Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: 3-4 Punkte

Geschichten und Anekdoten aus Krefeld von Egon W. Fleischmann und Stan Matthias


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Beschreibung:

Dies ist typisch für Krefeld. 'Leben und leben lassen!' war die Devise im 17. Jahrhundert, als Krefeld unter der Herrschaft der Oranier stand, die Religionsfreiheit gestatteten und so die Seidenweber in die Stadt holten. Toleranz ist seitdem ein Lebensprinzip in der niederrheinischen Bürgerstadt. Ob die Autoren vom letzten Hausweber, 'Global Player', dem Ostwall, Geizkragen oder einem Missverständnis bei der 'Prawda' berichten - ihre spannenden Rückblicke verbinden sich in diesem Buch zu lesenswerten und oftmals auch nachdenklichen Schmunzelgeschichten.

79 Seiten


Leäwe on leäwe loete!
(Leben und leben lassen) ist auch meine Lebensweisheit, allerdings ist mir erst durch diese Lektüre bewusst geworden, dass es allen Anschein nach um eine typische Krefelder Weisheit handelt. 

Die Geschichten sind sehr nett erzählt und das kleine Büchlein mit gerade mal 79 Seiten schnell gelesen. Ich hätte mir davon ein wenig mehr gewünscht und denke durchaus, dass Krefeld noch einige Geschichten mehr zu bieten hätte.

 

Nickname 13.11.2012, 18.29 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Der Club der Unzertrennlichen von Elsebeth Egholm


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Einst waren sie unzertrennlich, doch das Leen ließ die vier Freundinnen unterschiedliche Wege gehen. Ihr Wiedersehen wird von einem tragischen Ereignis überschattet: Eien von ihnen hat Selbstmord begangen - unter höchst rätselhaften Umständen.

378 Seiten


Einfühlsam geschilderte Lebensgeschichte von 4 Freundinnen, bei der Stück für Stück der Charakter der in den Freitod gegangenen Solveig offenbart wird und nichts so ist, wie es zunächst erscheint.

Der Roman plätscherte zunächst ein wenig dahin, der Schluss war allerdings sehr überraschend.

 

Nickname 13.11.2012, 18.29 | (0/0) Kommentare | PL

Plötzlich Shakespeare von David Safier


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Wenn ein Mann und eine Frau sich das Leben teilen, ist das ja schon schwierig. Aber wenn Mann und Frau sich auch noch ein und denselben Körper teilen müssen, dann ist das Chaos perfekt! Die liebeskranke Rosa wird per Hypnose in ein früheres Leben versetzt, in den Körper eines Mannes, der sich gerade duelliert. Wir schreiben das Jahr 1594, und der Mann heißt William Shakespeare. Rosa darf erst wieder zurück in die Gegenwart, wenn sie herausfindet, was die wahre Liebe ist. Keine einfache Aufgabe: Sie muss sich als Mann im London des 16. Jahrhunderts nicht nur mit liebestollen Verehrerinnen rumschlagen, sondern auch mit Shakespeare selber, der nicht begeistert ist, dass eine Frau seinen Körper kontrolliert. Der Barde hat zwar „Romeo und Julia“ geschrieben, aber von der wahren Liebe versteht er noch weniger als Rosa. Und während sich die beiden in ihrem gemeinsamen Körper kabbeln, entwickelt sich zwischen ihnen die merkwürdigste Lovestory der Weltgeschichte. 


Die Geschichte ist sehr witzig, die Dialoge zwischen Shakespeare und Rosa sehr unterschiedlich, mal platt, mal philosophisch, aber dennoch immer witzig. Erinnert ein wenig an den Film "Solo für 2" mit Steve Martin.

Kurzweiliger netter Roman für zwischendurch.

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Nickname 27.09.2011, 10.02 | (0/0) Kommentare | PL

Was mit Kate geschah von Catherine O'Flynn

 

 


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Kurt, Wachmann im Einkaufszentrum Green Oaks, traut seinen Augen nicht: Eines Nachts sieht er auf dem Monitor ein kleines Mädchen durch die menschenleeren Gänge irren. Das Mädchen sieht genauso aus wie die kleine Kate, die Kurt kannte und die vor zwanzig Jahren spurlos verschwand. Niemand glaubt Kurt, nur Lisa aus dem Plattenladen macht sich mit ihm auf die Suche durch die endlosen Weiten von Green Oaks. Ein aufsehenerregender Debütroman über die Selbstentfremdung in einer konsumorientierten Welt, über Einsamkeit und über ein bemerkenswertes Mädchen.


Die ersten 76 Seiten beschreiben das Mädchen Kate, wie sie voller Begeisterung ihrem Hobby als Dektektivin nachgeht. 20 Jahre später wird der Focus auf die in diesem Einkaufszenter arbeitenden Mitarbeiter gerichtet. Die Idee der Geschichte ist ganz interessant, ein guter Spannungsbogen will sich aber nicht aufbauen. Zeitweise war es ein wenig langatmig und langweilig. Da dieses Buch nur 270 Seiten hat, ist es aber durchaus ein kurzweiliger Zeitvertreib an einem verregneten Sonntag.


