Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Kalabrien

Rundreise durch Kalabrien - Tag 6 und Tag 7

Am Tag 6 fuhren wir in das Herz des Pollino Gebirges in die Stadt Morano Calabro. Dort gab es ein Museum der Agrikultur zu besichtigen und natürlich mal wieder eine herrliche Aussicht.



Nach einem typischen und üppigen kalabrischen Mittagessen ging es von dort aus zu einem italoalbanischem Dorf namens Cività, von dort aus man einen traumhaften Ausblick auf die Raganelloschlucht und die Teufelsbrücke hat. Schöne Aussichten hat Kalabrien wirklich eine Menge zu bieten.

In Diamantè hatten wir dann für diesen Tag wieder Freizeit.



An unserem Letzten Rundreisetag fuhren wir nach Cosenza, um dort mal wieder ein Museum zu besichtigen und durch die Altstadt zu spazieren.



In Pizzo besichtigten wir die Piedigrottakirche und genossen in dem kleinen Fischerdorf das sauleckere originale Tartufo-Eis.





Am letzten Abend gab es dann ein fürstliches Abschiedsessen. Eine schöne und spannende Rundreise mit vielen schönen Eindrücken und netten Menschen ging zu Ende. Kalabrien ist durchaus eine Reise wert. Es hat mehr zu bieten als man meint.

Und nach einer Rundreise ist auch vor einer Rundreise. Die nächste im nächsten Jahr ist bereits in Planung, wenn auch derzeit noch im Kopf.

Übrigens erzählten viele Mitreisende, dass die Rundreise durch Sizilien sehr lohnenswert sei. Da habe ich dann schon was für 2017. Meine Reiseziele werden mir so schnell nicht ausgehen.

Vielleicht hat ja der eine oder andere Lust bekommen, Kalabrien mal einen Besuch abzustatten. Diese Region hätte es verdient, zumal sie vom Tourismus eher sträflich bedient wird, zu unrecht, wie ich finde. Dort findet man noch viel das ursprüngliche Italien ohne Massentourismus.

In diesem Sinne: Gute Fahrt.

Nickname 14.06.2015, 10.00 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Rundreise durch Kalabrien - Tag 4 und Tag 5


Am 4. Tag unserer Rundreise fuhren wir in Richtung Stilo, um dort eine Cattolica am Hang des Monte Consolino anzusehen.



Danach ging es weiter zum Kartäuserkloster Serra San Bruno, in dem noch heute Mönche leben. Dort reden sie nicht oder nur zu bestimmten Zeiten. Um mit Missverständnissen über den Alltag der Mönche aufzuräumen, wurden erst vor kurzem die Türen zu diesem Kloster geöffnet und eine Dokumentation gedreht.


In der Nähe gibt es einen Pilgerweg zum Teich der Wunder, den wir allerdings aufgrund des schlechten Wetters nicht gegangen sind. Unser netter Busfahrer hat uns quasi um die Ecke gebracht, um einen Wunsch an dem Brunnen äußern zu können.



Nach einem sehr üppigen Mittagsmahl ging es weiter nach Soverato zu unserem nächsten Hotel. Wir hatten Freizeit, denn am nächsten Tag ging es schon gleich weiter.

Das Programm war ein ganz anderes, als erwartet, unsere wunderbare Reiseleiterin hatte Besseres auf dem Programm.

Wir konnten die Ausgrabungsstätte "Parco Archaologico Scolacium" besichtigen, mit einer unfertigen Basilika und einem kleinen aber interessanten Museum "Santa Maria della Recella".



Nach einem Picknick direkt vor der Basilica di San Francesco, der wohl ein sehr wichtiger Heiliger in Kalabrien sein muss, konnten wir diese auch besichtigen, das heilige Wasser trinken (mir ging es danach genau wie vorher) und einen Stein berühren und seinen Wunsch äußern (mein Herzenswunsch wird ohnehin nie erfüllt). Aber einen Versuch ist es wert. Allein der Glaube zählt.



Frisch gestärkt vom heiligem Wasser, den lecker belegten Broten und guten Wünschen ging es nach Maiera den nächsten kullinarischen Genüssen entgegen. Wir besichtigten eine Chilli-Ausstellung im "Museo del Peperoncino", wobei die Aussicht der Stadt auch einiges zu bieten hatte.



Auf dem Weg zum Hotel gab es dann noch noch eine "kleine" Kaffeefahrt, da unsere Reiseleiterin stets um das Wohl ihrer Gäster, aber auch der Einheimischen besorgt ist.

