Kerkis Farbkleckse

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Tag: Sonstiges

Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier


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Beschreibung:

Mitten im Unterricht verlässt ein Lehrer seine Schule und macht sich auf den Weg nach Lissabon, um den Spuren eines geheimnisvollen Autors zu folgen. Immer tiefer zieht es ihn in dessen Aufzeichnungen und Reflexionen, immer mehr Menschen lernt er kennen, die von diesem Mann, den ein dunkles Geheimnis umgibt, zutiefst beeindruckt waren. Eine wundervolle Reise – die vergeblich sein muss und deren Bedrohungen der Reisende nicht gewachsen ist. Endlich kann er wieder fühlen, endlich hat er von seinem Leben zwischen Büchern aufgeblickt – aber was er sieht, könnte ihn das Leben kosten ….

495 Seiten


Ein Roman mit einer ungewöhnlichen Sprachgewalt und vielen philosophischen Gedankengängen und Fragen. Mit Sicherheit nicht für jeden geeignet, einigen vermag es zu langweilig sein. Mich haben die Gedankengänge und die Art und Weise, wie der Lehrer Gregorius Stück für Stück die Geschichte des Autors der schönen Worte und tiefsinnigen Gedanken ermittelt, durchlebt und zusammen puzzelt, in einen Bann gezogen. Zeitweise musste ich das Buch beiseite legen, um über das gerade gelesene nachzudenken.

Auch die Protagonisten sind klar und mit wenigen Worten gezeichnet, der bereits verstorbene Arzt und Autor Amadeu Prado erscheint einem sogar noch lebendiger als der suchende Lehrer Gregorius.

Der zur Zeit im Kino laufendene Film kann diesem Buch mit Sicherheit nicht gerecht werden.


 


Nickname 11.03.2013, 20.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sonstige Lieblingsromane

Weitere Romane, die ich sehr gerne gelesen habe:



Nickname 11.05.2011, 21.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Was mit Kate geschah von Catherine O'Flynn

 

 


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Beschreibung:

Kurt, Wachmann im Einkaufszentrum Green Oaks, traut seinen Augen nicht: Eines Nachts sieht er auf dem Monitor ein kleines Mädchen durch die menschenleeren Gänge irren. Das Mädchen sieht genauso aus wie die kleine Kate, die Kurt kannte und die vor zwanzig Jahren spurlos verschwand. Niemand glaubt Kurt, nur Lisa aus dem Plattenladen macht sich mit ihm auf die Suche durch die endlosen Weiten von Green Oaks. Ein aufsehenerregender Debütroman über die Selbstentfremdung in einer konsumorientierten Welt, über Einsamkeit und über ein bemerkenswertes Mädchen.


Die ersten 76 Seiten beschreiben das Mädchen Kate, wie sie voller Begeisterung ihrem Hobby als Dektektivin nachgeht. 20 Jahre später wird der Focus auf die in diesem Einkaufszenter arbeitenden Mitarbeiter gerichtet. Die Idee der Geschichte ist ganz interessant, ein guter Spannungsbogen will sich aber nicht aufbauen. Zeitweise war es ein wenig langatmig und langweilig. Da dieses Buch nur 270 Seiten hat, ist es aber durchaus ein kurzweiliger Zeitvertreib an einem verregneten Sonntag.


Nickname 10.01.2011, 19.42 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Verbrechen von Ferdinand von Schirach

 

 


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Beschreibung:

Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er – lakonisch wie ein Raymond Carver und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht.


Interessante Geschichten aus der Welt der Verbrechen und Anwälte. Angeblich sollen diese Geschichten authentisch sein. Fast kaum zu glauben.

Der Autor beschreibt die Fälle recht nüchtern und ungeschmückt. Gerade dieser knappe Erzählstil machen die Geschichten irgendwie glaubwürdig.

Zwischendurch hatte ich allerdings den Eindruck, dass dieses Buch auch irgendwie das Ego des Anwalts aufpoliert und eine Menge Selbstdarstellung mit im Spiel ist. Aber was solls, eine kurzweilige Unterhaltung ist es allemal.


Nickname 10.01.2011, 19.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wir sind bedient von Alena Schröder

 

 


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Beschreibung:

Der Kunde ist König — und benimmt sich auch so

Sie sind immer in Eile, oft genervt und wissen alles besser. Weil sie dafür bezahlen, müssen andere ihren Dreck wegmachen, die Kinder hüten, Sonderwünsche erfüllen und stets zu Diensten sein. Und wenn was schiefläuft, dann meinen sie, nach allen Regeln der Kunst motzen zu dürfen. Kunden! Sie bringen selbst die geduldigste Verkäuferin auf die Palme, lassen die erfahrene Putzfrau an Mord denken und die kampferprobte Flugbegleiterin die Notlandung herbeiwünschen.

