Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: 4 Punkte

Drachenelfen: Himmel in Flammen von Bernhard Hennen

Seit sieben Jahre tobt der Krieg um Nangog, und Drachen und Elfen stehen kurz vor der Niederlage. Eine letzte Schlacht am Himmel über der Goldenen Stadt soll die Wende bringen. Immer noch glaubt die Drachenelfe Nandalee, sich aus allem heraushalten zu können, doch dann zeigt sich, dass ihr Schicksal untrennbar mit dem Nachtatems verbunden ist. So werden sie und ihre Kinder zu Gejagten, die nirgends mehr auf Zuflucht hoffen dürfen. 

Heyne-Verlag, 1103 Seiten, LINK zu Amazon


Dies ist nun der letzte und finale Teil der Drachenelfengeschichte. Nach wie vor geht es spannend weiter und nach 7 Jahren Krieg findet nun die letzte endgültige Schlacht am Himmel statt und der erbitterte Kampf um eine sehr wertvolle und mächtige Reliquie, die von beiden Seiten heiß begehrt ist. Bernhard Hennen schreibt gewohnt flüssig und facettenreich, die Handlungsstränge und Figuren werden komplex dargestellt. Es gibt einige interessante Charakterentwicklungen, auch über die ganzen Bände hinweg, was durchaus meisterlich umgesetzt ist. Einiges bleibt auch gleich, zum Beispiel die Glücksträhne von Hornbori, was mich am meisten beim Lesen amüsiert hat. Auch Nandalee kämpft wieder in gewohnter Manier und Artax bleibt seinen Prinzipien weiterhin treu. Und der Goldene spinnt intelligent und bösartig seine Intrigen weiter. Soweit alles gut und an sich ein wunderbares nie langweilig werdendes Buch. 
Allerdings bin ich über einiges nicht sehr glücklich, was mich zu einem Punktabzug bewegt. Der Schluss hat mich als Leser überhaupt nicht befriedigt. Zu viele Punkte sind meiner Meinung nach offen, eine Menge Fragen sind unbeantwortet bzw. es kommen sogar noch weitere dazu. Ich finde, dass gerade am Ende eine Menge Potential verschenkt wurde z. B. ein Zusammentreffen zwischen Bidayn und Nandalee, das Schicksal der Devanther und auch der Drachen am Ende, das Geheimnis um Nandalees Kinder (da tauchen sogar ganz konkrete neue Fragen auf) und wo waren die Alben? Eine Seite ist da definitiv zu wenig. Nach 5 Bänden und unendlich vielen Seiten hätte ich mir ein abgerundertes Ende gewünscht. So liest es sich für mich, als käme da noch ein 6. Band. Dann hätte es tatsächlich auch 5 Punkte gegeben. Aber als Schluss einer Serie bin ich nicht zufrieden damit.
Trotzdem ist diese Serie ein absoluter Lese-Tipp, es verspricht so viele Seiten Spannung und Unterhaltung auf hohem Niveau. Jetzt erhoffe ich mir beim Zusatzband Elfenmacht, der am 20. März herauskommt, dass dort einige meiner Fragen beantwortet werden.




Nickname 13.03.2017, 07.00 | (0/0) Kommentare | PL

Die Schwertfeuersaga Teil II: Weißes Gold von Robert Corvus

Die Söldnerlegion Klingenrausch hat auf dem vergangenen Feldzug herbe Verluste erlitten. Mächtige Feinde im Rat von Eisen und Gold erschweren jedoch neue Rekrutierungen. Zudem ist der Mord an einem Offizier ungeklärt – gibt es Verräter in den eigenen Reihen? Die junge Kampfherrin Eivora verdächtigt eine Freundin, aber ihr fehlen Beweise. Diese will sie erlangen, indem sie sich mit zwei Bannern in den Dienst eines Rivalen stellt. Er könnte wissen, wer hinter dem Mord steckt – und er braucht dringend Beistand auf einer Wallfahrt, die ihn durch das Land entschlossener Feinde führt. Bald findet sich Eivora mit ihren Gefährten Fiafila-Ignuto und Gonter nicht nur inmitten von Rivalen und Verrätern wieder, sondern auch in einem Kampf zwischen Göttern und Dämonen.

