Blogeinträge (themensortiert)

Thema: *Gelesen / Gehört*

Der Himmel kann warten von Sofie Cramer

Lilly würde alles geben, um noch einmal das Meer zu sehen. Beim Cellospielen eine Gänsehaut zu bekommen, beim Küssen Schmetterlinge im Bauch zu spüren: Sie will jeden Moment genießen. Denn sie weiß, wie kurz das Leben sein kann.
Len hat alles aufgegeben: seine Musik, seine Freunde und vor allem sich selbst. Seit jenem tragischen Tag vor zwei Jahren ist jeder Moment eine Qual. Denn er weiß, wie grausam das Schicksal sein kann. 
Lilly und Len. Beinahe wären sich nie begegnet. Beinahe hätten sie es nicht gewagt - das Abenteuer ihres Lebens. Aber manchmal muss der Himmel einfach warten …

334 Seiten, rororo, LINK zu Amazon


Die Figuren Len und Lilly sind sehr sympathisch beschrieben und man erlebt durch den Perspektivenwechsel sehr gut mit, wie unterschiedlich die Beiden mit ihrem Schicksal umgehen. Dabei wird es nie kitschig oder zu sentimental. Auch das Zusammentreffen der Beiden ist in eine schöne, schlüssige Geschichte gebettet und unterhaltsam. Trotzdem hat mich das Buch nicht richtig berührt, zwischendurch kam mir immer wieder der Gedanke, dass ich das schon mal irgendwo ähnlich gelesen habe.


Nickname 23.12.2016, 20.00 | (0/0) Kommentare | PL

Die Phileasson-Saga - meine neue Leidenschaft

Ich bin ein bekennender Bernhard Hennen Fan und liebe seine Elfenromane. Auf diesem Wege bin ich auch an sein neues Projekt gekommen: Die Phileasson-Saga, die er gemeinsam mit Robert Corvus schreibt und aus dem Rollenspiel "Das schwarze Auge" entstammt. Es sollen insgesamt 12 Bände werden, von denen 3 bereits erschienen sind.




Kurz gesagt: Die zwei Kontrahenten Asleif Phileasson, genannt der Foggwulf und Beorn, der Blender kämpfen um den Titel "König der Meere" und müssen dafür 12 Abenteuer bestehen (deshalb auch 12 Bände).  Sie alle sind sehr unterschiedlich und finden immer an anderen Schauplätzen statt, so dass mit Sicherheit keine Langeweile aufkommen wird.

Da ich die ersten beiden Bände gemeinsam mit Anderen und den Autoren in der Leserunde gelesen habe, kann ich das nur bestätigen. Unterschiedlicher konnten die ersten beiden Teile nicht sein. Und ich kann jetzt schon sagen: Es lohnt sich auf jeden Fall. Sie sind spannend mit facettenreichen Charakteren und rasant erzählt.

Hier meine ersten beiden Eindrücke:
Band 1: Nordwärts
Band 2: Himmelsturm

Den 3. Band "Die Wölfin" werde ich ebenfalls in der Leserunde lesen und freue mich schon sehr darauf.

Natürlich habe ich deshalb auch die Gelegenheit ergriffen, an einer Lesung in der Spielzeit Krefeld mit den beiden Autoren teilzunehmen. Die Lesung war toll und die Autoren haben wirklich geduldig alles signiert und jede Frage beantwortet, was wir auch kräftig ausgenutzt haben. Und ich habe sogar gesungen!!! Was ich sonst NIE NIE NIE mache, denn ich kann überhaupt nicht singen. Glücklicherweise hat das niemand mit dem Smartphone aufgenommen - hoffe ich doch. Als Beweis habe ich mir den Text signieren lassen, wobei der sehr höfliche Robert Corvus da nicht ganz die Wahrheit schreibt 




Ich finde, die beiden Autoren haben sich gesucht und gefunden, sie sind beide unglaublich nett und lieb zu ihren Fans und so langsam entwickel ich mich auch zu einem Robert Corvus Fan. Das Buch "Drachenmahr" habe ich bereits von ihm gelesen, die nächsten 3 Bücher stehen schon in den Startlöchern.

