Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: 4-5 Punkte

Cult - Spiel der Toten von Preston & Child

 

 


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Beschreibung:

Schock für Special Agent Pendergast: Einer seiner Freunde wird brutal ermordet – von einem Mann, der angeblich vor Wochen Selbstmord begangen hat. Sofort stürzt sich die Presse auf den bizarren Fall und sorgt mit der Schlagzeile ZOMBIES IN NEW YORK für Angst und Schrecken in der Metropole. Aber ist es wirklich möglich, dass die Toten sich aus ihren Gräbern erheben? Pendergast folgt einer Spur, die ihn in die Katakomben einer alten Kirche führt – den Sitz einer Sekte, die dunkle Ziele verfolgt … »Die Autoren schreiben Romane, die sowohl mit einzigartigen Figuren, als auch unheimlichen, fesselnden Geschichten überzeugen.


Dies ist der 9. Fall vom smarten FBI-Agenten Pendergast und knüpft durchaus wieder an die ersten Fälle an. Spannend, geheimnisvoll, mystisch mit dem geheimnisvollen Aloysius
Pendergast und dem beherzten und mutigen Lieutenant Vincent D'Agosta hat mir diese Geschichte wieder sehr viel Spannung und Spaß bereitet.

Wer diese Serie noch nicht kennt, kann sich die Reihenfolge auf meiner Seite Buchserien anschauen.


Nickname 11.05.2011, 20.09 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Klassik für Dummies von David Pogue und Scott Speck


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Beschreibung:

Klassische Musik ist langweilig und nur etwas für alte Menschen. Das sind nur zwei von vielen Vorurteilen, die über klassische Musik im Umlauf sind. Dabei kann klassische Musik außerordentlich spannend sein. "Klassik für Dummies" ist eine vielseitige Einführung in die Welt der Oboen, Geigen und Fagotte. David Pogue und Scott Speck bringen Ihnen nicht nur die Musikgeschichte vom Mittelalter bis heute nahe. Sie erklären auch jede Instrumentengruppe von den Blech- bis zu den Holzbläsern, ihre Rolle im Orchester und ihre Funktionsweise. Ein klein wenig Musiktheorie darf dabei aber auch nicht fehlen, die Autoren fassen kurz und knapp das Wesentliche zu Rhythmus, Tonleitern und Intervallen zusammen. Auch die Etikette bei einem Konzertbesuch wird Ihnen ans Herz gelegt, schließlich wollen die Autoren so unbegründete Ängste nehmen und die eine oder andere Blamage verhindern. Also: ein Rundumwohlfühlbuch für Neulinge in der Welt der Klassik.


Meiner Meinung nach ein super Buch für Leute wie mich, die sich ganz neu mit klassischer Musik beschäftigen möchten. Die wichtigsten Grundlagen werden angerissen und es gibt eine Menge Tipps, welche Stücke man sich anhören kann. Der theoretische Teil über Noten & Co. fiel mir zwar ein wenig schwerer, aber durch die sehr humorvolle Schreibweise der Autoren war auch das ein Vergnügen zu lesen.

Dies war mein erstes "Dummies"-Buch, aber ich denke, dass man diese Reihe durchaus auch für andere Themen empfehlen kann.

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Nickname 25.03.2011, 10.02 | (0/0) Kommentare | PL

Die Stunde des Schakals von Bernhard Jaumann

 

 


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Beschreibung:

Namibia: Im Windhuker Nobelviertel Ludwigdorf wird ein Mann, der seine Zitronenbäume wässert, über den Elektrozaun hinweg mit einer AK-47 erschossen. 19 Jahre nach der Ermordung des SWAPO-Anwalts Anton Lubowski beginnt so eine Attentatsserie, der nach und nach die damaligen Täter vom südafrikanischen Geheimdienst zum Opfer fallen. Für die junge Windhuker Kriminalpolizistin Clemencia Garises werden die erbitterten Kämpfe aus der Endzeit der Apartheid lebendig, die sie bisher nur aus Erzählungen kannte ... Doch wer ist der Täter? Und warum schlägt er erst nach fast zwei Jahrzehnten zu?


