Buch Statistik August 2007

August 2007

10 Bücher mit 2790 Seiten



Buch 35/2007

SUB-Abbau

Buch 36/2007

Buch 37/2007

Buch 38/2007

"sagen die Dummköpfe"

Der Krapfen auf dem Sims

Gebrauchs-
anweisung für Dresden

Maria, ihm schmeckts nicht!

Nathalie Sarraute

Max Goldt

Christine von Brühl

Jan Weiler

117 Seiten

176 Seiten

168 Seiten

272 Seiten

Buchwert2.gif

Buchwert35.gif

Buchwert35.gif

Buchwert5.gif

beim Klick auf den Titel geht es zu meiner Beschreibung



Buch 39/2007

Buch 40/2007

Buch 41/2007

Buch 42 /2007

Solange du da bist

 Schwesternmord  

Ein Mord für Kay Scarpetta 

Miss Lizzie kehrt zurück

Marc Levy


Tess Gerritsen

Patricia Cornwell

Walter Satterthwait

277 Seiten

416 Seiten

413 Seiten

315 Seiten

Buchwert4.gif

Buchwert5.gif

Buchwert35.gif

Buchwert4.gif

beim Klick auf den Titel geht es zu meiner Beschreibung



Buch 43/2007

Buch 44/2007

Das fünfte Paar

Patricia Cornwell

Paul Burke

335 Seiten

301 Seiten

Buchwert2.gif

Buchwert4.gif

beim Klick auf den Titel geht es zu meiner Beschreibung





gelesen 10, gekauft 2, aktueller SUB 219


Nickname 31.08.2007, 23.21| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: *Buch-Statistik*

Der Scheinheilige von Paul Burke


Kurzbeschreibung lt. Amazon : Frank Dempsey ist ein katholischer Priester, der ein ungewöhnliches Geheimnis hütet: Er glaubt eigentlich gar nicht an Gott. Aber Theologie war nun mal das einzige Studienfach in Oxford ohne Numerus Clausus ... Trotz - oder gerade wegen - dieser Unzulänglichkeit ist er in seinem Job unglaublich erfolgreich. Seine Gemeinde verehrt ihn, denn er hat viele Talente. Um die Finanzlage der Gemeinde aufzubessern etwa, jobbt er in seiner Freizeit als Taxifahrer. Alles geht gut, bis eines Tages Sarah Marshall in sein Taxi klettert und sein Leben völlig durcheinander bringt ...

301 Seiten, Lübbe-Verlag
Sehr witzige Geschichte über einen Priester, der wahrscheinlich ehrlicher ist als alle seiner Kollegen. In Natura würde ich mir mehr von seiner Sorte wünschen, dann hätten die Kirchen mit Sicherheit kein Nachwuchsproblem. Und genau dieser recht hübsche Priester (der sich natürlich schon auf der Uni die "Hörner" abgestoßen hat) verliebt sich in Sarah.... Der Roman beschreibt eigentlich nur zu 1/3 die "Liebes"-Geschichte, meistens wird auf sehr liebevolle und amüsante Weise von Father Frank und seiner kleinen netten Gemeinde berichtet. Lesenswert! Punktabzug deshalb, weil einige Passagen meiner Meinung nach zu kurz kamen. Paul Burke hätte daraus ohne weiteres 400 Seiten machen können.



Nickname 31.08.2007, 17.52| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: *Gelesen / Gehört* | Tags: Humor, 4 Punkte,

Ge-SOCK'S




Endlich sind diese Socken fertig geworden. Ich habe schon in Hemsbach daran rumgestrickt. Aber die rosa-roten Socken für meine Mama kamen dazwischen (die sie übrigends heiß und innig liebt und nicht mehr ausziehen mag).

Diese Socken sind ebenfalls in Größe 39 und in einem Zopfmuster gestrickt.



