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Ausgewählter Beitrag
Gesundheitswesen
Vielen Dank für Euren lieben Willkommensgrüße! Ihr seid süß.
Da macht das gesund werden doppelt so viel Spaß!
Leider fehlen mir im Moment die Themen, außer das man als "Kranke" arm wird. Erst gestern habe ich 30 Euro in der Apotheke gelassen für ein Antibiotika und Nasenduschenflüssigkeit. Ich frage mich, wie diejenigen das machen, die mit jedem Cent rechnen müssen. Für jedes Rezept lässt man ja schon 5 Euro (mindestens), ich frage mich langsam, wofür ich eigentlich so viel an Krankenversicherung zahle, wenn ich doch immer wieder zuzahlen oder besondere Behandlungen (wie letztens die Messung meines Augendrucks) selber zahlen muss. Auch wenn man ins Krankenhaus geht, darf man erst mal 10 Euro pro Tag selbst zahlen. Ich finde, an unserem Gesundheitswesen ist irgendetwas gewaltig faul. Kein Wunder, dass Ärzte UND Patienten immer mehr gefrustet sind.
Auch wird mir immer mehr bewusst, dass es tatsächlich eine 2-Klassen-Behandlung gibt. Ich gehöre zu den ganz normalen Kassenpatienten und darf immer genügend Wartezeit mitbringen. Im Krankenhaus habe ich allerdings meine Zusatzversicherung in Anspruch genommen und da habe ich die andere Seite kennengelernt. Angefangen beim recht konfortablen Zwei-Bett-Zimmer mit super moderner Dusche über ein vollautomatisches Bett (das herumspielen daran hat aber Spaß gemacht ;-)) bis hin zur Verpflegung und Betreuung hat sich die Versicherung bezahlt gemacht. Für das Krankenhaus würde ich diese auch immer wieder einsetzen. Für die "normale" Versorgung bin ich als Kassenpatient recht zufrieden. Ich habe gute Ärzte, bei denen ich mich gut aufgehoben fühle und bemerke den Unterschied zwischen Kassen- und Privatpatient nicht direkt (auch wenn er sicherlich vorhanden ist). Als Privatpatient hat man ja nicht nur Vorteile, einer der Nachteile ist sicherlich, dass einem schneller Behandlungen und Operationen "verkauft" werden, die nicht wirklich nötig sind.
Ich persönlich bin allerdings der Meinung, dass JEDER im Gesundheitswesen gleich GUT behandelt werden sollte und dass es da keine finanziellen Unterschiede geben sollte. Denn das Leben und die Gesundheit eines finanziell benachteiligten Menschen ist doch genauso viel Wert wie die eines gut situierten Menschen. Aber das wird wohl immer ein Traum bleiben.
Da macht das gesund werden doppelt so viel Spaß!
Leider fehlen mir im Moment die Themen, außer das man als "Kranke" arm wird. Erst gestern habe ich 30 Euro in der Apotheke gelassen für ein Antibiotika und Nasenduschenflüssigkeit. Ich frage mich, wie diejenigen das machen, die mit jedem Cent rechnen müssen. Für jedes Rezept lässt man ja schon 5 Euro (mindestens), ich frage mich langsam, wofür ich eigentlich so viel an Krankenversicherung zahle, wenn ich doch immer wieder zuzahlen oder besondere Behandlungen (wie letztens die Messung meines Augendrucks) selber zahlen muss. Auch wenn man ins Krankenhaus geht, darf man erst mal 10 Euro pro Tag selbst zahlen. Ich finde, an unserem Gesundheitswesen ist irgendetwas gewaltig faul. Kein Wunder, dass Ärzte UND Patienten immer mehr gefrustet sind.
Auch wird mir immer mehr bewusst, dass es tatsächlich eine 2-Klassen-Behandlung gibt. Ich gehöre zu den ganz normalen Kassenpatienten und darf immer genügend Wartezeit mitbringen. Im Krankenhaus habe ich allerdings meine Zusatzversicherung in Anspruch genommen und da habe ich die andere Seite kennengelernt. Angefangen beim recht konfortablen Zwei-Bett-Zimmer mit super moderner Dusche über ein vollautomatisches Bett (das herumspielen daran hat aber Spaß gemacht ;-)) bis hin zur Verpflegung und Betreuung hat sich die Versicherung bezahlt gemacht. Für das Krankenhaus würde ich diese auch immer wieder einsetzen. Für die "normale" Versorgung bin ich als Kassenpatient recht zufrieden. Ich habe gute Ärzte, bei denen ich mich gut aufgehoben fühle und bemerke den Unterschied zwischen Kassen- und Privatpatient nicht direkt (auch wenn er sicherlich vorhanden ist). Als Privatpatient hat man ja nicht nur Vorteile, einer der Nachteile ist sicherlich, dass einem schneller Behandlungen und Operationen "verkauft" werden, die nicht wirklich nötig sind.
