Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Krimi

Mo Hayder

WARNUNG! Diese Bücher sind nichts für Zartbeseidete!

Sensible Menschen sollten die Romane von Mo Hayder lieber nicht lesen!


Kurzbeschreibung von "Der  Vogelmann" lt.  Amazon:

Als Detective Inspector Jack Caffery nach durchzechter Nacht seinen Rausch ausschlafen will, klingelt das Telefon: Auf einem Brachgelände in der Nähe der Themse wurden die Leichen von fünf Frauen gefunden. Die Obduktion ergibt, daß Caffery und seine Kollegen es mit einem Serienkiller zu tun haben, den sie den „Vogelmann“ nennen. Vier der fünf Opfer, so zeigen erste Ermittlungen, waren drogenabhängige Prostituierte, die niemand vermißte. Und ihr Mörder scheint schon bald gefaßt: Für Cafferys Kollegen Diamond ist klar, daß ein schwarzer Drogendealer die Frauen auf dem Gewissen hat, Polizei und Bevölkerung können aufatmen. Doch Caffery verfolgt eine ganz andere Spur. Gegen den Widerstand seiner Vorgesetzten und obendrein im Kampf mit privaten Problemen ermittelt er weiter. Erinnerungen aus der Kindheit holen ihn ein, Erinnerungen an seinen Bruder, der eines Tages beim Spielen spurlos verschwand und möglicherweise ermordet wurde. Obwohl die beiden Fälle offenbar nichts miteinander zu tun haben, kann Caffery den Gedanken an die damaligen Ereignisse nicht mehr abschütteln. Seine Suche nach dem mysteriösen „Vogelmann“ führt ihn schließlich in das Dog and Bell, ein Pub, in dem die Opfer ihre Freier suchten. Hier lernt Caffery auch die Malerin Becky kennen, die Bilder von den Mädchen im Dog and Bell malt. Caffery ist schon bald von Becky fasziniert, und sie ist es auch, die ihn auf die Fährte des Mörders bringt. Doch dann fehlt von Becky plötzlich jede Spur...

Spannung hoch 4! Ich konnte das Buch nachher nicht mehr aus den Händen legen. Allerdings ist das Thema (Nekrophilie), das Mo Hayder behandelt, schon ganz schön heftig. Interessant sind auch die privaten Probleme des Inspektors Caffery, der seit seiner Kindheit unter dem ungeklärten Verschwinden seines Bruders leidet, ein Thema, dass sich wie ein roter Faden durch diese Krimiserie zieht und im 2. Fall, "Die Behandlung" wieder aufgegriffen wird. 

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Kurzbeschreibung von "Die Behandlung" lt. Amazon:

Ein schockierendes Verbrechen stellt die Londoner Polizei vor ein Rätsel: Im Haus der Familie Peach muss sich Unaussprechliches zugetragen haben, bevor die Polizei die Wohnung stürmte, und bevor Rory, der kleine Sohn der Peaches, entführt wurde. Doch die Eltern können oder wollen keine Angaben zu den Geschehnissen machen. Schon bald macht in der Gegend das Wort von einem unheimlichen "Troll" die Runde, der kleine Kinder töten soll - und der vielleicht bereits sein nächstes Opfer ausgesucht hat ...

Spannend wie der 1. Teil. Die privaten Probleme des Inspektors werden weiter ausgearbeitet und man kommt der tatsächlichen Tat, die vor so vielen Jahren an dem Bruder begangen worden war, etwas näher. 

Die Verbrechen, die der Inspektor aufzuklären hat, sind daher mit seiner eigenen Vergangenheit in gewisser Weise verflochten. Aber auch hier ist das Thema Pädophile grausam, welches sich Mo Hayder bedient. Wenn man nicht in der Lage ist, bei diesem Buch die Realität auszuschalten und die Geschichte abstrakt zu sehen, kann es durchaus zu Alpträumen führen. Ein Krimi, den ich Eltern nicht unbedingt empfehlen würde.

