Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: 3-4 Punkte

Fairwater von Oliver Plaschka

Inhalt laut Amazon : Fairwater, das Venedig Marylands mit seinen dunklen Kanälen und steinernen Brücken, ist eine Stadt, die Sie auf keiner Karte finden werden. Ihre Bewohner bewahren die Erinnerungen an längst verlorene Zeiten und halten an ihren Träumen fest, doch finstere Kräfte wirken deren Verwirklichung entgegen. Wie ein Hofstaat scharen sich die Hauptfiguren dieses Spiels um den rätselhaften Cosmo van Bergen, den Herrscher über das mysteriöse Netzwerk von Fabriken, die Fairwaters kleinen Talkessel durchwuchern. Birgt seine Tochter Stella, die schlafende Prinzessin, den Schlüssel zum Geheimnis der Stadt - oder ist es Marvin, der in einer von sprechenden Tieren bevölkerten Traumwelt lebt?


464 Seiten

Verlag Schwert & Feder




Eine verrückte Geschichte, welche ich in dieser Art und Weise noch nicht gelesen habe. Das Besondere ist auf der einen Seite die Schreibweise des Autors, die sich je nach Kapitel ändert und auf der anderen Seite die Möglichkeit, die Geschichte sowohl realistisch als auch phantastisch zu betrachten. Während des Lesens tauchen viele Fragen auf, die zum Teil beantwortet werden, zum Teil aber auch der Fantasie des Lesers überlassen werden. Eines ist aber sicher: Wer sich auf das Abenteuer dieses Buches einlässt, sollte aufmerksam lesen, denn zu schnell entgehen einem wichtige Details. Ich habe dieses Buch in einer Leserunde gelesen und vom kollektiven Gedächtnis der Leserunde profitiert. Dieses Buch ist auf jeden Fall etwas für diejenigen, die außergewöhnliche Leseerlebnisse mögen und gerne beim Lesen auch die letzten grauen Gehirnzellen anstrengen, um die einzelnen Episoden zu einem Gesamtwerk zusammen zu puzzeln. Ein Buch, dass ich mit Sicherheit nicht so schnell vergessen werde.

+ Prädikat Außergewöhnlich



Nachtrag: Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich mit der Bewertung zwischen 3,5 und 4 Punkte hin- und hergerissen war. Letztendlich habe ich mich für 4 Punkte entschieden, weil der Autor die Leserunde so unglaublich nett und intensiv begleitet hat, dass es hier einen Autorenbonus gibt.

Mich würde auch interessieren, wie Andere das Buch bzw. die Geschichte bewerten, die es alleine für sich lesen. In einer Leserunde, besonders auch noch mit Autorenbegleitung, ist das Lesen eines Buches immer sehr speziell und um einiges intensiver.



Nickname 28.03.2008, 13.55 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Ich habe sie geliebt von Anna Gavalda


Klappentext lt. Amazon : Pierre und Chloé haben nichts gemeinsam. Chloé ist Anfang 30, hat zwei kleine Töchter und wurde gerade von ihrem Mann verlassen. Pierre ist Mitte 60, ihr Schwiegervater, und ein unsensibler, arroganter Bourgeois. So dachte sie zumindest - bis er sie und die Kinder mitnimmt ins Ferienhaus der Familie. Chloé erkennt hinter der autoritären Maske einen aufmerksamen Zuhörer und gewinnt einen Freund, der eine überraschende Lebensbeichte ablegt.


165 Seiten
Eine schöne kurze und zum Teil auch bewegende Geschichte, die meiner Meinung nach nicht ganz an "Zusammen ist man weniger allein" herankommt. Der Dialog zwischen Chloé und Pierre ist dennoch sehr emotional und Chloé lernt zum ersten Mal ihren Schwiegervater kennen. Ein Buch, aus dem der Eine oder Andere sicher seine Schlüsse ziehen kann. Für mich war es lediglich ein netter Roman für einen schönen gemütlichen Sonntag Nachmittag.

