Ausgewählter Beitrag

Leben mit Büchern #07


Diese hübsche alte Druckmaschine habe ich in Leipzig in dem Museum für Druckkunst fotografiert. Das war wirklich beeindruckend und kann ich nur jedem empfehlen. Wenn man Glück hat, ist ein freundlicher Mitarbeiter da, der einem alles genau erklärt. Man darf dort auch selbst seine kleinen Karten drucken.


Dieses Foto hatte ich eigentlich für die nächste Woche vorgesehen, aber irgendwie gehört das zu dem Thema dazu, deshalb diese Woche mal zwei Fotos, denn ohne Buchstaben und Setzen derselben gab es damals nichts Gedrucktes. Heute wird ja alles digital gemacht. Irgendwie nicht mehr ganz so spannend. Man merkt richtig, wie viel Arbeit es damals war, beispielsweise eine Zeitung zu drucken. Der Setzer durfte da auch keinen Fehler machen. Heute ist dieser Beruf ja fast ausgestorben. Gesetzt wird am Computer mit speziellen Programmen.







Fotoprojekt "Leben mit Büchern
jeweils 14 tägig mittwochs an geraden Wochen. 
Dauer: bis auf weiteres


Nickname 29.11.2017, 00.00

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Kommentare zu diesem Beitrag

14. von Daggi

Wirklich sehr beeindruckend.

Und ich habe tatsächlich vergessen, meinen Beitrag zu verlinken.

Hier klicken

vom 01.12.2017, 14.58
13. von Zitante Christa

Dein Beitrag läßt mich an den Herrn Gutenberg (der ja eigentlich Gensfleisch hieß) denken , der ja den modernen Buchdruck mit den beweglichen Lettern und die Druckerpresse erfand. Das waren wirklich bahnbrechende Ereignisse, die dafür sorgten, daß auch das einfache Volk in den Genuß des Lesens von Büchern kam, so z.B. der Gutenberg-Bibel (wobei die Entstehung und das Mitwirken des Herrn Gutenberg selbst daran nicht ganz geklärt ist).

Gedruckt hat er z.B. auch sogenannte Ablaßbriefe, in denen der arme Sünder handschriftlich nur noch seinen Namen einzutragen brauchte, zum Nachweis seiner getilgten Sünden...

Ein Autor auf meiner Seite (Werner Mitsch), gelernter Schriftsetzer, hat mir auch die im Druckgewerbe üblichen Ausdrücke "Hurenkind" und "Schusterjunge" erklärt. Solche Druckfehler findet man heutzutage nicht mehr, nur noch in antiquarischen Büchern.

Davon stelle ich im Rahmen des Projekts heute eins vor:
Hier klicken

Liebe Grüße an Dich,
Christa


vom 29.11.2017, 20.48
Antwort von Nickname:

Schöne Begriffe "Hurenkind" und "Schusterjunge", die gibt es so wohl nicht mehr. Danke für die Information. Gutenberg ist natürlich immer ein Thema. Die Erfindung des Buchdrucks ist für mich einer der Größten.
12. von vivilacht

ich habe schon oefter alte Druckmaschinen gesehen und war immer auch sehr begeistert. Alles wurde von Hand gesetzt.
hier ist mein Beitrag Hier klicken


vom 29.11.2017, 20.05
11. von Mara

Voll interessant. Auf der Leipziger Buchmesse habe ich auch mal beim Drucken zugeschaut.
Mein Beitrag: Hier klicken
Herzliche Grüße
Mara

vom 29.11.2017, 20.04
10. von Steineflora

Das ist ja spannend - besonders da ich dich historisch heute noch über- bzw. unterbiete und alte Holzdruckmodel ins Bild gesetzt habe ;-) Auf der Leipziger Buchmesse hatte ich auch mal das Vergnügen und durfte eine schöne Osterkarte drucken ...
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LG Steineflora

vom 29.11.2017, 19.58
9. von Escara / Esther

Liebe Pat, dein Beitrag finde ich ganz toll. So eine alte Druckmaschine ist doch faszinierend; genau so auch die Textplatten! Gut dass du beides zusammen zeigst.
Mein Beitrag ist auch hochgeladen Hier klicken
Schöne Restwoche und liebe Grüsse
Esther

vom 29.11.2017, 17.59
8. von tonari

Ich glaube, das Museum muss ich auch endlich mal besuchen, wenn ich wieder in Leipzig bin.
Dein Beitrag macht da richtig Lust drauf.