Piper-Verlag, 377 Seiten, LINK zu Amazon



Der 2. Teil der Schwertfeuer-Saga ist nicht ganz so brutal wie der 1. Teil, aber nicht weniger spannend. Es gibt viele kleinere interessante Nebengeschichten über Verrat, Kampf, Liebe, Intrigen, Freund- und Feindschaften. Die Geschichten werden rasant erzählt ohne langatmige Passagen mit der einen oder anderen überraschenden Wendung. Auch die Hauptfigur Eivora, die bei mir im ersten Teil nicht so gut ankam, konnte endlich punkten und zeigte mehr Stärke. Einzig das Liebesgeplänkel zwischen Eivora und Gonter empfand ich als eher störend. Mir persönlich hat der 2. Teil besser gefallen, weil es nicht so langwierige Kampfszenen gab, dafür aber interessantere Dialoge.
Das Buch wird begleitet mit schönen Zeichnungen von Timo Kümmel.




Nickname 13.02.2017, 20.22 | (0/0) Kommentare | PL

Das Lied der Störche von Ulrike Renk

Ostpreußen 1920: Frederike verbringt eine glückliche und unbeschwerte Kindheit auf dem Gut ihres Stiefvaters in der Nähe von Graudenz. Bis sie eines Tages erfährt, dass ihre Zukunft mehr als ungewiss ist: Ihr Erbe ist nach dem großen Krieg verloren gegangen, sie hat weder Auskommen noch Mitgift. Während ihre Freundinnen sich in Berlin vergnügen und ihre Jugend genießen, fühlt sich Frederike ausgeschlossen. Umso mehr freut sie sich über die Aufmerksamkeit des Gutsbesitzers Ax von Stieglitz. Wäre da nur nicht das beunruhigende Gefühl, dass den deutlich älteren Mann ein dunkles Geheimnis umgibt ... 

aufbau-verlag, 507 Seiten, LINK zu Amazon


Dies ist der 1. Teil der Lebensgeschichte von Frederike nach einer wahren Begebenheit, die in den 20er Jahren mit einer sehr glücklichen Kindheit auf einem Gutshof beginnt. Das Leben auf dem Hof wird sehr lebendig geschildert, die Figuren sind liebevoll und facettenreich beschrieben, einige schließt man sofort ins Herz. Besonders Frederike ist als Hauptfigur gut gelungen. Man ist sofort mitten in der Geschichte und kann sich wunderbar in diese Zeit hineinversetzen. Im zweiten Abschnitt ist Frederike 19 Jahre alt und muss nun "an den Mann" gebracht werden. Auch diese sehr aufregende Zeit für sie und ihre Geschwister lesen sich locker mit sehr schönen Dialogen gespickt und mit dem einen oder anderen kleinen Ereignis. Es gibt keine großen Höhen und Tiefen, das benötigt das Buch aber auch nicht, um sich gut unterhalten zu fühlen. 
Für mich ist das ein klassisches Sonntags-Wohlfühlbuch, dass man in einem Rutsch bei schlechtem Wetter mit heißem Tee und leckeren Keksen in der Lieblingsleseecke verschlingen kann.


Nickname 13.02.2017, 20.22 | (0/0) Kommentare | PL

Haus der blinden Fenster von Peter Straub

In der beschaulichen Kleinstadt Millhaven macht ein Serienmörder Jagd auf Teenager. Den fünfzehnjährigen Mark interessiert das wenig, denn er hat ein altes Haus entdeckt, das ihn in seinen Bann zieht. Er ahnt nicht, dass er damit dem Killer gefährlich nahe kommt – und das Grauen weckt.