Nickname 10.01.2011, 19.42 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Verbrechen von Ferdinand von Schirach

 

 


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Beschreibung:

Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er – lakonisch wie ein Raymond Carver und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht.


Interessante Geschichten aus der Welt der Verbrechen und Anwälte. Angeblich sollen diese Geschichten authentisch sein. Fast kaum zu glauben.

Der Autor beschreibt die Fälle recht nüchtern und ungeschmückt. Gerade dieser knappe Erzählstil machen die Geschichten irgendwie glaubwürdig.

Zwischendurch hatte ich allerdings den Eindruck, dass dieses Buch auch irgendwie das Ego des Anwalts aufpoliert und eine Menge Selbstdarstellung mit im Spiel ist. Aber was solls, eine kurzweilige Unterhaltung ist es allemal.


Nickname 10.01.2011, 19.42 | (0/0) Kommentare | PL

Warum Lesen glücklich macht von Stefan Bollmann

 

 



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Beschreibung:

Es gibt keine bessere, individuellere und vom jeweiligen Ort unabhängigere Unterhaltung als die des Lesens. Doch obwohl das Lesen so ohne Zweifel klug, selbstbewusst und glücklich macht, ist der Leser (vor allem der männliche) in seiner Art bedroht. Und dies, obwohl doch gerade der Mann als Erster in der Hoffnung auf Beute Spuren las. Den Zusammenhang zwischen dem Fährten lesenden Jäger und dem ebenfalls eine Spur verfolgenden Leser macht uns Stefan Bollmann ebenso klar, wie er uns die Bedeutung des Lesens für Wohlbefinden und Glück vor Augen führt.
Entstanden ist vom Bestsellerautor der gefährlichen, lesenden und schreibenden Frauen ein tiefsinniges und unterhaltsames Buch über die Herkunft des Lesens, die Veränderung unserer Lesebedürfnisse, das Leseverhalten der Frauen
und Männer, das Vorlesen und nicht zuletzt das Zuhören. "Warum Lesen glücklich macht"ist ein intelligentes Buch für alle bekennenden Leser und Leserinnen!


Die Bücher von Stefan Bollmann sind immer mit viel Liebe gemacht. Es macht Spaß, darin zu blättern, besonders die Fotos sind über lesende Frauen sind immer sehr schön. Stefan Bollmann beschreibt in verschiedenen Kapitel das Lesen, die Frage allerdings, warum  Lesen glücklich macht, kann nur jeder für sich selbst beantworten. Einige Passagen empfand ich als ein wenig langatmig und anderes fehlte mir.

Mein Lieblingssatz: "Lesen macht glücklich, weil es uns sagt, wer wir sind und wer wir sein wollen".


Nickname 25.12.2010, 20.16 | (0/0) Kommentare | PL

Darkness von Preston+Child


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Ein eigenartiger Geruch strömte ins Zimmer, erdig, wie verrottete Pilze. Die Luft schien dicker zu werden, sich zusammenzuziehen und zu etwas Dichterem zu verklumpen. Und dann begann es, sich zu bewegen
In einem tibetischen Kloster will Aloysius Pendergast endlich Frieden finden, doch den Mönchen wird eine Reliquie gestohlen, die in den falschen Händen zu einer gefährlichen Waffe werden kann. Pendergasts Ermittlungen führen ihn nach London und auf das Kreuzfahrtschiff Britannia. Der Dieb ist mit der Reliquie an Bord und kurz nach dem Auslaufen wird für die ahnungslosen Passagiere aus dem geplanten Luxusurlaub ein wahrer Höllentrip

Nach der Diogenes-Trilogie der Pendergast-Reihe nun wieder ein einzelner Fall mit dem smarten FBI-Agenten Pendergast und seinem Mündel Constanze, die gemeinsam auf dem großen Passagierdampfer eine Spur verfolgen.

Auch hier schreiben das Autoren-Duo Preston + Child durchaus spannend, allerdings wird doch ein wenig übertrieben, was das unglaubliche Können Pendergast betrifft oder das etwas sehr überzogene Ende. Dennoch unterhaltsam und darf natürlich in der Pendergast-Reihe nicht fehlen.

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Nickname 15.10.2010, 09.02 | (0/0) Kommentare | PL

Streuner von Manuel Charisius


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Das Land der Sieben Königreiche ist in Aufruhr: Der König des Nordens wurde ermordet! Für Wolf vom Volk der Streuner – halb Mensch, halb Tier – ist das noch kein Grund zur Aufregung. Doch als er zufällig ein Gespräch der Verschwörer mit anhört, muss er erkennen, dass alle sieben Reiche von Lesh-Tanár in großer Gefahr schweben. Zusammen mit drei anderen Streunern beschließt Wolf, den Attentätern das Handwerk zu legen. Für die tapferen Streuner beginnt das Abenteuer ihres Lebens ...