Ein außergewöhnlicher Krimi, in dem man nicht nur in eine unbekannten Welt entführt wird, sondern auch noch einen Verbrecher jagen darf, dessen Ursprung authentische Züge hat. Denn den SWAPO-Anwalt Anton Lubowski gab es wirklich. Die Frage, wer ihn damals ermordete, wird natürlich nicht in diesem Krimi geklärt, aber es lässt Raum für Spekulationen und macht diesen Krimi und auch den immer mitschwebenden Mordfall Lubowskis so faszinierend.

Besonders gut hat mir Jaumanns Schreibstil gefallen und die Beschreibungen der Familie von der Kriminalpolizistin Clemencia Garrises.

Das wird definitiv nicht mein letzter Jaumann gewesen sein. Seine anderen Bücher, besonders "Die Augen der Medusa" haben gute Kritiken bekommen.

Eine sehr interessante Beschreibung von der Krimi-Couch klick >hier<

Nickname 26.12.2010, 18.15 | (0/0) Kommentare | PL

EREBOS von Ursula Poznanski


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Beschreibung:

EREBOS ist ein Computerspiel, dass in einer Londoner Schule unter der Hand herumgereicht wird. Es kann nur einmal gespielt werden und die Regeln sind streng.

Dieses Spiel verändert jeden!


Dieses Buch zieht einen in den Bann, genauso wie dieses Spiel EREBOS die Kinder in ihren Bann zieht und man nicht mehr aufhören kann. Man muss selbst nicht unbedingt diese Rollenspiele kennen, um sich die Macht dieses Spieles vorstellen zu können. Die Autorin beschreibt ziemlich genau - und leider auch erschreckend realistisch - wie dieses Spiel Stück für Stück Besitz der Kinder ergreift und zum Schluss Fiktion und Realität miteinander zerfließen. Teilweise macht diese Geschichte sehr nachdenklich und auch ein wenig Angst, was im Zeitalter des Computers noch alles manipuliert werden kann.



Dies ist eigentlich ein Jugendbuch (Altersangabe ab 12 Jahre).

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Nickname 13.10.2010, 16.45 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Briefe in die chinesische Vergangenheit von Herbert Rosendorfer

 


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Beschreibung:

Ein Mandarin aus dem China des 10. Jahrhunderts versetzt sich mit Hilfe eines »Zeit-Reise-Kompasses« in die heutige Zeit. Er überspringt nicht nur tausend Jahre, sondern landet auch in einem völlig anderen Kulturkreis: in einer modernen Großstadt, deren Name in seinen Ohren wie Min-chen klingt und die in Ba Yan liegt. Verwirrt und wissbegierig stürzt sich Kao-tai in ein Abenteuer, von dem er nicht weiß, wie es ausgehen wird. In Briefen an seinen Freund im Reich der Mitte schildert er seine Erlebnisse und Eindrücke, erzählt vom seltsamen Leben der »Großnasen«, von ihren kulturellen und technischen Errungenschaften und versucht Beobachtungen und Vorgänge zu interpretieren, die ihm selbst zunächst unverständlich sind.

268 min. (gekürzt)


Wie auch schon das Buch gefiel mir das Hörbuch ebenfalls sehr gut. Unsere "heutige" Zeit (das Buch stammt aus 1983) aus der Sicht eines Fremden beschrieben, hat durchaus seinen Reiz und offenbart einige skurile Dinge, die für uns längst normal sind. Gesprochen vom Autor selbst, dessen Stimme durchaus gut zu einem alten Chinesen passt, muss man jedoch genau hinhören. Was beim Lesen recht schnell ersichtlich ist, erschließt sich beim Hören nicht direkt, z. B. wenn Kao-tai vn A-tao (=Auto), Ba-Yan (=Bayern), Te-lei-fong (=Telefon) oder Shao-bo (=Schlauchboot) spricht. Allerdings werden die betreffenden Gegenstände noch beschrieben, so dass man nicht ganz im dunkeln tappt.

<HIER> geht es zu meiner Buchrezi



Nickname 03.08.2010, 14.16 | (3/2) Kommentare (RSS) | PL

Die Magier von Montparnasse von Oliver Plaschka

 


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Beschreibung:

Paris 1926, ein Varieté am Montparnasse. Eigentlich hatten der Bühnenzauberer Ravi und seine Assistentin Blanche nur ihr harmloses Zauberkunststück im Sinn. Dann aber wird der große Ravi gezwungen, die älteste Regel der Zaubererzunft zu brechen: Vor aller Augen setzt er echte Magie ein.


