Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: 1 Punkt

Die Republik der Träume von G. Garfield Crimmins


Klappentext: Irgendwo zwischen dem Meer der Wolken und dem Meer des Verborgenen liegt die Republik der Träume. Ihre Bewohner leben ein Leben, das nur hier möglich ist. Doch die Republik läuft Gefahr zerstört zu werden: von der hochgefährlichen, weil phantasielosen Liga des Gesunden Menschenverstands...

95 Seiten, Droemer Knaur Verlag


Optisch ist das Buch schön aufgemacht mit vielen Bildern, Zettelchen und Postkarten. Inhaltlich liest sich die Geschichte wie ein wirrer Traum, was sie wohl vermutlich auch sein soll, allerdings nicht sehr fesselnd oder spannend. Der Sinn dieser Geschichte erschließt sich mir auch nicht und hat mich daher überhaupt nicht erreicht. Zum Basteln wäre das Buch aber gut geeignet. 
*

*Weniger als 1 Punkt habe ich nicht, weil ich mir seinerzeit, als ich die Buchwertung festlegte, nicht vorstellen konnte, dass ein Buch keinen Punkt bekommen könnte.

Nickname 25.12.2016, 00.00 | (0/0) Kommentare | PL

Gebrauchsanweisung für die Welt

Die Einsamkeit ägyptischer Provinzhotels. Überlandfahrten im stinkenden Bus. Moderne Raubritter in Kolumbien. Gefrorenes Zahnputzwasser in Sibirien. Gepökelter Schafskopf zum Frühstück. Materialmüde Hängebrücken. Hitze. Durchfall. Fieber. Angst. Aber auch: die Zartheit eines Abends in Kabul. Verständigung mit Händen und Füßen. Staunen im Tempel. Freude beim Überlisten eines Grenzbeamten. Der Herzschlag des Zugfahrens. Die Großzügigkeit von Fremden. Mit Shakespeare und Eric Clapton in Nowosibirsk. Eine Liebelei in der Wüste. Das Spätnachmittagslicht über dem Berg Sinai. Kaum jemand hat sich dem Zauber und den Härten fremder Länder so ausgeliefert wie Andreas Altmann, und seine Anweisung ist nichts weniger als eine wilde Liebeserklärung an das Reisen.

Piper, 224 Seiten


Mich hat das Buch als Reiselustige nicht überzeugt. Zu sehr plätscherte es an der Oberfläche, die Geschichten waren zum Teil nichtssagend und uninteressant. Wirkliche Ratschläge oder Hinweise findet man dort eher selten und der Schreibstil ist alles andere als flüssig. Zwischenzeitlich hatte ich eher das Gefühl, der Autor möchte sich mehr selbst darstellen und beweihräuchern, als wirklich etwas über die Welt zu schreiben. Ganz besonders aufgestoßen haben mir gewisse preudo-moralische und intolerante Aussagen über Anderslebende- und denkende, die so gar nicht zu einer weltoffenen Anschauung passen.
Ich liebe normalerweise die "Gebrauchsanweisungen", einige habe ich schon gelesen, die meisten sind mit Humor, aber auch mit interessanten Informationen bestückt. Von diesem allerdings kann ich eher abraten. 

Nickname 25.11.2015, 13.14 | (0/0) Kommentare | PL

Der Kaiser von China von Tilman Rammstedt

 


Link zu Amazon

Beschreibung:

Keith Stapperpfennig kommt aus einer einzigartigen Familie. Von der Mutter weiß er wenig, vom Vater gar nichts. Zusammen mit vier vermeintlichen Geschwistern wuchs er beim Großvater auf mit immer neuen, immer jüngeren Großmüttern. In eine von ihnen hat Keith sich selbst verliebt. Zum Achtzigsten schenken die Enkel ihrem Großvater eine gemeinsame Reise an ein Ziel seiner Wahl. Als er sich China wünscht, will keiner ihn begleiten, am Ende bleibt es an Keith hängen. Der lehnt sich zum ersten Mal im Leben auf, verjubelt das Reisegeld und lässt den Großvater alleine ziehen. Doch dann bekommt Keith von der jüngsten Großmutter einen Anruf, sein Opa sei im Westerwald gestorben. Er muss eine Geschichte aus dem Hut zaubern, die den Geschwistern glaubhaft macht, die Reise habe stattgefunden und erfindet sein eigenes China. Doch je weiter sich Keith in seine Lügen verstrickt, desto deutlicher wird, dass er nicht als Einziger die Unwahrheit sagt. Tilman Rammstedt ist ein überwältigender Roman gelungen, so sprühend, rasant und urkomisch, dass man sich mit dem größten Vergnügen belügen lässt.


