Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Unterhaltung

Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe von Michelle Marly

Auf der Suche nach l'eau d'amour.
Paris, 1919: Coco Chanel ist es gelungen, ein erfolgreiches Modeunternehmen aufzubauen. Doch als ihr Geliebter Boy Capel bei einem Unfall stirbt, ist sie vor Trauer wie gelähmt. Erst der Plan, ihrer Liebe zu ihm mit einem Parfüm zu gedenken, verleiht ihr neue Tatkraft. Auf ihrer Suche danach begegnet sie dem charismatischen Dimitri Romanow. Mit ihm an ihrer Seite reist Coco nach Südfrankreich, in die Wiege aller großen Düfte, und kommt schon bald dem Duft der Liebe auf die Spur.
Coco Chanel – eine einzigartige Frau und eine große Liebende. Dies ist ihre Geschichte.

Aufbau-Verlag, 496 Seiten

Coco Chanel ist eine faszinierende Persönlichkeit. Dieser Roman, der sich sehr an Ihre Biografien hält, erzählt von einer sehr kurzen Zeit in ihrem Leben, von der Zeit, in der dieser wunderbare große Duft entstand. Auch ich habe diesen Duft eine zeitlang benutzt und hatte ihn regelrecht beim Lesen unter der Nase.
Diese Episode in ihrem Leben wird sehr einfühlsam und warmherzig erzählt. Michelle Marly hat einen sehr schönen flüssigen Schreibstil. Man taucht regelrecht in diese Welt rund um Coco Chanel ein. Gut fand ich auch, dass am Ende die vorkommenden Personen nochmal aufgelistet und ein wenig beschrieben wurden.
Etwas abgerissen fühlt sich das Ende dann an, dass in Wahrheit kein Ende, sondern ein Anfang von etwas ganz Großem war. Dennoch hätte ich noch ein wenig mehr von dieser interessante Persönlichkeit gelesen.

Dieser wohl sehr wichtige Abschnitt in ihrem Leben wurde auch verfilmt: "Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft" mit der wunderbaren Audrey Tautou. Buch und Film haben aber nichts miteinander zu tun. Im Grunde genommen beginnt das Buch dort, wo der Film endete. Von daher ist diese Kombination sicherlich ganz reizvoll.


Nickname 11.11.2019, 14.35 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe von Gilles Legardinier

Als der Arzt Thomas Sellac erfährt, dass er eine inzwischen 20-jährige Tochter hat, fällt er aus allen Wolken. Wie soll er Emma nach so langer Zeit ein guter Vater sein? Hals über Kopf kehrt er in seine Pariser Heimat zurück und nimmt einen Posten an, den keiner haben will, um in Emmas Nähe zu leben: Er wird Direktor eines kleinen Altenheims mit nur fünf schrulligen Bewohnern und der wunderbaren Krankenschwester Pauline. Doch die älteren Herrschaften stellen sich als Glücksfall heraus – denn schnell kommen sie hinter das Geheimnis ihres liebenswürdigen Leiters und tun daraufhin ihr Möglichstes, um Vater und Tochter zu vereinen …

 

Goldmann Verlag, 448 Seiten



Wie auch schon bei Monsieur Blake und der Zauber der Liebe hat mich auch diese Geschichte besonders durch die skurrilen eigensinnigen Charaktere verzaubert. Sehr warmherzig und liebevoll, aber auch humorvoll und zeitweise ein wenig schräg erzählt Gilles Legardinier die Geschichte von Thomas Sellac, der erst 20 Jahre später erfährt, dass er eine Tochter hat und nun seinen Weg zu ihr sucht - und mit Hilfe der Senioren - auch findet.

Ein sehr unterhaltsamer Roman, gespickt mit der einen oder anderen Lebensweisheit. Ein Wohlfühlroman für die gemütlichen Stunden.


