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Ausgewählter Beitrag
Traurige Nachrichten
Ich stehe vor der schwersten Entscheidung meines Lebens...
Katerchen hat eine starke Arthrose am ganzen Rücken. Er muss damit also schon länger Probleme gehabt haben, zeigte es aber wohl nicht (typsich Kater eben).
Außerdem zeigte sich die Niere auf dem Röntgenpapier nicht gerade von der besten Seite. Die Blutwerte waren zwar leicht besser als vor 2 Jahren, aber langsames Nierenversagen ist und bleibt eben Nierenversagen. Rückgängig kann man da nichts machen.
Gestern war mal wieder ein Tiefpunkt, wo Katerchen nur noch apathisch vor der Wand gehockt hat und zu nichts mehr zu bewegen war, noch nicht mal fürs Fressen. Nach dem Tierarztbesuch und einer Bioresonanztherapie (wusste gar nicht, dass es das auch für Katzen gibt) ging es der geliebten Feuchtnase zwar - vorübergehend - wieder besser, aber mir ist durchaus bewusst, dass das nur von sehr kurzer Dauer ist und der Kleine immer wieder unter starken Schmerzen leidet. Schmerztabletten bei Nierenversagen ist auch nicht so der Hit.
Da ist guter Rat teuer.
Wann weiß man eigentlich als Tierhalter, wann der "richtige" Zeitpunkt gekommen ist, um das Tier vom Leiden zu erlösen? Und bis zu welchem Punkt macht "Herumdoktoren" noch Sinn?
Ich bin sehr traurig, möchte aber auch das Richtige und Beste für Katerchen tun.
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Kommentare zu diesem Beitrag
Hallo Pat,
ich kann Deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. Mein Kater Ossi ist fast 15 Jahre alt, und da mache ich mir auch Gedanken was wäre wenn...
Ich hab heute schon Angst davor...
Soll man sich auf die Aussagen der Tierärzte verlassen?
Liebe Grüße
Peti
vom 05.07.2011, 10.19
:In diesem Alter muss man fast immer damit rechnen, das etwas kommt. Trotzdem verdrängt man es und wird dann doch kalt überrollt.
Frage 4 Tierärzte und Du bekommt 5 Meinungen! Ich habe erfahren, dass man am besten auf den Bauch hören soll. Ich höre gerade auch auf mein Gefühl.
Hallo liebe Pat
ich schick dir liebe Grüsse.
Ich kann dir gut nachfühlen - ich hab das bei meinen beiden Tatzen auch erlebt: wann ist der richtige Moment? Meine Beiden haben mir dann die Entscheidung doch abgenommen. Bei Beiden war ich dabei, als sie gegangen sind - von sich aus. Aber deine Fragen hatten ich auch - es ist wirklich schwer.
Ich schick dir liebe Gedanken.
Liebe Grüsse an dich, Bea
vom 05.07.2011, 00.57
:Ich denke, viele Tierbesitzer kennen diese Erfahrung. Für mich ist das neu, habe Katerchen quasi vom Exfreund geerbt und ist mein erstes Haustier. Und mit Abschiednehmen nehme ich es ohnehin etwas schwer.
Sich vom geliebten Tier zu trennen, das ist eine sehr schwere Entscheidung, liebe Pat, aber:
bei unseren Tieren haben wir immerhin die Möglichkeit, diese von ihrem Leiden zu befreien.
Und das sollten wir dann tun wenn wir merken, dass das leben des Tieres nur noch von Schmerzen und Leiden geprägt ist.
Ich weiß noch allzu genau, wie es mir ergangen ist, als ich Tapsi zum Einschläfern gebracht habe.
Ich bin aber heute noch überzeugt davon, dass sie gespürt hat, dass ich ihr damit etwas Gutes tue und dass ich selber sehr traurig darüber war.
Bis ganz zum Schluss habe ich sie gestreichelt und sie ist friedlich eingeschlafen.
Das Erlösen von ihrem Leiden war mein Dankeschön an sie für 15 Jahre Freude, Vertrauen und ganz viel Hunde-Liebe :-)
Ich wünsche Dir, dass Du den Mut und die Kraft aufbringst, Katerchen bald zu erlösen.
Fühl Dich ganz lieb umarmt von
Edith
vom 02.07.2011, 10.04
:Wenn ich eindeutig sehe, dass das Tier leidet, zögere ich auch keine Sekunde. Wir befinden uns aber gerade in so einer Zwischenstation und zur Zeit geht es wieder bergauf. Ich habe eben ein Problem damit, ein Tier einschläfern zu lassen, was noch am Leben teilnimmt.
Das ist traurig, aber ich denke Du weißt schon welche Entscheidung Du treffen wirst.
Das Tier zu lange leiden lassen wirst Du auch nicht übers Herz bringen.
Ich drück Dich in Gedanken.
Alles Gute und ein schönes Wochenende
Agnes
vom 01.07.2011, 22.18
:Nein, auf keinen Fall, dafür liebe ich diesen Kater zu sehr. Leiden sehen kann ich ihn nicht.
