Blogeinträge (themensortiert)

Thema: *Gelesen / Gehört*

Bob und wie er die Welt sieht von James Bowen

Die wunderbare Geschichte der Freundschaft zwischen James und seinem Kater wurde mit "Bob, der Streuner" zum Welt-Bestseller. In seinem neuen Buch erzählt James, wie Bob ihm in harten Zeiten und selbst in lebensgefährlichen Situationen immer wieder den Weg weist.
Mit Fotos von James und Bob

Bastei Lübbe, 238 Seiten, LINK zu Amazon



Auch der zweite Teil über Bob und seinem Herrchen liest sich sehr locker und unterhaltsam. Für alle Katzenliebhaber und Fans von Happy Ends eine schöne Geschichte. Tiere können eben Menschen verändern, sie machen uns ein kleines Stück besser. Die Lebensgeschichte von James wird auch gut herausgearbeitet und weckt Verständnis für die Situation von Obdachlosen, Straßenverkäufern und Straßenmusikanten. Ohne Verzerrung und sehr ehrlich und gradlinig stellt sich James seinem bisherigen Leben. Und Bob ist natürlich immer an seiner Seite.

Ich spiele mit dem Gedanken, meinem Kater auch einen Schal zu stricken, es sieht einfach zu putzig aus ;-)



Es gibt sehr schöne Videos auf youtube von den beiden. Der erste Teil "Bob, der Streuner" wird nun verfilmt. LINK



Nickname 08.01.2017, 00.00 | (0/0) Kommentare | PL

Morgen ist auch noch ein Tag von Tobi Katze

Selbstironisch und sehr ehrlich erzählt Tobi Katze von seinem Leben mit der Depression. Nach der Diagnose seines Therapeuten ist er beinahe erleichtert. Endlich hat er einen Namen für das Gefühl, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist: «Ich bin das einzige iPhone 5 in einer Welt voller Android-Telefone. Was allen hilft, passt nicht in meine Anschlüsse.» 
Die meiste Zeit schließt er sich in seiner Wohnung ein und spricht lieber mit der schmutzigen Wäsche als mit seinen Freunden. Abends übertönt er die Stille in ihm mit Partys, füllt die Leere, wo Gefühle sein sollten, mit Bier und pflanzt sich ein Dauergrinsen ins Gesicht, um ja nicht den Anschein zu erwecken, etwas wäre nicht in Ordnung. 
Das alles ist furchtbar. Und dann auch wieder furchtbar komisch. Aber spricht man so über Depression? 
Ja, genau so!

Rowohlt, 250 Seiten, LINK zu Amazon



Tobi Katze schreibt in der Ich-Perspektive über seine Depressionen in einer leichten, lockeren und unverschnörkelten Art und Weise. Mit genügend Zynismus und Humor beschreibt er die Achterbahnfahrt seiner Gefühle und Gedanken und seinen Verlauf der Depression. Nicht nur die Intensivität dieser Krankheit wird dadurch sehr Nahe gebracht, auch der Umgang der Gesellschaft mit Depressionen kommt zum Ausdruck.
Ich bin mir nicht sicher, für wen das Buch ist. Betroffene finden sich da sicherlich wieder, sollten es dann aber in einer Hochphase lesen. Mich hat es zeitweise beim Lesen ein wenig deprimiert, auch wenn Tobi Katze sehr humorvoll schreibt. Für diejenigen, die glücklicherweise keine Erfahrung mit Depressionen machten mussten, führt dieses Buch sicherlich zu mehr Erkenntnis und Verständnis für Betroffene.




Nickname 07.01.2017, 18.05 | (0/0) Kommentare | PL

Die Wölfin von Bernhard Hennen und Robert Corvus

3. Teil der Phileasson-Saga
Die beiden Kapitäne Asleif Phileasson und Beorn der Blender kämpfen weiter um den Titel "König der Meere". Im dritten Teil des Wettkampfes trennen sich die Wege der beiden Rivalen. Während Phileasson mit seinem Team durch den wilden Nordosten Aventuriens über Riva und dem Tenjos nach Norburg und weiter bis nach Festum zieht, muss Beorn sich noch weiter im Himmelsturm beweisen und sich einer gefährlichen Macht entgegenstellen.