Eines vorweg: Oliver Plaschka schreibt exzellente, außergewöhnliche Fantasy, allerdings nicht für jedermann ansprechend. Fantasy ist ein weitreichendes Genre. Dieser doch sehr mystische, mit Rätseln und vielen Verwirrungen gespickter Roman erfordert absolute Aufmerksamkeit beim Leser, damit keines der Puzzleteilchen übersehen wird. Keine leichte Lektüre oder für zwischendurch.

Die Figuren in diesem Roman sind liebevoll gezeichnet und man kann sich als Leser wunderbar in ihnen einfügen, nicht allein deshalb, weil aus mehreren Perspektiven, eben aus der Sicht der Akteure, geschrieben wurde. Die Faszination an dieser Art von Schreiben ist, das man gleiche Situationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln dargestellt bekommt und so Stück für Stück der Wahrheit (? oder auch nicht) näher kommt. Natürlich werden die vielen Fragen und Rätsel erst am Ende aufgelöst.

Die Mischung zwischen Fiktion und Realität üben den nächsten Reiz aus. Den sich immer wiederholenden Sonntag aufgrund einer Zeitschleife lässt auch ein wenig philosophieren über die vielen tausend Möglichkeiten, die ein einzelner Tag mit sich bringen kann und die immer wieder zu schicksalhaften Ereignissen führen können - oder auch nicht.

Und natürlich die wunderschöne Sprache von Oliver Plaschka, die einen einlullt und die Atmosphäre von Paris spüren lässt.


Mir hat dieser Fantasy-Roman sehr gut gefallen.


Nickname 05.07.2010, 21.07 | (0/0) Kommentare | PL

Dark Secret von Douglas Preston + Lincon Child

 


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Beschreibung:

Ein gnadenloser Mörder sucht sich ein Opfer nach dem anderen. Ihre Gemeinsamkeit: Sie waren Freunde des verschollenen Special Agent Pendergast. Doch wer könnte ein Interesse daran haben, sie auszuschalten? Detective D'Agosta beginnt unter Hochdruck zu ermitteln. Er weiß, dass auch er und seine Frau im Visier des Killers stehen. Unerwartete Hilfe bekommt D'Agosta von niemand anderem als Pendergast selbst. Dieser hat sein Verschwinden nur vorgetäuscht, um unbemerkt nach seinem größten Feind suchen zu können: seinem Bruder Diogenes, den er für den Mörder hält. Das FBI verfolgt allerdings eine andere Theorie. Ist es möglich, dass Pendergast sich Diogenes nur einbildet - und selbst ein eiskalter Killer ist?


Man sollte auf jeden Fall "Burn Case" gelesen haben, denn dieser Fall bezieht sich doch öfters auf den vorhergegangenen Roman. Außerdem stehen in diesem Buch und auch im folgenden Band "Maniac" im Focus die beiden Pendergast-Brüder, so dass es eigentlich eine kleine Trilogie in der Reihe der Pendergast-Bücher ist.

Die Geschichte selbst ist mal wieder sehr spannend und diesmal auch sehr rasant erzählt. Alle Protagonisten geraten an ihre Grenzen, jeder auf seine persönliche Art. Es wäre kein typischer Pendergast-Roman, wenn es nicht auch hier ein ungewöhnliches Ende geben würde.

Nach diesem Band möchte man am liebsten direkt mit dem Folgeband "Maniac" fortfahren.


Nickname 20.06.2010, 12.32 | (3/2) Kommentare (RSS) | PL

Föhnlage von Jörg Maurer

 

 


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Beschreibung:

Bei einem Konzert in einem idyllischen bayerischen Alpen-Kurort stürzt ein Mann von der Decke ins Publikum tot. Und der Zuhörer, auf den er fiel, auch. Kommissar Jennerwein nimmt die Ermittlungen auf: War es ein Unfall, Selbstmord, Mord? Er schlägt sich mit widersprüchlichen Zeugenaussagen herum, die Einheimischen spekulieren genussvoll bei Föhn und Bier. Was hatte der Gestürzte oben auf dem Dachboden zu suchen? Und warum ist der hoch angesehene Bestattungsunternehmer Ignaz Grasegger auf einmal so nervös? Derweil muss Jennerwein einen verdächtigen Trachtler durch den ganzen Ort jagen und stößt unverhofft auf eine heiße Spur...