Selten habe ich mich beim Lesen so gelangweilt wie bei diesem Buch. Warum dieses Buch so hoch gelobt wurde, ist mir absolut schleierhaft. Humorvoll soll es sein. Wirklich lustig fand ich es nicht. Und wenn da was lustiges war, wurde es so dröge erzählt, dass es niemand mitbekam. Die Geschichten waren dermaßen an den Haaren herbeigezogen und totlangweilig erzählt. Ein Telefonbuch ist spannender. Auch dieser Keith war mir in keinster Weise sympathisch und zu den anderen Personen konnte ich keinen Bezug aufbauen. Mein größter Fehlkauf in den letzten Jahren. Ich würde sagen: Finger weg!



Nickname 08.08.2010, 18.44 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Das Spiel von Richard Laymon

Beschreibung lt. Amazon :

Eines Tages erhält die junge Bibliothekarin Jane einen Fünfzig-Dollar-Schein und die Aufforderung, sich an einem ominösen "Spiel" zu beteiligen: Wenn sie jeweils mitternachts eine bestimmte Aufgabe löst, dann verdoppelt sich ihre Belohnung. Sie macht mit. Die ersten Aufgaben sind noch leicht, doch sie werden härter - bis es kein Zurück mehr gibt: Das "Spiel" artet zu reinstem Terror aus ....

Klappentext
"Niemand schreibt wie Richard Laymon!"
Dean Koontz

"Unter den Größen des psychologischen Horrors verdient Laymon einen Ehrenplatz."
Kirkus Reviews

"Es wäre ein Fehler, Richard Laymon nicht zu lesen!"
Stephen King 


Ich halte das für ein pures Gerücht, dass Koontz, Reviews und King soetwas gesagt haben sollen, es sei denn Koontz hat seine Aussage negativ gemeint. Ich habe bis jetzt auch noch niemanden so schreiben gesehen: Dieses Buch war einfach SCHLECHT.
>Die banale und sehr einfache Sprache von Laymon war noch nicht einmal das Schlimmste. Viel schlimmer fand ich diese extrem unrealistischen und unlogischen Handlungen der sehr geldgeilen und doofen Bibliothekarin und diese sexistischen Beschreibungen des Autors. Auch die Gedankengänge der Frau waren total bescheuert (man sollte Männern verbieten darüber zu schreiben, WIE und WAS Frauen denken, sie wissen es einfach nicht).
Ich kann von diesem Buch nur abraten. Schade eigentlich, denn die Grundidee war gut und hatte Potenzial. Nicht auszudenken, was ein Stephen King daraus gemacht hätte.....

Eigentlich nur 0,5 Punkte für die Idee, aber dafür habe ich noch nicht einmal einen Clip gebastelt, weil ich mir im Traum nicht vorstellen konnte, jemals so ein schlechtes Buch zu lesen. So kann man sich irren.

Nickname 11.01.2009, 10.22 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Gott schütze dieses Haus und Anleitung zum Unschuldigsein

Im Urlaub habe ich folgende Bücher gelesen:

Gott schütze dieses Haus von Elisabeth George



Kurzbeschreibung lt. Amazon: 