592 Seiten, Heyne-Verlag, LINK zu Amazon

Internetseite zu der Phileasson-Saga: LINK 





Die Wettfahrt geht weiter. Während Beorn mit seiner Mannschaft noch im Himmelsturm festsitzt und man als Leser richtig mitfiebert, streift Phileasson durch die Städte und Ebenen, um seine dritte Aufgabe zu erfüllen. Beorn erzielt diesmal einige Sympathiepunkte bei mir, steht er auch in dieser schweren Zeit hundertprozentig zu seiner Mannschaft und kämpft mit allem, was er hat. Außerdem hat er in meinen Augen den schwierigeren Teil zu erledigen, während Phileasson sich auf seine Mannschaft stützen kann und sich alle gegenseitig irgendwie beschützen. Seine Aufgaben sind sicherlich nicht einfach, aber durch seine doch sehr gut gemischte Mannschaft kann jeder seine Stärken ausleben. Leider auch seine Schwächen, die ab und zu zu ungewollten Schwierigkeiten führen.
Der dritte Teil ist mit den beiden anderen Bänden nicht wirklich zu vergleichen. Auch hier ist wieder eine ganz andere Stimmung, die permanent wechselt, je nachdem, ob man nun bei Beorn (sehr düster) oder bei Phileasson ist (Achtung: Feengefahr!). Bei den Figuren gibt es einige Neue, bei denen allerdings nur Nirka, die Nivesin aus dem Prolog, und Praioslob, ein Geweihter Praios, der aus dem Himmelsturm gerettet werden konnte, facettenreich und charakterstark rüberkommen. Die anderen Figuren bleiben noch ein wenig blass, was sich in den Folgebänden sicherlich ändern könnte. 
Die Geschichte ist rasant erzählt in der gewohnt flüssigen Schreibart der Autoren. Es kommt beim Lesen keine Langeweile auf. Mal fiebert man mit der einen, dann wieder mit der anderen Figur mit. Und humorvolle Szenen kommen auch nicht zu kurz. Eigentlich ist für jeden etwas dabei.
Nach wie vor für mich einer der spannendsten und abwechslungsreichsten Serien der letzten Zeit. Wer jetzt noch nicht auf einer der Ottajaskos aufgestiegen ist, sollte das tun. Es lohnt sich.

Für diejenigen, die gerne mal einer Diskussion zwischen zwei Autoren über Glitzerstaub bei Feen miterleben möchte, kann ich nur dieses Video empfehlen: LINK


 

Die Phileasson-Saga:
  • Nordwärts

    Band 1

    *5

    LINK

  • Himmelsturm

    Band 2

    *4-5

    LINK

  • Die Wölfin

    Band 3

    *4-5

    LINK

  • Silberflamme

    Band 4

    *4

    LINK


Nickname 06.01.2017, 00.00 | (0/0) Kommentare | PL

Rotes Gold von Robert Corvus

Der Klingenrausch ist eine Söldnertruppe aus den besten Kriegern, die für Schätze zu kaufen sind. Doch Gold ist nur ein Teil ihrer Bezahlung. Ihr Stahl dürstet nach dem Blut der Gegner, und ihre gierigen Herren verbrennen Seelen im Dämonenfeuer.
Als der Anführer des Klingenrauschs fällt, droht die ruhmreiche Einheit zu zerfallen. Eivora, seine Tochter, bildet einen Rat aus den erfahrensten, kühnsten und gerissensten Offizieren und führt ihre Banner zum Sturm auf Ygôda. Niemand hat die Mauern dieser Stadt jemals überwunden. Wird Eivora die Söldner zu Glorie und Reichtum führen - oder ihrem Vater in die Flammen ungnädiger Dämonen folgen?