Hier ein paar Bilder von der Lesung, nicht die Besten, da immer dann, wenn ich abgedrückt hatte, sich einer von Ihnen, meistens Robert Corvus, bewegt hat:



Und zum Schluss durften wir sogar noch ein Bild gemeinsam mit den Autoren machen:



Mit Genehmigung meiner lieben Freundin nun auch zu Viert. Das Bild hat irgendwas komödiantisches an sich, finde ich. Auf jeden Fall bringt es mich zum Schmunzeln und erinnert mich an einen schönen lustigen Abend.


Ich hoffe, dass nächstes Jahr, wenn der 4. Band "Silberflamme" erscheint, es wieder eine Lesung dort geben wird. Soweit ich das verfolgen konnte, hat es allen Beteiligten viel Spaß bereitet. Und was Spaß macht, wiederholt man doch gerne.

Jetzt bereite ich mich auf meine Leserunde zur Wölfin vor. Falls man die nächsten Tage nichts von mir hört und sieht, könnte es daran liegen.




Nickname 21.12.2016, 16.33 | (0/0) Kommentare | PL

Eierlikörtage: Das geheime Tagebuch des Hendrik Groen, 83 1/4 Jahre

Hendrik Groen mag alt sein (83 1/4, um genau zu sein), aber er ist noch lange nicht tot. Zugegeben, seine täglichen Spaziergänge werden kürzer, weil die Beine nicht mehr recht wollen, und er muss regelmäßig zum Arzt. Aber deshalb nur noch Kaffeetrinken, die Geranien anstarren und auf das Ende warten? Kommt nicht in Frage. Ganz im Gegenteil. 83 Jahre lang hat Hendrik immer nur Ja und Amen gesagt. Doch in diesem Jahr wird er ein Tagebuch führen und darin endlich alles rauslassen - ein unzensierter Blick auf das Leben in einem Altenheim in Amsterdam-Nord. Das ist richtig lustig und zugleich so herzzerreißend, dass wir Hendrik am Ende dieses Jahres nicht mehr aus unserem Leben lassen wollen.

416 Seiten, Piper-Verlag, LINK zu Amazon


Ein sehr humorvoller, direkter und ohne Verschnörkelungen beschriebener Alltag in einem niederländischen Altenheim, was durchaus überall in Europa so sein könnte. Hendrik Groen schreibt ein Jahr lang Tagebuch und man erfährt, wie es in einem Altenheim so zugeht, welche Kämpfe die Alten mit gefühlten 1000 Vorschriften und Verboten führen, mit welchen Wehwehchen, Gedanken und Alltagsproblemen sie sich beschäftigen. Und ab und zu kommt die Rebellion noch zum Vorschein, auch oder weil gerade der Tod unterschwellig immer mitschwingt. 
Ein Buch, das Spaß macht, aber auch zum Nachdenken anregt. Man stellt sich die Frage, wie man selbst in diesem Alter leben möchte.

Nickname 15.12.2016, 08.12 | (0/0) Kommentare | PL

Das Leben ist ein listiger Kater von Marie-Sabine Roger

An die Ursachen kann er sich nicht erinnern. Er weiß nur, er ist in die Seine gefallen und hat sich dabei so schwere Verletzungen zugezogen, dass er wochenlang ans Krankenhausbett gefesselt sein wird. Ein Albtraum für den menschenscheuen Griesgram Jean-Pierre! Denn ständig platzen die unterschiedlichsten Menschen ungebeten in sein Krankenzimmer: die 14-jährige Maëva, der junge Polizist Maxime oder Camille, der Student, der ihn aus dem Fluss gefischt hat. Dabei sind es gerade diese Störfaktoren, die Jean-Pierre helfen, wieder gesund zu werden – und die seine Misanthropie aus den Angeln heben.

