Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Krimi

Das Kindermädchen von Elisabeth Herrmann

Beschreibung lt. Amazon:
Joachim Vernau ist ganz oben in der Berliner Gesellschaft angekommen. Er steht kurz davor, in die wohlhabende und einflussreiche Familie der von Zernikows einzuheiraten, nicht ahnend, dass ihre Ehrbarkeit nicht viel mehr als Fassade ist. Als eine ukrainische Frau auftaucht und behauptet, die von Zernikows hätten im Zweiten Weltkrieg eine Zwangsarbeiterin beschäftigt, lässt das Familienoberhaupt sie kurzerhand hinaus werfen. Wenig später wird sie tot aus dem Landwehrkanal geborgen. Vernau beginnt unangenehme Fragen zu stellen und kommt nicht nur der Identität der Frau sondern auch dem lukrativen Geschäft mit enteigneter Kunst auf die Spur ...
Goldmann-Verlag, 446 Seiten


Ein solider gut geschriebener Krimi mit historischem Hintergrund und mit einem leicht sozialkritischen Hauch.

Der sympathische und für mich authentische Anwalt mit seiner etwas schusseligen Anwaltskollegin und die auf der "anderen" Seite stehenden karieregeilen und egoistischen Politikerin, ihrem sympathisch wirkenden Vater und der undurchschaubaren Freifrau (die Großmutter) sind sehr gut von der Autorin skizziert worden, so dass die Figuren beim Lesen direkt lebendig werden. Zwischendurch fand ich die Dialoge etwas flach, aber auch realistisch.

Ein gutes Buch, ideal für ein gemütliches Wochenende.


Nickname 17.01.2009, 13.00 | (0/0) Kommentare | PL

Im Angesicht des Feindes von Elizabeth George


Inhalt lt Amazon: Die zehnjährige Charlotte ist verschwunden, und ihre Mutter, die Politikerin Eve Bowen, wittert ein abgekartetes Spiel. Schließlich ist Leo, der Vater ihrer unehelichen Tochter, der Chef einer Boulevardzeitung, die nach Sensationen und Großauflagen giert. Erst als Charlotte tot aufgefunden wird, erfährt Inspector Lynley von dem Fall.

8. Teil der Lynley-Havers-Serie
 

735 Seiten

Goldmann


Mal wieder ein richtig schöner Lynley-Fall, obwohl dieser und Havers erst ab dem 2. Drittel ins Spiel kommen, da St. James mit Deborah und Helen alleine versucht, den Fall aufzuklären, was allerdings misslingt. Besonders nett fand ich in dieser Geschichte, dass man Barbara Havers ein wenig Weiblichkeit zuerkannte und ihr einen "Verehrer" an ihrer Seite setzte.

Zwischendurch fand ich es ein wenig langatmig, besonders wenn es um die Politik ging, aber das liegt mit Sicherheit daran, dass ich mich für die politischen Interessen in England nicht sonderlich interessiere.

Auf jeden Fall ein Elizabeth George, den man nicht verpassen sollte.


Nickname 03.07.2008, 13.12 | (0/0) Kommentare | PL

Mordshunger von Frank Schätzing

Inhalt lt Amazon: Mordshunger haben sie alle. Inka von Barneck auf Sex, Fritz von Barneck auf Geld und noch mehr Geld, Max Hartmann auf die Rolle seines Lebens, Romanus Cüpper auf alles, was essbar ist, und die Löwen im Kölner Zoo auf Abwechslung. Dann ist Inka plötzlich tot, und alle bekommen ihren Willen. Nur ganz anders, als sie dachten. Mit Rezepten von 15 mordsguten Kölner Küchenchefs.

Netter, unterhaltsamer, recht kurzweiliger Köln-Krimi. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Mit den Rezepten konnte ich weniger anfangen, aber die örtlichen Beschreibungen fand ich ganz interessant.