481 Seiten, Piper-Verlag, LINK zu Amazon



"Rotes Gold" ist der erste Teil einer Trilogie und gehört dem Genre Dark Fantasy an, was bedeutet, dass es dort nicht zimperlich zugeht. Dieser Roman ist düster, brutal und rau und sicherlich nichts für Zartbesaitete, die bunte Drachen oder glitzernde Feen erwarten. Es geht um Gold, Gewinn und Ruhm. Und auch wenn es einige weibliche Kämpferinnen gibt, erhält das Buch dadurch keine sanftere Seite. Eher im Gegenteil. die Hauptfigur Eivora, die als klein und zierlich dargestellt wird, muss ein schweres Erbe antreten und versucht sich zu behaupten, wo sie kann. Leider hat sie in meinen Augen nicht sehr überzeugt und macht zu viele Fehler, die sie eher naiv und klein erscheinen lassen. Ich konnte mich als Leserin nicht unbedingt auf ihre Seite stellen, dafür hat sie mich zuwenig berührt. Umso spannender sind allerdings die Nebenfiguren und machen beim Lesen richtig Spaß. Robert Corvus bringt einige neue Charaktere ins Spiel, die ich so noch nicht gelesen habe. Auch das Spiel mit den Dämonen, die ein wichtiger Teil in dieser Welt sind, ist spannend umgesetzt. Leider bin ich kein großer Fan von langen und ausführlichen Kampfszenarien, sie langweilen mich recht schnell, wenn sie zu lange dauern. Diejenigen, die so etwas mögen und denen es nicht düster genug zugehen kann, sind hier sicherlich goldrichtig.
Der Roman ist in sich abgeschlossen, so dass man nicht zwingend weiterlesen muss. Ich werde auf jeden Fall den zweiten Teil "Weißes Gold" lesen, der im Januar 2017 erscheint, schon allein wegen der Nebenfiguren. 





Nickname 30.12.2016, 20.00 | (0/0) Kommentare | PL

Von Mäusen und Menschen von John Steinbeck

Der bärenstarke, aber geistig zurückgebliebene Lennie zieht mit George durchs Land, um sich als Erntehelfer eine paar Dollar zu verdienen. Ihr großer Traum ist es, sich auf einer eigenen Farm zur Ruhe zu setzen und Kaninchen zu züchten. Doch Lennies Bedürfnis, junge Hunde, Mäuse und andere kleine Tiere zu »streicheln«, bringt die beiden in Schwierigkeiten. Auf der Suche nach neuen Jobs verflucht George seinen Gefährten Lennie, bringt es aber nicht übers Herz, ihn alleine zu lassen. Als Lennie beginnt, die Frau des Gutsbesitzers zu »streicheln«, ist das Unheil vorprogrammiert.

160 Seiten, Saur-Verlag, LINK zu Amazon



Eine sehr bedrückende, aber auch einfühlsame Geschichte, die mich bewegt und berührt hat. Sie erzählt von Zusammenhalt, von Träumen, Stärke und Schwäche, aber auch von Missverständnissen und Kampf. Durch die einfache, aber direkte Wortwahl kommt die Geschichte ganz unverschnörkelt an und trifft am Ende umso mehr.

Nickname 27.12.2016, 00.00 | (0/0) Kommentare | PL

Die Republik der Träume von G. Garfield Crimmins


Klappentext: Irgendwo zwischen dem Meer der Wolken und dem Meer des Verborgenen liegt die Republik der Träume. Ihre Bewohner leben ein Leben, das nur hier möglich ist. Doch die Republik läuft Gefahr zerstört zu werden: von der hochgefährlichen, weil phantasielosen Liga des Gesunden Menschenverstands...

95 Seiten, Droemer Knaur Verlag


Optisch ist das Buch schön aufgemacht mit vielen Bildern, Zettelchen und Postkarten. Inhaltlich liest sich die Geschichte wie ein wirrer Traum, was sie wohl vermutlich auch sein soll, allerdings nicht sehr fesselnd oder spannend. Der Sinn dieser Geschichte erschließt sich mir auch nicht und hat mich daher überhaupt nicht erreicht. Zum Basteln wäre das Buch aber gut geeignet. 
*

*Weniger als 1 Punkt habe ich nicht, weil ich mir seinerzeit, als ich die Buchwertung festlegte, nicht vorstellen konnte, dass ein Buch keinen Punkt bekommen könnte.

Nickname 25.12.2016, 00.00 | (0/0) Kommentare | PL

Der Himmel kann warten von Sofie Cramer

Lilly würde alles geben, um noch einmal das Meer zu sehen. Beim Cellospielen eine Gänsehaut zu bekommen, beim Küssen Schmetterlinge im Bauch zu spüren: Sie will jeden Moment genießen. Denn sie weiß, wie kurz das Leben sein kann.
Len hat alles aufgegeben: seine Musik, seine Freunde und vor allem sich selbst. Seit jenem tragischen Tag vor zwei Jahren ist jeder Moment eine Qual. Denn er weiß, wie grausam das Schicksal sein kann. 
Lilly und Len. Beinahe wären sich nie begegnet. Beinahe hätten sie es nicht gewagt - das Abenteuer ihres Lebens. Aber manchmal muss der Himmel einfach warten …