Nachdem ich jetzt ein paar Mal ausgesetzt habe, bin ich mit einem Foto aus Bangkok heute mal wieder dabei, liebe Pat.
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vom 29.11.2017, 16.17
Antwort von Nickname:

Solltest Du unbedingt!!! Das ist echt toll dort. Ich war schon 2 x im Museum und könnte dort immer wieder hingehen.
7. von moni

Liebe Pat,
die alte Setz-und Druckerkunst ist leider, leider heute Vergangenheit. Es war wirklich faszinierend zuzuschauen, wie aus den einzelnen Buchstaben etwas Sinnvolles wird.
Ich habe heute einen ganz modernen Beitrag:

Hier klicken

Hab einen angenehmen Mittwoch,
liebe Grüße
moni

vom 29.11.2017, 12.13
6. von Agnes

So ein schöner und interessanter Beitrag.
Ist ein guter Tipp, das werde ich mir für den nächsten Leipzig Besuch merken, da war ich noch nicht.
Das Gutenberg Museum in Mainz kenne ich, das ist wahrscheinlich ähnlich, zumindest von der Thematik.
Ich habe früher mal im Einkauf einer hiesigen Firma gearbeitet und war für die Bestellungen der Drucksachen zuständig, in dem Zusammenhang habe ich eine hiesige Druckerei besichtigt, die damals auch noch nicht vollständig digitalisiert war und teilweise noch mit lettern und Druckplatten arbeitete.
Herzliche Grüße,
Agnes
mein heutiger Beitrag
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vom 29.11.2017, 11.35
Antwort von Nickname:

Ich kann den Besuch des Museums wirklich nur empfehlen. Man will gar nicht mehr weg dort und geht auch über mehrere Etagen. Solltest Du auf jeden Fall beim nächsten Leipzig-Besuch mit einplanen.
5. von Elke

Hallo liebe Pat,
Wunderbar, und so interessant. Ich war einmal vor langer Zeit dort. Danke das du erinnerst. Ich werde beim nächsten Besuch meiner Geburtstadt dort wieder besuchen. Es ist so interessant wie es früher war..bzw die Arbeit des Buchdruckens war.

Mein Beitrag
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Liebe Grüsse
Elke

vom 29.11.2017, 11.06
4. von twinsie

wow.......das wäre total interessant!

Mein heutiger Beitrag ist schon etwas weihnachtlich...

Hier klicken

Liebe Grüße
Eva

vom 29.11.2017, 08.46
3. von Mascha

Oh ja, da musz ich hin. Unbedingt!
Tja, die Setzer...mal macht jeder einen Fehler, aber einmal hab ich mich gefragt, ob's nicht doch Absicht war: und zwar hatte die Ascherslebener Fuszballmannschaft das Spiel verloren... und in der Tageszeitung stand da plötzlich "ARschersleben" - - -
Mein Bild für heute ist hier
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Liebe Grüsze
Mascha

vom 29.11.2017, 07.40
Antwort von Nickname:

Hihi.... daran kann ich mich sogar noch erinnern. Ein Freudscher Tippfehler? Ich fand es sehr lustig.
2. von do

Ja, die Zeiten dieser Art des Druckens sind vorbei, liebe Pat. Leider, denke ich manchmal, denn die Druckvorbereitung ist oberflächlich geworden, Fehler sind an der Tagesordung.
Herzlich, do
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vom 29.11.2017, 07.11
1. von Anne Seltmann

Oh wie Klasse!
Das Museum muss ich mir merken!
Leipzig steht auch noch auf meiner Reisewunschliste!

Um meinen Beitrag zu findest Hier klicken


Liebe Grüße

Anne

vom 29.11.2017, 06.36
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