ganz Deutschland die Wahrheit über ihren Job und erklären auch, warum Dienstleistung trotz allem immer wieder Spaß macht.

Skandalös, komisch, traurig — was Frauen erleben, wenn sie für andere arbeiten.


Interessante Jobbeschreibungen, die die ungeschönte Wahrheit erzählen. Ich glaube, die meisten wären arbeitslos, wüssten ihre Arbeitgeber davon. Aber es zeigt auch, wie undankbar, arrogant und ignorant wir Kunden oder Dienstleistungsnehmer manchmal sein können. Man sollte ab und zu mal darüber nachdenken, wie wir mit anderen Menschen umgehen und uns klar machen, dass diese auch nur ein kleiner ausführender Teil eines zunehmend kranken Systems sind.


Nickname 29.12.2010, 18.30 | (0/0) Kommentare | PL

Warum Lesen glücklich macht von Stefan Bollmann

 

 



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Beschreibung:

Es gibt keine bessere, individuellere und vom jeweiligen Ort unabhängigere Unterhaltung als die des Lesens. Doch obwohl das Lesen so ohne Zweifel klug, selbstbewusst und glücklich macht, ist der Leser (vor allem der männliche) in seiner Art bedroht. Und dies, obwohl doch gerade der Mann als Erster in der Hoffnung auf Beute Spuren las. Den Zusammenhang zwischen dem Fährten lesenden Jäger und dem ebenfalls eine Spur verfolgenden Leser macht uns Stefan Bollmann ebenso klar, wie er uns die Bedeutung des Lesens für Wohlbefinden und Glück vor Augen führt.
Entstanden ist vom Bestsellerautor der gefährlichen, lesenden und schreibenden Frauen ein tiefsinniges und unterhaltsames Buch über die Herkunft des Lesens, die Veränderung unserer Lesebedürfnisse, das Leseverhalten der Frauen
und Männer, das Vorlesen und nicht zuletzt das Zuhören. "Warum Lesen glücklich macht"ist ein intelligentes Buch für alle bekennenden Leser und Leserinnen!


Die Bücher von Stefan Bollmann sind immer mit viel Liebe gemacht. Es macht Spaß, darin zu blättern, besonders die Fotos sind über lesende Frauen sind immer sehr schön. Stefan Bollmann beschreibt in verschiedenen Kapitel das Lesen, die Frage allerdings, warum  Lesen glücklich macht, kann nur jeder für sich selbst beantworten. Einige Passagen empfand ich als ein wenig langatmig und anderes fehlte mir.

Mein Lieblingssatz: "Lesen macht glücklich, weil es uns sagt, wer wir sind und wer wir sein wollen".


Nickname 25.12.2010, 20.16 | (0/0) Kommentare | PL

Das Ticket zum Glück von Brendon Burchard

 


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Beschreibung:

Lösen Sie Ihre Eintrittskarte ins Glück!

Mary liegt im Krankenhaus und kämpft um ihr Leben. Als letzten Wunsch bittet sie ihren Verlobten, zu einem stillgelegten Vergnügungspark zu fahren, in dem einst ihr Bruder bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Irritiert und verunsichert macht er sich auf den Weg, um Marys seltsame Bitte zu erfüllen. Kaum hat er jedoch das Eingangstor passiert, erwacht der verlassene Park wie durch zauberhafte Magie zum Leben. Marys Verlobter begegnet Henry, der ihn auf einer magischen Reise der Selbsterkenntnis begleitet. Eigentlich will der unglückliche junge Mann nur herausfinden, was mit Mary geschah, doch in Wahrheit, merkt er schnell, geht es um niemand anderen als ihn selbst. Und er erkennt: Erst wenn er die Möglichkeiten, Reichtümer und Geschenke des Lebens zu schätzen weiß, gibt es eine Zukunft für Mary und ihn.

Ein Roman, der den Zeitgeist trifft – mit den großen Themen Glück und Spiritualität.


Ein psychologisches Sachbuch versteckt in einer Geschichte, die auf einem Jahrmarkt stattfindet und dem Leser damit klarmachen möchte, dass jeder selbst für sein Leben verantwortlich ist und demnach auch für sein Glück.