Ich persönlich bin allerdings der Meinung, dass JEDER im Gesundheitswesen gleich GUT behandelt werden sollte und dass es da keine finanziellen Unterschiede geben sollte. Denn das Leben und die Gesundheit eines finanziell benachteiligten Menschen ist doch genauso viel Wert wie die eines gut situierten Menschen. Aber das wird wohl immer ein Traum bleiben.
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Kommentare zu diesem Beitrag
4.
von Snief
Meine Yogalehrerin empfahl mir, etwas Steinsalz oder auch Himalayasalz aus dem Bioladen in normalem Leitungswasser aufzulösen und in den Nasenduschenbehälter zu füllen. Funktioniert hervorragend, wenn man nach 1, 2 Versuchen die Dosierung raushat!
vom 27.03.2007, 18.41
Antwort von
:
Angeblich sind die Salze alle gleich (wurde wohl mal untersucht), deshalb denke ich, normales Emser Salz tut es auch. Ich weiß nicht so genau, was da alles in dieser Flüssigkeit drin ist, Salz ist es jedenfalls nicht.
Meine Yogalehrerin empfahl mir, etwas Steinsalz oder auch Himalayasalz aus dem Bioladen in normalem Leitungswasser aufzulösen und in den Nasenduschenbehälter zu füllen. Funktioniert hervorragend, wenn man nach 1, 2 Versuchen die Dosierung raushat!
vom 27.03.2007, 18.41
:Angeblich sind die Salze alle gleich (wurde wohl mal untersucht), deshalb denke ich, normales Emser Salz tut es auch. Ich weiß nicht so genau, was da alles in dieser Flüssigkeit drin ist, Salz ist es jedenfalls nicht.
3.
von Renate
Du hast die Situation sehr gut beschrieben und ich muss dir natürlich Recht geben, dass es traurig ist, wenn bei vielen Menschen zur Krankheit auch noch die Sorgen um die Kosten dazukommen.
Andererseits denke ich, dass eine Zusatzversicherung wirklich bezahlbar ist. Wenn ich sehe, wieviel Geld manche Leute für Urlaub und andere Hobbies ausgeben und dann bei der eigenen Gesundheit anfangen zu sparen, muss ich nur mit dem Kopf schütteln.
Ich selbst hab bei meinem Krankhausaufenthalt die gleiche Erfahrung wie du gemacht: ich hab mich rundherum versorgt gefühlt und das hat zum Heilungsprozess bestimmt maßgeblich beigetragen. Doch oft merke ich auch, dass mir Ärzte unnötige Behandlungen aufschwatzen, nur weil ich privat versichert bin.
Wie überall ist auch hier gesunder Menschenverstand gefragt!
Liebe Grüße und weiterhin gute Besserung wünschen dir
Renate & Helmut
vom 24.03.2007, 20.14
Antwort von
:
Da gebe ich dir Recht. Solange Leute noch ein Heidengeld für Zigaretten ausgeben können, brauchen die bei mir nicht zu jammern, dass das Geld für die Gesundheit knapp ist.
Du hast die Situation sehr gut beschrieben und ich muss dir natürlich Recht geben, dass es traurig ist, wenn bei vielen Menschen zur Krankheit auch noch die Sorgen um die Kosten dazukommen.
Andererseits denke ich, dass eine Zusatzversicherung wirklich bezahlbar ist. Wenn ich sehe, wieviel Geld manche Leute für Urlaub und andere Hobbies ausgeben und dann bei der eigenen Gesundheit anfangen zu sparen, muss ich nur mit dem Kopf schütteln.
Ich selbst hab bei meinem Krankhausaufenthalt die gleiche Erfahrung wie du gemacht: ich hab mich rundherum versorgt gefühlt und das hat zum Heilungsprozess bestimmt maßgeblich beigetragen. Doch oft merke ich auch, dass mir Ärzte unnötige Behandlungen aufschwatzen, nur weil ich privat versichert bin.
