Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Sonstiges

Das Ticket zum Glück von Brendon Burchard

 


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Beschreibung:

Lösen Sie Ihre Eintrittskarte ins Glück!

Mary liegt im Krankenhaus und kämpft um ihr Leben. Als letzten Wunsch bittet sie ihren Verlobten, zu einem stillgelegten Vergnügungspark zu fahren, in dem einst ihr Bruder bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Irritiert und verunsichert macht er sich auf den Weg, um Marys seltsame Bitte zu erfüllen. Kaum hat er jedoch das Eingangstor passiert, erwacht der verlassene Park wie durch zauberhafte Magie zum Leben. Marys Verlobter begegnet Henry, der ihn auf einer magischen Reise der Selbsterkenntnis begleitet. Eigentlich will der unglückliche junge Mann nur herausfinden, was mit Mary geschah, doch in Wahrheit, merkt er schnell, geht es um niemand anderen als ihn selbst. Und er erkennt: Erst wenn er die Möglichkeiten, Reichtümer und Geschenke des Lebens zu schätzen weiß, gibt es eine Zukunft für Mary und ihn.

Ein Roman, der den Zeitgeist trifft – mit den großen Themen Glück und Spiritualität.


Ein psychologisches Sachbuch versteckt in einer Geschichte, die auf einem Jahrmarkt stattfindet und dem Leser damit klarmachen möchte, dass jeder selbst für sein Leben verantwortlich ist und demnach auch für sein Glück.

Mittlerweile gibt es so einiges an Literatur über das Glück und wie wir selbst bestimmen, was wir sind und was wir werden. Ganz nette Geschichte, leicht zu lesen, übermittelt aber nicht wirklich etwas Neues.

 

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Nickname 09.06.2010, 18.31 | (0/0) Kommentare | PL

Das Jahr des Hasen von Arto Paasilinna

Beschreibung lt. Amazon:
Seine Arbeit ödet ihn an, seine Ehe ist schon seit Jahren eine Qual – der Journalist Vatanen schleppt sich von einem Tag zum nächsten. Bis ihm auf der Heimfahrt von einem seiner üblichen langweiligen Pressetermine ein junger Hase vors Auto hoppelt - und Vatanens ehemals so hübsch geordnetes Leben zum Abenteuer wird. Ein wunderbar erzählter Roman in bester Paasilinna-Manier, todernst und urkomisch zugleich.


Was für eine verrückte Art und Weise zu schreiben. Auch die Idee, einen gestrandeten Reporter mit einem Hasen unter dem Arm ein Jahr lang zu begleiten, finde ich sehr außergewöhnlich. Die Schreibweise ist kurz und knackig, manchmal zu kurz und schnell für meinen Geschmack, aber immer mit einer Portion Humor und Ironie. Wird auf jeden Fall nicht der einzige Roman eines Finnen sein, den ich gelesen habe.

Ein sehr kurzweiliges Vergnügen von nur 240 Seiten (ich hätte gerne mehr davon gehabt).

 

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Nickname 30.04.2010, 23.34 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Das Licht des Nordens von Jennifer Donnelly

Beschreibung lt. Amazon:
Der 12. Juli 1906 ist ein schöner, sonniger Tag. Bis man die ertrunkene Grace Brown auf die Veranda des vornehmen Glenmore Hotels legt. Für die junge Mattie, die die Briefe der Toten an ihren Geliebten aufbewahrt, ändert sich mit diesem tragischen Ereignis das ganze Leben ... Jennifer Donnelly, die sich von einem wahren Mordfall zu diesem Roman inspirieren ließ, erzählt die ergreifende Geschichte eines jungen Mädchens, das der ländlichen Enge ihrer Heimat zu entfliehen versucht - fesselnder Entwicklungsroman, Kriminalgeschichte und tragischer Liebesroman zugleich.


"Das Licht des Nordens" kommt nicht an "Die Teerose" oder "Die Winterose" heran, der Schreibstil ist aber auch hier flüssig und man ist ziemlich schnell in der Geschichte drin. Beim Lesen muss man allerdings ein wenig aufpassen, weil die Geschichte der Mattie zwischen zwei Zeiträumen hin und her wechselt, nämlich zwischen dem Zeitraum VOR dem Mord und NACH dem Mord. Die im Klappentext erwähnte Kriminalgeschichte ist allerdings eher  untergeordnet, es geht in erster Linie um die 16jährige Mattie, die vor einer schweren Entscheidung steht.


