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Kommunikation

 

Goethe erahnte damals mit Sicherheit noch nicht, was Kommunikation HEUTE bedeutet. Dass immer mehr Menschen an Burn-out leiden, wundert mich allerdings nicht mehr. Wann hat man mal Erholung vor Information, Kommunikation etc. Die Stille ist zur Rarität verkommen.




Nickname 13.06.2011, 18.31

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Anette

Dein tolles Sinnbild hat mich sehr nachdenklich gestimmt ...
Stimmt - man kommt in der heutigen Zeit kaum noch zur Ruhe, ständig werden neue Informationen angeboten und man kann sie rund um die Uhr abrufen.
Es wird erwartet, dass man rund um die Uhr erreichbar, ansprechbar ist. Ich verweigere mich da ein bisschen ...
Ich "leide" momentan ein bisschen an "Reizüberflutung" - mir wird vieles in Bezug auf Kommunikation zu viel und ich überlege, wie ich es anstellen, bzw. einschränken kann.
Liebe Grüße, Anette

vom 14.06.2011, 14.32
Antwort von Nickname:

Das mit der Reizüberflutung hatte ich nach all den Fotoprojekten. Deshalb schaffe ich es dieses Jahr auch nicht, eins durchzuhalten. Da brauche ich einfach mal eine Pause.
Ich glaube, irgendwann wird es jedem mal zuviel und man braucht eine Auszeit. Die nehme ich mir dieses Jahr auch und selektiere ein wenig.


1. von Edith T.

Vielleicht ist es genau das, was Goethe in dem obigen Text anspricht:
durch ein übermaß an Kommunikation gleitet dies alles ab in die Beliebigkeit.
Wer von all den "Vielgefragten" bzw. "viel Frequentierten" bei Twitter, Facebook usw. liest denn noch alles, was ihm auf den PC kommt?
Wer liest alle seine mails, wenn die eine gewisse Anzahl überschreiten?
Es wird überflogen und die Inhalte gar nicht mehr richtig aufgenommen, so dass keine wirkliche Kommunikation stattfindet.
Für mich gilt deshalb:
weniger ist mehr - und so oft wie möglich die Stille und innere Ruhe suchen und finden.
Ein schöner Gedankenanstoß ist die Kombi mit Deinem weiteren Kommentar dazu, liebe Pat.

LG Edith

vom 14.06.2011, 11.29
Antwort von Nickname:

Nein, man liest wirklich nicht mehr alles, auch in den Blogs nicht mehr, wenn es einfach zu viel wird. Irgendwann ist eben Schluss mit der Aufnahme.
Ich versuche da immer, ein ausgeglichenes Maß zu finden. Im Moment geht es in Richtung Null, aber ich werde mein "normales" Maß schon wieder finden.

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