Ausgewählter Beitrag

Weltkrebstag

Vor fast genau 2 Jahren erhielt meine Mutter die Diagnose Brustkrebs.

Doch auch wenn diese Diagnose erstmal erschreckend und beängstigend ist, so hat meine Mutter mit einer vorbildlichen optimistischen und lebensbejahenden Haltungsweise die Therapie mit all ihren unangenehmen Nebenwirkungen hervorragend überstanden. Und tatsächlich ist alles nur noch halb so schlimm, wenn die innere Einstellung dazu stimmt.


Ich bin dankbar dafür, dass wir diese Zeit gemeinsam überstanden haben und meine Mutter wieder gesund ist. Auch wenn diese magischen 5 Jahre wie ein Domoklesschwert über jeden Ex-Krebskranken hängen (wissen die Ärzte eigentlich, was sie unbewusst mit dieser Zeitschiene den Ex-Kranken antun? ).



Eine Lebenserfahrung, die uns alle sehr geprägt hat und ein Stück reifer werden lies. Auch dafür danke ich.

Und ich danke für die seelische Unterstützung, die mir aus unerwarteter Richtung entgegenkam. Ja, auch über Freundschaft denkt man danach anders...

Nickname 04.02.2009, 07.51

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Kommentare zu diesem Beitrag

5. von Karin

Ich freue mich für Dich, dass sie (und Ihr gemeinsam) es überstanden hat. Es ist erstaunlich, wie vielen krebskranken Menschen mit den heutigen medizinischen Möglichkeiten geholfen werden kann, wenn er nur frühzeitig erkannt wird.
Für meine Mutter war es damals - 1991 - leider zu spät.
Ja, Du hast Recht: Wenn man so etwas übersteht, dem Betroffenen praktisch das Leben wieder geschenkt wird (auch wenn es natürlich nie wieder ganz so wird wie vorher - immerhin hat man diese Erfahrung gemacht), dann ist man dankbar dafür.
Schlimm bleibt es dennoch. Nur eines ist schlimmer, als das zu durchleben: Einen Menschen durch diese Krankheit zu verlieren.
Wenn einem Betroffenen aber die nächsten Angehörigen in der schweren Zeit beistehen und ihn einfühlsam unterstützen, dann fällt es dieser Person jedoch um einiges leichter, es zu akzeptieren und damit umzugehen. Dieser Beistand, das Gefühl, dass sich die Familie kümmert, kann es dann auch erleichtern, wenn es kein gutes Ende nimmt.
Aber zum Glück ist es hier so gut ausgegangen, wie es angesichts der Situation möglich ist. Ich drücke die Daumen, dass es auch positiv bleibt. :daumenoben:

vom 01.03.2009, 23.30
Antwort von Nickname:

Jemanden durch eine schwere Krankheit zu verlieren, finde ich sehr schlimm und hätte ich mir auch gar nicht vorstellen können (wer kann das schon). Viel schlimmer fände ich es jedoch, jemanden Geliebten lange leiden zu sehen.

Letztendlich bleibt früher oder später doch keiner davor verschont. Da ist es tatsächlich unglaublich wichtig, einfühlsame Menschen um sich zu haben, die in dieser Zeit für einen da sind. Leider weiß man immer erst nachher, wer wirklich zu einem steht.

Du warst damals noch sehr jung, das finde ich immer besonders tragisch, wenn die Kinder noch kleiner sind. 

So oder so ist das ein unangenehmes Erlebnis. Wünschen wir uns, dass das Leben es gut mit uns meint.


