Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Sonstiges

Die Aprilhexe von Majgull Axelsson


Kurzbeschreibung lt. Amazon : Desirée kommt schwerstbehindert zur Welt. Gelähmt, stumm und spastisch krampfend wird sie in eine Anstalt für geistig Behinderte abgeschoben, denn in ihrem missgestalteten Körper vermutet man eine missgestaltete Seele. Doch Desirée ist eine hoch intelligente Frau, und obwohl sie weder gehen noch sprechen kann, weiß sie die Welt auf ihre Art zu erkunden. Denn Desirée ist eine Aprilhexe - sie hat die wundersame Fähigkeit, ihren verkrüppelten Körper zu verlassen, hinter dem Auge eines Vogels Platz zu nehmen und den Tierkörper dazu zu zwingen, sich dorthin zu bewegen, wohin sie will: in die Welt ihrer Schwestern.Ihre drei Schwestern, die eigentlich ihre Pflegeschwestern sind, wissen nichts von ihrer Existenz. Doch eines Tages bekommt jede von ihnen einen Brief, der sie zwingt, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Margareta, die Physikerin, Christina, die Ärztin, und Birgitta, die Alkoholikerin. Mit ihren anonymen Briefen legt Desirée den Finger auf Wunden, die noch längst nicht verheilt sind ...


Ein Buch, das nachdenklich macht, das mit teilweise erschreckender Wahrheit und Realität das Leben der vier "Schwestern" beschreibt, das nichts "schön" schreibt und doch so einfühlsam auf jeden einzelnen eingeht. Ein Buch, das fasziniert und man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Punktabzug für das eher seltsame Ende. Da hätte ich mir etwas anderes gewünscht. Ansonsten LESENSWERT1

Nickname 07.10.2007, 12.01 | (0/0) Kommentare | PL

Der Fliegenfänger von Willy Russell


Kurzbeschreibung lt. Amazon :
Der Tag, an dem der elfjährige Raymond Marks in einer Schulpause per Zufall das "Fliegenfangen" erfindet, ändert alles. Das harmlose Spiel führt für Raymond zu einem tragikomischen Leben als Außenseiter und Sonderling, bis er schließlich seine ganz persönliche Unabhängigkeitserklärung entwickelt.

Ein Buch zum Lachen, zum Weinen, zum Nachdenken. Die Geschichte des jungen Raymond, der durch ein Missverständnis quasi von der Gesellschaft ausgeschlossen und dadurch immer wieder erneut in die Außenseiterrolle gedrängt wird, macht betroffen. Sehr schnell wird einem bewusst, wie sehr die Menschen ihre eigene Wahrheit basteln, oft weit entfernt von der eigentlichen Realität, ohne Rücksicht darauf, was dies für den Betroffenen bedeutet.


Teilweise war ich genervt von so vielen dummen und ignoranten Menschen, besonders von der Mutter, die ihren Sohn zwar sehr liebt, aber durch ihre Naivität sich der eigentliche Wahrheit immer wieder verschließt. Leider ist genau das realistischer als man denkt. Hat nicht jeder von uns seine eigene, ganz persönliche Wahrheit?

Nickname 27.09.2007, 08.24 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Audrey Hepburn: Ihr Leben in Bildern

Kurzbeschreibung: Chronologische Darstellung mit vielen Bildern von Audrey Hepburns Leben und ihren Filmen, zusammengetragen von Robyn Karney.
Mit Sicherheit nicht das beste Buch über die Filmlegende Audrey Hepburn. Zumindest gewinnt man einen guten Überblick über ihr Leben und besonders über ihre Filme, die zum Teil sehr detailliert mit Inhalt und Umsetzung beschrieben wurden. Man erhält insgesamt einen guten Eindruck über die Filmszene in den 50er und 60er Jahren. Leider sind die privaten Einblicke der Audrey Hepburn nur sehr mager und man kann nur erahnen, wer sie wirklich war.