Nickname 25.02.2008, 09.15 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Tote lügen nicht von Kathy Reichs


Kurzbeschreibung (Amazon ): Tote lügen nicht Tempe Brennan hat einen Knochenjob. Als forensische Anthropologin am gerichtsmedizinischen Institut von Montreal landen tagtäglich die unterschiedlichsten Leichen auf ihrem Labortisch. Doch als sie einem Serienmörder auf die Spur kommt, wird es auch für sie selbst gefährlich... "


Auch bei diesem Buch muss ich feststellen, dass ich kein Kathy Reichs Fan werden werde. Der Roman liest sich zwar recht unterhaltsam (deshalb auch 3,5 Punkte von mir), bedient sich aber zu sehr dem üblichen Klischee. Und wieder ermittelt die Pathologin auf eigene Faust und gerät so in die Schusslinie des Mörders, genau wie bei dem anderen Roman, den ich von ihr gelesen habe auch. Und wieder wird sie in letzter Minute gerettet. Vielleicht ist es Zufall, dass ich ausgerechnet zwei ähnliche Fälle erwischt habe, vielleicht laufen alle Kathy Reichs Thriller so ab. Außerdem empfand ich ihn teilweise als etwas langatmig. Die detailierten medizinischen Erklärungen sind für einen Laien wie mir eher uninteressant. Nun ja, insgesamt kein schlechter Thriller, aber mehr davon können auf Dauer langweilen.



Nickname 31.12.2007, 14.22 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Das Weihnachtshasserbuch von Dietmar Bittrich

Kurzbeschreibung (Amazon): Sie können das "Stille Nacht" Gedudel nicht mehr hören? Sie möchten die weihnachtliche Familienfeier unter dem Sofa verbringen und Christbaumkugeln lieber als Wurfgeschosse verwenden? Sie haben genug gelitten! Denn jetzt gibt es boshafte Tipps für das erste alternative Weihnachtsprogramm. Mit erfrischendem Witz zeigt Dietmar Bittrich, wie man Weihnachten feiert - und trotzdem glücklich ist.

 


Glücklich - aber allein, wer die Tipps tatsächlich umsetzt. Mit Sicherheit muss man danach die Verwandtschaft nicht mehr fürchten. Böse und gemein hat Bittrich Weihnachten umgesetzt. Eine gute Alternative zur üblichen Gefühlsduselei.

Nickname 29.12.2007, 16.50 | (0/0) Kommentare | PL

Fabula von Christoph Marzi

Kurzbeschreibung lt Amazon : Ein uraltes Haus in den schottischen Highlands, das ein düsteres Geheimnis birgt. Eine Mutter mit wispernden Lügen in den Augen. Zwei Brüder, die nach vielen Jahren an den Ort ihrer Kindheit zurückkehren. Eine Macht, die sie alle zu verschlingen droht. Und eine Jugendliebe, die alles verändern wird.




Die ganze Geschichte liest sich sehr flüssig. Christoph Marzi hält sich nicht lange an große Beschreibungen auf, sondern kommt direkt zur Sache. Erstaunlich fand ich auch die sehr unterschiedlichen Schreibstile, einmal in Colin's sehr realistischen Leben in London und dann in dem verträumten und romantischen Schottland. Ich konnte mich dadurch direkt in die richtigen Stimmungen für die einzelnen Szenen versetzen.

Die Charaktere in dem Buch sind sehr interessant beschrieben und bieten im Laufe der Geschichte einige Überraschungen auf. Die Bezüge auf verschiedene Lieder und Filme gefiel mir persönlich nicht so gut, da ich kein Musikexperte bin und ich mich daher mit dem Verständnis schwer tat, was Christoph Marzi damit ausdrücken wollte. Insgesamt ein gelungener und auch teilweise spannender Roman. Ich werde mit Sicherheit mehr von Christoph Marzi lesen.

Zum Buch selbst: Die Aufmachung gefällt mir sehr gut, allerdings finde ich den Preis, den der Verlag dafür haben möchte, sehr hoch angesetzt, zumal die Schrift extrem groß ist, die Seitenränder sehr breit sind und die Seitenzahl unter 500 liegt. Vergleichbar andere Bücher dieses Verlages haben da ein besseres Preis-Leistungsverhältnis.