220 Seiten, dtv-Verlag, LINK zu Amazon




Eine sehr kurzweilige amüsante Geschichte über einen alten Griesgram im Krankenhaus, der ungewollt Bekanntschaften von unterschiedlichen Menschen macht. Teilweise sehr lustig. Liest sich flüssig ohne Längen, gepickt mit der einen oder anderen Lebensweisheit, die einem zum Nachdenken über das Alter anregen. Und am Ende weiß man dann auch, warum der Titel so heißt, wie er heißt. Ein Roman für kalte verregnete Sonntage.


Nickname 10.12.2016, 14.00 | (0/0) Kommentare | PL

Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa von Christoph Rehage

Immer mehr Chinesen zieht es in den Ferien nach Europa. Christoph Rehage hat sich einer dieser Reisegruppen angeschlossen, um herauszufinden, was die Asiaten wirklich über uns und unsere Heimat denken. Der Vorteil: Er spricht fließend Mandarin und kann so die Erfahrungen der Gruppe intensiv miterleben. Auf dem Programm der dreizehntägigen Erkundungstour stehen kulturelle Pflichtstationen wie Schloss Neuschwanstein, Michelangelos David in Florenz und der Eiffelturm in Paris. Aber auch heimliche Lieblingsziele der Chinesen: Einkaufszentren und Luxusboutiquen. In seinem klugen und zugleich amüsanten Buch erklärt Christoph Rehage nicht nur die Faszination von Kuckucksuhren und deutschem Babymilchpulver, sondern ermöglicht interessante Einblicke in eine uns fremde Kultur.

272 Seiten, Malik-Verlag, LINK zu Amazon


Der Titel hat mich auf der Frankfurter Buchmesse angelacht und da ich Romane über das Reisen mag, konnte ich nicht widerstehen. Ich wurde auch nicht enttäuscht und bekam eine amüsante Reiseschilderung durch Europa aus der Sicht der Chinesen bzw. des Mitreisenden Autor, der sich unter die chinesischen Touristen mischte. Erstaunlicherweise finde ich sie gar nicht so anders wie wir Europäer. Die Figuren konnte ich leider nur schwer auseinander halten, da richtige Namen mit chinesischen Kosenamen vermischt wurden und ich nach einiger Zeit nicht mehr wusste, wer wer war. Das hat dem Buch ein wenig die Tiefe genommen. Es gab natürlich auch Wiederholungen in der Beschreibung wie zum Beispiel über das schlechte Essen, was natürlich bei einer Rundreise immer sehr wichtig ist, es beim Lesen aber manchmal etwas langweilig wurde.
Nach der Europareise besuchte der Autor dann seine Mitreisenden. Das fand ich sehr spannend, da so auch Teile Chinas ein wenig beschrieben wurden. 
Insgesamt eine unterhaltsame Geschichte.

Nickname 09.12.2016, 18.00 | (0/0) Kommentare | PL

Wir Kassettenkinder von Stefan Bonner und Anne Weiss

Heute sind sie legendär: die Achtziger. Es war das Jahrzehnt, als wir mit dem Kassettenrekorder Mix-Tapes aus dem Radio aufnahmen und Dallas-Frisuren und Hawaiihemden trugen. Wer in dieser Zeit zwischen Bandsalat und Neuer Deutscher Welle, Indiana Jones und YPS-Heft, Atomwaffen und Ententanz aufwuchs, erlebte ein epochales, seltsam unbekümmertes, oft albernes Jahrzehnt, in dem alle trotz des drohenden Weltuntergangs durch sauren Regen und Kalten Krieg den Eindruck einer lustig-bunten Zeit hatten. Und: irgendwie fing irgendwann in jener Zeit die Zukunft an! Mit einem Augenzwinkern schauen Stefan Bonner und Anne Weiss, selbst Kinder der Achtziger, zurück auf das Jahrzehnt, das uns prägte wie kein anderes.