Ich persönlich bin ein Fan von Audrey Hepburn. Sie begleitete mich zum Teil mit ihren Filmen in meiner Kindheit. Eine ganz private Geschichte verbindet mich mit ihr im Besonderen: Da meine Mutter ebenfalls Audrey Hepburn Fan ist und den Film"Frühstück bei Tiffany" sehr mochte, sollte ich ursprünglich Tiffany heißen. Ich bin meinem Vater heute noch dankbar dafür, dass er jedem erzählt hat, seine Tochter solle "Tivoli" (=Name der damals ansässigen Brauerei in Krefeld) heißen. Glücklicherweise hat meine Mutter sich dann umentschieden.

Nickname 24.09.2007, 09.07 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

sagen die Dummköpfe von Nathalie Sarraute

Kurzbeschreibung lt. Amazon : Nathalie Sarraute beschreibt in vielen kleinen Episoden die Pariser Intellekturellen-Schickeria in ihrer Denkweise, ihrer Gefühlswelt, ihrer inneren Zerissenheit und angeblichen Dummheit. Stück für Stück tastet sie sich, teils sarkastisch, aber immer scharfsinnig, an die psychischen Handlungen heran, ohne auf konkrete Ereignisse oder Personen angewiesen zu sein.

"Das Beste an Nathalie Sarraute, das ist ihr zaudernder, zögernder, so redlicher, sich selbst korrigierender Stil, der sich dem Objekt mit den feinsten Vorsichtsmaßnahmen nähert, sich plötzlich von ihm gleichsam aus Scham oder aus Furchtsamkeit vor der Komplexität der Dinge entfernt und schließlich das Ungetüm in seiner ganzen Qualligkeit ausliefert, aber fast ohne es zu berühren, durch die magische Kraft eines Bildes." - Jean-Paul Sartre




Der Schreibstil von Nathalie Sarraute ist durchaus gewöhnungsbedürftig und zum Teil sehr mühselig zu lesen. Man hat das Gefühl, sie schreibt, wie sie denkt: in teilweise abgehakten Sätzen, zeitweise hin und her springend von einem Gedankengang zum nächsten, die sich zum Teil lesen wie aneinandergereite Gedankenfetzen mit dem Ziel, die menschliche Dummheit immer und überall zu überführen und bloßzustellen. Für mich war es durch ihre Schreibweise oft schwierig, ihren Gedankengängen zu folgen und die eigentliche Aussage aufzunehmen. Dennoch sind ihre Gedankengänge hochinteressant und zum Teil brilliant und passen auch noch in die heutige Zeit. Das Buch wurde 1976 erstmals veröffentlicht.

Nickname 02.08.2007, 08.33 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Schachnovelle von Stefan Zweig

Kurzbeschreibung lt. Amazon :
Auf einem Passagierdampfer, der von New York nach Buenos Aires unterwegs ist, fordert ein Millionär gegen Honorar den mit einer Art mechanischer Präzision spielenden Schachweltmeister Mirko Czentovic zu einer Partie heraus. Der mitreisende Dr. B., ein österreichischer Emigrant, greift beratend ein und erreicht so ein Remis für den Herausforderer. Er hat sich, von der Gestapo, die ihn verhaftete, in ein Hotelzimmer gesperrt und von der Außenwelt hermetisch abgeschlossen, monatelang mit dem blinden Spiel von 150 Partien beschäftigt, um sich so seine intellektuelle Widerstandskraft zu erhalten. Durch diese einseitige geistige Anstrengung ergriff ihn ein Nervenfieber, dessentwegen man ihn entließ. Jetzt spielt Dr. B. zum ersten Mal wieder gegen einen tatsächlichen, freilich roboterhaft reagierenden Gegner. Es geht ihm bei dieser Partie lediglich darum, festzustellen, ob sein Tun damals während seiner Haft noch Spiel oder bereits Wahnsinn gewesen ist. Er schlägt den Weltmeister in der ersten Partie souverän, läßt sich aber, eigentlich gegen seinen Willen, auf eine Revanche ein. Während dieser zweiten Partie ergreift ihn wieder das Nervenfieber: er bricht die Partie ab und wird nie wieder ein Schachbrett berühren.