Nr. 55 Daggis Challenge




Nickname 31.10.2019, 07.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Traumsammler von Khaled Hossein

Millionen Leser haben auf seinen neuen Roman gewartet: In Traumsammler erzählt Khaled Hosseini die bewegende Geschichte zweier Geschwister aus einem kleinen afghanischen Dorf. Pari ist drei Jahre alt, ihr Bruder Abdullah zehn, als der Vater sie auf einem Fußmarsch quer durch die Wüste nach Kabul bringt. Doch am Ende der Reise wartet nicht das Paradies, sondern die herzzerreißende Trennung der beiden Geschwister, die ihr Leben für immer verändern wird. Ein großer Roman, der uns einmal um die ganze Welt führt und in seiner emotionalen Intensität und Erzählkunst neue Maßstäbe setzt. Fesselnder, reicher, persönlicher als je zuvor.

448 Seiten, Fischer Taschenbuch

Seit "Drachenläufer" und " Tausend Strahlende Sonnen" ist Khaled Hosseini für mich der Autor mit intensiven und einfühlsamen Geschichten, die alle Facetten der Menschlichkeit abbilden. Der feinfühlige, tiefsinnige und doch sehr leichte Erzählstil trifft mitten ins Herz. Auch diese Geschichte hat mich wieder mitgenommen, die mit der Trennung zweier Geschwister beginnt. Im Gegensatz zu seinen anderen beiden Büchern erzählt er nicht chronologisch die Geschichte einer Figur, sondern beschreibt viele Lebensgeschichten, die sich zum Schluss wie ein roter Faden zusammen setzen. Man sollte schon aufmerksam lesen, um sich noch alle Namen und Personen merken zu können (ich habe sie mir auf einen Zettel notiert), damit man am Ende die verschiedenen Verbindungen mitbekommt und sich so die Geschichte zu einem großen Ganzen zusammen setzen kann. Mir haben die vielen unterschiedlichen Perspektiven sehr gut gefallen. Ich bin ohnehin ein Fan von Episodenerzählungen, die irgendwie miteinander verknüpft sind. Von daher war diese Lektüre für mich ein Volltreffer.

Nickname 23.07.2019, 12.31 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wie man mit einem Lachs verreist von Umberbo Eco


Wie man mit einem Lachs verreist von Umberto Eco, Lesung von Burkhard Kroeber


Kurzgeschichten über das Reisen mit mehr oder weniger nützlichen Ratschlägen mit einer Prise Sarkasmus und Aberwitz. Einen Lachs in einem Hotezimmer im Kühlschrank aufzubewahren, ist auch sicherlich kein leichtes Unterfangen. Obwohl man sich bei dieser Geschichte als Leser schon fragt, warum man nicht einfach an der Rezeption fragt.

Das Hörbuch ist sehr kurzweilig und unterhaltsam zum Beispiel während einer Autofahrt. Es ist keine große Lektüre, aber einige witzige Geschichten stecken dahinter. Und der eine oder andere hat vielleicht so eine ähnliche "skurrile" Erfahrung gemacht. Und wenn nicht, weiß man zumindest jetzt, wie man gemäß Umberto Eco darauf reagiert.

 


 

Nickname 18.05.2019, 00.00 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Professor Chandra folgt dem Flow von Rajeev Balasubramanyam

Sein ganzes Leben hat Professor Chandra in Cambridge der Forschung geopfert. Und doch wird der berühmte Ökonom erneut beim Nobelpreis übergangen. Als Chandra infolge eines Fahrradunfalls auch privat Bilanz zieht, kommt er ins Grübeln. Von seiner Frau ist er geschieden, die drei Kinder sind in alle Welt verstreut, zu seiner jüngsten Tochter hat er keinen Kontakt. Was macht er nur falsch? Chandras Arzt empfiehlt, einfach mal kürzer zu treten und das Leben zu genießen. Aber wie um Himmels willen stellt man das an? Und was macht den Menschen eigentlich glücklich? In den Dingen des Herzens völlig ungeübt, begibt sich Professor Chandra auf eine abenteuerliche Reise. [randomhouse]