Mittlerweile gibt es so einiges an Literatur über das Glück und wie wir selbst bestimmen, was wir sind und was wir werden. Ganz nette Geschichte, leicht zu lesen, übermittelt aber nicht wirklich etwas Neues.

 

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Nickname 09.06.2010, 18.31 | (0/0) Kommentare | PL

Das Licht des Nordens von Jennifer Donnelly

Beschreibung lt. Amazon:
Der 12. Juli 1906 ist ein schöner, sonniger Tag. Bis man die ertrunkene Grace Brown auf die Veranda des vornehmen Glenmore Hotels legt. Für die junge Mattie, die die Briefe der Toten an ihren Geliebten aufbewahrt, ändert sich mit diesem tragischen Ereignis das ganze Leben ... Jennifer Donnelly, die sich von einem wahren Mordfall zu diesem Roman inspirieren ließ, erzählt die ergreifende Geschichte eines jungen Mädchens, das der ländlichen Enge ihrer Heimat zu entfliehen versucht - fesselnder Entwicklungsroman, Kriminalgeschichte und tragischer Liebesroman zugleich.


"Das Licht des Nordens" kommt nicht an "Die Teerose" oder "Die Winterose" heran, der Schreibstil ist aber auch hier flüssig und man ist ziemlich schnell in der Geschichte drin. Beim Lesen muss man allerdings ein wenig aufpassen, weil die Geschichte der Mattie zwischen zwei Zeiträumen hin und her wechselt, nämlich zwischen dem Zeitraum VOR dem Mord und NACH dem Mord. Die im Klappentext erwähnte Kriminalgeschichte ist allerdings eher  untergeordnet, es geht in erster Linie um die 16jährige Mattie, die vor einer schweren Entscheidung steht.


Nickname 01.02.2010, 08.48 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Die Frau des Zeitreisenden von Audrey Niffenegger

Beschreibung lt. Amazon :
Clare ist Kunststudentin und eine Botticelli-Schönheit, Henry ein verwegener und lebenshungriger Bibliothekar. Clare fällt aus allen Himmeln, jedes Mal aufs Neue, wenn Henry vor ihr steht. Denn Henry ist ein Zeitreisender, ohne jede Ankündigung verstellt sich seine innere Uhr. Plötzlich und unerwartet stürzt er los, nie ist sicher, aus welcher Zeit er kommt und in welcher Zeit er bei Clare landet, aber immer ist sicher, dass er wieder bei ihr landet. Als sie sich das erste Mal begegnen, ist Clare sechs und Henry 36, aber in Wahrheit ist Henry nur acht Jahre älter als sie und schon lange mit ihr verheiratet. Absurdes wird zur Normalität. Seine Zeitreisen sind das brennende Geheimnis, das Henry und Clare mit jeder Trennung noch inniger vereint.
540 Seiten


Dieses Buch habe ich erst beim 2. Anlauf geschafft, da dies ein Buch des richtigen Zeitpunktes ist. Beim ersten Mal hatte ich Liebeskummer, dann sollte man ein Buch über die große Liebe lieber nicht lesen.

Beim 2. Mal allerdings hat mich die Geschichte des zeitreisenden Henry und seiner großen Liebe Clare doch mitgerissen. Die Geschichte liest sich flüssig und obwohl Henry immer wieder Zeitsprünge in die Vergangenheit und in die Zukunft macht, so ist doch die Lebensgeschichte von Clare in chronologischer Reihenfolge erzählt, so dass man beim Lesen den roten Faden nicht verliert.

Stück für Stück nähert man sich der gemeinsamen Lebensgeschichte von Henry und Clare an. Zeitweise empfand ich das als etwas langatmig, 100 Seiten weniger hätte ich besser gefunden.

Ingesamt eine schöne und sehr ungewöhnliche Liebesgeschichte.


Nickname 31.12.2008, 09.30 | (0/0) Kommentare | PL

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Das stimmt, liebe Pat – darüber ärgere ich mi
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