Wie überall ist auch hier gesunder Menschenverstand gefragt!
Liebe Grüße und weiterhin gute Besserung wünschen dir
Renate & Helmut
vom 24.03.2007, 20.14
:Da gebe ich dir Recht. Solange Leute noch ein Heidengeld für Zigaretten ausgeben können, brauchen die bei mir nicht zu jammern, dass das Geld für die Gesundheit knapp ist.
2.
von Sternenelfin
da kann ich dir nur Recht geben. Es sollte immer die Gesundheit im Vordergrund stehen und nicht der Provit. Doch leider ist es in unserer Gesellschaft oft doch so ..
Schön, dass deine op gut verlaufen ist. Wünsche dir für den weiteren Heilungsprozess alles Gute und ein wunderschönes Wochenende.
Viele liebe Grüße aus München von Annette
vom 24.03.2007, 13.55
Antwort von
:
da kann ich dir nur Recht geben. Es sollte immer die Gesundheit im Vordergrund stehen und nicht der Provit. Doch leider ist es in unserer Gesellschaft oft doch so ..
Schön, dass deine op gut verlaufen ist. Wünsche dir für den weiteren Heilungsprozess alles Gute und ein wunderschönes Wochenende.
Viele liebe Grüße aus München von Annette
vom 24.03.2007, 13.55
:Bedauerlich, dass es oft in erster Linie um den Verdienst geht, aber das ist wohl leider nicht zu ändern.
1.
von Eveline
Das Thema hatten wir grad auch des öfteren, wenn ich mir die Erstattung der gesetzlichen Krankenkasse auf meine Privatarztrechnung anschaue (ca. 5%, in Worten fünf Prozent, nein, ich hab mich nicht verschrieben....), wird mir schlecht...
Diese Zweiklassengesellschaft in Sachen Krankenversicherung wächst sich beängstigend aus, entweder man kann sich eine Zusatzversicherung leisten oder man muss - mehr oder weniger - sehen, wie man zurecht kommt (man könnte auch "zu(m) Recht" sagen......)
Hab weiterhin viel Spaß und Freude beim Gesundwerden - aber nicht so viel, dass du ewig dazu brauchst, werd lieber schnell wieder gesund
Schönes Wochenende, herzliche Huggels
Eveline
vom 24.03.2007, 12.37
Antwort von
:
Gefährlich finde ich, wird die Zweiklassengesellschaft im Gesundheitswesen besonders, wenn Patienten aufgrund von späten Terminen (Privatpatienten bekommen eher Termine) nicht mehr oder nur noch schlecht heilbar sind. Dann wird es bitter.
Das Thema hatten wir grad auch des öfteren, wenn ich mir die Erstattung der gesetzlichen Krankenkasse auf meine Privatarztrechnung anschaue (ca. 5%, in Worten fünf Prozent, nein, ich hab mich nicht verschrieben....), wird mir schlecht...
Diese Zweiklassengesellschaft in Sachen Krankenversicherung wächst sich beängstigend aus, entweder man kann sich eine Zusatzversicherung leisten oder man muss - mehr oder weniger - sehen, wie man zurecht kommt (man könnte auch "zu(m) Recht" sagen......)
Hab weiterhin viel Spaß und Freude beim Gesundwerden - aber nicht so viel, dass du ewig dazu brauchst, werd lieber schnell wieder gesund
Schönes Wochenende, herzliche Huggels
Eveline
vom 24.03.2007, 12.37
:Gefährlich finde ich, wird die Zweiklassengesellschaft im Gesundheitswesen besonders, wenn Patienten aufgrund von späten Terminen (Privatpatienten bekommen eher Termine) nicht mehr oder nur noch schlecht heilbar sind. Dann wird es bitter.
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@ Renate:
Bei Zusatzversicherungen ist es schwierig, wenn man bekannte Vorerkrankungen hat, z. B. Allergien, wie Heuschnupfen. Entweder man wird erst gar nicht bei der Versicherung angenommen, oder die Kosten sind zu hoch.
vom 27.03.2007, 18.48
Das kann ich mir gut vorstellen. Ich habe meine Zusatzversicherung vor 15 Jahren abgeschlossen (da war ich noch knackig jung und gesund ;-))) und ich werde sie bestimmt nicht mehr kündigen. Eine neue würde wahrscheinlich teurer werden, denn das Alter wird dabei sicherlich mit berücksichtigt.