Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Humor

Tohuwabohu von Tom Sharpe

Kurzbeschreibung lt. Amazon :

Miss Hazelstone ist ein ehrenwertes Mitglied der weißen Oberschicht Südafrikas. Dass sie ein Verhältnis mit ihrem Zulu-Koch hat und ihn eines Tages mittels einer Elefantenflinte erlegt, ist für Kommandant van Heerden nicht weiter tragisch - bis ein Weißer ermordet wird und die Affäre Hazelstone ans Tageslicht zu kommen droht ...


Amüsanter Klamouk mit politischem bissigem Humor, wie man es von Tom Sharpe gewöhnt ist. Entweder man liebt diesen Humor oder man verschmäht ihn. Diese Geschichte ist so aberwitzig und teilweise so schwachsinnig, dass sie schon wieder realistisch sein könnte. Die Lachmuskeln haben zumindest nur selten Pause.

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Nickname 09.08.2006, 09.09 | (0/0) Kommentare | PL

Buch 14/2006 + Buch 15/2006




Total verhext: Zu dritt hat es sich schon immer besser gehext. So denken jedenfalls Esmeralda "Oma" Wetterwachs, Nanny Ogg und Magrat Knobloch, die verhindern sollen, dass ein Stubenmädchen den Prinzen heiratet. Aber diese Aufgabe erweist sich als äußerst verzwickt, denn es ist doch immer so, dass da Stubenmädchen am Ende den Ex-Frosch heiratet!

Einfach göttlich: Tempelgärtner Brutha hat prankenartige Hände, einen tonnenförmigen Leib und baumstammdicke Beine. Und er ist nicht gerade helle, doch etwas muss an ihm dran sein, denn Gott Om hat zu ihm gesprochen: Er sei der Erwählte, allerdings ist die Inquisition bald hinter ihm her und macht Ärger. Aber wie um Himmels Willen kann man so ein Amt wieder loswerden?
 

Mal wieder ein genialer Pratchett. In Total verhext gefielen mir besonders die Dialoge zwischen den drei nicht immer gut miteinander auskommenden Hexen und ihren schrulligen Angewohnheiten.
Einfach göttlich gefiel mir sogar noch besser, das Gespann mit Gott Om in der Gestalt einer einäuigen Schildkröte und dem recht einfältigen Brutha sind einfach genial. Die Geschichte ist nebenher noch eine Satire auf die Kirche, deren Institutionen und Scheinheiligkeiten. Witzig fand ich auch, dass der ehemals große Gott Om von seinen ganzen Geboten und Schriften nichts wusste und sich herausstellt, dass die ganzen Propheten alles erfunden haben. Nicht nur einfach göttlich sondern auch einfach nur genial!

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Nickname 12.06.2006, 10.39 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Buch 12/2006: Vollidiot von Tommy Jaud


Kurzbeschreibung lt Amazon:Irgendwas läuft schief bei Simon, aber gründlich. Die richtige Frau steht zum falschen Zeitpunkt vor der Saunatür. In den eigenen vier Wänden drohen kroatische Übersprungshandlungen, im Fitnessstudio lauert Killerschwuchtel Popeye, in der persischen Cocktailbar sitzen Pulp-Fiction-Luftfahrthasen und im Spanischkurs zwei Hackfressen mit Betonpullovern. Aus einem Tag am Meer werden zwei Minuten im Separee der horizontalen Verkeilungen. Da helfen weder Paula-Tipps noch Schlemmerfilets. Und wenn man sich am Ende auch noch so richtig ›versimst‹, dann steht plötzlich ein kleiner Mann mit einem großen Bierkasten vor der Tür.
 



Erstaunlich, in wie viele Fettnäpfchen man(n) so treten kann. Und was man(n) alles so falsch machen kann. Das Buch ist sehr unterhaltsam, ziemlich lustig beschrieben, allerdings etwas dick aufgetragen. Oder sollte es tatsächlich solche Vollidioten im "wahren" Leben geben? Dann sollte Frau sich warm anziehen ;-)))  3


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An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an die Spenderin. Es hat sich gelohnt! :-)

Nickname 30.05.2006, 08.39 | (0/0) Kommentare | PL

Terry Pratchett

Ich liebe Terry Pratchett-Bücher. Zwei von ihnen möchte ich heute mal vorstellen, die in dieser Reihenfolge gelesen werden sollten, weil sie inhaltlich zusammengehören. Sie handeln von den Abenteuern des untalentierten Zauberes Rincewind und den ersten Scheibenwelt-Touristen Zweiblum.