Nickname 01.02.2010, 08.48 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Ruhm von Daniel Kehlmann

Beschreibung lt. Amazon:
Ein Mann kauft ein Mobiltelefon und bekommt Anrufe, die einem anderen gelten nach kurzem Zögern beginnt er ein Spiel mit der fremden Identität. Ein Schauspieler wird von einem Tag auf den nächsten nicht mehr angerufen, als hätte jemand sein Leben an sich gerissen. Ein Schriftsteller macht zwei Reisen in Begleitung einer Frau, deren größter Alptraum es ist, in einer seiner Geschichten vorzukommen. Ein verwirrter Internetblogger wiederum wünscht sich nichts sehnlicher, als einmal Romanfigur zu sein. Eine Krimiautorin geht auf einer abenteuerlichen Reise in Zentralasien verloren, eine alte Dame auf dem Weg in den Tod hadert mit dem Schriftsteller, der sie erfunden hat, und ein Abteilungsleiter in einem Mobiltelefonkonzern verliert über seinem Doppelleben zwischen zwei Frauen den Verstand. Neun Episoden, die sich nach und nach zu einem romanhaften Gesamtbild ordnen, ein raffiniertes Spiel mit Realität und Fiktionen: ein Spiegelkabinett. Ein Buch über Ruhm und Verschwinden, Wahrheit und Täuschungen - voll unvorhersehbarer Wendungen, komisch und brillant.


Die Idee finde ich faszinierend, der Anfang war auch gut und versprach viel, doch leider schwächelt das Buch ab der Mitte und die Geschichten werden zerfahren und unwirklich. Besonders die Geschichte über den Internet-Junky war für mich nahezu unlesbar. Die letzte Geschichte empfand ich dann als eher enttäuschend. Schade, denn das Thema hätte mehr Potenzial gehabt.


Nickname 23.12.2009, 00.46 | (0/0) Kommentare | PL

Das Spiel des Engels von Carlos Ruiz Zafón

David Martín ist siebzehn, als er die Chance seines Lebens erhält: Der Chefredakteur einer Regionalzeitung fragt ihn, ob er für einen ausgefallenen Beitrag Ersatz liefern könne. Und David Martín kann: seine Erzählungen "Geheimnisse von Barcelona" werden ein Riesenerfolg. Doch im Laufe der Zeit wird klar: Dieser Erfolg hat seinen Preis... Die mystisch-spannende Geschichte, die Bestsellerautor Zafón in Das Spiel des Engels entfaltet, zieht den Leser rasch in ihren Bann und entführt ihn in ein faszinierend morbides Barcelona zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

720 Seiten, Fischer Verlag


Das Buch kommt auf keinen Fall an den Vorgänger Der Schatten des Windes heran, auch wenn es ein paar Parallelen gibt. Aber vielleicht sind es genau diese, die die Erwartungen hoch schrauben. Meine Erwartungen hat das Buch leider nicht erfüllt. Die Charaktere blieben irgendwie farblos und eher uninteressant, die Liebesgeschichte zwischen David und Christina berührte mich überhaupt nicht und ab Mitte des Buches wurde es auch sehr zäh zu lesen. Dabei fing das Buch sehr vielversprechend an und die ersten 100-200 Seiten erinnerten durchaus an den grandiosen Vorgänger. Die letzten 100 Seiten wurden dann nochmal ganz interessant

Schade, dass einige Fragen ungeklärt blieben und mit dem seltsamen Ende konnte ich mich gar nicht anfreunden. .

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Nickname 05.08.2009, 08.20 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Eine amerikanische Familie von Mathew Sharpe

Bernard Schwartz hat seine Frau, seine Karriere und obendrein sein Bewußtsein verloren. Aus dem Koma erwachend, erwarten ihn sein Sohn Chris, der ewige Klugscheißer, und seine Tochter Cathy, die gerade von der Jüdin zur Katholikin mutiert. Beide haben Ärger: Wenn man mit 16 bereits alle Drogen konsumiert hat, wenn Selbstmordpläne Heiterkeit auslösen, wenn die Mutter mit dem Gärtner schläft, ist man etwas haltlos. Trotz aller Turbulenzen nehmen Chris und Cathy die Dinge in die Hand.


