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Nein.... ich bin Karneval nicht versumpft...
... ich habe eine kleine verschnupfte Depri-Phase. Kommt schonmal vor bei alleinlebenden 40jährigen Frauen, die über ihr Leben nachdenken.
Im Moment bin ich aber auch so was von antriebslos, lustlos, freudlos und perspektivenlos, das ist schon fast erschreckend.
Wird Zeit, dass ich Gegenmaßnahmen ergreife. Wenn ich nur wüsste, welche....
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Kommentare zu diesem Beitrag
Ich weiß wovon du sprichst...
Mitfühlende Grüße
Junifee
vom 26.02.2009, 05.28
:Ja, ich weiß, in manchen Dingen sind wir uns ähnlich. Vielen Dank!
Oh weh! Soclhe Phasen kennen wir doch alle, egal ob alleine, verheiratet oder nicht...
Ich geb Dir mal nen liebevollen kleinen Schubser, damit es Dir bald wieder besser geht!
vom 25.02.2009, 22.41
:Ich war diesmal nicht vorbereitet und es kam so schleichend. Vielleicht liegt es auch an diesem Winter.
Danke fürs Anschubsen. Jetzt bin ich schon ein paar Schritte weiter :-)
Du kannst Dich schon mal auf Leipzig vorfreuen und darauf, ein paar schöne und gesellige Tage mit uns zu verbringen
Und außerdem kann ich Dich vielleicht etwas trösten:
solche Phasen haben nicht nur 40-jährige Singlefrauen. Solche Phasen hat jede/r, gerade auch jetzt, wo der Winter schon so lange dauert.
Ist nicht schön, geht aber garantiert wieder vorbei!
Ich winke mal rüber und
Dich,Edith T.
vom 25.02.2009, 20.31
:Und wie ich mich auf Leipzig freue. Das wird bestimmt total lustig. Ich zähle jetzt schon die Tage.
Der Winter geht mir auch so langsam auf die Nerven. Ich warte auf den Frühling.
Bei mir helfen da Gespräche mit Freunden, Sport (richtig auspowern), gute Bücher, leckeres Essen oder eine gemütliche Badewanne. Oft hilft es auch, einfach mal rauszukommen, vielleicht ein kleiner Kurzurlaub? Habe ich auch gerade gemacht.... :o)
Liebe Grüße, Kopf hoch!
JED
vom 25.02.2009, 18.13
:Das richtige auspowern ist gar nicht mal so verkehrt, das setzt Glückshormone frei. Leider hat gerade mein Fitness-Studio pleite gemacht. Da muss ich wohl selbst mal tätig werden. Stepper und Fahrrad stehen ja auf dem Dachboden und eine nette Yoga-DVD mit Ralf Bauer steht auch noch im Regal :)))
Kurzurlaub steht nächsten Monat an, der hält mich auch zur Zeit aufrecht.
Ich kenne mindestens zwei lohnende Perspektiven in nicht allzu ferner Zukunft bei dir ...
Der März ist bald da und der Juni ist nicht mehr allzu fern ...
Alla hopp ...
Reiß dich zusammen! Solche Phasen schicken sich nicht für eine 40-jährige ...
Sport?
Schokolade?
Fasten :-)?
Liebe Grüße, Anette
vom 25.02.2009, 17.40
:Oh ja.... und darauf freue ich mich schon wahnsinnig. Könnte ich doch an der Uhr drehen.....
Auf die Schoki verzichte ich (meine Waage zeigt fürchterliches), aber den Sport und das Fasten greife ich auf.
Willkommen im Club.
Das einzige was hilft, ist Ablenkung, Ablenkung, Ablenkung, um nicht zu viel nachzugrübeln, über das eigene Leben, was gerade nicht so gut läuft. Ich weiß wo von ich rede. War gerade eine Stunde im Garten und mich da richtig ausgepowert. Was ging es mir da gut.