 

Meine Erwartungen an dieses Buch waren hoch, vielleicht bin ich deswegen ein wenig enttäuscht über den Inhalt. Oder ich habe das Buch und seine Aussage nicht ganz verstanden. Die hohe Begeisterung kann ich jedenfalls nicht ganz teilen.
Insgesamt fand ich es eine nette unterhaltsame Geschichte. Die Faszination, wie Seele und Geist nach Lösungen suchen, um nicht dem Wahnsinn zu verfallen, regen zum Nachdenken an. Immer wieder erstaunt es mich, was unsere Seele und unserer Geist für Leistungen erbringen, um sich selbst zu schützen.

Das Buch selbst allerdings liest sich für mich eher wie eine Einleitung oder ein Fallbeispiel zu einem psychologischen Thema und nicht wie ein abgeschlossener Roman. Aber der Titel "Schachnovelle" hätte mich eigentlich hellhörig werden lassen sollen. Auch der Sprachstil fand ich eher einfach (auch da kommen wahrscheinlich meine überhöhte Erwartungshaltung zum Tragen). Trotzdem lesenswert.



Nickname 09.07.2007, 09.36 | (0/0) Kommentare | PL

Zusammen ist man weniger allein von Anna Gavalda


Kurzbeschreibung lt. Amazon : Philibert ist zwar ein historisches Genie, doch wenn er mit Menschen spricht, gerät er ins Stottern. Camille, magersüchtig und künstlerisch begabt, arbeitet in einer Putzkolonne, und Franck schuftet als Koch in einem Feinschmeckerlokal. Er liebt Frauen, Mototrräder und seine Großmutter Paulette, die keine Lust aufs Altersheim hat. Vier grundverschiedene Menschen in einer verrückten Pariser Wohngemeinschaft, die sich lieben, streiten und versuchen, irgendwie zurecht zu kommen.551 Seiten, ISBN 3-596-17303-5


Kurz: EIN SCHÖNES BUCH! Man kann sich so richtig in die Geschichte reinlesen, mit den Protagonisten mitleben, trauern, zetern, lachen.... Durch die kurzen Kapitel und die flotte Schreibweise hat man das Buch bedauerlicherweise ziemlich schnell aus. Ein kleiner Punktabzug gibt es trotzdem, weil man bei einigen Dialogen nicht immer genau weiß, wer da gerade spricht. Aber auf jeden Fall ein Geheimtipp für einen gemütlichen Sonntag oder einen schönen Urlaubstag.


Nickname 26.05.2007, 20.06 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Dem Lied des Lebens gelauscht von Khalil Gibran

Kurzbeschreibung: Auswahl einiger seiner Werke u. a. aus "Die Stürme", "Eine Träne und ein Lächeln", "Der Narr", "Jesus Menschenson". Khalil Gibran ist der Dichter des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung und der Verfasser des "Propheten".

118 Seiten
 


>So gut ich den "Propheten" von Khalil Gibran fand, so gelangweilt hat mich dieses Buch. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht gläubig bin und zu diesem Buch hauptsächlich diejenigen Zugang finden, die an Gott glauben. Für mich persönlich war es nur eine Qual. Wenn es nicht zwei Geschichten darin gegeben hätte, die für mich ganz interessant waren und aus denen ich etwas ziehen konnte, hätte dieses Buch nur einen Punkt erhalten.