Das Ende des Buches weist auf einen noch kommenden dritten Teil hin, der evtl. zur Aufklärung des Verschwindens von Caffery's Bruder beitragen könnte.


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Nickname 07.08.2006, 08.59 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL

Buch 16/2006: Glennkill von Leonie Swann


glenkill150.jpgKurzbeschreibung lt Amazon: Eines Morgens liegt der Schäfer George Glenn leblos im irischen Gras, ein Spaten ragt aus seiner Brust. Die Schafe von George sind entsetzt: Wer kann den alten Schäfer umgebracht haben? Und warum? Miss Maple, das klügste Schaf der Herde, beginnt sich für den Fall zu interessieren. Glücklicherweise hat George den Schafen vorgelesen, und so trifft sie das kriminalistische Problem nicht ganz unvorbereitet. Trotz vieler Missverständnisse kommen sie der Menschenwelt mit ihrer Schafslogik nach und nach auf die Schliche und verfolgen unerbittlich die Spur des Täters. Zwischen Weide und Dorfkirche, Steilklippen und Schäferwagen warten ungeahnte Abenteuer auf Miss Maple und ihre Herde – bis es ihnen tatsächlich gelingt, Licht ins Dunkel zu bringen und den rätselhaften Tod ihres Schäfers aufzuklären …

Ein faszinierender Schafs-Krimi, der besonders durch die "menschliche" Herausarbeitung der Schafe ein besonderes Lesevergnügen bereitet. Die Autorin muss in ihrem früheren Leben ein Schaf gewesen sein, anders kann ich mir die so realitätsgetreue Beschreibung der Denk-, Gefühls- und Alltagswelt der Schafe nicht erklären. Mensch wird fast selbst zum Schaf, sind die Grenzen zwischen Mensch und Schaf doch so nah......

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Nickname 19.06.2006, 21.02 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Gott schütze dieses Haus und Anleitung zum Unschuldigsein

Im Urlaub habe ich folgende Bücher gelesen:

Gott schütze dieses Haus von Elisabeth George



Kurzbeschreibung lt. Amazon: 

Jahrhundertelang hat ein Nest im englischen Yorkshire im Dornröschenschlaf verbracht - bis ein brutaler Mord die Spinnweben für alle Bewohner zerreißt. Denn der Dorfpfarrer, Pater Hart, macht eine grauenvolle Entdeckung: William Theys, eines seiner treuesten Schäfchen und hoch angesehenes Gemeindemitglied, liegt enthauptet in seiner Scheune. Neben ihm kauert seine leicht debile neunzehnjährige Tochter, die sagt: "Ich hab's getan." Dann verstummt sie . . .
Ein Fall für Scotland Yard, das ein höchst ungleiches Team zur Aufklärung des Verbrechens schickt: Inspektor Thomas Lynley, attraktiv, weltmännisch, galant, und seine Mitarbeiterin Barbara Havers, ein häßliches Entlein, das sich neben dem charmanten Lynley noch plumper und unbeholfener vorkommt. In nervenaufreibender Kleinarbeit entwirren die beiden ein dunkles Netz, das die Abgründe hinter einer biederen Fassade von Wohlanständigkeit kaschiert, entlarven eine grausige Wahrheit, die mehr als ein Leben zerstört hat . . .

Ich liebe Elisabeth George. Sie hat einen schönen Schreibstil, die Krimis sind immer spannend und haben viele ungeahnte Wendungen. Besonders interessant finde ich die Geschichten auch um den Inspektor Lynley und sein privates Umfeld, die sich in den weiteren Kriminalromanen fortführen. Absolut lesenswert!

