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Tag: Scheibenwelt

Scheibenwelt von Terry Pratchett

Die Scheibenwelt-Romane von Terry Pratchett gehören eindeutig zu meinen Favouriten. Sie erzählen die Abenteuer von Hexen, Zauberern, Zwergen, den TOD und den Göttern sowie vielen anderen Gestalten, die auf der Scheibenwelt leben.

Der Autor Terry Pratchett, eigentlich Terence David John Pratchett, geb. 1948 in Beaconsfield, hat mehr als 25 Milllionen Exemplare seiner Bücher verkauft und lebt mit seiner Frau in der englischen Grafschaft Wiltshire.

Die Scheibenwelt ist eine Scheibe, die auf dem Rücken der vier Elefanten Berilia, Tubul, Groß-T’Phon und Jerakeen getragen wird. Diese vier Elefanten wiederum stehen auf dem Panzer der Sternenschildkröte Groß-A’Tuin, die durchs Universum schwimmt. Diese Welt hat einen Umfang von ca. 30.000 Meilen, die von der Sonne und dem Mond umkreist wird.

Die Scheibenwelt ist eine Fantasy-Welt mit Zauberern, Hexen, Zwergen, Trolls, Göttern, dem TOD und vielen anderen Gestalten. Allerdings gibt es in den Romanen viele parodistische und teilweise absurde Parallelen zu der realen Welt, die die Geschichten wieder sehr realistisch werden lassen.

Die Romane lassen sich nach den folgenden Hauptfiguren kategorisieren:

 

Rincewind-Romane

Der extrem unbegabte Zauberer Rincewind, der wegen seiner Unbegabung von der unsichtbaren Universität geflogen ist, gerät durch Missgeschicke, Unwissenheit oder aus Versehen immer wieder in Situationen, die einen großen Einfluss auf die Scheibenwelt hat.

Die Romane beginnen mit

sowie

  • Der Zauberhut (1988)
  • Eric (1990)
  • Echt zauberhaft (1994)
  • Heiße Hüpfer (1998)
  • Wahre Helden (2001)

 

Hexen-Romane

Die Hauptfiguren der Hexen-Romane sind die Hexen Oma Wetterwachs, Nanny Ogg, Magrat Knoblauch und Agnes Nitt. Der Umgang der Hexen untereinander ist schon lesenswert genug, da sie sich gegenseitig immer in die Pfanne hauen, und doch eine eingeschweißte Einheit bilden.

Die Romane:

  • Das Erbe des Zauberers (1987)
  • MacBest (1988)
  • Lords und Ladies (1992)
  • Mummenschanz (1995)
  • Ruhig Blut (1998)
  • Kleine Freie Männer (2003)
  • Ein Hut voller Sterne (2004)
  • Wintersmith (2006)



Gevatter-TOD-Romane

Der Sensemann Gevatter TOD ist für das ordentliche Ableben auf der Scheibenwelt zuständig. An seiner Seite sind sein Pferd Binky, sein Butler Albert und seine Enkelin Susanne. Nicht immer funktioniert das so, wie sich TOD das vorstellt.

Die Romane:

 

Stadtwache-Romane

Die Hauptfiguren der Stadtwache der Hauptstadt Ankh-Morpork sind Samuel Mumm, der Anführer und seine Truppe mit Fred Colon, Nobby Nobbs und vielen anderen.

Die Romane:

  • Wachen!Wachen“ (1989)
  • Helle Barden (1993)
  • Hohle Köpfe (1996)
  • Fliegende Fetzen (1997)
  • Der fünfte Elefant (1999)
  • Die Nachtwächter (2002)
  • Weiberregiment (2003)
  • Klonk! (2005)

 

Ank-Morpork-Romane

In diesen Romanen steht die Stadt in den Vordergrund. Natürlich erscheint die Hauptstadt der Scheibenwelt in jedem Roman, oft aber nur in einer Randerzählung (außer bei den Stadtwachen-Romanen, die indirekt auch Ank-Morpork-Romane sind).

Die Romane

  • Die volle Wahrheit (2000)
  • Ab die Post (2004).

 

Sonstige

Natürlich vermischen sich die einzelnen Hauptfiguren und Orte in den einzelnen Schreibenwelt –Romanen, so dass sowohl vom TOD als auch von den Hexen die Rede ist.

Gute Scheibenwelt-Homepage >klick hier<

Nickname 09.06.2011, 11.59 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Voll im Bilde von Terry Pratchett




Kurzbeschreibung lt Amazon : Die Magie von Holy Wood zieht alle an: Trolle, Zwerge, Zimmermänner, Zügelhalter, Wunderhunde und ehemalige Würstchenverkäufer. Und dann sind da noch Victor Tugelbend, der abgebrochene Zaubereistudent, und --wow! -- Ginger, die Schönheit vom Lande. Bevor sie die Scheibenwelt retten, sehen sie noch kurz in Hargas Rippenstube vorbei.