Jetzt kann ich mich entscheiden, ob ich für eine Freundin ein paar Socken stricke (Größe 37) oder für einen guten Freund (Größe 46!!!!!)

Ich hab da so eine Ahnung ...

Nickname 30.08.2007, 15.39| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: *Kreativ*

Kinofilm



Gestern war ich in der Verfilmung zum gleichnamigen Roman von Anna Gavalda. Im Gegensatz zu vielen Kritikern fand ich den Film sehr unterhaltsam. Sicherlich fehlten einige Szenen aus dem Buch, die das Gesamtverständnis für die Aussage besser hätten untermalen können. Doch auch wenn eher an der Oberfläche gekratzt wurde, so war ich dennoch fasziniert von diesen wunderbaren Schauspielern, die ich mir fast genau so vorgestellt habe.



Wie der Film auf jemanden wirkt, der das Buch nicht kennt, kann ich nicht beurteilen. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass dieser Film sogar besser abschneidet. Wir versuchen ja immer, den Film mit dem Buch zu vergleichen, was augenscheinlich unmöglich ist, denn es sind zwei absolut unterschiedliche Medien - und damit meiner Meinung nach unvergleichbar.

Für mich ein schöner schöner Film, den ich mir durchaus mehrmals ansehen könnte.

daumenhoch.gif

Nickname 29.08.2007, 09.27| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: *und sonst* | Tags: Film

Das fünfte Paar von Patricia Cornwell

Kurzbeschreibung lt. Amazon :
Leichen sind für Dr. Kay Scarpetta, ihres Zeichens Gerichtsmedizinerin in Richmond, Virginia, nicht nur ein alltäglicher Anblick - oft liest sie in ihnen wie in einem offenen BuchDenn so manche interessante Erkenntnis über die letzten Minuten im Leben eines Menschen lässt sich aus seiner sterblichen Hülle gewinnen. Meistens jedenfalls. Bei dem Serienmord an vier jungen Pärchen tappen Dr. Scarpetta und die Polizei dagegen immer noch im Dunkeln, denn die Leichen wurden jeweils erst Monate später gefunden, und die Opfer gaben nicht mehr viel vom Geheimnis ihres Todes preis. Bis dann ein fünftes Paar ermordet im Wald liegt - und das tote Mädchen ist ausgerechnet die Tochter von Staatsanwältin Pat Harvey, die sich im Kampf gegen Drogen einen Namen gemacht hat. Stehen also politische Motive im Vordergrund? Während sich die Presse voller Häme auf das Versagen der Ermittler stürzt, stellt Scarpetta fest, dass FBI Special Agent Benton Wesley wichtige Informationen zurückhält. Kommt der Täter etwa aus Camp Peary, dem Trainingszentrum der CIA, auf dessen Territorium die Morde geschahen? Den Schlüssel zur Lösung dieses Falls birgt eine Spielkarte, die bei allen Ermordeten gefunden wurde: ein Herzbube. "Das fünfte Paar" erschien 1992 unter dem Titel "Herzbube" bei Droemer Knaur.




Recht unterhaltsamer Krimi für zwischendurch, allerdings habe ich da schon spannendere pathologische Krimis gelesen. Mit dem Ende konnte ich nicht so viel anfangen und fand ich auch irgendwie doof (genauer kann ich nicht darauf eingehen, sonst würde ich das Ende verraten).


Nickname 28.08.2007, 15.14| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: *Gelesen / Gehört* | Tags: Thriller, 3 Punkte,

Meine Buchvorstellungen

Die Bücher, die ich vorstelle, finden sich auch auf meiner Zusatzseite "vorgestellte Bücher" wieder. Seit es die Tags gibt, stelle ich mir die Frage, ob diese Aufstellung überhaupt nötig ist. Wer ein bestimmtes Genre sucht, kann einfach das entprechende Tag anklicken und alle Bücher dieser Kategorie werden direkt angezeigt.



Macht da eine Übersicht dann noch Sinn?