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Anleitung zum Unschuldigsein von Florian Illies

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Kurzbeschreibung lt. Amazon:

Du musst kein schlechtes Gewissen haben? Von wegen. Wenn »Generation Golf« das Tagebuch einer vergangenen Kindheit und Jugend war, dann ist »Anleitung zum Unschuldigsein« die Reise in unser inneres Absurdistan, in dem uns die Gewissensbisse täglich lustvoll quälen. Dieses Buch zeigt Wege zurück in die Unschuld. Mit vielen tollen Übungen! Bildlegende: Ich sollte mehr Sport machen. Ich sollte mein Fahrrad reparieren. Ich sollte nicht immer nur Gutscheine verschenken. Ich sollte mal wieder meine Mutter anrufen. Ich sollte mit dem Rauchen aufhören. Ich sollte mal wieder zum Zahnarzt gehen. Ich sollte weniger Geld für Kleidung ausgeben. Ich sollte mehr Obst essen. Ich sollte mal wieder die leeren Flaschen wegbringen.

Ist ganz amüsant zu lesen, erinnert aber im Stil stark an "Anleitung zum Unglücklichsein" von Paul Watzlawick (dieses wiederrum ist ein absolut empfehlenswertes Buch, ich liebe es und werde es noch hier im Blog vorstellen)..

Nickname 06.04.2006, 08.36 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Puppenmord von Tom Sharpe



Dieser Henry Wilt, Sharpes Romanheld - was ist das für ein Mann? Ein Unglücksrabe, ein Versager? Oder der heimliche Sieger? Seines Standes Berufsschullehrer, ist er gefesselt an diesen dämlichen Job und an seine dominierende Frau. Alles, was Henry Wilt seiner Frau Eva nicht geben kann - Ansehen, Geld und sexuelle Promiskuität-, kompensiert sie, sein Ikebana, Trampolinspringen und anderen Disziplinen modischer Beschäftigungstherapie. Es wird Zeit, daß sich für Wilt, den Spielball des Lebens, die Zielscheibe allen Pechs, etwas ändert; und sei es nur in seiner Phantasie, doch die wird immer mörderischer....

Schön geschriebener ironischer Roman, wobei die Wortwahl und Formulierungen von Tom Sharpe so richtig Spaß machen.

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Nickname 08.03.2006, 11.16 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

CUPIDO von Jilliane Hoffmann

Da ich ja diesen wahnsinnigen SUB habe (-->hier), werde ich auch mal meine gelesenen Bücher durchzählen, um zu schauen, wieviele ich dieses Jahr schaffe. Eine Bekannte von mir hat über 60 Bücher letztes Jahr gelesen. Das werde ich wohl nicht schaffen, doch so ein wenig den SUB abarbeiten, möchte ich doch schon. Mal schauen.

Mein 1. gelesenes Buch in diesem Jahr:

Cupido von Jilliane Hoffman




Kurzbeschreibung: Der Alptraum jeder Frau: Du kommst abends in dein Apartment. Du bist allein. Alles scheint wie immer, nur ein paar Kleinigkeiten lassen dich stutzen. Du kümmerst dich nicht darum. Du gehst schlafen. Und auf diesen Moment, hat der Mann, der unter deinem Fenster lauert, nur gewartet ...
C. J. ist Staatsanwältin in Miami, und sie ist ein As. Eines Tages schnappt die Polizei bei einer zufälligen Verkehrskontrolle einen psychopathischen Serienkiller, nach dem seit Monaten gefahndet wird. Weil C. J. die Beste ist, betraut man sie mit der Anklage. Aber als ihr der Mann vorgeführt wird, den sie im Polizeijargon Cupido nennen, ist sie wie gelähmt. Es besteht kein Zweifel: ihr gegenüber sitzt der Mann, der sie vor 12 Jahren eine ganze, entsetzliche Nacht lang gefoltert und vergewaltigt hat. Wider alle Vernunft will C. J. nur eins: Vergeltung. Dabei vergisst sie, dass Rache auch blind machen kann. Blind gegenüber der tödlichen Gefahr, die für sie von Cupido noch immer ausgeht ...

Klasse Buch, spannender Thriller bis zum Schluss!

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Nickname 15.01.2006, 10.26 | (5/1) Kommentare (RSS) | PL

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Liebe Pat,nicht nur ein toller, sehr weiser S
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