Nickname 12.12.2007, 21.45 | (0/0) Kommentare | PL

Ein Mord für Kay Scarpetta von Patricia Cornwell

Kurzbeschreibung lt. Amazon :
Dr. Kay Scarpetta, Chief Medixal Examiner in Richmond, Virginia, wird zu einem besonders Aufsehen erregenden Mord gerufen. Die erfolgreiche Schriftstellerin Beryl Madison wurde von ihrem Mörder durch ihr ganzes Haus gejagt, bevor er sie von ihrem Leiden erlöste - mit einem gezielten Schnitt durch die Kehle. In Beryls Unterlagen findet Scarpetta Briefe an einen geheimnisvollen "M", aus denen deutlich hervorgeht, dass Beryl sich seit Monaten bedroht fühlte. Umso merkwürdiger ist es, dass sie ihren Mörder freiwillig ins Haus gelassen hat: An der Eingangstür sind keine Spuren eines Einbruchs zu sehen. Beryl war gerade aus Key West zurückgekehrt, wo sie offensichtlich an einer Autobiographie gearbeitet hat, in der sie einige unangenehme Wahrheiten über ihren Gönner, den Pulitzerpreisträger Cary Harper, ansprechen wollte. Doch das Manuskript ist verschwunden. Als plötzlich Scarpettas große Jugendliebe Mark James nach fünfzehn Jahren wie aus dem Nichts auftaucht und Interesse an dem Manuskript bekundet, wird Kay misstrauisch. Denn Mark tischt ihr eine Menge Lügen auf und scheint mit Beryls zwielichtigem Anwalt unter einer Decke zu stecken. Kay verzettelt sich immer mehr in ihren Ermittlungen - bis ein zweiter Mord geschieht ...



Dies ist mein erster Krimi von Patricia Cornwell mit der Pathologin Kay Scarpetta. Ich finde ihn ganz gut geschrieben, teilweise etwas in den Handlungen unrealistisch, aber dennoch ein spannender Krimi.

Nickname 21.08.2007, 13.21 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Gebrauchsanweisung für Dresden


Kurzbeschreibung lt. Amazon :
Dresden ist gleich nach München und vor Hamburg die Stadt, in der die meisten Deutschen gerne alt werden würden. Was ist es, was das Barockjuwel so attraktiv macht? Christine von Brühl, direkte Nachfahrin des Premierministers im 18. Jahrhundert und Erbauers der Brühlschen Terrasse, spürt Dresdens kulturellen Highlights ebenso nach wie dem Umland mit Sächsischer Schweiz, Radebeul und Schloß Moritzburg. Sie verrät, was es mit der gläsernen Frau auf sich hat, wo der beste Stollen nach Reinheitsgebot gebacken wird und warum "Pfunds Molkerei" zu Recht zum schönsten Milchladen der Welt gekürt wurde.

Der Begriff "Gebrauchsanweisung" ist meiner Meinung nach etwas irreführend. Christine von Brühl beschreibt "ihr" Dresden, für sie wichtige Sehenswürdigkeiten und Begebenheiten. Interessant sind die geschichtlichen Aspekte in diesem Buch. Man erhält Informationen über Dresden, die in einem normalen Reiseführer nicht enthalten sind. Besonders auffallend ist, mit welcher Liebe die Autorin Dresden beschreibt. Während des Lesens schwappt ein wenig ihre Begeisterung beim Leser über und man ist noch mehr gespannt auf diese Stadt, die wirklich etwas Besonderes zu sein scheint. Auf jeden Fall macht dieses Buch sehr neugierig auf Dresden.


Nickname 06.08.2007, 17.08 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Der Krapfen auf dem Sims von Max Goldt


Kurzbeschreibung: Eine Sammlung von humorvollen Betrachtungen, Essays und anderes incl. diverse Fotos) von Max Goldt, der schon für die Titanic und Jetzt Texte verfasste.


Amazon hat hier eine gute und passende Beschreibung zu diesem Buch >klick hier<

Ein sehr amüsantes Buch, mit zum Teil sehr zeitkritischen, aber auch bereits vergangenen Texten, die heute genauso aktuell sind wie damals, oder mit Prognosen der gesellschaftlichen Entwickling Goldts, die tatsächlich so eintrafen. Mit einigen Texten konnte ich nicht soviel anfangen, deshalb nur 3,5 Punkte, aber insgesamt durchaus lohnenswert zu lesen!



