Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: 3 Punkte

Der Flötenspieler von Bernhard Hennen

Der Flötenspieler. Ein Kriminalroman aus der Zeit Kleopatras.
Klappentext:
Rom im Jahre 58 v. Chr.: Ein Schreiber des aus Ägypten geflohenen Ptolemaios XII. wird ermordet. Um weitere Todesfälle zu verhindern, bemüht sich die Isispriesterin Samu, den Täter zu entlarven. Eine Spur führt zurück nach Ägypthen, das nun von Berenike IV. und ihrer Schwester Kleopatra VI. regiert wird, doch scheint es auch Verräter unter den Vertrauten des Pharao zu geben. Die Intrigen, die Samu aufdeckt, bringen die Priesterin bald selbst in große Gefahr...
351 Seiten


Ich bin kein Fan von historischen Romanen. Auch hier habe ich mich mit den vielen historischen Elementen etwas schwer getan. Gut ist allerdings, dass alles gut vom Autor recherchiert wurde, so dass man während der Lektüre ein wenig Geschichte auffrischen kann.

Der kriminalistische Aspekt war ein wenig träge und kam nicht so richtig in Gang. Von dem Schluss war ich ein wenig enttäuscht, obwohl ich denke, dass dieser sehr realistisch ist.

Sehr gut gefallen hat mir mal wieder die Schreibweise von Bernhard Hennen. Und seine humoristische Ader kam auch hier zum Vorschein in Verbindung mit dem machochistischen Arzt Philippos, der immer irgendwie zur falschen Zeit am falschen Ort ist und der Isispriesterin Samu, die sich immer wieder mit diesem Kerl auseinandersetzen muss.

Insgesamt eine unterhaltsame Lektüre mit einigen Schwächen.


Nickname 20.03.2009, 12.32 | (0/0) Kommentare | PL

Der perfekte Mann von Morten Feldmann

Beschreibung lt. Amazon :

Sebastian Busch ist der perfekte Mann, wie ihn sich jede Frau wünscht: humorvoll, einfühlsam, treu und zur steten Arbeit an sich selbst entschlossen. Als Agent für Filmschauspieler widersteht er allen Versuchungen der Branche. Doch seine Frau ist der Mittelpunkt einer jeden Party, und, so denkt er, sie betrügt ihn nach Strich und Faden. Lange Zeit versucht er, ihren Lebenswandel zu tolerieren und verständnisvoll zu sein. Aber als sie ihn in einem Kabarettprogramm verwurstet, ist sogar für den perfekten Mann die Grenze überschritten.

187 Seiten


Ein Bekannter schenkte mir dieses Buch als "Schenkelklopfer". Leider fand ich es nicht ganz so lustig, eigentlich eher beschämend und peinlich für den "perfekten Mann", der so perfekt ist, dass er tatsächlich zum Warmduscher, Weichei, Langweiler mutiert, den nun wirklich keine Frau haben will.

Der Schreibstil ist recht flüssig, ab und zu auch ganz amüsant, so dass dieses Buch immerhin seichte Unterhaltung für einen Strandtag hergibt.

Deshalb noch gutgemeinte

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Nickname 27.02.2009, 13.11 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Sag niemals stirb von Tess Gerritsen

Beschreibung lt. Amazon :
Ein brennendes Flugzeug, eine Rauchwolke über dem Dschungeldickicht Vietnams - damit verliert sich jede Spur des Piloten Wild Bill Maitland. Wilone Maitland will sich damit nicht abfinden: Sie muss die Wahrheit über das Schicksal ihres Vaters herausfinden. Doch eine Mauer aus eiskaltem Schweigen und altem Hass machen aus ihrer Suche eine lebensgefährliche Mission: Zeugen werden erschossen, ein Anschlag auf Wilone verübt. Nur dem attraktiven Biologen Guy Barnard, der sie in die grüne Hölle begleitet, vertraut sie. Aber ein mörderischer Widersacher ist ihnen stets einen Schritt voraus.
MIRA-Taschenbuch, 300 Seiten


Dieser Tess Gerritsen kann nach der Rizzoli/Isles-Reihe nur enttäuschen, wenn man mit diesen hohen Erwartungen an diesen recht klassischen vorhersehbaren Thriller geht. Liest man ihn unvoreingenommen, hat man zumindest kurzfristig ganz gute Unterhaltung, nicht mehr, aber auch nicht weniger.


Nickname 09.01.2009, 10.15 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Vermiss mein nicht von Cecelia Ahern

Beschreibung lt. Amazon:

Hör nie auf, mich zu finden! Sandy Shortt hat ihr Leben lang nach vermissten Mädchen gesucht. Bis sie eines Tages selbst verschwindet - an einen geheimnisvollen Ort, den alle nur "Hier" nennen ... Fantasievoll, spannend und tief berührend macht sich Cecilia Aherns neuer großer Roman auf die Suche - nach dem Leben, der Liebe und uns selbst.