Verlag Wunderraum, 416 Seiten, ISBN 978-3336548057


Das ist einer dieser besonderen Romane, die mit viel Feingefühl und Witz an alte Zöpfe zieht und zum Nachdenken anregt. Die Hauptfigur, der 60jährige Professor Chandra, ist eigentlich ein eingefahrener eigenwilliger Charakter, der durch Zufall einen anderen Weg einschlägt und so ganz neue Erfahrungen und zu neuen Sichtweisen kommt. Man muss keine 60 Jahre alt werden, um die eine oder andere Ansicht vom Leben und von den Menschen um einen herum zu überdenken. Chandra hat sich eben viel Zeit gelassen. Dennoch nicht zu spät, um sich um seine Familie zu kümmern. Die Auseinandersetzung mit sich selbst und seinen Kindern werden vom Autor mit dem unaussprechlichen Namen sehr feinfühlig und leicht erzählt ohne gehobenen Zeigefinger. Und immer auch mit einer guten Portion Humor.

Und wer sich nicht mit philosophischen Fragen auseinandersetzen möchte, der findet hier einen unterhaltsamen Roman über Familie, Werte und seltsame Situationen. 

Das Buch selbst ist unglaublich schön gestaltet mit einem gelben Leinenrücken, Lesebändchen und einem fröhlichen Cover.


Nickname 12.04.2019, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die Perlenfrauen von Katie Agnew

Manchmal muss man alte Wunden öffnen, um sein Glück zu finden.

Zu ihrem 18. Geburtstag bekam die Schauspielerin Tilly Beaumont 1947 eine atemberaubend schöne Halskette geschenkt. Das Schmuckstück begleitete sie durch ihre ruhmreiche Karriere hindurch und zierte ihren Hals auf den glamourösesten Partys – bis sie auf einmal spurlos verschwand. Jahre später bittet Tilly ihr Enkelin Sophia, die Kette zu finden. Sophia hat gerade schmerzlich erfahren, dass man mit gutem Aussehen und dolce vita allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Perlenkette könnte nun einige ihrer Probleme lösen. Aber was sind die eigentlichen Gründe für Tillys Auftrag? Und wie soll Sophia ein Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat? [randomhouse]

Heyne Verlag, 560 Seiten, ISBN 978-3453420298



Die Geschichte konzentriert sich hauptsächlich auf zwei Familiengeschichten innerhalb von zwei Zeitepochen und zwei Kontinenten sowie auf eine Perlenkette, die diese Familien unbewusst miteinander verbindet. Die Hauptprotagonisten Sophia war mir anfangs nicht sehr sympathisch, das hat sich im Laufe des Buches zwar ein wenig gelegt, aber so richtig warm wurde ich nicht mit ihr. Die Geschichte ihrer Großmutter Tilly gefiel mir da wesentlich besser, auch weil diese in Form von Briefen an Sophia in der Ich-Form geschrieben wurden. Die Lebensgeschichte von Aiko Watanabe, die aus der Familie der Perlentaucher stammt, hat mich sehr berührt. Als Nebenfigur wird Dominik am Anfang des Buches eingebracht, der sein Leben neu ordnen muss. Dann liest man lange nichts mehr von ihm, so dass man sich als Leser fragt, wozu man diese Informationen brauchte. Am Ende werden aber dann alle Stränge zusammengeführt und ergeben einen sinnvollen Schluss. Manches hätte man vielleicht etwas kompakter erzählen können. Dennoch ein wirklich schönes Buch mit einem flüssigen Erzählstil.

Nickname 26.03.2019, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Altes Land von Dörte Hansen

Das »Polackenkind« ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land, wohin sie 1945 aus Ostpreußen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben lang fühlt sie sich fremd in dem großen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür steht. Sie ist mit ihrem kleinen Sohn aus Hamburg-Ottensen geflüchtet, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder wie Preispokale durch die Straßen tragen – und wo Annes Mann eine andere liebt.

