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Die 1. Woche Fit ohne Geräte




Die erste Woche meiner 90-Tage-Challenge ist geschafft. Das wird auf jeden Fall eine Herausforderung, alle 90 Tage durch zuziehen. Aber ich bleibe dran.

Im Voraus wurde natürlich ein kleiner Test vollzogen, wie fit man ist und Körpermaße und Gewicht aufgeschrieben. Nach 90 Tagen sollte sich da etwas verbessert haben. Je konsequenter man ist, desto mehr Erfolg. Was die Ernährung betrifft, so werde ich nicht so stark auf Kohlenhydrate verzichten, wie angepriesen. Irgendwas muss man ja noch vom Leben haben und Kohlenhydrate sind eben am leckersten. Aber auf Süßes und Alkohol werde ich weitgehend verzichten.

Hier nun mein Tagebuch:

Tag 1 war mein erstes Workout. Die Workouts bestehen jeweils aus einem warm-up, vier Kraftübungen (30 sec. Training, 30 sec. Pause 4 Sätze in diesem Fall) und einem cool-down. Die vier Übungen an sich sind in Ordnung und zu schaffen. Lediglich die vielen Wiederholungen werfen den Kreislauf mächtig an. Und ich stand auf Kriegsfuß mit einer cool-down-Übung, die meinen Rücken derart verdrehte, dass ich mich spontan für eine ähnliche Dehnübung entschieden habe. Ist ja nicht so, als ob ich durch Pilates und Yoga nicht genug kennen würde. Mal sehen, ob ich diese Übung irgendwo als Video finde. Vielleicht habe ich auch etwas falsch gemacht. Insgesamt war ich tatsächlich nur 30 Minuten damit beschäftigt inklusive warm-up, cool-down und über das leere Handy-Akku schimpfend. Sogar die Tür hat mein Gewicht gehalten (was die davon allerdings hält, dass ich mich mit meinem Gewicht an sie hänge, kann ich nur erahnen). Tatsächlich habe ich auch alle Wiederholungen geschafft bis auf eine Übung, da bin ich unsicher, ob ich richtig gezählt habe, denn bei mir sind es statt 24 genau 12 Wiederholungen. Das Wichtigste: Der erste Workout-Tag war nicht ganz so demoralisierend, wie ich befürchtet hatte, lässt aber erahnen, dass es anstrengend werden wird. 

Tag 2 war eine Aufgabe. In den ersten 4 Wochen wechseln Übungen und Theorie ab. Der Regenerationstag wird mit Abstand mein Lieblingstag. Da ich dienstags allerdings immer Yoga habe, war der Tag nicht ganz so theoretisch. Und ich habe meinen Muskelkater vom Tag davor sehr zu spüren bekommen. 

Tag 3 war mein zweites Workout in etwas anderer Art und mit anderen Übungen. Diesmal musste ich die 4 Übungen hintereinander absolvieren mit jeweils 45 sec. Training und 15 sec. Pause, die man allein schom zum Wechseln der Position benötigte. Und das ganze dann 4 x hintereinander. Ich habe die Übungen zwar geschafft, war aber auch platt für drei. Und das auch noch am frühen morgen. Erstaunlicherweise stand mein Muskelkater von Montag diesen Übungen nicht im Weg. Ich befürchte allerdings, das nun neuer Muskelkater an anderen Stellen dazukommt. Motivierender weise steht im Buch, dass man nach 3 Wochen nichts mehr spürt. Na dann...

Tag 4 war wieder ein Aufgabentag, der sich natürlich um das Thema Ernährung drehte. Ich habe das Kapitel brav gelesen. Stimmt ja alles, was da drin steht. Theoretisch.... Da donnerstags immer mein Lauftag ist, habe ich einfach versucht, den Muskelkater wegzulaufen.... theoretisch. Praktisch war das eine anstrengende Trainingsrunde, die mich an meine Grenzen brachte.

Tag 5 war mein drittes Workout. Wieder anders, diesmal 16 Minuten am Stück die Übungen hintereinander ausführen und dann schauen, wieviele Runden man schafft. Ich habe 7 Runden geschafft, war danach aber auch platt. 

Tag 6 war glücklicherweise wieder ein Aufgabentag. Lesen strengt nicht so sehr an. 

Tag 7 REGENERATIONSTAG, aber sowas von. Alle Viere von sich gestreckt und NULL ZERO NIX Bewegung. Den braucht man aber auch nach so einer Woche. Jetzt nur noch 12 Wochen oder 83 Tage.

FAZIT: Ich hatte es mir wesentlich schlimmer vorgestellt. Nach 4 Jahren mehr oder weniger regelmäßig Pilates hat sich trotz halbjährlicher Pause wohl doch noch die eine oder andere Muskulatur erinnert. Es war anstrengend, aber machbar. Mal sehen, wie die 2. Woche wird.

Fortsetzung folgt....




Nickname 21.02.2016, 00.00

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Edith T.

Alle Achtung, liebe Patrizia, das ist ja schon eine stramme Leistung.
Mein innerer Schweinehund würde mir da einen Strich durch die Rechnung machen, leider.
Viel Erfolg und Durchhaltevermögen weiterhin wünscht Dir
Edith

vom 22.02.2016, 21.03
Antwort von Nickname:

Der innere Schweinehund hat derzeit keine Chance. Irgendwie funktioniert das mit diesem System ganz gut.
1. von Anette

:klatschend:
Großartig!

vom 21.02.2016, 16.14
Antwort von Nickname:

:-)
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