Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Schicksal

Buch 13/2006: Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón

Kurzbeschreibung lt. Amazon :

Vor dem Hintergrund eines gespenstisch schimmernden Barcelona inszeniert Zafón eine dicht gewobene Spannungsgeschichte: Daniel Semperes Leben erfährt eine drastische Wende, als er die Schicksalsbahn eines geheimnisvollen Buches kreuzt. Er gerät in ein Labyrinth abenteuerlich verknüpfter Lebensläufe. Es ist, als wiederhole sich vergangene Geschichte in seinem Leben. Alle Menschen, denen Daniel begegnet, insbesondere die Frauen, in die er sich verliebt, scheinen nur Figuren in einem großen Spiel zu sein.


Ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Es ist von Anfang an flüssig geschrieben, man ist direkt im Geschehen und der Drang, endlich zu wissen, was passiert ist, nimmt von Seite zu Seite zu. Ich habe das Buch, nachdem ich die erste Hälfte zeitbedingt nur stückchenweise lesen konnte, dann in einem Rutsch ausgelesen. Wie Joschka Fischer bemerkte: "Sie werden alles liegenlassen und die Nacht durch lesen!" STIMMT. Gehört eindeutig zu meinen Favouriten.

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Nickname 02.06.2006, 10.03 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Das Lazaruskind von Robert Mawson



Ein kurzer Augenblick kann das Leben einer Familie für immer verändern. Ein Moment nur, in dem ein Junge die Straße überquert, seine Schwester ihm unbedacht hinterherstürmt, ein Bus außer Kontrolle gerät... Und mit diesem schrecklichen Augenblick beginnt die fast aussichtslose Suche einer Familie nach dem Wunder, das die Bruchstücke ihres zerstörten Lebens wieder zusammenfügen - und ihre kleine Tochter aus dem Koma zurückholen könnte.  


Interessanter Roman, der einem zum Nachdenken anregt und der zwangläufig einige Fragen aufwirft: Warum fällt es den Menschen so schwer, andere Menschen in Würde sterben zu lassen? Ist eine Schwerstbehinderung tatsächlich besser als der erlösende Tod? Leben um jeden Preis? Und doch: Stirbt die Hoffnung nicht zuletzt? Und wann ist Hoffen berechtigt und wann nur Selbstegoismus?
Wer bereit ist, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, sollte dieses Buch lesen. Es verschafft einem - ohne dass es medizinisch wird - einen kleinen Einblick in Koma-Patienten und der daraus resultierenden Gefühlswelt der Angehörigen. Das Schwanken zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, Mut und Resignation, Leben und Tod macht dieses Buch zu einem lesenswerten Roman, der jederzeit Realität werden könnte.

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Nickname 19.04.2006, 08.51 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Der Schattentanz von Mary Ryan

Kurzbeschreibung lt. Amazon: Im Venedig des 17. Jahrhunderts, auf dem Höhepunkt der Inquisition, wird die schöne Agnes als Hexe verurteilt. Obwohl der Inquisitor Mathias Robertus sie liebt, kann er sie nicht retten. Die starken Gefühle aber, die er ihr entgegengebracht hat, existieren weiter, wirken hinein in ferne Jahrhunderte. Ein magischer Roman, in dem Frauen über Zeiten hinweg in gefährliche leidenschaftliche Beziehungen verstrickt werden. 



Ich fand den Roman recht spannend beschrieben. Die Autorin wechselt zwischen den einzelnen Zeitepochen hin und her und man erfährt Stück für Stück, was damals passiert ist und was es mit der Maske und dem Ring auf sich hat. Lediglich das Ende hat mich etwas irritiert und ich weiß nicht, ob ich es positiv oder negativ bewerten soll. Ich hatte das Gefühl, dass eigentlich noch etwas kommen müsse. Trotzdem: Insgesamt ein packender Roman.


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Nickname 11.04.2006, 09.43 | (0/0) Kommentare | PL

Stigmata von Phyllis A. Perry

In einer alten Truhe entdeckt Lizzie ein zerfleddertes Notizheft und einen bunten Quilt, Dinge, die einst ihrer Ururgroßmutter Ayo gehörten. Das Heft und der Quilt erzählen Geschichten, von Ayo selbst, die als kleines Mädchen aus Afrika verschleppt und nach Amerika verkauft wurde, und von anderen Frauen der Familie, die vom Sklavenschicksal tief geprägt waren. Lizzie wird mehr und mehr hineingesogen in den Strom des vergangenen Geschehens und erlebt am eigenen Leib die Geschichte ihrer Vorfahren.
. 

Eine bewegende Geschichte zwischen mehreren Generationen. Das Buch springt demnach auch mehrmals zwischen den Zeitebenen hin und her und Stück für Stück erfährt man auf die Familiengeschichte von Ayo.

Stigmatisation (von griechisch στíγμα stigma Stich) bezeichnet das Auftreten der Wundmale Christi am Körper eines lebenden Menschen. Die entsprechenden Wundmale werden als Stigmata (Einzahl Stigma) bezeichnet.

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Nickname 26.02.2006, 10.59 | (0/0) Kommentare | PL

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