Die Farben der Magie und Das Licht der Phantasie

 



Kurzbeschreibung lt Amazon:

Der Magier Rincewind packt nicht oft etwas an, aber wenn er es tut, dann geht es schief. Während seiner Ausbildung an der Unsichtbaren Universität wirft er verbotener Weise einen Blick in das magische Buch Oktav – und wird prompt von einem Zauberspruch befallen. Dieser ist so mächtig, daß er keine weiteren Sprüche neben sich duldet. Rincewind muß die Universität verlassen und tut sich mit Zweiblume zusammen, dem ersten Touristen auf der Scheibenwelt. Gemeinsam begegnen sie Drachen, Wassertrollen und intelligenten Holztruhen. Und als sie an die Grenze der Scheibenwelt gelangen, ist Rincewind natürlich der erste, der über den Rand fällt

 

Einfach nur genial. Ich habe auf dem Boden gelegen vor Lachen. Die Art und Weise, wie Pratchett die Beziehung zwischen dem Unglückszauberer Rincewind und dem ersten Schreibenwelt-Touristen Zweiblum beschreibt, ist herrlich. Und dann noch dieser Koffer mit den vielen Beinen, der seinem Eigentümer Zweiblum auf Schritt und Tritt (dies nimmt er manchmal wörtlich) folgt, machen einfach nur Spaß.

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Kurzbeschreibung lt Amazon:

Ein Fichtenstamm bewahrt den ungeschickten Rincewind vor dem Absturz vom Rand der Scheibenwelt. Der Zauberer findet sich in einem von intelligenten Bäumen bevölkerten Wald wieder und trifft erneut auf den Touristen Zweiblum. Währenddessen droht der Planet von einem roten Stern verschlungen zu werden. Nur ein Zauberspruch kann die Scheibenwelt noch retten, doch der befindet sich ausgerechnet in Rindewinds Kopf ...

Fortsetzung des Romans "Die Farben der Magie"

Genauso genial wie das erste Buch. Die Geschichte geht nun weiter, die im ersten Buch so unvermittelt am Scheibenwelt-Rand aufgehört hat.

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Hier eine sehr schöne Seite über Terry Pratchett und die Scheibenwelt.

Nickname 23.05.2006, 08.43 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Puppenmord von Tom Sharpe



Dieser Henry Wilt, Sharpes Romanheld - was ist das für ein Mann? Ein Unglücksrabe, ein Versager? Oder der heimliche Sieger? Seines Standes Berufsschullehrer, ist er gefesselt an diesen dämlichen Job und an seine dominierende Frau. Alles, was Henry Wilt seiner Frau Eva nicht geben kann - Ansehen, Geld und sexuelle Promiskuität-, kompensiert sie, sein Ikebana, Trampolinspringen und anderen Disziplinen modischer Beschäftigungstherapie. Es wird Zeit, daß sich für Wilt, den Spielball des Lebens, die Zielscheibe allen Pechs, etwas ändert; und sei es nur in seiner Phantasie, doch die wird immer mörderischer....

Schön geschriebener ironischer Roman, wobei die Wortwahl und Formulierungen von Tom Sharpe so richtig Spaß machen.

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Nickname 08.03.2006, 11.16 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Asterix-Bände

Die ganzen Asterix-Bände in einer schönen Sonderausstattung mit blauem Kunstleder, jeweils 3 Bände mit vielen interessanten zusätzlichen Informationen.


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Für mich einer der schönsten Asterix-Sammlungen, die immer wieder zum Stöbern einladen. Ein Buch kostet zwar an die 20 Euro, ist es aber meiner Meinung nach wert auszugeben. Wenn man alle Bände hat, sehen sie einfach toll im Regal aus.
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Nickname 19.02.2006, 10.55 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Der alte Mann und Mr. Smith von Sir Peter Ustinov


Gott und der Teufel sind wieder einmal auf der Erde und werden in irrwitzige Abenteuer verwickelt.
In einem Hotel in Washington steigen zwei äußerst skurrile Reisende ab: ein alter Mann, der seinen Namen hartnäckig mit G-O-T-T buchstabiert und ein leicht erregbarer Begleiter mit dem Decknamen Mr. Smith.
Ein mitreißender, vergnüglich-spöttischer Roman einer himmlischen Weltreise.
 