In dem Buch der BRIGITTE-Autorin Alena Schröder erzählen 26 Frauen aus ganz Deutschland die Wahrheit über ihren Job und erklären auch, warum Dienstleistung trotz allem immer wieder Spaß macht.

Skandalös, komisch, traurig — was Frauen erleben, wenn sie für andere arbeiten.


Interessante Jobbeschreibungen, die die ungeschönte Wahrheit erzählen. Ich glaube, die meisten wären arbeitslos, wüssten ihre Arbeitgeber davon. Aber es zeigt auch, wie undankbar, arrogant und ignorant wir Kunden oder Dienstleistungsnehmer manchmal sein können. Man sollte ab und zu mal darüber nachdenken, wie wir mit anderen Menschen umgehen und uns klar machen, dass diese auch nur ein kleiner ausführender Teil eines zunehmend kranken Systems sind.


Nickname 29.12.2010, 18.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Warum Lesen glücklich macht von Stefan Bollmann

 

 



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Beschreibung:

Es gibt keine bessere, individuellere und vom jeweiligen Ort unabhängigere Unterhaltung als die des Lesens. Doch obwohl das Lesen so ohne Zweifel klug, selbstbewusst und glücklich macht, ist der Leser (vor allem der männliche) in seiner Art bedroht. Und dies, obwohl doch gerade der Mann als Erster in der Hoffnung auf Beute Spuren las. Den Zusammenhang zwischen dem Fährten lesenden Jäger und dem ebenfalls eine Spur verfolgenden Leser macht uns Stefan Bollmann ebenso klar, wie er uns die Bedeutung des Lesens für Wohlbefinden und Glück vor Augen führt.
Entstanden ist vom Bestsellerautor der gefährlichen, lesenden und schreibenden Frauen ein tiefsinniges und unterhaltsames Buch über die Herkunft des Lesens, die Veränderung unserer Lesebedürfnisse, das Leseverhalten der Frauen
und Männer, das Vorlesen und nicht zuletzt das Zuhören. "Warum Lesen glücklich macht"ist ein intelligentes Buch für alle bekennenden Leser und Leserinnen!


Die Bücher von Stefan Bollmann sind immer mit viel Liebe gemacht. Es macht Spaß, darin zu blättern, besonders die Fotos sind über lesende Frauen sind immer sehr schön. Stefan Bollmann beschreibt in verschiedenen Kapitel das Lesen, die Frage allerdings, warum  Lesen glücklich macht, kann nur jeder für sich selbst beantworten. Einige Passagen empfand ich als ein wenig langatmig und anderes fehlte mir.

Mein Lieblingssatz: "Lesen macht glücklich, weil es uns sagt, wer wir sind und wer wir sein wollen".


Nickname 25.12.2010, 20.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das Ticket zum Glück von Brendon Burchard

 


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Beschreibung:

Lösen Sie Ihre Eintrittskarte ins Glück!

Mary liegt im Krankenhaus und kämpft um ihr Leben. Als letzten Wunsch bittet sie ihren Verlobten, zu einem stillgelegten Vergnügungspark zu fahren, in dem einst ihr Bruder bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Irritiert und verunsichert macht er sich auf den Weg, um Marys seltsame Bitte zu erfüllen. Kaum hat er jedoch das Eingangstor passiert, erwacht der verlassene Park wie durch zauberhafte Magie zum Leben. Marys Verlobter begegnet Henry, der ihn auf einer magischen Reise der Selbsterkenntnis begleitet. Eigentlich will der unglückliche junge Mann nur herausfinden, was mit Mary geschah, doch in Wahrheit, merkt er schnell, geht es um niemand anderen als ihn selbst. Und er erkennt: Erst wenn er die Möglichkeiten, Reichtümer und Geschenke des Lebens zu schätzen weiß, gibt es eine Zukunft für Mary und ihn.

Ein Roman, der den Zeitgeist trifft – mit den großen Themen Glück und Spiritualität.


Ein psychologisches Sachbuch versteckt in einer Geschichte, die auf einem Jahrmarkt stattfindet und dem Leser damit klarmachen möchte, dass jeder selbst für sein Leben verantwortlich ist und demnach auch für sein Glück.

Mittlerweile gibt es so einiges an Literatur über das Glück und wie wir selbst bestimmen, was wir sind und was wir werden. Ganz nette Geschichte, leicht zu lesen, übermittelt aber nicht wirklich etwas Neues.