Nickname 22.05.2007, 16.30 | (0/0) Kommentare | PL

Die Frau mit den Regenhänden von Wolfram Fleischhauer


Kurzbeschreibung lt. Amazon : Paris im Frühjahr 1867: Aus den dunklen Gewässern der Seine wird die Leiche eines Kindes geborgen. Für die Polizei steht fest: Die Mutter des Babys ist schuldig und muss zum Tode verurteilt werden. Aber warum verschwinden plötzlich Zeugen und Beweismaterial? Warum interessieren sich auf einmal die höchsten Regierungskreise für den Vorfall? 100 Jahre später beginnt eine junge Frau über die Hintergründe zu recherchieren. "Spannende Fiktion mit detaillierten Fakten vermischt." (Focus)


 

Dieses Buch las ich auf Empfehlung und weil fast jeder absolut begeistert von der Geschichte und dem Schreibstil Fleischauers war. Nach den ersten 200 Seiten konnte ich den ganzen Hype um dieses Buch nicht wirklich verstehen. Sicherlich war es ganz nett zu lesen, auch der Wechsel zwischen den Ereignissen um 1867 und 1992 war ganz interessant, auch sehr informativ die geschichtlichen Eckdaten um Napoleon, aber als das Superbuch empfand ich es nicht. Bis ich ungefähr auf den letzten 150 Seiten angekommen war und die Geschichte endlich an Drive gewann. Das Ende und das Schicksal der jungen Frau ist meiner Meinung nach das eigentliche Highlight dieses Buches und macht nachdenklich, bestürzt und fassungslos.

Trotzdem muss ich diesem Buch einen Punkt abziehen, weil mich für fünf Punkte auch die ersten Seiten eines Buches faszinieren sollten. Bei anderen hat das funktioniert, bei mir leider nicht.



Nickname 20.05.2007, 11.32 | (0/0) Kommentare | PL

Das Haus der Schwestern von Charlotte Link


Kurzbeschreibung lt. Amazon

Das Haus der Schwestern Westhill House, ein einsames Farmhaus im Hochmoor Yorkshires. Ehemals Schauplatz einer wechselvollen Familiengeschichte - und jahrzehntelang Hüter eines bedrohlichen Geheimnisses. Bis eine Fremde kommt und wie zufällig die Mauern des Schweigens zum Einsturz bringt.

Die Geschichte über die Rechtsanwältin Barbarba, die in diesem Haus zufällig ein Manuskript von der bereits verstorbenen Eigentümerin Frances Gray in den Händen hält und fasziniert ist von dieser Frau und deren Geschichte, fasziniert auch den Leser. Es ist spannend und interessant geschrieben. Die Ereignisse zum Schluss gefielen mir nicht ganz so gut, doch es schadet dem Buch nicht wirklich. Absolut empfehlenswert.

Nickname 23.01.2007, 20.46 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Marc Aurels Selbstbetrachtungen


Kurzbeschreibung lt. Amazon :
Der römische Kaiser Marc Aurel (121 n.Chr.-180 n.Chr.) ging vor allem als Philosoph in die Nachwelt ein. Dies ist besonders auf die "Selbstbetrachtungen" zurückzuführen: Daraus spricht ein hoher und empfindlicher Geist, der in schonungsloser Offenheit sein eigenes Ich befragt und mit resignierendem Schwermut antwortet.
Die Schrift "an sich selbst" verfasste er als ernster Anhänger der stoischen Philosophie in griechischer Sprache. Sie gibt Zeugnis von seinem Wissen von der Vergänglichkeit alles Irdischen und der Gleichheit aller Freien.



Diese Selbstbetrachtungen sind durchaus interessant zu lesen, zeitweise allerdings auch eine schwierige Lektüre. Ich stimme nicht in allem mit diesem Philosophen überein, doch diese "Zusammenfassung" seiner philosophischen Gedanken geben ein gutes Gesamtbild über den Menschen und Philosophen Marc Aurel. Für diejenigen, die sich für Philosophie interessieren und sich ein wenig darin auskennen, ist es eine interessante Lektüre, die nicht fehlen darf.



2. Buch aus dem SUB-Abbau 2007

Nickname 17.01.2007, 09.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

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