272 Seiten, Knaur-Verlag, LINK zu Amazon


Dieses Buch verursacht eine Erinnerungsexplosion bei denjenigen, die die 80er Jahre live miterlebt haben. Es lässt kaum etwas aus, ob es das Fernsehprogramm ist, die Musikstücke, unsere Modesünden, aber auch Augenblicke des Lebens wie die Autoreisen nach Italien, Sommerferien im Schwimmbad usw. Auch politische Situationen werden angerissen. Für Insider durchaus spannend zu lesen, auch wenn ich ein wenig Struktur vermisste und zwischenzeitlich das Gefühl hatte, von dem Thema ein paar Seiten weiter nochmals zu lesen. Für Leute, die die 80er nicht kennen, ist das Buch aus meiner Sicht wenig empfehlenswert, weil oft nur mit Begriffen um sich geworfen wurden, die in der heutigen Zeit weitere Erklärungen bedürfen z. B. "Wählscheibe". Aber für die 80er-Generation durchaus eine sehr unterhaltsame, locker geschriebene Reise in die Vergangenheit. Auch schön sind die schwarz-weiß-Zeichnungen im Buch und die Zitate von Prominenten aus dieser Zeit.

Nickname 12.11.2016, 00.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Drachenmahr von Robert Corvus

Einst zwang die Glasbläserin Josefa einen mächtigen Drachen unter ihre Herrschaft und bewahrte so die Stadt vor der Vernichtung. Seitdem sind Jahrzehnte vergangen und noch immer halten starke Ketten das Monstrum in der Kathedrale. Tausende Tote aus dem großen Krieg streifen als Geister durch das Leidende Land, das die Stadt umgibt. Niemand kann sie verlassen, niemand entkommt den Alpträumen, die die Kinder des Drachen säen. Als die junge Zarria den Mord am Obristen der Drachengarde untersucht, wird sie zur Figur im Lügen- und Intrigenspiel der Patrizier. Doch Zarria vertraut nicht auf Schmeicheleien, sondern auf ihren Verstand, und so erkundet sie die dunklen Geheimnisse der Stadt, die zu Füßen des Drachen liegt ...

400 Seiten, Piper-Verlag, LINK zu Amazon


Erstmal vorweg: Robert Corvus ist ein für mich neu entdeckter Autor, dessen Schreibstil mir unglaublich gut gefällt. Bisher habe ich ihn nur in Verbindung mit der Phileasson-Saga und Bernhard Hennen kennen gelernt. Dies ist nun mein erstes Buch von diesem Autor alleine und wird definitiv auch nicht das letzte Buch sein. Das Besondere: Er schreibt auch Fantasy-Bücher, die keine Serien sind. Leider eher selten bei diesem Genre.
Die Geschichte selbst liest sich wie ein Krimi in einer phantastischen Welt, in dem natürlich ein Drache eine große Rolle spielt. Zarria Machon soll zunächst einen Mord aufklären, wird allerdings schnell in die Intrigen und Machtspielchen der mächtigen Häuser dieser Stadt hineingezogen. Rasant erzählt mit einigen Wendungen und spannenden Phantasie-Elementen. Einige Figuren blieben bei diesem kurzen Lesevergnügen ein wenig blass bzw. wurden nur kurz gestreift, was ich sehr schade fand. Denn da wäre eine Menge Potenzial gewesen. 100 Seiten mehr hätten der Geschichte sicherlich gut getan. Trotzdem eine wirklich tolle Geschichte.


Nickname 03.11.2016, 00.00 | (0/0) Kommentare | PL

Blood on snow - Der Auftrag von Jo Nesbo

Olav lebt das einsame Leben eines Killers. Als Killer ist es eben nicht unbedingt leicht, anderen Menschen nahe zu kommen. Doch jetzt hat Olav die Frau seiner Träume getroffen. Zwei Probleme stellen sich:
Sie ist die Frau seines Chefs.
Und Olav wurde gerade beauftragt, sie zu töten.