Aufbau-Verlag, 336 Seiten


Ganz schön schräge Familiengeschichte, die etwas an "American Beauty" erinnert. Besonders der freche, zynische und vorlaute pubertierende Chris verschlägt einem des öfteren die Sprache mit seiner Direktheit und Ausdrucksweise. Man weiß nicht genau, ob der Humor oder die Tragik in diesem Buch überwiegt, vermutlich beides.

Diese Familiengeschichte war locker zu lesen, die Figuren gut skizziert. Insgesamt eine gute unterhaltsame Geschichte.

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Nickname 03.08.2009, 08.17 | (0/0) Kommentare | PL

Zitronen im Mondschein vo Gina Mayer

Beschreibung lt. Amazon :

» Es ist etwas in dir, das ihm den Tod bringt.« Nach einer Weissagung verlässt Maria den Mann, den sie liebt, einen außergewöhnlich begabten Maler. Allein versucht sie sich mit ihrem Kind als Wahrsagerin in einem Wanderzirkus durchzuschlagen. Als der Hunger während des Ersten Weltkriegs immer größer wird, bringt sie die kleine Mira in ein Kinderheim. Erst Jahre später treffen die beiden Frauen sich in Düsseldorf wieder. Mira verachtet ihre Mutter. Sie verliebt sich in einen Kinopianisten, der sie mit einer revolutionären Gruppe bekannt macht. Doch dann taucht ein seltsamer Mann auf, ein Kunstmaler, dessen Geschichten und Ideen sie faszinieren.


522 Seiten, Kiepenheuer Verlag, Gebunden


Sehr schön beschriebene Lebensgeschichte der Wahrsagerin Maria, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, u. a. auch von ihrer Tochter Mira. Man erhält auch nebenbei einige politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Informationen über die damalige Zeit und deren Entwicklung zwischen den Weltkriegen.

Leider gefiel mir das Ende nicht, auch wenn es zu der Geschichte passte und die Autorin damit der damaligen Zeit und auch ihrer Protagonisten treu geblieben ist. Ich hätte es mir trotzdem etwas anders gewünscht. Deshalb Punktabzug.

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Nickname 09.07.2009, 08.15 | (0/0) Kommentare | PL

Der junge im gestreiften Pyjama von John Boyne

Beschreibung lt. Amazon :
Der neunjährige Bruno weiß nichts von der Endlösung oder dem Holocaust. Er ist unberührt von den entsetzlichen Grausamkeiten, die sein Land dem europäischen Volk zufügt. Er weiß nur, dass man ihn von seinem gemütlichen Zuhause in Berlin in ein Haus verpflanzt hat, das in einer öden Gegend liegt, in der er nichts unternehmen kann und keiner mit ihm spielt. Bis er Schmuel kennenlernt, einen Jungen, der ein seltsam ähnliches Dasein auf der anderen Seite des angrenzenden Drahtzauns fristet und der, wie alle Menschen dort, einen gestreiften Pyjama trägt. Durch die Freundschaft mit Schmuel werden Bruno, dem unschuldigen Jungen, mit der Zeit die Augen geöffnet. Und während er erforscht, wovon er unwissentlich ein Teil ist, gerät er unvermeidlich in die Fänge des schrecklichen Geschehens.
270 Seiten Fischer Verlag


Durch diese kindliche und naive Sicht- und Schreibweise bekommen die Geschehnisse eine erschreckenderere und grausamerer Wahrheit, als wenn man nur über Fakten schreiben würde. Und es wird auch irgendwie klar, dass sehr viele Menschen in ihrer Naivität nicht erkannt haben oder erkennen wollen, was da tatsächlich passiert.

Ein kurzweiliges, aber sehr bewegendes Buch, was noch lange nachwirkt.