Mit scharfem Blick und trockenem Witz erzählt Dörte Hansen von zwei Einzelgängerinnen, die überraschend finden, was sie nie gesucht haben: eine Familie. [randomhouse]

Knaus Verlag, 304 Seiten, ISBN 978-3328100126




Ein Heimatroman über die Flüchtlinge aus der Nachkriegszeit, dem Leben im Alten Land und familiäre Beziehungsschwierigkeiten.

Dörte Hansen erzählt mit ihrer schnörkellosen, klaren und direkten Art die Geschichte des Flüchtlingskind Vera, die auf einem Hof im Alten Land gestrandet ist und dort viele Jahre später eine andere Art von "Flüchtling" aufnimmt, nämlich ihre Nichte Eva, die ihr Leben neu ordnen muss. Das Leben auf dem Land und die eigenwillige Charaktere werden sehr humorvoll und liebevoll skizziert. Man steht förmlich zwischen den Apfelbäumen und beobachtet die Bauern. Auch das alte Haus, in dem Vera wohnt und ihre Nichte aufnimmt, hat schon viel gesehen und gehört und knarzt sich förmlich in das Herz des Lesers. Ein schönes Buch, das die Thematiken zwar nur anreißt, aber trotzdem erreicht, dass man mal über Toleranz, Akzeptanz und miteinander Leben nachdenkt.

Schade finde ich nur, dass die plattdeutschen Sätze als Fußnote für Nicht-Dialektiker nicht übersetzt wurden. Das wäre sicherlich hilfreich für den Leser gewesen.


Nickname 25.03.2019, 13.59 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die Schule der Egoisten von Eric-Emmanuel Schmitt

Ein philosophischer Krimi, der uns mit einem Augenzwinkern bis an die Grenzen des gesunden Menschenverstandes führt.

In der Pariser Bibliothèque Nationale entdeckt ein Philosophiestudent einen vergessenen Exzentriker, der im 18. Jahrhundert die Salons eroberte. Womit? Mit philosophischer Unverschämtheit und der Behauptung: „Alles, was ich sehe, höre und anfasse, existiert nur in meiner Vorstellung.“ Wer war dieser Languenhaert? Ein selbstverliebter Narr oder ein großer Philosoph? Was als virtuose Recherche beginnt, endet als turbulente Zeitreise. Geistreich und mit Humor zeigt E.-E. Schmitt wohin der Egoismus führt: in die Abgründe des Selbst. [Klappentext]

Fischer Taschenbuch, 176 Seiten





Das ist mein erstes Buch von Eric-Emmanuel Schmitt. Sein poetischer Schreibstil gefällt mir gut. Auch die Geschichte über den Philosphen Gaspard Languenhaert, der denkt, ER wäre die Welt (also gleich Gott) fand ich sehr amüsant und schräg. Der Mittelteil, in dem der Student nach seiner Recherche über den vergessenen Philosophen seine Geschichte zu Ende schreibt, kam mir dann ein wenig langatmig und konstruiert vor. Das Ende war dann auch recht abrupt und hinterließ bei mir gemischte Gefühle. Trotz allem ein sehr kurzweiliges Buch. Aber da gibt es sicherlich Bessere von ihm.


Nickname 26.02.2019, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das Mädchen, das in der Metro las von Christine Féret-Fleury

Jeden Morgen sitzt Juliette in der Metro auf dem Weg zu ihrer eintönigen Arbeit in einem Maklerbüro und taucht ein in die Welten ihrer Romane. Mal begibt sie sich mit Marcel Proust auf die Suche nach der verlorenen Zeit, mal begleitet sie Hercule Poirot im Orientexpress Richtung Istanbul - manchmal beobachtet sie auch einfach die Menschen um sich herum, die in ihre Lektüre vertieft sind. Es sind die Bücher, die Juliettes Leben Farbe verleihen. Als sie eines Tages beschließt, zwei Stationen früher auszusteigen, begegnet sie dem schrulligen Soliman, der mit seiner Tochter Zaïde inmitten seiner Bücherstapel lebt. Soliman glaubt, dass jedes Buch, wenn es an die richtige Person übermittelt wird, die Macht hat, ein Leben zu verändern. Auserwählte Boten liefern für ihn diese kostbare Fracht aus, an die, die sie nötig haben. Bald wird Juliette zu einer Botin, und zum ersten Mal haben die Bücher einen wirklichen Einfluss, auch auf ihr Schicksal. (Amazon)