Es tut mir sehr leid, aber ich dachte ja schon beim letzten Eintrag, das es was schlimmes ist. (leider haben wir das schon zu oft miterleben müssen.)
Es ist schwer, aber ich würde ihn jetzt einschläfern lassen. Man soltte die Liebe zum Tier vor die Eigenliebe setzen.
Liebe Grüße und viel Kraft für eine richtige Entscheidung, Petra
vom 01.07.2011, 19.00
:Du hast da wesentlich mehr Erfahrung als ich. Ist ja mein erster Kater. Und die letzten 10 Jahre liefen auch problemlos.
Es fühlt sich nur im Moment nicht so richtig an (jetzt mal ohne Egoismus). Irgendwie zeigt mir Katerchen, dass er durchaus noch leben will. Ich beobachte noch.
Wenn ich das so lese würde ich ganz eindeutig sage: Der Moment ist gekommen. Und zwar jetzt.
Starke Arthrose, Nierenleiden, apathische Momente, Medis/Therapien, die nur noch kurzfristig helfen - da bleiben wirklich keine Argumente mehr, die für eine "Verlängerung" sprechen. Außer natürlich das Argument, daß man sich noch nicht trennen möchte...
Es wird ein sehr schwerer Weg und eine traurige Zeit hinterher sein - aber Du wirst schnell erkennen, daß Du das richtige getan hast. Und der Kater wird es Dir danken - ganz bestimmt!
Ich drücke die Daumen, daß Du Dich sehr bald entscheiden wirst.
Liebe Grüße von einer, die da schon 2 Mal durch mußte,
Christa
vom 01.07.2011, 18.36
:Im Moment gibt es keine Medis, die Nieren haben sich wieder erholt und die Arthrose scheint zur Zeit erträglich zu sein, zumindest pest er wieder in der Wohnung herum. Das ist ja das Schwierige an der Geschichte, es ist nicht eindeutig.
Ich bin aber auf Beobachtungsposten und werde einschreiten, sobald der Zustand nicht mehr erträglich ist. Ein Tier, auch wenn man es noch so liebt, leiden zu lassen, kann ich auch nicht.
Wenn ich das so lese würde ich ganz eindeutig sage: Der Moment ist gekommen. Und zwar jetzt.
Starke Arthrose, Nierenleiden, apathische Momente, Medis/Therapien, die nur noch kurzfristig helfen - da bleiben wirklich keine Argumente mehr, die für eine "Verlängerung" sprechen. Außer natürlich das Argument, daß man sich noch nicht trennen möchte...
Es wird ein sehr schwerer Weg und eine traurige Zeit hinterher sein - aber Du wirst schnell erkennen, daß Du das richtige getan hast. Und der Kater wird es Dir danken - ganz bestimmt!
Ich drücke die Daumen, daß Du Dich sehr bald entscheiden wirst.
Liebe Grüße von einer, die da schon 2 Mal durch mußte,
Christa
vom 01.07.2011, 18.31
Bei meinem Pitschi war es im vergengenen November auch eine schwere Entscheidung - nach mehreren Spritzen und Aufbaumittelchen, die einen Tag geholfen haben, war entschieden, dass es mir nicht zukommt, ihn länger leiden zu lassen - weil ich ihn nicht "hergeben" wollte ...
Alleine der Blick, den er hatte, wenn er angesprochen oder gestreichelt wurde - das hat uns das Herz zerissen.
Es war schlimm - wir konnten auch nicht beim Tierarzt dabei bleiben - aber die Erinnerung an das liebe Kerlchen wird bleiben ... nach 3 Wochen waren wir im Tierheim und haben uns den Schattenkater geholt - und freuen uns, dass dieses Kätzchen sein Dasein nicht im Tierheim fristen muss.
Du wirst es merkne, wenn die Zeit gekommen ist, ihn gehen zu lassen - er wird es Dir zeigen ...
Sei umärmelt, SannA
vom 01.07.2011, 17.47
:Darauf hoffe ich auch.
Deinen Schattenkater habe ich mir schon angesehen :-) Ein neues Tier käme aber für mich nicht in Frage.
Ach, liebe Pat!
Wir haben unsere Thali vor einer Woche so schweren Herzens gehen lassen und noch immer fehlt sie sehr und ich bin traurig.
Auch sie saß nur noch ganz apathisch rum, kam manchmal zum Streicheln und ich bin, trotz aller Trauer froh, es getan zu haben. Sie war nicht mehr die "alte" Thali.
Sie war immer eine wunderbare Katze, dann kann ich ihr den letzten Dienst nicht verweigern.
Zu unserer großen Erleichterung haben wir die Möglichkeit, Leiden zu beende!
Ich drücke Dir & Katerchen ganz doll die Daumen!
Du wirst die richtige Entscheidung finden.
