Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: 2-3 Punkte

Das Mädchen, das in der Metro las von Christine Féret-Fleury

Jeden Morgen sitzt Juliette in der Metro auf dem Weg zu ihrer eintönigen Arbeit in einem Maklerbüro und taucht ein in die Welten ihrer Romane. Mal begibt sie sich mit Marcel Proust auf die Suche nach der verlorenen Zeit, mal begleitet sie Hercule Poirot im Orientexpress Richtung Istanbul - manchmal beobachtet sie auch einfach die Menschen um sich herum, die in ihre Lektüre vertieft sind. Es sind die Bücher, die Juliettes Leben Farbe verleihen. Als sie eines Tages beschließt, zwei Stationen früher auszusteigen, begegnet sie dem schrulligen Soliman, der mit seiner Tochter Zaïde inmitten seiner Bücherstapel lebt. Soliman glaubt, dass jedes Buch, wenn es an die richtige Person übermittelt wird, die Macht hat, ein Leben zu verändern. Auserwählte Boten liefern für ihn diese kostbare Fracht aus, an die, die sie nötig haben. Bald wird Juliette zu einer Botin, und zum ersten Mal haben die Bücher einen wirklichen Einfluss, auch auf ihr Schicksal. (Amazon)

DUMONT Buchverlag , 176 Seiten, LINK zu Amazon


Das kleine Büchlein ist sehr hübsch aufgemacht und beginnt mit 16 leeren Seiten für Eintragungen über eigene Leseerfahrungen und Bücher. Für mich war das eher unnötig, dafür gibt es bessere Bücher und ich kenne auch keinen, der das in einen Roman schreiben würde. Aber vielleicht war das auch nur als Anregung gedacht.
Zur Geschichte selbst ist anzumerken, dass es sich hier nicht um ein Mädchen handelt, sondern um eine junge Frau, die in der Metro die lesenden Mitfahrer studiert. Im Laufe des Romanes werden auch immer wieder unterschiedliche Bücher benannt, die man vielleicht lesen sollte? Oder es war nur eine Aneinanderreihung von Büchern, die die Autorin kannte? So genau weiß ich es nicht, es las sich für mich eher wie eine Aufzählung, als dass es sich in die Geschichte eingeflochten hätte. Die Charaktere in diesem Buch, besonders die Tochter von Soliman, sind recht liebevoll gezeichnet, mehr Tiefe und ein paar Seiten mehr hätte ihnen gut getan. Da wurde nur an der Oberfläche gekratzt, was ich sehr schade fand. Die Charaktere hatten durchaus gutes Potenzial. Die Handlung empfand ich ein wenig als wirr und konzeptlos, war in Summe aber ganz unterhaltsam, allerdings ohne große Spannung. Einige Schachtelsätze erschwerten mitunter das Lesen. Irritiert hat mich, dass der Roman in der dritten Form geschrieben wurde, der Epilog aber in der ICH-Form. Für mich hätte der Roman vermutlich besser funktioniert, wenn er von Anfang an in der ICH-Form geschrieben wäre. Die Idee war gut, für mich leider eher enttäuschend umgesetzt. Da hätte man mehr draus machen können.
Ein Buch, das man lesen kann für kurzweilige Unterhaltung, muss man aber nicht. 


Nickname 07.09.2018, 00.00 | (0/0) Kommentare | PL

Ernsthaft lustig mit Terry Pratchett

Terry Pratchett, der Erschaffer der Scheibenwelt, ist bekannt für seine signifikanten Sätze und coolen Sprüche. Da liegt es Nahe, seine besten Sprüche in einem Sammelband zusammenzufassen.