 

Nickname 02.07.2008, 17.02 | (0/0) Kommentare | PL

Der Name der Rose von Umberto Eco


Inhalt lt. Amazon : Anno Domini 1327, letzte Novemberwoche, in einer reichen Cluniazenserabtei an den Hängen des Apennin: Bruder William von Baskerville, gelehrter Franziskaner aus England, kommt als Sonderbotschafter des Kaisers in delikater Mission: Er soll ein hochpolitisches Treffen zwischen der Ketzerei verdächtigen Menoriten und Abgesandten des Papstes organisieren. Doch bald erweist sich sein Aufenthalt in der Abtei als apokalyptische Schreckenszeit: In den sieben Tagen und Nächten werden William und sein Gehilfe Adson Zeugen der wundersamsten und für eine Abtei höchst befremdlichen Begebenheiten: Ein Mönch ist im Schweineblut-Bottich ertrunken, ein anderer aus dem Fenster gesprungen, weil er die Liebe eines Mitbruders nicht ertrug, ein dritter liegt tot im Badehaus. Gerüchte schwirren durch die Abtei, und nicht nur der Abt hat etwas zu verbergen. Überall sind fromme Spurenverwischer und Vertuscher am Werk.
William, der Exinquisitor, wird vom Untersuchungsfieber gepackt.


Vor vielen Jahren habe ich bei diesem Buch kapituliert, weil mir zu viele lateinische Ausdrücke, Begriffe und komplizierte Namen vorkamen. Bei meinem zweiten Versuch kann ich nicht verstehen, warum mich das damals abgeschreckt hat, denn Der Name der Rose ist mehr als ein Krimi im kirchlichen Bereich. Neben der sehr spannenden und zum Teil unerwarteten Geschichte erfährt der Leser einiges über die damaligen Verhältnisse in der Kirche und kann gedanklich über einige Themen mit Adson und William, den zwei Hauptakteuren, mit philosophieren.

Zudem ist die Sprachgewalt von Umberto Eco lesenswert und erinnert an viele wunderschöne Worte, die leider in unserer heutigen Sprachkultur verloren gegangen sind.

Ich bin froh, dass ich dieser Lektüre eine zweite Chance gegeben haben und werde mir bei Gelegenheit den Film mit Sean Connery zum Vergleich ansehen.


Nickname 26.03.2008, 20.47 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Die Katze, die Postbote spielte



Inhalt lt. Amazon : Eine unerwartete Erbschaft macht den Zeitungsreporter Jim Qwilleran über Nacht zum reichsten Mann von Moose County.Während seine beiden Gefährten, die aufgeweckten Siamkatzen Koko und Yum Yum, freudig Einzug in die geerbte Luxusvilla halten, ist Qwilleran unschlüssig, was er von der neuen Umgebung halten soll — umso mehr, als er erfährt, dass unlängst eine junge Hausangestellte unter mysteriösen Umständen verschwunden ist.Doch erst als sein genialer Kater Koko plötzlich Interesse an einzelnen Briefen aus den täglich eintreffenden Poststapeln zeigt, die Qwilleran nun als potentieller Spender für wohltätige Zwecke erhält, wird dem Zeitungsmann klar, welche Spur es zu verfolgen gilt...

218 Seiten

Mal wieder ein spannender Katzenkrimi mit Koko in der Hauptrolle. Der Kater gefällt mir immer besser. Leider kam ich mit den Namen zwischendurch ein wenig durcheinander. Aber das Ende war mal wieder überraschend.

Ich mag die Lilian Jackson Braun Katzenkrimis, weil sie kurzes aber unterhaltsames Lesevergnüngen garantieren.

Nickname 25.01.2008, 12.06 | (0/0) Kommentare | PL

Die Katze, die rot sah von Lilian Jackson Braun


Kurzbeschreibung lt. Amazon : Was kann das schon Gutes geben: ein Katzenfreund zu Gast im Maus Haus. Jim Qwilleran, dem schnauzbärtigen Reporter mit dem Zungenbrecher-Namen, erscheint schon der Grund lächerlich, der ihn hierher führt – er soll über kulinarische Spitzenleistungen berichten. Doch Koko, der ungewöhnlichste Siamkater der Welt, denkt anders über Maus Haus und gastronomische Raffinessen. Also bleiben beide, und prompt geschehen seltsame Dinge. Ein Schrei in der Nacht, der Hausboy verschwindet, und schließlich löst sich eine alte Freundin von Jim in Luft auf. Was zu viel ist, ist zu viel. Das finden auch Koko und seine hübsche Siam-Freundin Yum Yum, und so zeigen sie dem verblüfften Journalisten einmal, was eine Spürnase ist.