 

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Nickname 09.06.2010, 18.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das Jahr des Hasen von Arto Paasilinna

Beschreibung lt. Amazon:
Seine Arbeit ödet ihn an, seine Ehe ist schon seit Jahren eine Qual – der Journalist Vatanen schleppt sich von einem Tag zum nächsten. Bis ihm auf der Heimfahrt von einem seiner üblichen langweiligen Pressetermine ein junger Hase vors Auto hoppelt - und Vatanens ehemals so hübsch geordnetes Leben zum Abenteuer wird. Ein wunderbar erzählter Roman in bester Paasilinna-Manier, todernst und urkomisch zugleich.


Was für eine verrückte Art und Weise zu schreiben. Auch die Idee, einen gestrandeten Reporter mit einem Hasen unter dem Arm ein Jahr lang zu begleiten, finde ich sehr außergewöhnlich. Die Schreibweise ist kurz und knackig, manchmal zu kurz und schnell für meinen Geschmack, aber immer mit einer Portion Humor und Ironie. Wird auf jeden Fall nicht der einzige Roman eines Finnen sein, den ich gelesen habe.

Ein sehr kurzweiliges Vergnügen von nur 240 Seiten (ich hätte gerne mehr davon gehabt).

 

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Nickname 30.04.2010, 23.34 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Licht des Nordens von Jennifer Donnelly

Beschreibung lt. Amazon:
Der 12. Juli 1906 ist ein schöner, sonniger Tag. Bis man die ertrunkene Grace Brown auf die Veranda des vornehmen Glenmore Hotels legt. Für die junge Mattie, die die Briefe der Toten an ihren Geliebten aufbewahrt, ändert sich mit diesem tragischen Ereignis das ganze Leben ... Jennifer Donnelly, die sich von einem wahren Mordfall zu diesem Roman inspirieren ließ, erzählt die ergreifende Geschichte eines jungen Mädchens, das der ländlichen Enge ihrer Heimat zu entfliehen versucht - fesselnder Entwicklungsroman, Kriminalgeschichte und tragischer Liebesroman zugleich.


"Das Licht des Nordens" kommt nicht an "Die Teerose" oder "Die Winterose" heran, der Schreibstil ist aber auch hier flüssig und man ist ziemlich schnell in der Geschichte drin. Beim Lesen muss man allerdings ein wenig aufpassen, weil die Geschichte der Mattie zwischen zwei Zeiträumen hin und her wechselt, nämlich zwischen dem Zeitraum VOR dem Mord und NACH dem Mord. Die im Klappentext erwähnte Kriminalgeschichte ist allerdings eher  untergeordnet, es geht in erster Linie um die 16jährige Mattie, die vor einer schweren Entscheidung steht.


Nickname 01.02.2010, 08.48 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ruhm von Daniel Kehlmann

Beschreibung lt. Amazon:
Ein Mann kauft ein Mobiltelefon und bekommt Anrufe, die einem anderen gelten nach kurzem Zögern beginnt er ein Spiel mit der fremden Identität. Ein Schauspieler wird von einem Tag auf den nächsten nicht mehr angerufen, als hätte jemand sein Leben an sich gerissen. Ein Schriftsteller macht zwei Reisen in Begleitung einer Frau, deren größter Alptraum es ist, in einer seiner Geschichten vorzukommen. Ein verwirrter Internetblogger wiederum wünscht sich nichts sehnlicher, als einmal Romanfigur zu sein. Eine Krimiautorin geht auf einer abenteuerlichen Reise in Zentralasien verloren, eine alte Dame auf dem Weg in den Tod hadert mit dem Schriftsteller, der sie erfunden hat, und ein Abteilungsleiter in einem Mobiltelefonkonzern verliert über seinem Doppelleben zwischen zwei Frauen den Verstand. Neun Episoden, die sich nach und nach zu einem romanhaften Gesamtbild ordnen, ein raffiniertes Spiel mit Realität und Fiktionen: ein Spiegelkabinett. Ein Buch über Ruhm und Verschwinden, Wahrheit und Täuschungen - voll unvorhersehbarer Wendungen, komisch und brillant.


Die Idee finde ich faszinierend, der Anfang war auch gut und versprach viel, doch leider schwächelt das Buch ab der Mitte und die Geschichten werden zerfahren und unwirklich. Besonders die Geschichte über den Internet-Junky war für mich nahezu unlesbar. Die letzte Geschichte empfand ich dann als eher enttäuschend. Schade, denn das Thema hätte mehr Potenzial gehabt.


Nickname 23.12.2009, 00.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kerkis Farbkleckse


Mein Motto:

Leben und leben lassen







zur Zeit keine


Hiermit fotografiere ich:

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