Piper-Verlag, 124 Seiten, LINK zu Amazon



Ich liebe Terry Pratchett und seine Bücher über die Scheibenwelt. Ich selbst besitze eine eher lose Blattsammlung seiner brillianten und lustigen Sprüche und Sätze. Deshalb habe ich auch nicht lange überlegt und bei diesem Buch zugegriffen. Leider wurde ich als Fan enttäuscht. 124 Seiten sind schon mager genug. Auf jeder Seite findet sich nur ein Zitat. Ob es wirklich die besten Sätze von Pratchett sind, ist sicherlich Geschmackssache, aber für den Preis hätte ich schon ein wenig mehr erwartet. Einzig die tollen Zeichnungen von Kate Oleska haben mich ein wenig versöhnt.
Immerhin hat man in diesem Büchlein genug Platz für eigene Notizen.
Fazit: Kann man kaufen, muss aber nicht. Im Internet findet man wesentlich bessere Sammlungen.

Nickname 25.03.2018, 15.47 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Ein ganz neues Leben von Jojo Moyes

«Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist. Du hast mein Leben verändert.» 
Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.

558 Seiten, Wunderlich Verlag, LINK zu Amazon


Das ist der Fortsetzungsroman von "Ein ganzes halbes Jahr" und erzählt nun die Geschichte, wie Lou nach Wills Tod weiterlebt. Leider hat es mich nicht wie der erste Band gepackt, Lou ging mir sehr schnell mit ihrer trübseligen Art auf die Nerven, sie war so ganz anders als im ersten Teil. Die neuen Figuren hatten durchaus Potenzial und waren interessant, doch leider plätscherte die Geschichte eher mäßig vor sich hin und hatte für mich nur wenige spannende oder emotionale Momente. Ein Buch für den Zeitvertreib, weiterempfehlen würde ich es allerdings nicht und es lieber bei der wunderbaren Geschichte im ersten Teil belassen.



Nickname 26.10.2016, 12.44 | (0/0) Kommentare | PL

Der Widerschein von David Schönherr


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Beschreibung:

Die ungeheuerliche Geschichte des jungen Genies Ferdinand Meerten, der mit seinen Zeichnungen die Welt veränderte: Die Niederlande im 18. Jahrhundert: Als das Waisenkind Ferdinand Meerten Pfarrer Hobrecht in die Arme gelegt wird, ahnt dieser nicht, welches Genie in dem Vierjährigen steckt. Doch bald wird deutlich: Ferdinand ist kein gewöhnlicher Junge. Schon wenige Wochen nach seiner Ankunft geschehen merkwürdige Dinge in dem kleinen Dorf, die den Pfarrer verunsichern und ihn Schlimmes ahnen lassen. Als er eines Tages ein Dutzend Blätter mit Kohlezeichnungen des Jungen findet, begreift er: Diese Skizzen überragen nicht nur alles, was er bisher gesehen hat, sondern üben eine magische, geradezu gefährliche Anziehung auf ihn aus. Zu gefährlich für Hobrecht ...

254 Seiten


Es fällt mir schwer, über dieses Buch etwas zu schreiben. 254 Seiten für einen historischen Roman sind schon arg wenig, genauso liest es sich leider auch, eher wie ein Exposé als ein fertiger Roman. Die Grundidee hat durchaus Potenzial und hätte zu einem spannenden Roman werden können. Leider bleiben die Protagonisten farblos, die Sprache ist eher im Nacherzählstil gehalten und wenig lebendig, Spannungsaufbau gibt es gar nicht. Das Ende ist auch eher abgehakt und liest sich unfertig. Sogar 254 Seiten können verdammt lang werden.

Wirklich schade, denn der Handlungsablauf hätte sogar mehrere Genres vereinen und eine Menge spannender Szenen hervorbringen können.