334 Seiten, rororo, LINK zu Amazon


Die Figuren Len und Lilly sind sehr sympathisch beschrieben und man erlebt durch den Perspektivenwechsel sehr gut mit, wie unterschiedlich die Beiden mit ihrem Schicksal umgehen. Dabei wird es nie kitschig oder zu sentimental. Auch das Zusammentreffen der Beiden ist in eine schöne, schlüssige Geschichte gebettet und unterhaltsam. Trotzdem hat mich das Buch nicht richtig berührt, zwischendurch kam mir immer wieder der Gedanke, dass ich das schon mal irgendwo ähnlich gelesen habe.


Nickname 23.12.2016, 20.00 | (0/0) Kommentare | PL

Die Phileasson-Saga - meine neue Leidenschaft

Ich bin ein bekennender Bernhard Hennen Fan und liebe seine Elfenromane. Auf diesem Wege bin ich auch an sein neues Projekt gekommen: Die Phileasson-Saga, die er gemeinsam mit Robert Corvus schreibt und aus dem Rollenspiel "Das schwarze Auge" entstammt. Es sollen insgesamt 12 Bände werden, von denen 3 bereits erschienen sind.




Kurz gesagt: Die zwei Kontrahenten Asleif Phileasson, genannt der Foggwulf und Beorn, der Blender kämpfen um den Titel "König der Meere" und müssen dafür 12 Abenteuer bestehen (deshalb auch 12 Bände).  Sie alle sind sehr unterschiedlich und finden immer an anderen Schauplätzen statt, so dass mit Sicherheit keine Langeweile aufkommen wird.

Da ich die ersten beiden Bände gemeinsam mit Anderen und den Autoren in der Leserunde gelesen habe, kann ich das nur bestätigen. Unterschiedlicher konnten die ersten beiden Teile nicht sein. Und ich kann jetzt schon sagen: Es lohnt sich auf jeden Fall. Sie sind spannend mit facettenreichen Charakteren und rasant erzählt.

Hier meine ersten beiden Eindrücke:
Band 1: Nordwärts
Band 2: Himmelsturm

Den 3. Band "Die Wölfin" werde ich ebenfalls in der Leserunde lesen und freue mich schon sehr darauf.

Natürlich habe ich deshalb auch die Gelegenheit ergriffen, an einer Lesung in der Spielzeit Krefeld mit den beiden Autoren teilzunehmen. Die Lesung war toll und die Autoren haben wirklich geduldig alles signiert und jede Frage beantwortet, was wir auch kräftig ausgenutzt haben. Und ich habe sogar gesungen!!! Was ich sonst NIE NIE NIE mache, denn ich kann überhaupt nicht singen. Glücklicherweise hat das niemand mit dem Smartphone aufgenommen - hoffe ich doch. Als Beweis habe ich mir den Text signieren lassen, wobei der sehr höfliche Robert Corvus da nicht ganz die Wahrheit schreibt 




Ich finde, die beiden Autoren haben sich gesucht und gefunden, sie sind beide unglaublich nett und lieb zu ihren Fans und so langsam entwickel ich mich auch zu einem Robert Corvus Fan. Das Buch "Drachenmahr" habe ich bereits von ihm gelesen, die nächsten 3 Bücher stehen schon in den Startlöchern.

Hier ein paar Bilder von der Lesung, nicht die Besten, da immer dann, wenn ich abgedrückt hatte, sich einer von Ihnen, meistens Robert Corvus, bewegt hat:



Und zum Schluss durften wir sogar noch ein Bild gemeinsam mit den Autoren machen:



Mit Genehmigung meiner lieben Freundin nun auch zu Viert. Das Bild hat irgendwas komödiantisches an sich, finde ich. Auf jeden Fall bringt es mich zum Schmunzeln und erinnert mich an einen schönen lustigen Abend.


Ich hoffe, dass nächstes Jahr, wenn der 4. Band "Silberflamme" erscheint, es wieder eine Lesung dort geben wird. Soweit ich das verfolgen konnte, hat es allen Beteiligten viel Spaß bereitet. Und was Spaß macht, wiederholt man doch gerne.

Jetzt bereite ich mich auf meine Leserunde zur Wölfin vor. Falls man die nächsten Tage nichts von mir hört und sieht, könnte es daran liegen.