192 Seiten, Ullstein-Verlag, LINK zu Amazon


Ein seltsamer Thriller, schon alleine wegen der wenigen Seiten. Der Auftragskiller Olav erzählt aus seiner Sichtweise sein Leben und seinen Alltag und die damit zusammenhängende Geschichte. Faszinierend fand ich die Gedankenwelt dieses Mannes, dessen Gefühlswelt durchaus gegensätzlich ist. Trotzdem wirkte der Roman etwas verstörend auf mich, kann aber nicht genau sagen, warum. Richtig spannend war es nicht, aber irgendwie wollte man doch dranbleiben. Seltsam eben...

Nickname 28.10.2016, 00.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Ein ganz neues Leben von Jojo Moyes

«Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist. Du hast mein Leben verändert.» 
Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.

558 Seiten, Wunderlich Verlag, LINK zu Amazon


Das ist der Fortsetzungsroman von "Ein ganzes halbes Jahr" und erzählt nun die Geschichte, wie Lou nach Wills Tod weiterlebt. Leider hat es mich nicht wie der erste Band gepackt, Lou ging mir sehr schnell mit ihrer trübseligen Art auf die Nerven, sie war so ganz anders als im ersten Teil. Die neuen Figuren hatten durchaus Potenzial und waren interessant, doch leider plätscherte die Geschichte eher mäßig vor sich hin und hatte für mich nur wenige spannende oder emotionale Momente. Ein Buch für den Zeitvertreib, weiterempfehlen würde ich es allerdings nicht und es lieber bei der wunderbaren Geschichte im ersten Teil belassen.



Nickname 26.10.2016, 12.44 | (0/0) Kommentare | PL

Frankfurter Buchmesse 2016


 

Dieses Jahr hatte ich das große Glück, mich als Bloggerin bei der Frankfurter Buchmesse akkreditieren zu dürfen, so dass ich mit einem Presseausweis jeden Tag die Messe besuchen konnte. Ich hatte leider nur einen Tag dafür vorgesehen. Falls ich nächstes Jahr nochmal die Möglichkeit dazu habe, werde ich meinen Messebesuch ein wenig anders planen.

Am Donnerstag ging es dann ganz früh für mich los. Ich war sogar vor der Zeit da, so dass die von mir befürchteten langen Schlangen ausblieben. Neu dieses Jahr war, dass am Eingang Taschenkontrollen durchgeführt wurden. Allerdings dienten diese wohl eher dem guten Gefühl der Besucher als der tatsächlichen Vermeidung von Anschlägen.

Ich war so früh dort, dass die Gänge noch fast leer waren, die für Lesungen und Gespräche vorgesehenen Sitzgelegenheiten noch verwaist. So kam ich relativ schnell gut voran und hatte bis Mittag bereits die komplette Halle 3 abgegrast. Doch das änderte sich sehr schnell. Ab Mittag wurde es voll und nach Halle 4 waren meine Füße platt (auch ein wenig Dank der rücksichtslosen Fahrweise von Trolleyhaltern).

 

Mein ursprünglicher Plan sah durchaus einige Lesungen und Gespräche vor, leider war die Akustik auf der Messe nicht immer ein Vergnügen, so dass ich mich recht schnell einfach treiben ließ und auf Entdeckungstour ging. Einige Autoreninterviews bekam ich dennoch am Rande mit. Mir fehlte allerdings ein wenig die Ruhe dazu.

 


 


Es gab viele interessante Stände zu entdecken, einige wurden sehr liebevoll dekoriert. Besonders die Stände mit den Nebenprodukten, die eigentlich nichts oder nur entfernt mit Büchern zu tun haben, haben es mir angetan. Natürlich entdeckte ich für mich auch neue Leselektüre, was bei dieser Vielzahl von neuen Büchern auch nicht sehr schwer war.

  

Zum Ausruhen oder als Treffpunkt für nette Gespräche gab es einige Möglichkeiten.

Für mich ein Tag, der sich gelohnt hat, auch wenn ich diesmal keine anderen BloggerInnen oder LeserInnen getroffen habe und meine Lieblingsautoren leider an den anderen Tagen auf der Buchmesse waren. Nächstes Jahr vielleicht wieder.



Nickname 23.10.2016, 17.03 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

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