Jahrhundertelang hat ein Nest im englischen Yorkshire im Dornröschenschlaf verbracht - bis ein brutaler Mord die Spinnweben für alle Bewohner zerreißt. Denn der Dorfpfarrer, Pater Hart, macht eine grauenvolle Entdeckung: William Theys, eines seiner treuesten Schäfchen und hoch angesehenes Gemeindemitglied, liegt enthauptet in seiner Scheune. Neben ihm kauert seine leicht debile neunzehnjährige Tochter, die sagt: "Ich hab's getan." Dann verstummt sie . . .
Ein Fall für Scotland Yard, das ein höchst ungleiches Team zur Aufklärung des Verbrechens schickt: Inspektor Thomas Lynley, attraktiv, weltmännisch, galant, und seine Mitarbeiterin Barbara Havers, ein häßliches Entlein, das sich neben dem charmanten Lynley noch plumper und unbeholfener vorkommt. In nervenaufreibender Kleinarbeit entwirren die beiden ein dunkles Netz, das die Abgründe hinter einer biederen Fassade von Wohlanständigkeit kaschiert, entlarven eine grausige Wahrheit, die mehr als ein Leben zerstört hat . . .

Ich liebe Elisabeth George. Sie hat einen schönen Schreibstil, die Krimis sind immer spannend und haben viele ungeahnte Wendungen. Besonders interessant finde ich die Geschichten auch um den Inspektor Lynley und sein privates Umfeld, die sich in den weiteren Kriminalromanen fortführen. Absolut lesenswert!

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Anleitung zum Unschuldigsein von Florian Illies

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Kurzbeschreibung lt. Amazon:

Du musst kein schlechtes Gewissen haben? Von wegen. Wenn »Generation Golf« das Tagebuch einer vergangenen Kindheit und Jugend war, dann ist »Anleitung zum Unschuldigsein« die Reise in unser inneres Absurdistan, in dem uns die Gewissensbisse täglich lustvoll quälen. Dieses Buch zeigt Wege zurück in die Unschuld. Mit vielen tollen Übungen! Bildlegende: Ich sollte mehr Sport machen. Ich sollte mein Fahrrad reparieren. Ich sollte nicht immer nur Gutscheine verschenken. Ich sollte mal wieder meine Mutter anrufen. Ich sollte mit dem Rauchen aufhören. Ich sollte mal wieder zum Zahnarzt gehen. Ich sollte weniger Geld für Kleidung ausgeben. Ich sollte mehr Obst essen. Ich sollte mal wieder die leeren Flaschen wegbringen.

Ist ganz amüsant zu lesen, erinnert aber im Stil stark an "Anleitung zum Unglücklichsein" von Paul Watzlawick (dieses wiederrum ist ein absolut empfehlenswertes Buch, ich liebe es und werde es noch hier im Blog vorstellen)..

Nickname 06.04.2006, 08.36 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Der kleine Seestern von Sergio Bambaren



Kurzbeschreibung laut Amazon: Sergio Bambaren ist um die ganze Welt gereist; mit seinen Worten spricht er die Menschen rund um den Globus im Innersten an. In seinem neuen Buch nimmt er uns mit in ein Land vor unserer Zeit, als eine gewaltige Sintflut alles Leben bedroht. Von überall her sind die Tiere unterwegs, zwei von jeder Art, um an Bord der Arche der Flut zu entrinnen. Das Seesternpärchen kommt als letztes – und nur die kleine Seesternfrau schafft es gerade noch rechtzeitig, sich an den Rumpf des Schiffes zu klammern. Damit scheint ihr Schicksal besiegelt: Als einzige werden die Seesterne aussterben, denn ohne Partner gibt es keine Fortpflanzung. Aber der Schöpfungsplan hält eine Überraschung parat … Eine Geschichte von klassischer Weisheit und bewegender Aktualität über das zerbrechliche Gleichgewicht der Natur und die Verantwortung, die jedem von uns darin zukommt. Beziehungen verstrickt werden.

Ich persönlich war etwas vom Buch enttäuscht, hatte mir doch mehr Weisheiten oder zumindest eine nette Erzählung versprochen. Aber leider wird hier eher das alte und neue Testament in extremer Kurzform beschrieben, hin und wieder der Seestern und ein Maulesel erwähnt - und schon ist das Buch zuende. Ist meiner Meinung nach das Geld nicht wert.

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Nickname 01.04.2006, 14.26 | (0/0) Kommentare | PL

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