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Rundreise durch Kalabrien - Tag 1 und 2

Als kleiner Globetrotter habe ich die Vorzüge einer Rundreise für mich entdeckt. Bei diesen "rundum-Sorglos-Paket" kann man in kurzer Zeit einen kleinen Einblick in Land und Leute gewinnen und brauch dazu noch nicht einmal eine Reisebegleitung.

Aus diesem Grunde habe ich mir eine Rundreise durch Kalabrien an die Fußspitze Italiens gegönnt.

Der erste Tag ist wie immer der Anreisetag, an dem sämtliche Mitreisende im Laufe des Tages im ersten Hotel ankommen. Dieses lag in der Nähe von Tropea. Kontakte sind da schnell geknüpft. Gut organisierte Touren sorgen dafür, dass sich die Reisenden bereits abends beim Abendessen kennen lernen können. Ich habe direkt am ersten Tag ein sehr nettes älteres Ehepaar "adoptiert" und eine ebenfalls alleinreisende Österreicherin. Überhaupt war die Gruppe eine sehr aufgeschlossene, freundliche Gruppe aus allen Ecken Deutschlands und aus Österreich. Diesmal fehlte sogar der Dauerquängler. Nur ein kleiner Besserwisser war dabei, aber ohne wäre es auch langweilig gewesen.



Am zweiten Tag lernten wir dann unsere sehr nette Reiseleiterin kennen, die eigentlich Deutsche ist und der Liebe wegen nach Kalabrien kam und das Land mit der Zeit lieben lernte. Einen netten Busfahrer mit hübscher Frisur gab es auch, einen riesigen komfortablen Bus und Getränke an Bord. Mehr braucht man nicht für eine Rundreise.

Der erste Stopp war nicht weit. Am Aussichtspunkt Capo Vaticano konnten wir zum ersten Mal erahnen, welche Ausblicke Kalabrien zu bieten hat. Leider war es ein wenig bewölkt, sonst wäre das Wasser noch blauer, der Himmel noch leuchtender gewesen.



Weiter ging es nach Tropea, allein die Fahrt an der Küste entlang war schon traumhaft. In Tropea gibt es angeblich den Erfinder des Zwiebeleises. Die sehr milde Zwiebel ist ein Markenzeichen in Kalabrien. Ich habe mich allerdings nicht getraut, es zu probieren.



Nach einer längeren traumhaften Fahrt an der Küste entlang kamen wir zum kleinen Ort Scilla zum Fischerviertel Chianalea. Dort ist man bekannt für den leckeren Schwertfisch, den wir dort auch zu Mittag bekamen.



Zum Abschluss des Tages ging es weiter nach Reggio Calabria, wo wir unser zweites Hotel bezogen und einen kleinen Spaziergang durch die Innenstadt und zu Dom machten. Von Reggio aus kann man Sizilien sehen. Leider war es immer noch sehr bewölkt, so dass die Aussicht ein wenig im Nebel lag.



Fortsetzung folgt ...

Nickname 09.06.2015, 16.00

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