Liest irgendjemand überhaupt diese Übersicht?

Wer ein bestimmtes Buch sucht, geht eventuell über die Suchfunktion.



Ich stelle mir diese Frage, weil ich überlege, mit der Liste aufzuhören, da ich ja auch eine Monatsstatistik führe und dort schon eine Leseübersicht zu sehen ist.



Über Anregungen und Meinungen Eurerseits wäre ich sehr dankbar.

Nickname 28.08.2007, 08.28| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: *Gelesen / Gehört*

Scrabble

Die


My Scrabble© Score is: 25.

plagt mich, deshalb mache ich ein




My Scrabble© Score is: 31.



Das ist fast so gut wie Frau Bamasoles Mittagsschläfchen.

Mit Frau Waldspecht's Haushaltstag möchte ich heute nicht tauschen.



Dafür habe ich heute meinen


My Scrabble© Score is: 38.

und toppe damit alles Zunge.gif

Nickname 27.08.2007, 15.53| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: *Alltäglich*

PC-Unlust

Die letzten Tage war ich viel unterwegs und wenig zuhause. Da hatte ich wenig Lust, den Computer anzumachen. Und heute habe ich mich erholt und den ganzen Tag rumgegammelt, denn morgen muss ich wieder arbeiten *jammer*. Ich hätte jetzt gerne noch ein paar Tage mehr gehabt. Aber die erste Oktoberwoche habe ich auch frei, dass ist ja nicht mehr solange. Und da ich dieses Jahr nicht mehr wegfahren werde, wird das wohl eine ruhige Woche.


Beim Frisör war ich auch. Ich habe mir die Haare abschneiden lassen und rotbraun getönt. Jetzt sehe ich irgendwie ganz anders aus - aber ich finde das gut. Ich mag mich gerne zwischendurch verändern.

Jetzt werde ich mich mental schonmal darauf vorbereiten, morgen wieder früh aufstehen zu müssen.  Da ich morgen volles Program habe, werde ich wohl nicht zum Bloggen kommen. Deshalb wünsche ich Euch heute schonmal eine schöne Woche.


Nickname 26.08.2007, 20.39| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: *Alltäglich*

Miss Lizzie kehrt zurück von Walter Satterthwait


Kurzbeschreibung lt. Amazon :
Die langersehnte Fortsetzung des Bestsellers: drei Jahre später treffen sich Miss Lizzie und Amanda in New York wieder 1924. Es ist drei Jahre her, daß Amanda Burton und Miss Lizzie gemeinsam ein haarsträubendes Abenteuer bestanden haben. Jetzt ist Amanda stolze sechzehn Jahre alt und hingerissen von der Aussicht, den Sommer bei ihrem Onkel in New York verbringen zu dürfen. Gemeinsam machen John und Amanda die Stadt unsicher und tauchen abends ein in die glitzernde Halbwelt der Roaring Twenties. Doch das süße Leben findet ein jähes Ende, als Amanda eines Morgens ihren Onkel tot in seiner Bibliothek auffindet – erschlagen mit einem Beil! Es zeigt sich, daß seine Verbindungen zur Halbwelt weitreichender – und krimineller – waren, als sie ahnte. Und noch schlimmer: Amanda selbst wird von der Polizei verdächtigt. Zum Glück taucht unverhofft Miss Lizzie auf und lehrt Polizei und Unterwelt das Fürchten …

Und wieder klärt die alte Miss Lizzie mit der mittlerweile 16jährigen Amanda auf ihre ganz spezielle Art und Weise einen Mord auf. Sehr humorvolle, unterhaltsame Fortsetzung von "Miss Lizzie".