 
Dies ist der 4. Teil der Katzen-Krimi-Reihe. Was soll ich sagen? Wieder kurz, knackig mit einem überraschenden Ende. Manche Situationen waren fast zu kurz und knapp beschrieben. Trotzdem 236 Seiten Lesevergnügen.

Nickname 24.10.2007, 11.22 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Die Katze, die Brahms spielte von Lilian Jackson Braun

Kurzbeschreibung lt. Amazon : Bloß ein Anfall von sommerlichem Blues oder eine ausgewachsene Krise? Reporter-Veteran Jim Qwilleran ist sich nicht sicher, aber er hofft, ein paar ruhige Tage auf dem Land werden ihm helfen, mit sich ins Reine zu kommen. Doch mit der Ruhe wird es nichts. Dafür sorgen schon Koko und Yum Yum, seine beiden ungewöhnlichen Siamkatzen, die natürlich mit von der Partie sind. Und das ist gut so, denn bald geschehen merkwürdige Dinge. Rätselhafte Schritte auf dem Dach um Mitternacht, abweisende Dorfbewohner und ein grausiges Mordgeheimnis, das Qwilleran buchstäblich an der Angel hat. Wer wäre besser geeignet für das Katz-und-Maus-Spiel mit dem Mörder als Koko und Yum Yum? Doch wer hätte gedacht, dass Katzen nicht nur die besseren Menschen sind, sondern auch die besseren Musiker …


Mal wieder ein schöner und unterhaltsamer Katzenkrimi mit dem Hauptdarsteller Reporter Qwilleran und seinem intelligentem Kater Koko. Leider habe ich die Serie nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen, was zwar für den eigentlichen Fall nicht schlimm ist, aber da sich die persönlichen Verhältnisse von Qwilleran immer wieder verändern, ist es schöner, wenn man die Bücher in der richtigen Reihenfolge liest. Dies ist der 5. Roman.



Reihenfolge der Katzenkrimis von Lilian Jackson Braun:

  1. Die Katze, die rückwärts lesen konnte
  2. Die Katze, die in den Ohrensessel biss
  3. Die Katze, die das Licht löschte
  4. Die Katze, die rot sah
  5. Die Katze, die Brahms spielte
  6. Die Katze, die Postbote spielte
  7. Die Katze, die Shakespeare kannte
  8. Die katze, die Leim schnüffelte
  9. Die Katze, die Lippenstift liebte
  10. Die Katze, die Geister beschwor
  11. Die Katze, die hoch hinaus wollte
  12. Die Katze, die einen Kardinal kannte
  13. Die Katze, die Berge versetzte
  14. Die Katze, die rosa Pillen nahm
  15. Die Katze, die im Schrank verschwand
  16. Die Katze, die Domino spielte
  17. Die Katze, die Alarm schlug
  18. Die Katze, die für Käse schwärmte
  19. Die Katze, die den Dieb vertrieb
  20. Die Katze, die Gesang studierte
  21. Die Katze, die zuletzt lachte
  22. Die Katze, die Sterne sah
  23. Die Katze, die die Bank ausraubte
  24. Die Katze, die den Braten roch
  25. Die Katze, die in Schwimmen kam
  26. Die Katze, die Applaus bekam
  27. Die Katze, die dem Truthahn lauschte
  28. Die Katze, die Bananen stahl
  29. Die Katze, die vom Himmel fiel

Nickname 18.10.2007, 08.54 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Asche zu Asche von Elizabeth George


Kurzbeschreibung lt. Amazon : Im idyllischen Kent wurde die Leiche eines Mannes gefunden. Der Tote ist Kenneth Fleming, Englands gefeierter Crikket-Champion. Bald stellt sich heraus, daß alle Menschen um Fleming seit Jahren von enttäuschten Hoffnungen und blindem Rachebedürfnis erfüllt sind. Alle haben sie ein Motiv - und alle haben ein Alibi...
 