Nickname 04.08.2007, 08.44 | (0/0) Kommentare | PL

Schachnovelle von Stefan Zweig

Kurzbeschreibung lt. Amazon :
Auf einem Passagierdampfer, der von New York nach Buenos Aires unterwegs ist, fordert ein Millionär gegen Honorar den mit einer Art mechanischer Präzision spielenden Schachweltmeister Mirko Czentovic zu einer Partie heraus. Der mitreisende Dr. B., ein österreichischer Emigrant, greift beratend ein und erreicht so ein Remis für den Herausforderer. Er hat sich, von der Gestapo, die ihn verhaftete, in ein Hotelzimmer gesperrt und von der Außenwelt hermetisch abgeschlossen, monatelang mit dem blinden Spiel von 150 Partien beschäftigt, um sich so seine intellektuelle Widerstandskraft zu erhalten. Durch diese einseitige geistige Anstrengung ergriff ihn ein Nervenfieber, dessentwegen man ihn entließ. Jetzt spielt Dr. B. zum ersten Mal wieder gegen einen tatsächlichen, freilich roboterhaft reagierenden Gegner. Es geht ihm bei dieser Partie lediglich darum, festzustellen, ob sein Tun damals während seiner Haft noch Spiel oder bereits Wahnsinn gewesen ist. Er schlägt den Weltmeister in der ersten Partie souverän, läßt sich aber, eigentlich gegen seinen Willen, auf eine Revanche ein. Während dieser zweiten Partie ergreift ihn wieder das Nervenfieber: er bricht die Partie ab und wird nie wieder ein Schachbrett berühren.


 

Meine Erwartungen an dieses Buch waren hoch, vielleicht bin ich deswegen ein wenig enttäuscht über den Inhalt. Oder ich habe das Buch und seine Aussage nicht ganz verstanden. Die hohe Begeisterung kann ich jedenfalls nicht ganz teilen.
Insgesamt fand ich es eine nette unterhaltsame Geschichte. Die Faszination, wie Seele und Geist nach Lösungen suchen, um nicht dem Wahnsinn zu verfallen, regen zum Nachdenken an. Immer wieder erstaunt es mich, was unsere Seele und unserer Geist für Leistungen erbringen, um sich selbst zu schützen.

Das Buch selbst allerdings liest sich für mich eher wie eine Einleitung oder ein Fallbeispiel zu einem psychologischen Thema und nicht wie ein abgeschlossener Roman. Aber der Titel "Schachnovelle" hätte mich eigentlich hellhörig werden lassen sollen. Auch der Sprachstil fand ich eher einfach (auch da kommen wahrscheinlich meine überhöhte Erwartungshaltung zum Tragen). Trotzdem lesenswert.



Nickname 09.07.2007, 09.36 | (0/0) Kommentare | PL

Denn keiner ist ohne Schuld von Elizabeth George


Kurzbeschreibung lt. Amazon : Deborah und Simon St. James glauben nicht an einen Unfall, als der Pfarrer von Winslough stirbt. Gemeinsam mit Inspektor Lynley beginnen sie zu ermitteln. Immer tiefer dringen sie in die sozialen Verstrickungen des Dorfes und die Vergangenheit seiner Bewohner ein. Die Wahrheit, die zutage tritt, läßt alle Beteiligten verstummen, denn plötzlich wird ihnen bewußt, daß die Grenze zwischen liebevoller Aufopferung und zerstörerischem Egoismus beängstigend dünn ist.


Trotz der Dicke des Buches(666 Seiten) kann ich nicht sagen, dass es langatmig war. In diesem Teil spielen Lynleys Freunde Simon und Deborah eher die Hauptrolle, während Sergeant Havers nur eine kleine Nebenrolle erhält. Die Geschichte ist teils sehr verwirrend, sehr viele zwischenmenschliche Beziehungen werden aufgerollt, was nicht uninteressant ist, doch teilweise war es mir etwas zuviel. Trotzdem ein spannender Lynley-Roman, den man als Elizabeth George Fan nicht verpassen sollte..


Nickname 18.06.2007, 18.56 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

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