Nickname 22.08.2007, 14.25| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: *Gelesen / Gehört* | Tags: Krimi, Humor, 4 Punkte,

Ein Mord für Kay Scarpetta von Patricia Cornwell

Kurzbeschreibung lt. Amazon :
Dr. Kay Scarpetta, Chief Medixal Examiner in Richmond, Virginia, wird zu einem besonders Aufsehen erregenden Mord gerufen. Die erfolgreiche Schriftstellerin Beryl Madison wurde von ihrem Mörder durch ihr ganzes Haus gejagt, bevor er sie von ihrem Leiden erlöste - mit einem gezielten Schnitt durch die Kehle. In Beryls Unterlagen findet Scarpetta Briefe an einen geheimnisvollen "M", aus denen deutlich hervorgeht, dass Beryl sich seit Monaten bedroht fühlte. Umso merkwürdiger ist es, dass sie ihren Mörder freiwillig ins Haus gelassen hat: An der Eingangstür sind keine Spuren eines Einbruchs zu sehen. Beryl war gerade aus Key West zurückgekehrt, wo sie offensichtlich an einer Autobiographie gearbeitet hat, in der sie einige unangenehme Wahrheiten über ihren Gönner, den Pulitzerpreisträger Cary Harper, ansprechen wollte. Doch das Manuskript ist verschwunden. Als plötzlich Scarpettas große Jugendliebe Mark James nach fünfzehn Jahren wie aus dem Nichts auftaucht und Interesse an dem Manuskript bekundet, wird Kay misstrauisch. Denn Mark tischt ihr eine Menge Lügen auf und scheint mit Beryls zwielichtigem Anwalt unter einer Decke zu stecken. Kay verzettelt sich immer mehr in ihren Ermittlungen - bis ein zweiter Mord geschieht ...



Dies ist mein erster Krimi von Patricia Cornwell mit der Pathologin Kay Scarpetta. Ich finde ihn ganz gut geschrieben, teilweise etwas in den Handlungen unrealistisch, aber dennoch ein spannender Krimi.

Nickname 21.08.2007, 13.21| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: *Gelesen / Gehört* | Tags: Thriller, 3-4 Punkte,

Dresden - 3. und 4. Tag

Am dritten Tag zeigte sich der Sommer noch mal von seiner schönen Seite. So beschloss ich, in die Sächsische Schweiz zu fahren, die mir von meinen Kollegen schon wärmstens empfohlen wurde.



Meine erste Station war Bad Schandau, ein nettes altes Städtchen. Nach einen kleinen Rundgang fuhr ich mit der Kirnitzschtalbahn (3 Euro eine Fahrt!) hoch zum Lichtenhainer Wasserfall. Von dort aus führen verschiedene Wanderwege u.a. zum Kuhstall, einem berühmten Felsentor. Da ich nicht zu den Wanderen gehöre und auch mein Schuhwerk nicht ganz ideal war, kehrte ich schnell wieder um. Für Wanderfans ist das sicherlich ein netter Ort.





Von Bad Schandau aus fuhr ich mit dem Zug zum Kurort Rathen. Dort gibt es den angeblich meistbesuchtesten Felsen - die Bastei - der Sächsischen Schweiz. Diesen wollte ich unbedingt sehen. Also machte ich mich auf dem Weg... und lief... und lief... und lief... immer bergauf und immer steiler, bis ich endlich schweißgebadet (ich bin einfach nicht im Training) und erschöpft oben ankam. Aber der Aufstieg hat sich gelohnt.




 
Schöne Felsformationen und wunderbare Aussichten belohnen den Wanderer. Ganz oben befindet sich auch eine Gaststätte und ein Hotel (man kann tatsächlich auch hochfahren, doch dass wusste ich natürlich erst, als ich oben ankam), wo man sich stärken konnte.



Auch der Abstieg war sehr abenteuerlich. Es ging teilweise sehr steil hinunter, die Felswände kamen immer näher und es wurde zum Teil richtig unheimlich. Wenn ich nicht zwischendurch ein paar andere Wanderer getroffen hätte, wäre ich sicherlich auf den Gedanken gekommen, mich verlaufen zu haben. Auch hier wäre festes Schuhwerk (am besten Turnschuhe oder Wanderschuhe) besser gewesen. Aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Eigentlich wollte ich nach meinen ersten zwei Tagen nicht so viel laufen - eigentlich. Schön, wenn ein Plan funktioniert.... Ratet mal, WIE groggy ich nach diesem 3. Tag war....