Ganz nett geschrieben. Leichte Unterhaltung für zwischendurch ohne größeren Tiefgang. Ich fand die Idee sehr nett, dass alle verschwundenen Dinge an einen bestimmten Ort wieder auftauchen. Die Suche nach sich selbst hätte sicherlich intensiver beschrieben werden können, das plätscherte leider nur an der Oberfläche.

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Nickname 14.10.2008, 09.20 | (0/0) Kommentare | PL

Die Mittagsfrau von Julia Franck

Beschreibung lt. Amazon:

"Du wartest hier, ich bin gleich zurück", sagt Helene zu ihrem kleinen Sohn Peter, setzt ihn auf eine Bank am Bahnsteig und geht. Geht, um nie mehr zurückzukehren. Erst wenn man Helene und ihrer Lebensgeschichte zwischen zwei Weltkriegen folgt, wenn man sie durch ihre Hoffnung, Einsamkeit und Liebe hindurch begleitet, wird klar, wie diese radikale Entscheidung möglich wurde. Julia Franck erzählt in filigranem, klarem Ton ein Leben, das in die Mühlen einer furchtbaren Zeit gerät.


Warum dieses Buch den Deutschen Buchpreis 2007 erhalten hat, ist mir absolut schleierhaft. Auch die so hochgelobte Sprache der Autorin kam bei mir eher verstaubt und altertümlich daher. Ich hatte das Gefühl, ich lese einen Roman aus dem 17. Jahrhundert.

Was die Geschichte betrifft: Nunja, der Ansatz war gut und weckte Neugier, was danach kam, war allerdings extrem langatmig und zum Teil langweilig. Seitenweise schreibt die Autorin das Gleiche, ohne wirklich etwas auszusagen. Die Figuren konnten nicht überzeugen, die Geschichte ebenfalls nicht, sie blieb bis zum Ende blass. Und warum Helene letztendlich ihren Sohn im Stich lässt, ist für mich immer noch nicht nachvollziehbar.

Das beste am Buch war der Prolog und der Epilog. Zuwenig für 432 Seiten.

Es ist übrigends in diesem Fall sehr interessant, die Rezensionen bei Amazon durchzulesen. Selten bekam ein Buch so extrem unterschiedliche Bewertungen.

Von mir bekommt es noch gequälte

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eigentlich eher nur 2 Punkte, aber die Idee der Geschichte fand ich sehr gut und wie gesagt die ersten und die letzten Seiten (und weil es ein Buchbändchen hat *g*).

Nickname 30.09.2008, 08.27 | (0/0) Kommentare | PL

Teufelshatz von André Wiesler


Inhalt lt. Amazon: Einst war Hagen von Stein ein Krieger des legendären Wariwulf-Ordens, doch er beging die schlimmste Sünde und wurde bestraft. Zweihundert Jahre später, im Deutschland des Dreißigjährigen Krieges, kehrt er zurück. Er nutzt die Wirren der Hexenverfolgung, um epochale Veränderungen vorzubereiten - eine dunkle Verschwörung, deren Fäden bis in die Gegenwart reichen.

2. Teil der dreiteiligen Chronik des Hagen von Stein

Heyne-Verlag, 479 Seiten


Hagen muss nun als dienender Bletzer leben. Mit diesem in seinen Augen unrechten Schicksal kann er sich nicht anfreunden und so bereitet er seinen Aufstand gegen die Wariwulf vor. Gleichzeitig kämpft in unserem Zeitalter der Inquisator Georg von Vitzthum gegen sämtliche unheimliche Wesen, auch gegen Hagen. Während im ersten Teil Hagen von Stein eine Sympathiefigur war und Georg noch eher schwach blieb, ändert sich dies in dem zweiten Teil. Hagen verliert an Sympathien, Georg zeigt mehr von seiner Persönlichkeit und man schlägt sich  als Leser langsam auf seine Seite. Vermutlich ist dies vom Autor auch so gedacht, bevor es im dritten Teil, der Oktober 2008 herauskommen soll, zum Showdown zwischen Georg und Hagen kommen wird.

Insgesamt fand ich diesen Teil nicht so spannend wie den ersten, auch die extrem harten Beschreiben empfand ich diesmal als eher grenzwertig, trotzdem fasziniert diese Geschichte und die Entwicklung der Hauptprotagonisten.

Besonders gut finde ich die Zusammenfassung des ersten Teils am Anfang der Geschichte und einem kleinen Personenverzeichnis sowie einem Glossar am Ende des Buches.


1. Teil: Hexenmacher



 

Nickname 15.08.2008, 11.33 | (0/0) Kommentare | PL

Hannibal Rising von Thomas Harris

                                                      
Klappentext Amazonlink: Das dunkle Trauma des Hannibal Lecter - die atemberaubende Vorgeschichte zu den Welterfolgen "Roter Drach", "Das Schweigen der Lämmer" und "Hannibal".