 


 

Nickname 08.10.2013, 21.57 | (0/0) Kommentare | PL

Sachbuch: 30 Minuten für erfolgreiches NLP im Alltag


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Beschreibung:

Wie der Nutzen von NLP-Techniken im täglichen Umgang mit anderen Menschen erreicht wird - Gezielte Steigerung der eigenen Wahrnehmungsfähigkeit im verbalen und nonverbalen Bereich - Wie eine offene und flexible Kommunikation bewusst analysiert, geplant und gestaltet wird (mit vielen praktischen Partnerübungs Anleitungen) - Durch gezielten Einsatz von Interventions-Techniken Schwierigkeiten erfolgreich begegnen - NLP auch als Philosophie begreifen und in die persönliche Lebensplanung einbinden.
80 Seiten

Eine wirklich kurze Kurzfassung von NLP, die meiner Meinung nach nur für diejenigen interessant ist, die sich bereits mit NLP auskennen und einfach nur eine Zusammenfassung als Erinnerung oder zum Nachschlagen benötigen. Für alle anderen ist dieses Buch schwer bis gar nicht verständlich und vermittelt nicht wirklich, was NLP ist und was es ausmacht. Da gibt es bei weitem bessere Bücher.

Nickname 28.07.2013, 18.59 | (0/0) Kommentare | PL

Wenn Du Liebe versprichst von Louise Douglas


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Beschreibung:

Kurz vor der Hochzeit lässt Luca seine Braut stehen und brennt mit Olivia durch. Es ist für beide die große Liebe, die allen Anfeindungen standhält – bis Luca bei einem Autounfall ums Leben kommt. Blind vor Kummer flieht Olivia in die Arme des Zwillingsbruders ihres Mannes. Eine unheilvolle Affäre nimmt ihren Lauf …


Mit der Protagonistin wurde ich nicht richtig warm, dass die Geschichte in der Ich-Form geschrieben wurde, machte mir das Lesen nicht einfacher. Die Geschichte las sich zwar recht flüssig, aber ein Spannungsbogen wollte einfach nicht entstehen. Ich hatte auch ein wenig Probleme mit der Moralvorstellung der Dame, die sich an verheiratete Männer vergriff, einer Frau gleich 2 x den Mann ausspannte und somit Unruhe in einer ganzen Familie reinbrachte, um dann auch noch in Selbstmitleid zu versinken, war mir dann doch etwas zu viel.

Es gibt bessere Liebesroman.

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Nickname 08.04.2011, 14.42 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Die Mittagsfrau von Julia Franck

Beschreibung lt. Amazon:

"Du wartest hier, ich bin gleich zurück", sagt Helene zu ihrem kleinen Sohn Peter, setzt ihn auf eine Bank am Bahnsteig und geht. Geht, um nie mehr zurückzukehren. Erst wenn man Helene und ihrer Lebensgeschichte zwischen zwei Weltkriegen folgt, wenn man sie durch ihre Hoffnung, Einsamkeit und Liebe hindurch begleitet, wird klar, wie diese radikale Entscheidung möglich wurde. Julia Franck erzählt in filigranem, klarem Ton ein Leben, das in die Mühlen einer furchtbaren Zeit gerät.


Warum dieses Buch den Deutschen Buchpreis 2007 erhalten hat, ist mir absolut schleierhaft. Auch die so hochgelobte Sprache der Autorin kam bei mir eher verstaubt und altertümlich daher. Ich hatte das Gefühl, ich lese einen Roman aus dem 17. Jahrhundert.

Was die Geschichte betrifft: Nunja, der Ansatz war gut und weckte Neugier, was danach kam, war allerdings extrem langatmig und zum Teil langweilig. Seitenweise schreibt die Autorin das Gleiche, ohne wirklich etwas auszusagen. Die Figuren konnten nicht überzeugen, die Geschichte ebenfalls nicht, sie blieb bis zum Ende blass. Und warum Helene letztendlich ihren Sohn im Stich lässt, ist für mich immer noch nicht nachvollziehbar.

Das beste am Buch war der Prolog und der Epilog. Zuwenig für 432 Seiten.

Es ist übrigends in diesem Fall sehr interessant, die Rezensionen bei Amazon durchzulesen. Selten bekam ein Buch so extrem unterschiedliche Bewertungen.

Von mir bekommt es noch gequälte

Buchwert25.gif

eigentlich eher nur 2 Punkte, aber die Idee der Geschichte fand ich sehr gut und wie gesagt die ersten und die letzten Seiten (und weil es ein Buchbändchen hat *g*).