Der 4. Tag - mein Rückflugtag - begann dann etwas ruhiger. Nach dem Auschecken und Zwischenlagern meines Gepäcks am Hauptbahnhof fuhr ich direkt zum Deutschen Hygiene-Museum. Dieses Museum kann ich sehr empfehlen. Mich hat es sehr fasziniert. Selten habe ich ein Museum erlebt, in dem man die Ausstellungen erleben kann, man darf teilweise anfassen, mit allen Sinnen erleben, ausprobieren, sich teilweise auf spielerische und plastische Art und Weise informieren. Nicht nur für Kinder ein Erlebnis. Für die gibt es sogar ein extra Kindermuseum und für die Erwachsenen interessante Zusatzausstellungen, in meinem Fall "Schlaf & Traum". Man sollte sich auch Zeit für dieses Museum nehmen. 3 Stunden sind ein Minimum.

Vom Hygiene-Museum (>hier< der Link) ging es dann nochmal zur Semperoper für die Führung. Danach blieb mir leider nur noch Zeit, schnell eine Kleinigkeit zu essen, um dann Dresden - vorläufig - ade zu sagen.

Dresden hat mich sehr beeindruckt, es ist eine sehenswerte Stadt mit vielen Facetten. Ich werde wiederkommen - irgendwann. Das steht auf jeden Fall fest.

Mein FALK-Reiseführer hat mich übrigends die ganze Zeit sehr gut begleitet. Neben den üblichen Informationen über die Sehenswürdigkeiten, wo man gut Essen, Trinken und übernachten kann, gab es auch Tagesvorschläge, an die man sich gut orientieren konnte. Besonders gut finde ich, dass dieser Reiseführer in einer praktischen Spiralbindung ist. Ich kann ihn nur sehr empfehlen. Vor allem das Preis-Leistungsverhältnis ist super.


Das war mein Kurzurlaub in Dresden. Er hat mir sehr viel Spaß gemacht. Auch die Menschen dort sind sehr freundlich und hilfsbereit. In Dresden kann man durchaus im Sommer einen schönen Kurzurlaub verbringen. Obwohl auch der Weihnachtsmarkt in Dresden sehr schön sein soll.


Nickname 20.08.2007, 18.52| (10/8) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: *On Tour* | Tags: Dresden, Städtetour,

Dresden - 2. Tag

An meinem 2. Tag in Dresden stand die Neustadt und Schloss Pillnitz auf meinem Plan. Mit der Bahn fuhr ich bis zum Albertplatz, auf den ich die zwei Brunnen von Robert Dietz "Stille Wasser" und "Stürmische Wogen" vorfand.





Desweiteren fand man am Albertplatz einen artesichen Brunnen mit Rundtempel, das älteste Hochhaus Dresden und das Erich-Kästner-Museum, das ich nicht besichtigt habe.






Vom Albertplatz aus flanierte ich über die alleeartige Hauptstraße, die viele schöne Geschäfte und alte Bürgerhäuser beinhaltete. An deren Ende - oder Anfang, je nach Betrachtungsweise - empfängt August der Starke den Besucher hoch zu Ross.






Vom Neustädter Markt aus ging es zum Japanischen Palais, dass leider an diesem Tag geschlossen hatte. Zur Besichtigung kam ich aus zeitlichen Gründen nicht mehr.


Von da aus ging es direkt weiter zum berühmtesten Milchladen, der Pfunds Molkerei, der komplett mit wunderschönen Fliesen verziert ist. Hier werden noch Milch und Käse verkauft (Vorsicht: Busartige Massentouristenüberfälle!!!). Dort herrscht übrigens Fotografierverbot, deshalb kann ich Euch leider keine Bilder von innen zeigen.