Auch dieser Elizabeth George Krimi hat mich fasziniert. Diesmal erscheinen zwischen dem normalen Romankapiteln Briefe einer Olivia, die zuerst irritieren, weil man nicht weiß, was es damit auf sich hat. Im Laufe des Romans lösen sich immer mehr Rätsel auf. Besonders nett fand ich wieder die persönlichen "Schwierigkeiten" Harvers. Die Beziehung der beiden Hauptfiguren Lynley und Havers machen für mich gerade die Elizabeth George Krimis so interessant.


Nickname 10.09.2007, 13.39 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

Miss Lizzie kehrt zurück von Walter Satterthwait


Kurzbeschreibung lt. Amazon :
Die langersehnte Fortsetzung des Bestsellers: drei Jahre später treffen sich Miss Lizzie und Amanda in New York wieder 1924. Es ist drei Jahre her, daß Amanda Burton und Miss Lizzie gemeinsam ein haarsträubendes Abenteuer bestanden haben. Jetzt ist Amanda stolze sechzehn Jahre alt und hingerissen von der Aussicht, den Sommer bei ihrem Onkel in New York verbringen zu dürfen. Gemeinsam machen John und Amanda die Stadt unsicher und tauchen abends ein in die glitzernde Halbwelt der Roaring Twenties. Doch das süße Leben findet ein jähes Ende, als Amanda eines Morgens ihren Onkel tot in seiner Bibliothek auffindet – erschlagen mit einem Beil! Es zeigt sich, daß seine Verbindungen zur Halbwelt weitreichender – und krimineller – waren, als sie ahnte. Und noch schlimmer: Amanda selbst wird von der Polizei verdächtigt. Zum Glück taucht unverhofft Miss Lizzie auf und lehrt Polizei und Unterwelt das Fürchten …

Und wieder klärt die alte Miss Lizzie mit der mittlerweile 16jährigen Amanda auf ihre ganz spezielle Art und Weise einen Mord auf. Sehr humorvolle, unterhaltsame Fortsetzung von "Miss Lizzie".



Nickname 22.08.2007, 14.25 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Keiner werfe den ersten Stein von Elizabeth George

Kurzbeschreibung lt. Amazon: In den schottischen Highlands herrscht tiefster Winter, und Westerbrae, ein Country-House wie aus dem Bilderbuch, ist von der Welt abgeschnitten - ideale Voraussetzung für eine prominente Londoner Theatergruppe, um ungestört ein neues Stück zu proben. Doch schon am ersten Morgen wird aus den Proben tödlicher Ernst: Joy Sinclair, die junge Autorin, wurde kaltblütig erdolcht. Und die Ortspolizei weigert sich, die Untersuchungen zu übernehmen. Ein Fall für Inspector Lynley von New Scotland Yard, stammen doch fast alle Beteiligten aus den ihm wohlvertrauten, besten Kreisen der englischen Gesellschaft. Aber er findet nur Fragen ohne Antworten, unausgesprochene Geheimnisse und Halbwahrheiten. Zum ersten Mal gerät Lynley mit den Prinzipien in Konflikt, die für ihn selbst die Welt bedeuten: den festgefügten Regeln der Oberschicht, der Tradition, Stolz und Familienbande mehr bedeuten als ein Menschenleben. Immer tiefer gerät er in ein Labyrinth aus zwischenmenschlichen Beziehungen, die weit in die Vergangenheit und hinauf in höchste Regierungskreise reichen. Doch die bittere Wahrheit hinter der blutigen Scharade entdeckt erst seine Assistentin, der Adel, Konventionen und Privilegien von Haus aus zutiefst suspekt sind.

Diesen Elizabeth George-Krimi, der eigentlich der 2. Teil dieser Reihe ist, hat mich wieder sehr gefesselt. Besonders die privaten Beziehungen und Verhältnisse von Lynley werden in diesem Band ausführlich behandelt. Auch der Mord wird letztendlich aufgeklärt mit einigen überraschenden Wendungen.

Ein Minuspunkt erhalten die vielen verschiedenen Figuren der Theatergruppe, die ich nur schwer auseinanderhalten konnte, besonders die männlichen Protagonisten.



Nickname 07.07.2007, 09.34 | (0/0) Kommentare | PL

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