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Tag: Film

lebende Organspender


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"Alles, was wir geben mussten"

Beschreibung:

Die Kinder Kathy (Carey Mulligan), Ruth (Keira Knightley) und Tommy (Andrew Garfield) wachsen Ende der 70er-Jahre isoliert und behütet in einem englischen Internat auf. Doch die Idylle trügt, denn die Einrichtung birgt ein grausames Geheimnis, das den Freunden nach und nach enthüllt wird und ihr Leben dramatisch verändert: Ihr einziger Lebenssinn besteht darin, als Organspender zu dienen.

Basierend auf dem Bestseller von Kazuo Ishiguro schuf Mark Romanek (One Hour Photo) ein Sci-Fi-Drama, das mit subtilem Horror und einer bewegenden Liebesgeschichte fesselt.


Einer der wenigen Filme, bei denen man nach Ende den kompletten Abspann benötigt, um einigermaßen wieder beizukommen. Das Thema ist schockierend, und doch auf einer so naiven und feinfühligen Art umgesetzt, dass es noch schrecklicher wirkt als es ohnehin schon ist.



Was mich am meisten bewegt ist die Tatsache, dass wir in einer Welt leben, in der genau das gar nicht so unrealistisch ist. Schon jetzt werden Menschen in armen Ländern wichtiger Organe "beraubt", um ein wenig Geld fürs Überleben zu bekommen. In meinen Augen unmoralisch und verwerflich. Und das ist erst der Anfang....



Allerdings wirft dieser Film auch noch ganz andere Fragen philosophischer Natur bei mir auf:

  • Lebt man intensiver, wenn man weiß, dass man nur lebt, um einem anderen vermeintlich wichtigeren Menschen als Organspender zu dienen?
  • Lebt man risikofreudiger und gleichgültiger, wenn man weiß, dass es irgendwo ein persönliches Ersatzteillager für sich gibt?
  • Ist es tatsächlich so einfach, Menschen so stark zu beeinflussen, dass sie die Tatsache als lebendiger Organspender zu fungieren, kampflos und als völlig normal hinnehmen? Und funktionieren letztendlich nicht auch die Religionen unserer Zeit so ähnlich auf dem Fundament des Glaubens?
  • Warum sollte ein Leben mehr wert sein als das andere und wer bestimmt das?
  • ...
Ich überlege, auch noch das Buch zu lesen, auch auf die Gefahr hin, dass ich vermutlich noch mehr Taschentücher brauche als beim Film. Aber die Gedanken und die Gefühle der Protagonisten in dieser Geschichte werden nun einmal bei einem Buch wesentlich deutlicher dargestellt als in einem Film. 


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Nickname 29.04.2013, 20.21 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

DVD-Entdeckung

Könnt Ihr Euch noch daran erinnern, wie Bob Geldorf 1985 eines der größten und spektakulärsten Benefiz-Konzerte ins Leben rief? Um den Hunger in Afrika zu bekämpfen, spielten die damals angesagtesten Bands und Musiker parallel in Philadelphia und London insgesamt 16 Stunden live.


Ich habe damals einige Stunden vor dem Fernseher gesessen und fand es unblaublich, welche Stimmung alleine durch die Mattschreibe rüberkam. Ich kann mich nicht erinnern, dass seither etwas vergleichbares stattgefunden hätte.


Endlich nach so vielen Jahren gibt es nun einen Zusammenschnitt von diesem Konzert, nur 10 Stunden Spielzeit mit nicht allen Akteuren, aber immerhin.


Angeblich sollen die Verkaufserlöse dieser 4 DVD ebenfalls den Hungernden in Afrika zugute kommen. Da fiel mir der Kauf noch leichter.


Besonders freue ich mich auf die Auftritte von Queen, Elton John, Tina Turner, Ozzy Osbourne und Duran Duran (ich fand damals den Gitarristen so süß...).


Habt Ihr eigentlich irgendwelche Erinnerung an dieses Konzert bzw. an der TV-Übertragung?