Dieses Mal durften wir zwei Tage im Hotel bleiben, dass direkt am Strand lag und abends eine herrliche Aussicht auf das Meer bot. Vor dem Abendessen durfte nie der Gang in das kleine süße Städtchen Diamante fehlen, um dort ein Eis zu essen. Hatte ich schon erwähnt, dass der Trend zum Tageszweiteis ging?


Fortsetzung folgt ...

Nickname 13.06.2015, 00.00 | (0/0) Kommentare | PL

Rundreise durch Kalabrien - Tag 3

Am zweiten Tag ging es mit Sack und Pack weiter in Richtung Stiefelspitze und zum südlichen Aspromonte Gebirge. Dort konnten wir das verlassene Geisterdorf Pentedattilo besichtigen, inklusive des kleinsten Museums, das ich kenne, dafür aber auch mit dem leidenschaftlichsten Museumsführer. Dort nahmen wir auch ein ganz typisches kalabresisches Mittagessen in einem Gewölbe zu uns mit Käse, leckeren Schinken, eingelegten Oliven und Auberginen, Bruschetta, mit leckerem Hauswein, Lemoncello und Kaffee zum Abschluss.



Gestärkt ging es weiter in das kleine Dorf Gerace, wo wir einen schönen Dom besichtigen durften, mit der Bimmelbahn gefahren sind und natürlich leckeres Eis gegessen haben. Ein Tag in Kalabrien ohne Eis ist ohnehin nur ein halber Tag. Der Trend ging sogar zum Tageszweiteis.





Fortsetzung folgt ...

Nickname 10.06.2015, 18.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Rundreise durch Kalabrien - Tag 1 und 2

Als kleiner Globetrotter habe ich die Vorzüge einer Rundreise für mich entdeckt. Bei diesen "rundum-Sorglos-Paket" kann man in kurzer Zeit einen kleinen Einblick in Land und Leute gewinnen und brauch dazu noch nicht einmal eine Reisebegleitung.

Aus diesem Grunde habe ich mir eine Rundreise durch Kalabrien an die Fußspitze Italiens gegönnt.

Der erste Tag ist wie immer der Anreisetag, an dem sämtliche Mitreisende im Laufe des Tages im ersten Hotel ankommen. Dieses lag in der Nähe von Tropea. Kontakte sind da schnell geknüpft. Gut organisierte Touren sorgen dafür, dass sich die Reisenden bereits abends beim Abendessen kennen lernen können. Ich habe direkt am ersten Tag ein sehr nettes älteres Ehepaar "adoptiert" und eine ebenfalls alleinreisende Österreicherin. Überhaupt war die Gruppe eine sehr aufgeschlossene, freundliche Gruppe aus allen Ecken Deutschlands und aus Österreich. Diesmal fehlte sogar der Dauerquängler. Nur ein kleiner Besserwisser war dabei, aber ohne wäre es auch langweilig gewesen.



Am zweiten Tag lernten wir dann unsere sehr nette Reiseleiterin kennen, die eigentlich Deutsche ist und der Liebe wegen nach Kalabrien kam und das Land mit der Zeit lieben lernte. Einen netten Busfahrer mit hübscher Frisur gab es auch, einen riesigen komfortablen Bus und Getränke an Bord. Mehr braucht man nicht für eine Rundreise.

Der erste Stopp war nicht weit. Am Aussichtspunkt Capo Vaticano konnten wir zum ersten Mal erahnen, welche Ausblicke Kalabrien zu bieten hat. Leider war es ein wenig bewölkt, sonst wäre das Wasser noch blauer, der Himmel noch leuchtender gewesen.



Weiter ging es nach Tropea, allein die Fahrt an der Küste entlang war schon traumhaft. In Tropea gibt es angeblich den Erfinder des Zwiebeleises. Die sehr milde Zwiebel ist ein Markenzeichen in Kalabrien. Ich habe mich allerdings nicht getraut, es zu probieren.



Nach einer längeren traumhaften Fahrt an der Küste entlang kamen wir zum kleinen Ort Scilla zum Fischerviertel Chianalea. Dort ist man bekannt für den leckeren Schwertfisch, den wir dort auch zu Mittag bekamen.



Zum Abschluss des Tages ging es weiter nach Reggio Calabria, wo wir unser zweites Hotel bezogen und einen kleinen Spaziergang durch die Innenstadt und zu Dom machten. Von Reggio aus kann man Sizilien sehen. Leider war es immer noch sehr bewölkt, so dass die Aussicht ein wenig im Nebel lag.



Fortsetzung folgt ...

Nickname 09.06.2015, 16.00 | (0/0) Kommentare | PL

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Ich finde Stories, die mit Gedächtnisverlust
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