Direkt nebenan befindet sich übrigends ein Senfladen, der nicht zu verachten ist. Dort kann man bei einer kleinen Stärkung den Senf direkt ausprobieren.




Von dort aus gönnte ich mir einen ausgieben Spaziergang an der Elbe entlang, vorbei an den schönen Elbschlösser. O.K, ich gebe zu, ich wollte diesen Spaziergang nicht freiwillig machen, ich dachte in meinem jugendlichen Leichtsinn, dass es wieder einen Weg zurück zur Straße gibt. Leider hatte ich mich geirrt und so musste ich die ganze Strecke bis zum Körnerplatz laufen. Auf dem Weg der Elbe entlang gab es allerdings einiges zu sehen, so dass der Weg nicht langweilig wurde. Mit dem Fahrrad wäre ich allerdings viel lieber die Elbe entlang gefahren. Beim nächsten Mal ...



Vom Körnerplatz aus fährt direkt ein Bus zum Schloss Pillnitz mit der wunderschönen Parkanlage. Hier kann man die Zeit verlieren. August der Starke schenkte 1706 dieses Anwesen seiner Geliebten Gräfin Anna Constanze von Cosel, die es nach der Liason an ihn zurückgeben musste. Danach ließ August ein Lust- und Spielschloss errichten.

Der Park zwischen Wasser- und Bergpalais und der Schlosspark mit der 30jährigen Pillnitzer Kamelie ist abwechslungsreich und beeindruckend. Verliebte Paare finden an jeder Ecke kleine romantische Plätzchen. Es finden sich viele Vogelarten und Eichhörnchen im Park. Mein Versuch, ein quicklebendiges Eichhörnchen zu fotografieren, muss ich als fast gescheitert ansehen. So ganz scharf sind die Bilder nicht geworden. Aber niedlich sind sie auf jeden Fall.




Man könnte einen ganzen Tag dort verbringen. Für Leib und Seele ist dort ebenfalls gesorgt. Und auch hier können Führungen gebucht und das Kunstgewerbemuseum besichtigt werden.






Zum späten Nachmittag hin gönnte ich mir dann auf der Dresdener Einkaufsmeile Prager Straße einen kleinen Stadtbummel und ein kleines Abendessen. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, dass ich gegen Abend total kaputt in mein Hotelzimmer ankam und alle Viere von mir streckte.

Nickname 18.08.2007, 22.39| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: *On Tour* | Tags: Dresden, Städtetour,

Dresden - 1. Tag

Mein erster Dresden-Tag begann mit einem frühen Weckerklingeln um 4.00 Uhr morgens. Zum Flughafen Köln-Bonn brauchte ich mit dem Auto ca. 1 Stunde, um diesen dann in dem Langzeitparkhaus abzustellen. Während des Fluges sollte mich die Frage quälen, ob ich das Licht ausgemacht habe oder nicht. Wie sich später herausstellte, hatte ich glücklicherweise daran gedacht.


Nach meiner Landung um 8.00 Uhr in Dresden machte ich mich mit Bus und Bahn auf in Richtung meines Hotels, was meine Erwartungen voll erfüllte. Ich hatte sogar eine kleine Kochniesche, die ich allerdings nicht brauchte, denn irgendwie kam ich gar nicht so oft zum Essen. Leider belohnte mich meine Waage nicht, obwohl ich die ganzen vier Tage fast permanent auf den Beinen war (meine Füße erholen sich nur langsam von dieser ungewohnten Bewegung).


Ab 10.00 Uhr machte ich dann die Altstadt unsicher. Als erstes begab ich mich zum Grünen Gewölbe, um noch Karten für das Historische Gewölbe zu ergattern. Wenn man sich früh anstellt, erhält man noch am gleichen Tag für den Nachmittag Karten. Über Internet vorbestellen muss also nicht unbedingt sein. Ich bekam Karten für 16.00 Uhr.