In dieser Fantasy-Geschichte geht es um Streuner, wolfsartige Lebewesen, die durchaus ihre zum Teil recht liebevollen Eigenarten haben. Das hat mir gut gefallen, weil es mal etwas anderes ist. Schade, dass dann doch wieder Kreaturen wie Elfen, Alben und Trolle (wenn auch nur kurz) vorkommen. Das passte irgendwie nicht zu der Geschichte.

Trotzdem ist das Erstlingswerk des Autors durchaus lesenswert, auch wenn mich die Geschichte nicht so vereinnahmt hat wie bei manch anderen Fantasy-Autoren. Die Handlung war aber spannend, die Streuner sehr sympathische Gesellen und teils lustig beschrieben und der Schreibstil sehr flüssig und gut zu lesen.

Auf jeden Fall ausbaufähig und wie bereits leicht angedeutet, wird es bestimmt einen weiteren Streuner-Roman geben.

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Nickname 12.10.2010, 09.44 | (0/0) Kommentare | PL

Judassohn von Markus Heitz


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Beschreibung:

Theresia Sarkowitz, genannt Sia, ein "Kind des Judas", uralt und ewig jung. Sorgfältig getarnt wacht sie über ihre Nachkommen, eine unschuldige junge Frau und ihr Kind, damit diese nicht dasselbe Schicksal erleiden wie sie einst als Untote wiederauferstehen zu müssen. Doch dann taucht eine Gestalt auf, die seit Jahrhunderten nach Sia sucht. Eine Gestalt, deren Kräfte ausreichen, sie zu töten. Und die voll Rachedurst ist ...
Der neue phantastische Thriller von Markus Heitz die lang erwartete Fortsetzung der "Kinder des Judas"


Mit diesem Teil beginnen sich so langsam die Puzzleteile aus den anderen Büchern (Ritus, Sanctum, Kinder des Judas, Blutportale) zusammenzufügen. Natürlich muss man die anderen Bücher außer Kinder des Judas nicht gelesen haben,um den Zusammenhang zu verstehen. Allerdings ist es schon faszinierend, wenn man die bereits bekannten Geschichten nochmal aus einer anderen Perspektive kurz angerissen bekommt und man auch auf "alte Bekannte" trifft.

Die Geschichte beginnt spannend und mit viel Aktion. Leider lässt sie in der Mitte ein wenig nach. Mit den Protagonisten wurde ich auch nicht immer warm und gaben auch einige Rätsel auf, die sich allerdings zum Schluss mit einigen Überraschungen aufklärten.

Insgesamt meiner Meinung nach der schwächste Teil aus dieser Serie, aber doch recht unterhaltsam.

"Judastöchter" ist der nächste Teil, der wahrscheinlich im Oktober auf dem Markt kommt.

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  Station 6 - Fantasy Horror (Dark Fantasy)

Nickname 31.08.2010, 09.06 | (0/0) Kommentare | PL

Der Vampyr von Lord Byron und John W. Polidori


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Beschreibung:

Ein geheimnisvoller Fremder macht die vornehmen Londoner Salons unsicher und erobert die Herzen der Damenwelt im Sturm. Alle, die sich ihm hingegeben, finden ihr Leben jedoch binnen kürzester Zeit in Trümmern liegen. Der eiskalte, totenblasse und doch so charmante Lord Ruthven scheint mit einem Fluch behaftet, was den jungen Edelmann Aubrey nicht davon abhält, mit ihm auf große Europareise zu gehen. Nach und nach aber erkennt Aubrey das wahre Gesicht seines Begleiters: die Fratze eines blutrünstigen Vampirs.

56 Minuten


Eine sehr kurzweilige Vampirgeschichte, die durch die recht sachliche Erzählweise keinesfalls ihren Schrecken verliert. Eher im Gegenteil. 

Die Sprache ist altmodisch gehalten, was gut zu der Geschichte passt. Mir persönlich hätte die Geschichte ein wenig spannender sein können, es war doch irgendwie vorhersehbar. Oder aber ich habe bereits schon zuviele Vampirromane gelesen.

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Nickname 24.08.2010, 08.35 | (0/0) Kommentare | PL

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Edith T.:
Das ist aber schön, liebe Patrizia, eine toll
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moni:
Liebe Pat,ein richtiges Kunstwerk ist das ja
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twinsie:
Mir gefällt das spezielle Band an deiner Lese
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Steinegarten:
Da hast du die schöne Lesebrille aber wunderb
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moni:
Liebe Pat,ohne Brille geht gar nicht! Ich hab
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