DUMONT Buchverlag , 176 Seiten, LINK zu Amazon


Das kleine Büchlein ist sehr hübsch aufgemacht und beginnt mit 16 leeren Seiten für Eintragungen über eigene Leseerfahrungen und Bücher. Für mich war das eher unnötig, dafür gibt es bessere Bücher und ich kenne auch keinen, der das in einen Roman schreiben würde. Aber vielleicht war das auch nur als Anregung gedacht.
Zur Geschichte selbst ist anzumerken, dass es sich hier nicht um ein Mädchen handelt, sondern um eine junge Frau, die in der Metro die lesenden Mitfahrer studiert. Im Laufe des Romanes werden auch immer wieder unterschiedliche Bücher benannt, die man vielleicht lesen sollte? Oder es war nur eine Aneinanderreihung von Büchern, die die Autorin kannte? So genau weiß ich es nicht, es las sich für mich eher wie eine Aufzählung, als dass es sich in die Geschichte eingeflochten hätte. Die Charaktere in diesem Buch, besonders die Tochter von Soliman, sind recht liebevoll gezeichnet, mehr Tiefe und ein paar Seiten mehr hätte ihnen gut getan. Da wurde nur an der Oberfläche gekratzt, was ich sehr schade fand. Die Charaktere hatten durchaus gutes Potenzial. Die Handlung empfand ich ein wenig als wirr und konzeptlos, war in Summe aber ganz unterhaltsam, allerdings ohne große Spannung. Einige Schachtelsätze erschwerten mitunter das Lesen. Irritiert hat mich, dass der Roman in der dritten Form geschrieben wurde, der Epilog aber in der ICH-Form. Für mich hätte der Roman vermutlich besser funktioniert, wenn er von Anfang an in der ICH-Form geschrieben wäre. Die Idee war gut, für mich leider eher enttäuschend umgesetzt. Da hätte man mehr draus machen können.
Ein Buch, das man lesen kann für kurzweilige Unterhaltung, muss man aber nicht. 


Nickname 07.09.2018, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vorstandssitzung im Paradies von Arto Paasilinna

Ein von der UN gechartetes Flugzeug verunglückt über dem Stillen Ozean. Die Passagiere können sich retten und aus dem Flugzeugrumpf jede Menge kupferner Verhütungsspiralen und einiges andere Notwendige wie Äxte und Messer bergen. Weit und breit ist keine Rettung in Sicht. Die illustre Truppe finnischer Waldarbeiter und schwedischer Hebammen muss sich zusammenraufen. Ein Jahr vergeht bis ein phantasievoller SOS-Plan realisiert werden kann ... (Amazon)

176 Seiten, Bastei Lübbe, LINK zu Amazon


Arto Paasilinna ist ein finnischer/lappländischer Autor, der einen eher eigensinnigen Humor hat. Finnisch eben. Den muss man mögen. Da er selbst Journalist ist, könnte man fast meinen, er hätte seine Biographie geschrieben, denn zwischen den Waldarbeitern und Hebammen, die auf dieser Insel stranden, befindet sich eben jener Journalist, der in der Ich-Perspektive beschreibt, wie diese willkürlich zusammengewürfelte Horde sich organisiert und versucht, auf dieser Insel zu überleben. Es gibt ein paar nette Anekdoten, seltsame  Situationen und einige Krisen. Eine recht kurzweilige Lektüre, die aber sicherlich nicht Paasilinnas beste Geschichte ist.






Nickname 15.08.2018, 00.00 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Liebe Pat,auch mich hast Du jetzt so richtig
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