Nickname 29.05.2009, 09.08 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

High Fidelity von Nick Hornby

Beschreibung lt. Amazon :
Darf man mit Leuten befreundet sein, deren Plattensammlung hauptsächlich aus Tina-Turner-Alben besteht? Kann man eine Frau lieben, deren bevorzugte Band die Simple Minds sind? Ist es besser, in einer schmuddeligen Wohnung voller alter Platten und CDs zu leben, oder sollte man lieber eine Familie gründen? Diese und andere Fragen stellt sich Rob, 35 Jahre alt, Besitzer eines nicht gerade florierenden Londoner Plattenladens, und einige dieser Fragen kann er am Ende der Geschichte sogar beantworten. Der Engländer Nick Hornby schrieb einen ebenso komischen wie traurigen Roman über die Liebe, das Leben und die Popmusik.Nick Hornby, 1957 geboren, studierte in Cambridge und arbeitete als Lehrer. Nach dem Erfolg von "Fever Pitch" konnte er sich ganz dem Schreiben widmen. Mit seinen Romanen - "Fever Pitch" und "High Fidelity" - die beide verfilmt wurden, feierte er sensationelle Erfolge. Nick Hornby lebt im Norden Londons.
321 Seiten


Musikfans und Liebhaber von "Best of Five" werden auf jeden Fall ihre Freude an diesem Buch haben, denn genau das sind die Leidenschaften von Rob, der gerade wieder frisch zum Single geworden ist. Auf eine sehr amüsanten Weise wird das Thema Liebe, Beziehungen, Frauen, Ehrlichkeit und andere Dinge aus der männlichen Perspektive betrachtet mit kleinen einfachen Wahrheiten zwischendurch, wie z. B. "...einsame Menschen sind die bittersten von allen".

Die Musik bzw. die Musikstücke waren mir ein wenig zuviel in diesem Buch. Da ich kein Musikexperte bin, konnte ich mit den ständigen Musiktiteln nicht viel anfangen.


Nickname 29.04.2009, 22.22 | (0/0) Kommentare | PL

Tausend Strahlende Sonnen von Khaled Hosseini

Beschreibung lt. Amazon :
In seinem neuen Roman erzählt Khaled Hosseini wieder eine zutiefst bewegende Geschichte aus seinem Heimatland: vom Leid und der Ohnmacht, aber auch vom außergewöhnlichen Mut zweier afghanischer Frauen. :Die unehelich geborene Mariam wird mit fünfzehn ins ferne Kabul geschickt, wo sie mit dem dreißig Jahre älteren Witwer Rashid verheiratet wird. Zwanzig Jahre später erlebt Leila, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, ein ähnliches Schicksal. Auch ihr bleibt keine Wahl: Nachdem ihre Familie bei einem Bombenangriff getötet wurde und sie erfährt, dass auch ihr Jugendfreund Tarik, den sie seit gemeinsamen Kindertagen liebt, angeblich ums Leben gekommen ist, wird sie Rashids Zweitfrau. In dem bis dahin kinderlos gebliebenen Haushalt bringt Leila nacheinander eine Tochter und einen Sohn zur Welt. :Während der Taliban-Herrschaft machen Bombardierungen, Hunger und physische Gewalt das Leben der Familie zur Qual. Die Not lässt die an sich so unterschiedlichen Frauen zu engen Freundinnen werden und ihre Stärke schließlich ins Übermenschliche wachsen.
Khaled Hosseini gelingt es wie beim Drachenläufer auf unvergleichliche Weise, seine Figuren so lebendig und authentisch werden zu lassen, dass der Leser sie lange nicht vergisst.
Meine Ausgabe ist vom Bloomsbury Berlin Verlag mit 381 Seiten


Schon nach den ersten Seiten sympathisiert man direkt mit den Hauptfiguren und fiebert mit ihnen. Khaled Hosseini versteht es wirklich meisterhaft, sofort eine Verbindung aufzubauen. Die Geschichte dieser beiden Frauen ist mitunter erschreckend, lässt aber auch viel Kraft und Stärke erkennen. Gleichzeitig erlebt man 30 Jahre Afghanistan im Zeitraffer.


Emotional hat mit das Buch zwar nicht so stark mitgenommen wie "Der Drachenläufer", doch es ist ein würdiger Nachfolger und unbedingt lesenswert.


Nickname 09.04.2009, 19.50 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

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