4. von Katinka

Hallo Pat,
eine schreckliche Krankheit.
Eine Bekannte von mir hat Lynphdrüsenkrebs, sie ist 25. Sie hat jetzt die 5. Chemo hinter sich - es ist wirklich eine Tourtour.
Es macht Mut, wenn man von Menschen liest, die es geschafft haben!
Viele Grüße an Dich
Katinka



vom 05.02.2009, 10.17
Antwort von Nickname:

Die Menschen werden immer jünger.... schrecklich. Stress und andere Faktoren begünstigen leider viele Krankheiten. Vielleicht ist es Zeit, langsam umzudenken und dem Leben neue Inhalte zu geben.
Ich drücke Deiner Bekannten die Daumen, dass sie es schafft.

3. von Sunny

Liebe Pat,

es freut mich für dich und deine Mom, dass sie diese fiese Krankheit überstanden hat, und drücke fest die Daumen, dass ihr die 3 Jahre gut übersteht. Ich kann mir vorstellen, was das bedeutet, immer wieder in sich reinhören und welche Angst vor jeder Untersuchung. Mein Mann hatte Herzinfarkt, da ist die Angst auch jeden Tag präsent.

Danken möchte ich dir noch für deinen netten Kommentar. Du hast mir damit gestern den Abend gerettet. Endlich ein Lacher :klatschend:

Liebe Grüße von Sunny :blumig:

vom 04.02.2009, 16.12
Antwort von Nickname:

Es gibt wirklich gemeine Krankheiten, Krebs ist nur eine davon. Mir zeigt es immer wieder, dass die Gesundheit das Wichtigste auf der Welt ist. Oft ist es ein Warnschuss vom Körper, der letztendlich gut ausgehen kann. Ich denke, Dein Mann wird sicherlich sein Leben seitdem anders gestalten und damit der erneuten Gefahr aus dem Weg gehen. Ich hoffe es für Euch. 
2. von SilkeS.

Hallo Pat!

Meine Erfahrung mit Krebs ist der Tod!
Ich mußte ihn im Alter von 22 Jahren machen, als ich meinen Bruder innerhalb von 9 Monaten von Diagnose bis zum Tod an Leukämie verlor. :traurig: :traurig: :traurig:

Es ist aber immer wieder schön, daß es auch Menschen gibt, die von den Formen dieser Krankheit geheilt werden können :huepfend: :huepfend: :huepfend:

Gruß SilkeS.

vom 04.02.2009, 15.09
Antwort von Nickname:

Wie furchtbar! Dein Bruder war dann auch noch nicht so alt.... Wie geht eine Familie mit so einem Verlust um? Ich kann es mir nicht vorstellen. Besonders für die Eltern, die ein Kind verlieren, muss es unerträglich sein. Glücklicherweise gibt es auch viele Fälle, wo man Krebs heilen kann und die medizinische Versorgung auch immer besser wird. Ein kleiner Trost.... aber immerhin.


1. von JED

Letztes Jahr bestand bei mir auch der Verdacht. Die langen Wochen des Wartens und der ganzen Untersuchungen werde ich nicht vergessen! (z.T. auch die Arroganz mancher Arzthelferinnen, die nicht verstanden, warum man es denn "eilig" hat mit den Untersuchungen und Ergebnissen....)
Wenn sich der Verdacht dann noch erhärtet und die Krankheit ein Teil von einem wird....Ich kann mich sehr gut in Euch hineinversetzen und wünsche Euch alle Kraft!

Liebe Grüße,
JED

vom 04.02.2009, 12.38
Antwort von Nickname:

Das Warten ist wirklich das Schlimmste daran. Wie gut, dass Deine Nachricht positiv war und es nur beim Verdacht blieb. Was Arzthelferinnen betrifft... da könnte man auch ein Buch schreiben. Es gibt eben solche und solche.


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Edith T.:
Na, wenn das mal nicht ein Wink des Schicksal
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Anne Seltmann:
Uih, das würde mir auch gefallen...allerdings
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Kirsi:
Ach wie schön Du bist wieder im Land, zwische
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Steineflora:
Reicht dein Französisch für die Lektüre? Schö
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Steineflora:
Sehr schön .. da hast du wirklich einen Schat
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