Das Grüne Gewölbe (älteste und reichste Schatzkammer Europas) befindet sich in einem Teil des Residenzschlosses. Ich weiß nicht genau, wo das Residenzschloss anfängt und aufhört und was genau dazugehört. Denn die Fassaden sind nicht einheitlich, wahrscheinlich dadurch begründet, dass mehrmals angebaut wurde.



Ahnengalerie - Fürstenzug


Das Residenzschloss ist im 2. Weltkrieg restlos ausgebrannt und wurde wieder neu aufgebaut. Erstmals erwähnt soll es als "Castrum" bereits 1289. Im 18. Jahrhundert ließ August der Starke das Schloss umgestalten.


Nachdem ich einmal das Residenzschloss umrundet hatte und ich auch immer wieder ihr von anderer Seite aufs Neue begegnete, näherte ich mich der Semperoper, die ebenfalls im Krieg zerstört und wieder aufgebaut wurde. Gottfried Semper entwarf dieses Gebäude, sein Sohn Manfred übernahm die Bauleitung 1871 - 1878.





Von innen habe ich die Semperoper erst am 4. Tag besichtigt, da die Besichtigungszeiten nur zur Mittagszeit möglich waren. Zur Zeit wird in der Oper umgebaut, so dass es innen nicht so viel zu fotografieren gab. Die Decken und Säulen in den Vorräumen sind allerdings schon sehr beeindruckend. Falls ich nochmal nach Dresden kommen sollte, werde ich mir doch mal eine Oper anhören. Angeblich sollen akustisch die besten Plätze oben sein. Und das sind noch nicht mal die Teuersten. Merkwürdigerweise wird nur nach guter Sicht bewertet. Dabei ist die Akkustik bei Opern doch das entscheidende, oder?


Neben der Oper ist der Zwinger mit dem Museum "Alte Meister" und der Rüstkammer. Beides habe ich besichtigt. Die Ausstellung der "Alten Meister" fand ich persönlich etwas enttäuschend. Da habe ich schon bessere Gemälde gesehen. Die Rüstkammer allerdings fand ich sehr faszinierend. Besonders beeindruckt hat mich diese Detailliebe in der damaligen Zeit. Kein Schwert, kein Harnisch, dass nicht aufs Kleinste verziert wurde.

Es gibt noch mehrere Museen im Zwinger, doch diese habe ich mir dieses Mal erspart. Vielleicht beim nächsten Mal.


 


Natürlich darf die Frauenkirche in Dresden nicht fehlen. Das Wahrzeichen Dresdens steht auf dem Neumarkt und ist wirklich sehenswert. Auch diese, besonders die Kuppel, ist im Krieg völlig zerstört worden. Der Wiederaufbau der Kuppel ist erst vor wenigen Jahren fertig gestellt worden. In der Frauenkirche selbst war ich nicht, die langen Touristen-Schlangen vor dem Eingang schreckten mich ab. Da ich aber schon so viele Kirchen von innen gesehen habe, ist das für mich nicht wirklich ein Verlust.




Am späten Nachmittag qualmten mir dann dermaßen die Füße, dass ich mir auf der Brühlschen Terrasse ein ausgiebiges Abendessen gönnte. Auch "Balkon Europas" genannt, findet man dort neben der Kunstakademie ein Denkmal von Gottfried Semper. Von der Terrasse aus kann man wunderbar auf die Elbe und die Schiffe sehen oder - von den Restaurants und Cafes aus - die Menschen beobachten, die gemütlich darüber flanieren.