Geniales Buch, besonders die Dialoge zwischen dem alten Mann (Gott) und Mr. Smith (Teufel) sind einfach zum schreien komisch. Ich habe mich bei diesem Buch köstlich amüsiert.

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Nickname 15.02.2006, 09.31 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Ein Liebhaber ungerader Zahlen von Herbert Rosendorfer

Klappentext: "Der weltberühmte Autor eines Kultbuchs verschwindet plötzlich aus der Öffentlichkeit und verstummt. Und alle, Leser und Verleger, warten weiter auf das versprochene, gigantische Werk.
Mit unerschöpflichen Witz lockt uns Rosendorfer in seine Parodie auf den Mythos der Entstehung von Literatur und auf den Literaturbetrieb."

Meiner Meinung nach kann dieses Buch an Rosendorfer's Bestseller "Briefe in die chinesische Vergangenheit" nicht anknüpfen, dennoch sind die beschriebenen Charaktere Rosendorfers sowie die Ereignisse skuril und mit feinem, fast schwarzen Humor beschrieben. Das Buch umfasst nur 134 Seiten, ist also für Zwischendurch eine willkommene Lektüre.

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Ein weiteres Buch von Rosendorfer "Absterbende Gemütlichkeit" mit 12 Geschichten aus der Mitte der Welt, teilweise aus München, liegt bereits auf meinem Lesestapel.

Nickname 01.02.2006, 09.25 | (0/0) Kommentare | PL

Briefe in die chinesische Vergangenheit

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">Ein Mandarin aus dem China des 10. Jahrhunderts versetzt sich mit Hilfe eines »Zeit-Reise-Kompasses« in die heutige Zeit. Er überspringt nicht nur tausend Jahre, sondern landet auch in einem völlig anderen Kulturkreis: in einer modernen Großstadt, deren Name in seinen Ohren wie Min-chen klingt und die in Ba Yan liegt. Verwirrt und wißbegierig stürzt sich Kao-tai in ein Abenteuer, von dem er nicht weiß, wie es ausgehen wird. In Briefen an seinen Freund im Reich der Mitte schildert er seine Erlebnisse und Eindrücke, erzählt vom seltsamen Leben der »Großnasen«, von ihren kulturellen und technischen Errungenschaften und versucht Beobachtungen und Vorgänge zu interpretieren, die ihm selbst zunächst unverständlich sind.
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">Ein wunderbares Buch, humorvoll erzählt. Man sieht den eigenen Alltag mit anderen Augen, wenn man dieses Buch gelesen hat und fragt öfters mal nach Sinn und Unsinn unseres Tuns und Handelns.

Für die Münchener unter uns meiner Meinung nach ein MUST-BE. Kann ich wirklich nur empfehlen. Vielleicht sollte ich es nochmal lesen, wo ich doch jetzt München und Münchener/innen kenne ;-))))


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">Es ist ein Nachfolgeroman erschienen "Die große Umwendung. Neue Briefe in die chinesische Vergangenheit", den ich allerdings noch nicht gelesen habe. Steht bei mir aber schon auf der Liste der noch anzuschaffenden Bücher.

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Nickname 01.02.2006, 07.32 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Gevatter Tod von Terry Pratchett

Der junge Mort ist verzweifelt auf der Suche nach einer Lehrstelle. Das Angebot Gevatter Tods kommt ihm daher gerade recht: freie Kost und Logie, Nutzung des betriebseigenen Pferds, Sonderurlaub für die Beerdigung naher Verwandter nicht erforderlich. Mort macht seine Sache so gut, daß der Tod beruhigt in den Urlaub aufbricht. Doch schon bald gibt es Probleme: Statt die Seele einer Prinzessin einzusammeln, die bei einem Attentat ums Leben kommen soll, rettet Mort das Mädchen. Und er muß erkennen, daß er damit nicht nur seine Stelle, sondern das Gefüge aus Leben und Tod auf der Scheibenwelt aufs Spiel gesetzt hat…

Was mir besonders an den Scheibenwelt-Romanen von Terry Pratchet gefällt, ist die Schreibart und seinen unverwechselbaren Humor. Schon alleine, dass er den Tod, namentlich TOD nur in Großbuchstaben sprechen oder seine Figuren Bindestriche sprechen und laut schweigen lässt, zeigt sein Talent für das Wortgewandte.

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Rezension von SaraSalamander

Nickname 25.01.2006, 18.22 | (0/0) Kommentare | PL

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