Dieser Scheibenwelt-Roman nimmt Hollywood und seine Stars und Sternchen mächtig auf die Schippe. Erwähnte Filme und Schauspieler erinnern nicht zufällig an große Filme und Stars und an deren Entstehung. Die Beschreibung ist typisch Pratchett. Allerdings wird das Buch zwischenzeitlich etwas langatmig und der Humor flacht etwas ab. Trotzdem, wer die Pratchett-Bücher mag, kommt durchaus auf seine Kosten.



Nickname 18.04.2007, 15.38 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Maurice, der Kater von Terry Pratchett



Kurzbeschreibung lt. Amazon : Das erste Märchen von der Scheibenwelt. Die Geschichte vom Rattenfänger: mit Witz, Ironie und tieferer Bedeutung genial neu erzählt. Maurice ist ein geschäftstüchtiger Kater, der auf Scheibenwelt mit einer Truppe schlauer Ratten unterwegs ist. Man veranstaltet zünftige Rattenplagen, organisiert die Befreiung mit Hilfe eines Flötenspielers und teilt sich den Lohn. Das funktioniert, bis die Ratten auf ein Buch der Menschen stoßen, das bei ihnen ein soziales Gewissen und nationalen Ehrgeiz weckt. Sie beschließen, ein eigenes Königreich zu gründen ...


 

Nicht der typische Scheibenwelt-Roman, den man von Pratchett kennt, aber doch sehr unterhaltsam geschrieben. Gehört wohl von der recht einfachen Sprache her eher zu den Kinder-/Jugendbüchern. Mir hat es aber trotzdem gefallen, es war unterhaltsam, lustig, flüssig zu lesen. Die typischen sprachlichen und humorvollen Meisterwerke Pratches kommen leider etwas zu kurz.


Besonders schön finde ich immer wieder die jeweiligen Cover.



Nickname 07.01.2007, 11.37 | (0/0) Kommentare | PL

noch mehr Sprüche von Terry Pratchett



. . . Er hatte das Gefühl, er hatte in einem Anflug fataler Fröhlichkeit einen Schneeball geworfen, um dann zu beobachten, wie die daraus entstehende Lawine drei Wintersportorte unter sich begrub... . .

Terry Pratchett aus "Gevatter Tod"




. . .  Winzige Schweißperlen bildeten sich auf der Stirn und beschlossen, einen gemeinsamen Ausflug zu machen und die Nase zu besuchen... .

Terry Pratchett aus "Gevatter Tod 



. . .  Man darf sich nicht von den Flutwellen der Unsicherheit davonspülen lassen, sondern muß mit dem Surfbrett darauf reiten, sonst ertrinkt man in Ungewißheit. . . . .

Terry Pratchett aus "Gevatter Tod



Nickname 27.08.2006, 10.37 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Terry Pratchett

Ich liebe die Romane und besonders die Sprache von Terry Pratchett (alter Beitrag von mir siehe >hier<).

Deshalb möchte ich, um vielleicht ein paar von Euch neugierig zu machen, etwas aus seinen Büchern zum Thema "Gedanken" und "Bewusstsein" zitieren:




. . . Ein umherirrender Gedanke wanderte durch die mentalen Dimensionen, auf der Suche nach einem Verstand, der ihn aufnehmen konnte. Er traf das derzeit recht hilflose Bewußtsein des Mannes und veranlaßte Zunge und Lippen, folgende Worte zu formulieren . . .

Terry Pratchett aus "Farben der Magie"




. . .  Er versuchte die Erinnerung daran aus seinem Bewußtsein zu vertreiben, aber sie fühlte sich dort sehr wohl, terrorisierte die anderen Gedanken und zertrümmerte die Einrichtung.. . .

Terry Pratchett aus "Farben der Magie"



. . .  Der Gedanke verließ sein Versteck in den dunklen Labyrinthen von Rincewinds Bewusstsein, saß frisch, fromm, fröhlich, frei im vordersten Hirnrang und knabberte mentales Popcorn. . . .

Terry Pratchett aus "Licht der Phantasie"




. . .  Als Rincewind erschrocken meinte, dass Zweiblum tot sei, erhoben sich im Diskussionssaal seines Bewusstseins mehrere Gefühle und begannen zu schreien. Erleichterung hielt einen längeren Vortrag, wurde jedoch von Schock unterbrochen, der Antrag zur Geschäftsordnung stellte. Verblüffung, Entsetzen und Bedauern begannen eine hitzige Debatte, die erst endete, als Scham aus dem Nebenzimmer hereinkam, um festzustellen, was es mit dem Durcheinander auf sich hatte.. . . .

Terry Pratchett aus "Licht der Phantasie"



Nickname 16.08.2006, 11.10 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Buch 14/2006 + Buch 15/2006




Total verhext: Zu dritt hat es sich schon immer besser gehext. So denken jedenfalls Esmeralda "Oma" Wetterwachs, Nanny Ogg und Magrat Knobloch, die verhindern sollen, dass ein Stubenmädchen den Prinzen heiratet. Aber diese Aufgabe erweist sich als äußerst verzwickt, denn es ist doch immer so, dass da Stubenmädchen am Ende den Ex-Frosch heiratet!