379 Seiten, Heyne-Verlag, LINK zu Amazon







Spannend bei diesem Buch fand ich die sich immer wieder wechselnden Erzählperspektiven, mal von Mark, mal von seinem Onkel Tim oder von anderen Nebenpersonen. Und auch zeitlich springt das Buch ein wenig hin und her, sorgt aber so für einen gleichbleibenden Spannungsbogen, weil man Stück für Stück hinter das Geheimnis kommt und erfährt, was nun wirklich mit Mark passiert ist - oder auch nicht. Es ist Phantastik mit einem leichten Gruselfaktor, eine Geschichte, die man durchaus unterschiedlich interpretieren könnte.


Nickname 16.01.2017, 00.00 | (0/0) Kommentare | PL

Bob und wie er die Welt sieht von James Bowen

Die wunderbare Geschichte der Freundschaft zwischen James und seinem Kater wurde mit "Bob, der Streuner" zum Welt-Bestseller. In seinem neuen Buch erzählt James, wie Bob ihm in harten Zeiten und selbst in lebensgefährlichen Situationen immer wieder den Weg weist.
Mit Fotos von James und Bob

Bastei Lübbe, 238 Seiten, LINK zu Amazon



Auch der zweite Teil über Bob und seinem Herrchen liest sich sehr locker und unterhaltsam. Für alle Katzenliebhaber und Fans von Happy Ends eine schöne Geschichte. Tiere können eben Menschen verändern, sie machen uns ein kleines Stück besser. Die Lebensgeschichte von James wird auch gut herausgearbeitet und weckt Verständnis für die Situation von Obdachlosen, Straßenverkäufern und Straßenmusikanten. Ohne Verzerrung und sehr ehrlich und gradlinig stellt sich James seinem bisherigen Leben. Und Bob ist natürlich immer an seiner Seite.

Ich spiele mit dem Gedanken, meinem Kater auch einen Schal zu stricken, es sieht einfach zu putzig aus ;-)



Es gibt sehr schöne Videos auf youtube von den beiden. Der erste Teil "Bob, der Streuner" wird nun verfilmt. LINK



Nickname 08.01.2017, 00.00 | (0/0) Kommentare | PL

Morgen ist auch noch ein Tag von Tobi Katze

Selbstironisch und sehr ehrlich erzählt Tobi Katze von seinem Leben mit der Depression. Nach der Diagnose seines Therapeuten ist er beinahe erleichtert. Endlich hat er einen Namen für das Gefühl, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist: «Ich bin das einzige iPhone 5 in einer Welt voller Android-Telefone. Was allen hilft, passt nicht in meine Anschlüsse.» 
Die meiste Zeit schließt er sich in seiner Wohnung ein und spricht lieber mit der schmutzigen Wäsche als mit seinen Freunden. Abends übertönt er die Stille in ihm mit Partys, füllt die Leere, wo Gefühle sein sollten, mit Bier und pflanzt sich ein Dauergrinsen ins Gesicht, um ja nicht den Anschein zu erwecken, etwas wäre nicht in Ordnung. 
Das alles ist furchtbar. Und dann auch wieder furchtbar komisch. Aber spricht man so über Depression? 
Ja, genau so!

Rowohlt, 250 Seiten, LINK zu Amazon



Tobi Katze schreibt in der Ich-Perspektive über seine Depressionen in einer leichten, lockeren und unverschnörkelten Art und Weise. Mit genügend Zynismus und Humor beschreibt er die Achterbahnfahrt seiner Gefühle und Gedanken und seinen Verlauf der Depression. Nicht nur die Intensivität dieser Krankheit wird dadurch sehr Nahe gebracht, auch der Umgang der Gesellschaft mit Depressionen kommt zum Ausdruck.
Ich bin mir nicht sicher, für wen das Buch ist. Betroffene finden sich da sicherlich wieder, sollten es dann aber in einer Hochphase lesen. Mich hat es zeitweise beim Lesen ein wenig deprimiert, auch wenn Tobi Katze sehr humorvoll schreibt. Für diejenigen, die glücklicherweise keine Erfahrung mit Depressionen machten mussten, führt dieses Buch sicherlich zu mehr Erkenntnis und Verständnis für Betroffene.