Mein erster Tag in Dredsen zeigte sich erst von der bedeckten Seite, doch gegen Mittag brach die Sonne durch und es wurde ein wunderschöner sonniger und warmer Tag. Gegen abend konnte ich dann die vielen Heißluftballons über Dresden bewundern, die wohl jeden Abend in die Luft geschickt werden.
Aufgefallen ist mir, dass sich zu dieser Jahreszeit sehr viele ältere Leute in Dresden aufhalten. Auf die angebotenen Stadtrundfahrt für fast 20 Euro und auf eine Elbe-Fahrt habe ich deshalb verzichtet, man konnte auch mit Bus und Bahn (Tagesticket 4,50 Euro) bequem überall hinkommen.



Am Rande dann noch dieses:





Die nächsten 3 Tage folgen.



Nickname 17.08.2007, 21.47| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: *On Tour* | Tags: Dresden, Städtetour,

Bin wieder da!!!

Gestern abend bin ich wohlbehalten aus Dresden zurückgekommen. Eine kleine Zitterpartie musste ich noch ausstehen, denn ich konnte mich nicht mehr daran erinnern, ob ich am Sonntag das Licht an meinem Wagen ausgemacht hatte. Während meines Dresden-Aufenthaltes habe ich das verdrängt, aber bei der Landung fing ich an zu zittern. Finde mal jemanden abends im Parkhaus, oberste Etage, der dir bzw. deinem Auto Starthilfe gibt. Aber ich hatte Glück! Das Licht war aus.


Mein Dresden-Kurztrip war sehr schön. Aber irgendwie zu kurz. Ich hätte durchaus noch länger bleiben können. Es gibt soviel in und um Dresden, dass man entdecken kann. Auf jeden Fall ist Dresden eine Reise wert (Bilder und Infos folgen).


Heute habe ich erst mal ausgeschlafen und meine geschundenen Füße gepflegt. Die mussten nämlich Höchstarbeit abliefern. Als bekennende "Fußgängerfaule" bin ich lange Spaziergänge - erst recht nicht Berge rauf und runter - gewöhnt. Zugegeben: Mir fehlte auch das richtige Schuhwerk!


Tja, und dann doch noch eine etwas unangenehme Sache für mich: Heute war ich endlich beim Augenarzt. Meine Netzhautuntersuchung war schon lange überfällig. Leider war das Ergebnis nicht ganz so positiv. Meine Netzhaut denkt anscheinend über eine Trennung nach. Dabei war ich nie böse zu ihr. Jetzt muss ich die mir verhasste Untersuchung nächsten Monat nochmal über mich ergehen lassen und unter Umständen in die Augenklinik. Glücklicherweise gibt es eine Lasertechnik, die sich verabschiedenen Netzhäute ans Auge "tackern" können. Aber scharf darauf bin ich nicht unbedingt.


Das Alter lässt grüßen!
Dafür habe ich eine neue Erkenntnis für mich getroffen: Wer gut frühstückt ist fit für den ganzen Tag! Ertestet und erprobt und für gut befunden ;-)


Nickname 16.08.2007, 23.19| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: *Alltäglich*

Folge mir per E-Mail

Gib Deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.





 




Sämtliche hier veröffentliche Texte und Fotos unterliegen 
meinem Copyright, soweit sie nicht anders gekennzeichnet 
wurden. Jede weitere Verwendung ist ohne ausdrückliche 
schriftliche Genehmigung untersagt.

Agnes:
Das frage ich mich auch immer, wie viele von
...mehr
Mara:
Ja, das geht mir auch so. Ich lege sie dann e
...mehr
Kirsi:
Hallo Pat,ja das geht wohl jedem mal so - ich
...mehr
Anne Seltmann:
Ich lache jetzt nicht...Du bist sicher nicht
...mehr
Zitante Christa:
Das stimmt, liebe Pat – darüber ärgere ich mi
...mehr
Für einen kleinen Gruß

Captcha Abfrage



2017
<<< November >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  0102030405
06070809101112
13141516171819
20212223242526
27282930   

Einträge ges.: 2138
ø pro Tag: 0,5
Online seit dem: 29.06.2005
in Tagen: 4527

Besucherstatistik