Einfach göttlich: Tempelgärtner Brutha hat prankenartige Hände, einen tonnenförmigen Leib und baumstammdicke Beine. Und er ist nicht gerade helle, doch etwas muss an ihm dran sein, denn Gott Om hat zu ihm gesprochen: Er sei der Erwählte, allerdings ist die Inquisition bald hinter ihm her und macht Ärger. Aber wie um Himmels Willen kann man so ein Amt wieder loswerden?
 

Mal wieder ein genialer Pratchett. In Total verhext gefielen mir besonders die Dialoge zwischen den drei nicht immer gut miteinander auskommenden Hexen und ihren schrulligen Angewohnheiten.
Einfach göttlich gefiel mir sogar noch besser, das Gespann mit Gott Om in der Gestalt einer einäuigen Schildkröte und dem recht einfältigen Brutha sind einfach genial. Die Geschichte ist nebenher noch eine Satire auf die Kirche, deren Institutionen und Scheinheiligkeiten. Witzig fand ich auch, dass der ehemals große Gott Om von seinen ganzen Geboten und Schriften nichts wusste und sich herausstellt, dass die ganzen Propheten alles erfunden haben. Nicht nur einfach göttlich sondern auch einfach nur genial!

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Nickname 12.06.2006, 10.39 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Terry Pratchett

Ich liebe Terry Pratchett-Bücher. Zwei von ihnen möchte ich heute mal vorstellen, die in dieser Reihenfolge gelesen werden sollten, weil sie inhaltlich zusammengehören. Sie handeln von den Abenteuern des untalentierten Zauberes Rincewind und den ersten Scheibenwelt-Touristen Zweiblum.

Die Farben der Magie und Das Licht der Phantasie

 



Kurzbeschreibung lt Amazon:

Der Magier Rincewind packt nicht oft etwas an, aber wenn er es tut, dann geht es schief. Während seiner Ausbildung an der Unsichtbaren Universität wirft er verbotener Weise einen Blick in das magische Buch Oktav – und wird prompt von einem Zauberspruch befallen. Dieser ist so mächtig, daß er keine weiteren Sprüche neben sich duldet. Rincewind muß die Universität verlassen und tut sich mit Zweiblume zusammen, dem ersten Touristen auf der Scheibenwelt. Gemeinsam begegnen sie Drachen, Wassertrollen und intelligenten Holztruhen. Und als sie an die Grenze der Scheibenwelt gelangen, ist Rincewind natürlich der erste, der über den Rand fällt

 

Einfach nur genial. Ich habe auf dem Boden gelegen vor Lachen. Die Art und Weise, wie Pratchett die Beziehung zwischen dem Unglückszauberer Rincewind und dem ersten Schreibenwelt-Touristen Zweiblum beschreibt, ist herrlich. Und dann noch dieser Koffer mit den vielen Beinen, der seinem Eigentümer Zweiblum auf Schritt und Tritt (dies nimmt er manchmal wörtlich) folgt, machen einfach nur Spaß.

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Kurzbeschreibung lt Amazon:

Ein Fichtenstamm bewahrt den ungeschickten Rincewind vor dem Absturz vom Rand der Scheibenwelt. Der Zauberer findet sich in einem von intelligenten Bäumen bevölkerten Wald wieder und trifft erneut auf den Touristen Zweiblum. Währenddessen droht der Planet von einem roten Stern verschlungen zu werden. Nur ein Zauberspruch kann die Scheibenwelt noch retten, doch der befindet sich ausgerechnet in Rindewinds Kopf ...

Fortsetzung des Romans "Die Farben der Magie"

Genauso genial wie das erste Buch. Die Geschichte geht nun weiter, die im ersten Buch so unvermittelt am Scheibenwelt-Rand aufgehört hat.

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Hier eine sehr schöne Seite über Terry Pratchett und die Scheibenwelt.

Nickname 23.05.2006, 08.43 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Gevatter Tod von Terry Pratchett

Der junge Mort ist verzweifelt auf der Suche nach einer Lehrstelle. Das Angebot Gevatter Tods kommt ihm daher gerade recht: freie Kost und Logie, Nutzung des betriebseigenen Pferds, Sonderurlaub für die Beerdigung naher Verwandter nicht erforderlich. Mort macht seine Sache so gut, daß der Tod beruhigt in den Urlaub aufbricht. Doch schon bald gibt es Probleme: Statt die Seele einer Prinzessin einzusammeln, die bei einem Attentat ums Leben kommen soll, rettet Mort das Mädchen. Und er muß erkennen, daß er damit nicht nur seine Stelle, sondern das Gefüge aus Leben und Tod auf der Scheibenwelt aufs Spiel gesetzt hat…

Was mir besonders an den Scheibenwelt-Romanen von Terry Pratchet gefällt, ist die Schreibart und seinen unverwechselbaren Humor. Schon alleine, dass er den Tod, namentlich TOD nur in Großbuchstaben sprechen oder seine Figuren Bindestriche sprechen und laut schweigen lässt, zeigt sein Talent für das Wortgewandte.

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Rezension von SaraSalamander

Nickname 25.01.2006, 18.22 | (0/0) Kommentare | PL

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