Nickname 30.09.2008, 08.27 | (0/0) Kommentare | PL

Das blaue Sofa von Andrea Hensgen

Inhalt laut Amazon: Der 16jährige Derwein ist richtig froh, als er in dem verschlafenen Dorf, in dem er seine Sommerferien verbringt, den alten Wilhelm Meister kennenlernt. Mit ihm führt er lange Gespräche und bei ihm lernt er auch Jenny kennen, ein Mädchen aus dem Dorf. Allmählich findet Derwein heraus, dass Meister einer Geheimgesellschaft angehört, die zum Ziel hat, Jugendliche auf "rechten Weg" zu führen. Will Derwein mitmachen? Und Jenny? Und wie steht es mit dieser seltsamen Mignon, die plötzlich auftaucht?

347 Seiten

ab 14 Jahre


Vielleicht lag es daran, dass es ein Jugendbuch ist oder ich nicht Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre" gelesen habe, aber irgendwie konnte ich mich nicht mit diesem Buch wohlfühlen. Die Geschichte an sich war zwar ganz nett (deshalb noch 2,5 Punkte), doch für meinen Geschmack sehr langatmig, was mich beim Lesen streckenweise langweilte. Außerdem kam mir beim Lesen der Verdacht, dass an "Sofies Welt" angeknüpft werden sollte. Vom Thema her wäre es sicherlich ein interessantes Buch geworden, doch die Umsetzung fand ich schwach, ganz besonders das Ende.

Muss man nicht unbedingt lesen.


Nickname 13.07.2008, 17.44 | (0/0) Kommentare | PL

Wyrm von Wolfgang Hohlbein


Klappentext (Amazonlink): Es geht nicht mit rechten Dingen zu im kleinen Ort Maggoty in Neuengland, wo der Landvermesser Joffrey Coppelstone den Bau einer neuen Straße planen soll. Schon bei der Anfahrt wird sein Auto von einer unheimlichen Substanz regelrecht aufgefressen. Als Coppelstone im Dorf Hilfe sucht, begegnet man ihm mit unverhohlender Feindseligkeit. Doch er gibt nicht auf - und gerät in einem Sumpf von Aberglauen und sklavischer Vergötterung einer dämonischen Macht...

Knaur-Verlag

273 Seiten

Wer diese Art von Phantastik/Horror mag, wird sich mit diesem Buch sicherlich gut unterhalten. Die Geschichte beginnt auch sehr vielversprechend. Der Hauptprotagonist bleibt nach meinem Empfinden allerdings recht blass und die Geschichte ist ein wenig zu knapp erzählt, so dass man nicht ganz eintauchen kann. Eher ein durchschnittliches Buch von Hohlbein.


Nickname 29.06.2008, 18.28 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

20 Jahre 40 bleiben


Inhalt lt Amazon: Sie fühlt sich jung und steckt voller Energie. ¯Jeder Geburtstag ist für mich ein Geschenk der Reife und Bewusstwerdung®, sagt Michaela Merten. Aus ihrer Erfahrung und neuesten Forschungen gibt sie viele praktische Tipps zum Anti-Aging, besonders zu: positivem Denken, Ernährung, Fitness, Entspannung, Naturheilkunde, Partnerschaft und Schönheit. Die attraktive Schauspielerin beschreibt sehr persönlich, wie sie selbst gelernt hat, mit dem Älterwerden umzugehen - und verrät ihre 7 Geheimnisse für mehr Lebensfreude, Jugend und Glück.
Ganz nett zu lesen, doch wesentlich Neues erfährt man in diesem Buch nicht. Als Zusammenfassung der wesentlichen Faktoren einer gesunden Lebensführung ist es sicherlich gut gemacht. Gestört hat mich dabei allerdings, dass in mir das Gefühl aufkam, Frau Merten möchte ihren persönlichen Lebensstil anderen aufdrängen. Es gab mir in diesem Buch zuwenig Wahlmöglichkeiten.


Nickname 28.06.2008, 16.37 | (0/0) Kommentare | PL

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