Nickname 10.01.2011, 20.44 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Film: Sie sind ein schöner Mann

Sie sind ein schöner Mann ist ein einfühlsamer, aber auch humorvoller Film über einen verwitweten Bauer, der nach dem Tod seiner Frau (Kurzschluss einer Melkmaschine) eine neue Frau für seinen Hof sucht und auf Anraten der Heiratsvermittlerin in Rumänien landet. Dort findet er auch eine passende Frau und läd sie auf seinem Hof ein. Natürlich wissen die anderen Bauern in der Stadt nicht, um wen es sich handelt. Und auch das Zusammenleben erweist sich anfänglich schwieriger als gedacht.


Sehr schöner Film. Der Kontrast zwischen älterem, etwas einfältigem Bauern und hübscher sensibler Rumänin und die einfühlsame Sprache in Wort und Bild machen diesen Film zu etwas Besonderem. Und auch nachdenklich, denn die Situation vieler Frauen, die auf der Suche nach einem Ernährer sind und dafür nahezu alles tun würden (auch einem eher unattraktiven Mann sagen: Sie sind ein schöner Mann) ist sehr aktuell.

Hatte ich schon gesagt, dass ich französische Filme liebe???

Nickname 12.02.2009, 08.58 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

Film: Ein Mann sieht rosa

Ein Mann sieht rosa ist ein wunderbarer und sehr lustiger französicher Film mit Daniel Auteuil und Gérard Depardieu in den Hauptrollen.

Zum Inhalt: François (Daniel Auteuil) ist von seiner Frau verlassen worden. Auch sein Sohn möchte nichts mehr mit ihm zu tun haben. Als er dann noch erfährt, dass er bald gekündigt werden soll, ist die Frustration perfekt. Sein Nachbar bringt ihn auf die Idee, sich in der Firma als schwul zu outen, da sich die Geschäftsleitung die Kündigung eines Homosexuellen wegen des Vorwurfs der Intoleranz nicht erlauben kann. So verbreitet François anonym manipulierte Fotos, die ihn in eindeutigen Situationen mit einem anderen Mann zeigen. Damit beginnen turbulente Verwicklungen. Die Kündigung wird zwar zurückgenommen, doch das Interesse der Mitarbeiter an dem sonst geschmähten und für langweilig erachteten Kollegen steigt immens. Die Intrigenspinnerei boomt und sogar der sonst homophobe Rugby-Trainer (Gérard Depardieu) ist plötzlich ganz freundlich.


Ich habe mich köstlich amüsiert. Zugegeben: Ich bin ein Liebhaber französischer Filme, weil ich den Humor wunderbar finde. Schon allein deshalb bekommt fast jeder französiche Film von mir Sympathiepunkte. Aber mit diesen genialen Hauptdarstellern wird dieser Film einfach zum Genuss. Den kann man sich öfters ansehen.

Nickname 10.02.2009, 09.11 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Kinotipp: Willkommen bei den Sch'tis

Gestern war ich im Kino und habe 2 sehr vergüngliche Stunden erlebt. Dieser Film ist einfach genial und nur zu empfehlen:



Willkommen bei den Sch'tis


willkommenbeidenschtis.jpgDer Postdirektor Philippe Abrams versucht verzweifelt, sich in den französischen Süden versetzen zu lassen. Bei einem aufgeflogenen Betrugsversuch wird er strafversetzt: In den NORDEN! Mit Vorurteilen und einer schweren Daunenjacke bewaffnet (es soll dort immer kalt sein) macht er sich auf den Weg. Dort angekommen kämpft er zunächst mit der ungewöhnlichen Sprache. Für die Synchronisation wurde extra hierfür ein eigener Dialekt erschaffen, der einfach nur genial ist.

Die Pointen sind urkomisch und sehr liebevoll gemacht. Selten habe ich bei einem Film einen Lachkrampf nach dem anderen bekommen und musste auf dem Weg nach hause immer noch lachen.