Nickname 07.01.2017, 18.05 | (0/0) Kommentare | PL

Rotes Gold von Robert Corvus

Der Klingenrausch ist eine Söldnertruppe aus den besten Kriegern, die für Schätze zu kaufen sind. Doch Gold ist nur ein Teil ihrer Bezahlung. Ihr Stahl dürstet nach dem Blut der Gegner, und ihre gierigen Herren verbrennen Seelen im Dämonenfeuer.
Als der Anführer des Klingenrauschs fällt, droht die ruhmreiche Einheit zu zerfallen. Eivora, seine Tochter, bildet einen Rat aus den erfahrensten, kühnsten und gerissensten Offizieren und führt ihre Banner zum Sturm auf Ygôda. Niemand hat die Mauern dieser Stadt jemals überwunden. Wird Eivora die Söldner zu Glorie und Reichtum führen - oder ihrem Vater in die Flammen ungnädiger Dämonen folgen?

481 Seiten, Piper-Verlag, LINK zu Amazon



"Rotes Gold" ist der erste Teil einer Trilogie und gehört dem Genre Dark Fantasy an, was bedeutet, dass es dort nicht zimperlich zugeht. Dieser Roman ist düster, brutal und rau und sicherlich nichts für Zartbesaitete, die bunte Drachen oder glitzernde Feen erwarten. Es geht um Gold, Gewinn und Ruhm. Und auch wenn es einige weibliche Kämpferinnen gibt, erhält das Buch dadurch keine sanftere Seite. Eher im Gegenteil. die Hauptfigur Eivora, die als klein und zierlich dargestellt wird, muss ein schweres Erbe antreten und versucht sich zu behaupten, wo sie kann. Leider hat sie in meinen Augen nicht sehr überzeugt und macht zu viele Fehler, die sie eher naiv und klein erscheinen lassen. Ich konnte mich als Leserin nicht unbedingt auf ihre Seite stellen, dafür hat sie mich zuwenig berührt. Umso spannender sind allerdings die Nebenfiguren und machen beim Lesen richtig Spaß. Robert Corvus bringt einige neue Charaktere ins Spiel, die ich so noch nicht gelesen habe. Auch das Spiel mit den Dämonen, die ein wichtiger Teil in dieser Welt sind, ist spannend umgesetzt. Leider bin ich kein großer Fan von langen und ausführlichen Kampfszenarien, sie langweilen mich recht schnell, wenn sie zu lange dauern. Diejenigen, die so etwas mögen und denen es nicht düster genug zugehen kann, sind hier sicherlich goldrichtig.
Der Roman ist in sich abgeschlossen, so dass man nicht zwingend weiterlesen muss. Ich werde auf jeden Fall den zweiten Teil "Weißes Gold" lesen, der im Januar 2017 erscheint, schon allein wegen der Nebenfiguren. 





Nickname 30.12.2016, 20.00 | (0/0) Kommentare | PL

Der Himmel kann warten von Sofie Cramer

Lilly würde alles geben, um noch einmal das Meer zu sehen. Beim Cellospielen eine Gänsehaut zu bekommen, beim Küssen Schmetterlinge im Bauch zu spüren: Sie will jeden Moment genießen. Denn sie weiß, wie kurz das Leben sein kann.
Len hat alles aufgegeben: seine Musik, seine Freunde und vor allem sich selbst. Seit jenem tragischen Tag vor zwei Jahren ist jeder Moment eine Qual. Denn er weiß, wie grausam das Schicksal sein kann. 
Lilly und Len. Beinahe wären sich nie begegnet. Beinahe hätten sie es nicht gewagt - das Abenteuer ihres Lebens. Aber manchmal muss der Himmel einfach warten …

334 Seiten, rororo, LINK zu Amazon


Die Figuren Len und Lilly sind sehr sympathisch beschrieben und man erlebt durch den Perspektivenwechsel sehr gut mit, wie unterschiedlich die Beiden mit ihrem Schicksal umgehen. Dabei wird es nie kitschig oder zu sentimental. Auch das Zusammentreffen der Beiden ist in eine schöne, schlüssige Geschichte gebettet und unterhaltsam. Trotzdem hat mich das Buch nicht richtig berührt, zwischendurch kam mir immer wieder der Gedanke, dass ich das schon mal irgendwo ähnlich gelesen habe.