Welches grausame Erlebnis machte Hannibal Lecter zum blutrünstigen Kannibalen? Wie wurde der hochbegabte Junge zur berühmt-berüchtigten Bestie? Thomas Harris führt uns in die Kindheit des genialen, äußerst kultivierten und monströsen Serienkillers. Er enthüllt den Albtraum, den Hannibal kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges erlebt und der ihn bald zu eigenen Gräueltaten treibt.

345 Seiten

   


Wer zuerst dieses Buch liest, wird vielleicht nicht so enttäuscht sein. Tatsächlich kommt dieser Roman den anderen bei weitem nicht nahe. Zwischenzeitlich empfand ich die Geschichte sogar eher als langatmig und langweilig und vorhersehbar. Trotzdem schafft es Thomas Harris auch hier, das Düstere und Traumatische faszinierend an die Oberfläche zu holen und so einen Einblick in die gefährliche Seele des Hannibal Lecters zu gewähren.



Nickname 14.08.2008, 14.31 | (0/0) Kommentare | PL

Das blaue Sofa von Andrea Hensgen

Inhalt laut Amazon: Der 16jährige Derwein ist richtig froh, als er in dem verschlafenen Dorf, in dem er seine Sommerferien verbringt, den alten Wilhelm Meister kennenlernt. Mit ihm führt er lange Gespräche und bei ihm lernt er auch Jenny kennen, ein Mädchen aus dem Dorf. Allmählich findet Derwein heraus, dass Meister einer Geheimgesellschaft angehört, die zum Ziel hat, Jugendliche auf "rechten Weg" zu führen. Will Derwein mitmachen? Und Jenny? Und wie steht es mit dieser seltsamen Mignon, die plötzlich auftaucht?

347 Seiten

ab 14 Jahre


Vielleicht lag es daran, dass es ein Jugendbuch ist oder ich nicht Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre" gelesen habe, aber irgendwie konnte ich mich nicht mit diesem Buch wohlfühlen. Die Geschichte an sich war zwar ganz nett (deshalb noch 2,5 Punkte), doch für meinen Geschmack sehr langatmig, was mich beim Lesen streckenweise langweilte. Außerdem kam mir beim Lesen der Verdacht, dass an "Sofies Welt" angeknüpft werden sollte. Vom Thema her wäre es sicherlich ein interessantes Buch geworden, doch die Umsetzung fand ich schwach, ganz besonders das Ende.

Muss man nicht unbedingt lesen.


Nickname 13.07.2008, 17.44 | (0/0) Kommentare | PL

Das Kartenhaus von Stanley Ellin

Inhalt: Reno Davis, ein ehemaliger Boxer, wird von einer reichen Amerikanerin als Lehrer und Beschützer für ihren Sohn angeheuert. Er findet sich in einer sehr skurrilen und geheimnisvollen Familie wieder, die eindeutig etwas zu verbergen hat. Gemeinsam mit seinem besten Freund Louis versucht er, der Wahrheit auf die Spur zu kommen, nicht ohne Folgen. Denn nicht nur er gerät zum Schluss in Gefahr...

Thriller von 1967

Insgesamt war es ein recht spannender Thriller, den ich im Zuge des SUB-Abbau's gelesen habe. Teilweise konnte ich den Verhaltensweisen des  Hauptprotagonisten nicht ganz folgen, trotzdem war er ein Sympathieträger. Die skurrile und verrückte Amerikanerin ist bis zum Schluss geheimnisvoll, die Familienangehörigen undurchschaubar und der Ausgang ungewiss. Für damalige Verhältnisse war das sicherlich superspannend.



Nickname 08.07.2008, 17.46 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Mordshunger von Frank Schätzing

Inhalt lt Amazon: Mordshunger haben sie alle. Inka von Barneck auf Sex, Fritz von Barneck auf Geld und noch mehr Geld, Max Hartmann auf die Rolle seines Lebens, Romanus Cüpper auf alles, was essbar ist, und die Löwen im Kölner Zoo auf Abwechslung. Dann ist Inka plötzlich tot, und alle bekommen ihren Willen. Nur ganz anders, als sie dachten. Mit Rezepten von 15 mordsguten Kölner Küchenchefs.

Netter, unterhaltsamer, recht kurzweiliger Köln-Krimi. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Mit den Rezepten konnte ich weniger anfangen, aber die örtlichen Beschreibungen fand ich ganz interessant.

 

Nickname 02.07.2008, 17.02 | (0/0) Kommentare | PL

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steinegarten:
Da sind aber diesmal Bücherwichtel angesagt .
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kalle:
Liebe Pat, heute beteilige ich mich mal wiede
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moni:
Wie niedlich, liebe Pat,der kleine Wichtel ha
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Agnes:
Ich habe es auch kürzlich gelesen, hat mir gu
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Elke:
Das ist ja witzig und nett..bei mir auch :)Me
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