Man merkt, dass Jörg Maurer Kabarettist ist, denn genauso überzogen und mit schwarzem Humor schildert er diesen kriminalistischen Fall, der eigentlich nur eine Verkettung unglücklicher Zufälle ist und es doch ganz anders kommt, als man denkt. Ich habe mich köstlich amüsiert, wie er alles und jeden auf die Schippe nimmt, die Bayern, die Psychologen, die Kriminalkommissare, die Hausmeister, die feine Gesellschaft, die hohe Kunst, sogar vor der Mafia macht er nicht halt. Nichts und niemand ist im heilig. Wer einen "normalen" Krimi erwartet und nichts mit schwarzem Humor anfangen kann, sollte die Finger davon lassen. Alle anderen werden auf ihre Kosten kommen.

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Nickname 28.05.2010, 11.44 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL

Der kleine Muck von Wilhelm Hauff

Hörbuch, Beschreibung lt. Amazon:
"Kleiner Muck, kleiner Muck, wohnst in einem großen Haus, gehst nur alle vier Wochen aus, bist ein braver, kleiner Zwerg, hast ein Köpflein wie ein Berg, schau dich einmal um und guck, lauf und fang uns, kleiner Muck." Musik von Eugène Bozza, Jacques Castérède, Philip Glass, Claude Debussy, Jean Françaix, Enrique Granados, Jacques Ibert, Eric Satie und Matthias Schmitt. Für alle, die Märchen lieben und eine Stunde zuhören können.
57 Minuten


Was für ein hübsches und kurzweiliges Märchen. Ich habe sogar als Erwachsene richtig mit dem kleinen Muck mitgelitten. Es wurde auch sehr gut vorgelesen und erinnerte mich ein wenig an meine alten Märchen-Schallplatten. Eine Geschichte, die man sich immer wieder anhären kann.

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Nickname 27.04.2010, 20.03 | (0/0) Kommentare | PL

Burn Case von Preston + Child

Beschreibung lt. Amazon:

Ist der Teufel in die Welt zurückgekehrt, um Sünder zu richten? Eine Sekte schürt die Panik der Menschen, als kurz hintereinander zwei verbrannte Leichen gefunden werden - und prophezeit, dass als Nächstes das moderne Sodom in Flammen aufgehen wird: New York City! FBI Special Agent Aloysius Pendergast hat eine Menge Erfahrung mit bizarren Mordfällen - und glaubt nicht, dass das Jüngste Gericht kurz bevorsteht. Stattdessen folgt er ganz irdischen Spuren. Sie führen ihn in die Vergangenheit der Opfer und nach Italien. Sind die rituellen Morde nur Ablenkungsmanöver? 


Endlich kommt in dieser Folge wieder der italinische Sergeant D'Agosta vor, der diesmal sehr eng mit Pendergast zusammenarbeitet. Man erfährt diesmal ein wenig mehr von den beiden Hauptprotagonisten, was mir persönlich sehr gut gefiel. Die Geschichte war mal wieder sehr spannend zu lesen, das Autorenduo Preston + Child versteht es, mit unverschnörkelten Worten eine gute Spannung aufzubauen.

Aber Achtung: Wer diesen Teil liest, möchte auf jeden Fall auch den Folgeroman lesen. Ich habe bereits Dark Secret und Maniac auf meinem SUB liegen, die man wohl auch zusammenlesen sollte.

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Die Pendergast-Reihe sollte man am besten in der richtigen Reihenfolge lesen.

Erschienen sind bis jetzt:

● Relic – Museum der Angst
● Attic – Gefahr aus der Tiefe
● Formula – Tunnel des Grauens
● Ritual – Höhle des Schreckens
● Burn Case – Geruch des Teufels
● Dark Secret – Mörderische Jagd
● Maniac – Fluch der Vergangenheit
● Darkness – Wettlauf mit der Zeit
● Cult - Spiel der Toten (Jan. 2010)

Nickname 22.02.2010, 10.30 | (5/4) Kommentare (RSS) | PL

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