LG
Heike
vom 25.02.2009, 11.36
:Die Ablenkung hat man leider nicht 24 Stunden lang. Aber so zwischendurch tut das schon gut. Ich bin gerade dabei, meine Ablenkung zu organisieren.
die Phase hatte ich ab November und habe vor 10 Tagen Nägel mit Köpfen gemacht. Ich habe 9 Tage gefastet,bin jetzt in der Nachfastenzeit und was soll ich sagen ,es geht mir super. Ich hatte mir etwas vorgenommen,habe es durchgezogen und das macht mich wieder stark für andere Dinge die ich mir nun vornehmen werde. Kopf hoch
LG Hellavom 25.02.2009, 10.38
:Der Gedanke ans Fasten lässt mich nicht mehr los und ich möchte es auch unbedingt ausprobieren. Nachdem ich gestern den Entschluss gefasst habe, würde ich am liebsten sofort beginnen. Aber einige Termine stehen dem im Wege. So werde ich es auf nach Leipzig verlegen. Bis dahin werde ich mich schlau machen. Du hast mich übrigens darauf gebracht. Danke dafür :-)
Habe eine Gegenmaßnahme ergriffen, wirkt sicher nur ganz kurzfristig, aber einen Stupps bekommste von hier aus auch, einen Aufmunterungsdrücker
und nun nimmst du dir was Tolles vor
und läßt uns teilhaben!Aschelose Mittwochsgrüße :-)
vom 25.02.2009, 09.55
:Hat gewirkt. Ich bin schon einen Schritt weiter. Danke dafür :-)
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Nun ja - eine mögliche Gegenmaßnahme hast Du ja schon in Deinem aktuellsten Beitrag thematisiert: Vorfreude auf kommende Unternehmungen.
Ich denke, Du kommst schon wieder aus diesem Loch heraus (oder bist Du schon - Dein aktuellster Blogeintrag hört sich jedenfalls ziemlich optimistisch an). Schließlich hast Du doch genügend Interessen, die Dich da herausholen können. Nachdenken tut manchmal gut, und solche Tiefs erlebt jeder mal. Das Beste daran ist aber: Sie gehen vorbei!
Warum sollte man nicht mal darin schwelgen - um sich danach wieder mit neuer Kraft und Energie ins Leben zu stürzen? Schlimmer wäre es, wenn man diese Phasen nicht zulassen würde, wenn man versuchen würde, diese auszublenden - dann würden sie eventuell irgendwann doppelt zurückschlagen. Dabei gehören sie genauso zum Leben dazu wie die freudigen Phasen.
Also, durchhalten, Tröstertee trinken und Füße hochlegen... und am nächsten Tag feststellen, dass das Leben weitergeht. Das erscheint mir eine gute Methode.
PS: Vielleicht hilft es ja auch, diese Gedanken einfach mal aufzuschreiben? Egal, ob in einem Tagebuch, einem normalen Notizbuch oder auf einem weißen Blatt Papier? Oder, wenn es keine Worte dafür gibt, diese aufzeichnen?
vom 01.03.2009, 22.50
Da gebe ich Dir 100%zig Recht. Gerade das Verdrängen ist ein nicht zu unterschätzender Mechanismus, der letztendlich alles nur verhärtet und schlimmer macht. Ich bin kein Verdrängertyp, dafür unterliege ich ab und zu Stimmungsschwankungen und hinterfrage Gott und die Welt und mich selbst natürlich auch. Gleichzeitig gewinnt man aus diesem Tief auch wieder Kraft (vorausgesetzt, man lebt das Tief auch aus), um vorwärts zu schauen.
Mir hat es meistens immer neue Kraft und Perspektiven gegeben.
Ja, Du hast das richtig erkannt: ich bin wieder optimistisch eingestellt. Das Tief ist überwunden.
Das mit dem Aufschreiben oder Aufmalen ist keine schlechte Idee. Manchmal lässt sich das Tief allerdings nicht immer thematisieren.