Nickname 21.12.2016, 16.33 | (0/0) Kommentare | PL

Eierlikörtage: Das geheime Tagebuch des Hendrik Groen, 83 1/4 Jahre

Hendrik Groen mag alt sein (83 1/4, um genau zu sein), aber er ist noch lange nicht tot. Zugegeben, seine täglichen Spaziergänge werden kürzer, weil die Beine nicht mehr recht wollen, und er muss regelmäßig zum Arzt. Aber deshalb nur noch Kaffeetrinken, die Geranien anstarren und auf das Ende warten? Kommt nicht in Frage. Ganz im Gegenteil. 83 Jahre lang hat Hendrik immer nur Ja und Amen gesagt. Doch in diesem Jahr wird er ein Tagebuch führen und darin endlich alles rauslassen - ein unzensierter Blick auf das Leben in einem Altenheim in Amsterdam-Nord. Das ist richtig lustig und zugleich so herzzerreißend, dass wir Hendrik am Ende dieses Jahres nicht mehr aus unserem Leben lassen wollen.

416 Seiten, Piper-Verlag, LINK zu Amazon


Ein sehr humorvoller, direkter und ohne Verschnörkelungen beschriebener Alltag in einem niederländischen Altenheim, was durchaus überall in Europa so sein könnte. Hendrik Groen schreibt ein Jahr lang Tagebuch und man erfährt, wie es in einem Altenheim so zugeht, welche Kämpfe die Alten mit gefühlten 1000 Vorschriften und Verboten führen, mit welchen Wehwehchen, Gedanken und Alltagsproblemen sie sich beschäftigen. Und ab und zu kommt die Rebellion noch zum Vorschein, auch oder weil gerade der Tod unterschwellig immer mitschwingt. 
Ein Buch, das Spaß macht, aber auch zum Nachdenken anregt. Man stellt sich die Frage, wie man selbst in diesem Alter leben möchte.

Nickname 15.12.2016, 08.12 | (0/0) Kommentare | PL

Das Leben ist ein listiger Kater von Marie-Sabine Roger

An die Ursachen kann er sich nicht erinnern. Er weiß nur, er ist in die Seine gefallen und hat sich dabei so schwere Verletzungen zugezogen, dass er wochenlang ans Krankenhausbett gefesselt sein wird. Ein Albtraum für den menschenscheuen Griesgram Jean-Pierre! Denn ständig platzen die unterschiedlichsten Menschen ungebeten in sein Krankenzimmer: die 14-jährige Maëva, der junge Polizist Maxime oder Camille, der Student, der ihn aus dem Fluss gefischt hat. Dabei sind es gerade diese Störfaktoren, die Jean-Pierre helfen, wieder gesund zu werden – und die seine Misanthropie aus den Angeln heben.

220 Seiten, dtv-Verlag, LINK zu Amazon




Eine sehr kurzweilige amüsante Geschichte über einen alten Griesgram im Krankenhaus, der ungewollt Bekanntschaften von unterschiedlichen Menschen macht. Teilweise sehr lustig. Liest sich flüssig ohne Längen, gepickt mit der einen oder anderen Lebensweisheit, die einem zum Nachdenken über das Alter anregen. Und am Ende weiß man dann auch, warum der Titel so heißt, wie er heißt. Ein Roman für kalte verregnete Sonntage.


Nickname 10.12.2016, 14.00 | (0/0) Kommentare | PL

Folge mir per E-Mail

Gib Deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.





 




Sämtliche hier veröffentliche Texte und Fotos unterliegen 
meinem Copyright, soweit sie nicht anders gekennzeichnet 
wurden. Jede weitere Verwendung ist ohne ausdrückliche 
schriftliche Genehmigung untersagt.

Agnes:
Das frage ich mich auch immer, wie viele von
...mehr
Mara:
Ja, das geht mir auch so. Ich lege sie dann e
...mehr
Kirsi:
Hallo Pat,ja das geht wohl jedem mal so - ich
...mehr
Anne Seltmann:
Ich lache jetzt nicht...Du bist sicher nicht
...mehr
Zitante Christa:
Das stimmt, liebe Pat – darüber ärgere ich mi
...mehr
Für einen kleinen Gruß

Captcha Abfrage



2017
<<< November >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  0102030405
06070809101112
13141516171819
20212223242526
27282930   

Einträge ges.: 2138
ø pro Tag: 0,5
Online seit dem: 29.06.2005
in Tagen: 4530

Besucherstatistik