Absolut sehenswert! daumenhoch.gif

Nickname 19.11.2008, 08.36 | (4/3) Kommentare (RSS) | PL

Film-Tipp

Ich war am Wochenende mal wieder im Kino - in einem wunderbaren Film

LEERGUT





Der 65jährige Lehrer Josef schmeisst seinen Job hin und sucht einen neuen Lebensinhalt. In der Leergutannahme eines Supermarktes findet er zum Leidwesen seiner Frau seine Erfüllung.

Eine sehr liebevolle, ironische und komische Geschichte über das Altsein bzw. Älter werden. Wunderbar!

daumenhoch.gif

Nickname 10.03.2008, 18.23 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Drachenläufer - Der Film



Ich habe nun auch den Film gesehen. Der Regisseur hat sich fast genau an das Buch gehalten (mit einigen kleinen Ausnahmen). Natürlich konnte nicht alles verfilmt werden, aber das Wesentliche wurde erfasst. Die Aufnahmen waren sehr authentisch und zum Teil sehr emotional.



Allerdings bin ich mir nicht sicher, wie man den Film empfindet und auch versteht, wenn man das Buch NICHT gelesen hat. Während des Sehens fielen einem viele Kleinigkeiten ein, die im Buch standen und doch wichtig waren, um zu verstehen, was in Amir vorgeht.


Ob mit oder ohne Buch, auf jeden Fall ein lohnenswerter Film. Und wer oft emotional reagiert, sollte auf jeden Fall Taschentücher mitnehmen.

Nickname 28.01.2008, 18.47 | (0/0) Kommentare | PL

Kinofilm



Gestern war ich in der Verfilmung zum gleichnamigen Roman von Anna Gavalda. Im Gegensatz zu vielen Kritikern fand ich den Film sehr unterhaltsam. Sicherlich fehlten einige Szenen aus dem Buch, die das Gesamtverständnis für die Aussage besser hätten untermalen können. Doch auch wenn eher an der Oberfläche gekratzt wurde, so war ich dennoch fasziniert von diesen wunderbaren Schauspielern, die ich mir fast genau so vorgestellt habe.



Wie der Film auf jemanden wirkt, der das Buch nicht kennt, kann ich nicht beurteilen. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass dieser Film sogar besser abschneidet. Wir versuchen ja immer, den Film mit dem Buch zu vergleichen, was augenscheinlich unmöglich ist, denn es sind zwei absolut unterschiedliche Medien - und damit meiner Meinung nach unvergleichbar.

Für mich ein schöner schöner Film, den ich mir durchaus mehrmals ansehen könnte.

daumenhoch.gif

Nickname 29.08.2007, 09.27 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL

Film-Tipp

Meine Freundin gab mir vor zwei Wochen eine DVD mit, die ich mir unbedingt ansehen sollte. Sie sagte mir, dass man den Film eventuell 2 x sehen muss, um ihn ganz zu verstehen. Da gestern nix im Fernsehen war (zumindest nichts, was mich interessiert hätte), habe ich mir nun diesen Film angesehen:

Dieser Film handelt u. a. von einem hitzigen Kellner, einem schüchternen Concierge, einer Frisörin, einer ungeschickten Kuchenverkäuferin, einem Pastor sowie einer temperamentvollen Italienerin. 1 x die Woche treffen sie sich zu einem Italienisch-Kurs und jeder ist heimlich in einen anderen verliebt.

Eine sehr schöne und leise erzählte Geschichte, die hauptsächlich von Dialogen und feinen Gesten lebt. Ich glaube, sie auch direkt beim 1. Mal verstanden zu haben, aber ich bin durchaus bereit, mich eines Besseren belehren zu lassen und mir den Film auch ein 2. Mal anzuschauen. Lohnen tut es sich auf jeden Fall.

Nickname 24.07.2005, 20.25 | (0/0) Kommentare | PL

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Vor der Uhr bin ich auch schon mal gestanden
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