LG Sabine
vom 01.07.2011, 17.06
:Das tut mir sehr leid, habe erst jetzt davon erfahren. Aber sie war ja auch schon sehr alt für eine Katze.
Den Tieren geht es da dann doch besser als den Menschen. Die dürfen wir erlösen, die Menschen müssen leiden.
Sehr traurig zu lesen.
Du wirst bestimmt spüren, wenn es Zeit ist, ihn gehen zu lassen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Katzen ihrem Menschen zeigen, wenn sie gehen möchten.
vom 01.07.2011, 16.46
:Das ist gut, darauf hoffe ich auch.
Meine Liebe,
ich kann dir da leider überhaupt keinen Rat geben, aber du weißt, dass ich für dich da bin ...
Ganz sicher wirst du die richtige Entscheidung treffen und merken, wann es soweit ist ...
Ich bin in Gedanken bei dir, ich drück dich lieb ...
Anette
vom 01.07.2011, 16.05
:Ich weiß :-). Vielen Dank für Deine Anteilnahme.
Tut mir sehr leid zu lesen, aber ich befürchtete es schon.
Ich liess meinen 17jährigen damals gehen, als er sich weigerte, zu essen. Es ist sehr schwer, den eigenen Egoismus zu überwinden, aber ich für meinen Teil möchte ein Tierchen nicht leiden lassen, denn ich mag auch keine Schmerzen. Aber es ist schwer, loszulassen und man schindet jede Minute, die man noch gemeinsam hat, raus.
Sehr, sehr schwer für dich. Ich hoffe, du triffst die richtige Entscheidung und denke an dich und deinen 4beiner.
vom 01.07.2011, 15.13
:Ich denke, wenn ein Tier sein Fressen verweigert, ist das schon ein starkes Zeichen. Deshalb war ich ja auch so erschrocken, denn das ist sehr untypisch für Katerchen. Zur Zeit läuft es wieder gut (verstehe einer die Tiere).
Wahrlich keine leichte Entscheidung. Wenn Du sagst, dass das Leiden schon seit zwei Jahren besteht, ist wohl nicht mehr mit einer extremen Besserung zu rechnen. *denk*
vl hilft es Dir, wenn Du Dir überlegst:
Wie alt ist Katerchen denn?
Welche "Leiden" hat er?
Sind sie im Laufe der Zeit besser geworden oder eher schlechter?
Frisst und trinkt er genügend?
Die Entscheidung ist nie leicht. Vl schläft er auch auf dem Weg zum Tierarzt ein. War der Katze von der Mutter meiner Schwägerin so. Die (Katze) war aber bereits über 20 Jahre alt und sollte erlöst werden, weil sie nichts mehr gefressen hat.
Gruss Rose
vom 01.07.2011, 14.43
:Das Nierenleiden hat sich in den zwei Jahren nicht verschlimmert, Werte waren sogar besser als vor 2 Jahren. Bei strenger Nierendiät kann das durchaus für längere Zeit gut gehen.
Katerchen ist jetzt genau 13 Jahre alt. Fressen, Trinken, Sch.... alles normal. Deshalb fällt es mir auch schwer, eine Entscheidung zu treffen.
Oh man. Ich bin echt geschockt, wegen den schlechten Nachrichten. Andererseits bin ich froh, dass du den Schritt gegangen bist, ihn röntgen zu lassen, so das du nun Gewissheit hast, was mit ihm los ist. Ich hatte keinen blassen Schimmer, das es so etwas bei Katzen gibt. Hör auf deine innere Stimme und schau dir deinen Kater an, dann weißt du auch, wann es am besten ist, ihn zu erlösen. Ich leide mit dir, glaube mal. Ich weiß, wie schwer so etwas ist, wenn es dem geliebten Haustier nicht gut geht. Ich denke, wenn die Zeit gekommen ist, wirst du wissen, was zu tun ist. Solange genieße noch jede mögliche Sekunde und Minute mit ihm.
Alles Liebe und meine Gedanken sind bei dir.
Heike
vom 01.07.2011, 14.20
:Ja, die Gewissheit ist jetzt da, jetzt weiß ich wenigstens, warum er sich zeitweise so komisch verhält.
Arthrose ist wohl bei Katzen ab 12 Jahren weit verbreitet, meint man gar nicht, wenn man sieht, wie sich Katzen bewegen können. Aber vielleicht auch gerade deswegen.
Ich habe ein kleines Zwiegespräch mit Katerchen geführt und haben vereinbart, dass er mir ein eindeutiges Zeichen gibt. Zur Zeit pest er wieder die Treppen rauf und runter. Das ist sicherlich kein Zeichen zum Einschläfern, oder?
Ich werde Katerchen aber weiter beobachten.
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Wie geht es dem Katerchen?
vom 07.07.2011, 23.02
Siehe Beitrag vom 07.07.
Es geht ihm wieder besser, die Therapie schlägt an, wird aber wohl nur eine vorübergehende Sache sein und nicht von Dauer. Aber so haben wir noch ein paar Tage/Wochen miteinander.