Nickname 23.12.2016, 20.00 | (0/0) Kommentare | PL

Das Leben ist ein listiger Kater von Marie-Sabine Roger

An die Ursachen kann er sich nicht erinnern. Er weiß nur, er ist in die Seine gefallen und hat sich dabei so schwere Verletzungen zugezogen, dass er wochenlang ans Krankenhausbett gefesselt sein wird. Ein Albtraum für den menschenscheuen Griesgram Jean-Pierre! Denn ständig platzen die unterschiedlichsten Menschen ungebeten in sein Krankenzimmer: die 14-jährige Maëva, der junge Polizist Maxime oder Camille, der Student, der ihn aus dem Fluss gefischt hat. Dabei sind es gerade diese Störfaktoren, die Jean-Pierre helfen, wieder gesund zu werden – und die seine Misanthropie aus den Angeln heben.

220 Seiten, dtv-Verlag, LINK zu Amazon




Eine sehr kurzweilige amüsante Geschichte über einen alten Griesgram im Krankenhaus, der ungewollt Bekanntschaften von unterschiedlichen Menschen macht. Teilweise sehr lustig. Liest sich flüssig ohne Längen, gepickt mit der einen oder anderen Lebensweisheit, die einem zum Nachdenken über das Alter anregen. Und am Ende weiß man dann auch, warum der Titel so heißt, wie er heißt. Ein Roman für kalte verregnete Sonntage.


Nickname 10.12.2016, 14.00 | (0/0) Kommentare | PL

Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa von Christoph Rehage

Immer mehr Chinesen zieht es in den Ferien nach Europa. Christoph Rehage hat sich einer dieser Reisegruppen angeschlossen, um herauszufinden, was die Asiaten wirklich über uns und unsere Heimat denken. Der Vorteil: Er spricht fließend Mandarin und kann so die Erfahrungen der Gruppe intensiv miterleben. Auf dem Programm der dreizehntägigen Erkundungstour stehen kulturelle Pflichtstationen wie Schloss Neuschwanstein, Michelangelos David in Florenz und der Eiffelturm in Paris. Aber auch heimliche Lieblingsziele der Chinesen: Einkaufszentren und Luxusboutiquen. In seinem klugen und zugleich amüsanten Buch erklärt Christoph Rehage nicht nur die Faszination von Kuckucksuhren und deutschem Babymilchpulver, sondern ermöglicht interessante Einblicke in eine uns fremde Kultur.

272 Seiten, Malik-Verlag, LINK zu Amazon


Der Titel hat mich auf der Frankfurter Buchmesse angelacht und da ich Romane über das Reisen mag, konnte ich nicht widerstehen. Ich wurde auch nicht enttäuscht und bekam eine amüsante Reiseschilderung durch Europa aus der Sicht der Chinesen bzw. des Mitreisenden Autor, der sich unter die chinesischen Touristen mischte. Erstaunlicherweise finde ich sie gar nicht so anders wie wir Europäer. Die Figuren konnte ich leider nur schwer auseinander halten, da richtige Namen mit chinesischen Kosenamen vermischt wurden und ich nach einiger Zeit nicht mehr wusste, wer wer war. Das hat dem Buch ein wenig die Tiefe genommen. Es gab natürlich auch Wiederholungen in der Beschreibung wie zum Beispiel über das schlechte Essen, was natürlich bei einer Rundreise immer sehr wichtig ist, es beim Lesen aber manchmal etwas langweilig wurde.
Nach der Europareise besuchte der Autor dann seine Mitreisenden. Das fand ich sehr spannend, da so auch Teile Chinas ein wenig beschrieben wurden. 
Insgesamt eine unterhaltsame Geschichte.

Nickname 09.12.2016, 18.00 | (0/0) Kommentare | PL

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