Blogeinträge (themensortiert)

Thema: *Gelesen / Gehört*

Denn bitter ist der Tod von Elizabeth George

Kurzbeschreibung lt. Amazon : Eine Studentin der Universität Cambridge wird tot aufgefunden. Der Mord an der jungen Frau erschüttert die Akademikerwelt. Und nur einer wie Inspector Lynley ist imstande, die gefährlichen unterschwelligen Strömungen hinter den dunklen Collegemauern zu erfassen. Mit seiner Assistentin dringt er immer tiefer in die arrogante Männerwelt ein, in ein tödliches Gespinst aus bedingungsloser Liebe, falschem Stolz, uneingestandenen Schuldgefühlen und dem Bedürfnis nach Rache. Subtil und dabei höchst präzise inszeniert Elizabeth George Inspector Lynleys fünften Fall.


Wieder mal ein spannender Elizabeth George Krimi. Man glaubt irgendwann zu wissen, wer der Mörder ist und dann kommt es doch ganz anders. Interessant in diesem Fall sind auch die näheren privaten Verhältnisse von Lynley und Harvers, Wendungen in deren Leben, die in den darauffolgenden Fällen nicht unwichtig sind.


Nickname 19.12.2006, 08.48 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

fiftyfifty

Ich bin ein Fan von dieser Obdachlosenzeitung geworden. Die Dezember-Ausgabe hat es mir besonders angetan.

Da schreibt ein 17jähriger ein unglaubliches Gedicht; eine 17jährige, dessen Familie von Abschiedung bedroht wird, Gedanken zu Weihnachten; eine Gymnasiastin schreibt über Magersucht und eine damals 17jährige überträgt die Weihnachtsgeschichte auf eine obdachlosen schwangeren Frau.



Themen, die interessieren, faszinieren, betroffen machen, unter die Haut gehen.



Soll noch mal einer behaupten, die Jugend von heute hätte nichts zu sagen. Aber vielleicht sind die Erwachsenen mit der Zeit auch nur sprachlos geworden.



24 Seiten ist sie nur stark, diese Zeitung, und hat mich weitaus mehr fasziniert als meine Tageszeitung. Kann ich jedem nur empfehlen. Und nicht nur, weil 75 Cent für den Verkäufer sind, sondern weil dort Berichte zu finden sind, die man sonst nicht unbedingt zu lesen bekommt.


>hier< ein Erfahrungsbericht einer 16jährigen, die bei fiftyfifty ein Praktikum absolvierte und normalerweise für die  "Klapse" schreibt, eine Schülerzeitung aus der Jugend- und Kinderpsychiatrie aus Düsseldorf.

Nickname 17.12.2006, 13.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Die Elfen von Bernhard Hennen

Kurzbeschreibung lt. Amazon :

Zwei Elfen und ein Barbarenhäuptling ziehen gemeinsam in den Kampf gegen eine dunkle Bedrohung. Eine Bedrohung, die erst durch die unsterbliche Liebe zu einer Elfe Tod und Verderben über die Welt der Menschen brachte und das Schicksal aller Beteiligten für immer verändern wird.



Wer Fantasy mag, wird die Bücher von Bernhard Hennen lieben. Er schreibt so fesselnd, dass man gar nicht mehr aufhören kann. 900 Seiten sind dann eine Kleinigkeit.

Mir persönlich hat am besten die Mischung gefallen zwischen Action, leisen Tönen und die liebevolle Darstellung der Charaktere. Jeder der Charaktere hat sowohl eine positive als auch negative Seite. Die Arroganz der Elfen fällt manchmal unangenehm auf, genauso wie der derbe Humor der Trolle, die eigentlich die Feinde sind. Und es gibt nicht immer ein Happy End, aber Hennen schreibt so einfühlsam, dass diese Verluste einfach dazugehören.

Ich konnte mit dem Lesen nicht mehr aufhören, die Fortsetzung "Elfenwinter" liegt bereits bei mir ganz oben auf dem SUB, das dritte Buch "Elfenlicht" liegt noch in der Buchhandlung - aber bestimmt nicht lange!

+

Nickname 04.12.2006, 11.13 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

WIR vom Jahrgang 1968

Einer meiner Geburtstagsgeschenke war dieses Buch:



Diese Jahrgangsbücher, die es von vielen Jahrgängen gibt, erzählt die Kindheit von 0-18, was uns damals als Kinder beschäftigte, aber auch was in der Welt passierte.
Für die Idee erhält dieses Buch von mir


Für die Ausführung des Jahrganges 1968 bekommt es allerdings nur ,  weil der Autor Martin von Arndt sehr stark aus der männlichen Perspektive schreibt,  die Vorlieben und Bedürfnisse der Mädchen in dieser Zeit kommen kaum zu Wort, werden nur kurz angerissen. Ferner vermisse ich einige typische Dinge aus dieser Zeit, die vielleicht auch geschlechtsspezifisch waren, aber dennoch nicht fehlen durften.


Da jedes Buch von einem anderen Autor entsprechend dem Jahrgang geschrieben wurde, wird auch jedes Buch individuell anders sein. Auf jeden Fall eine interessante Geschenkidee.

Nickname 02.12.2006, 09.36 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod von Bastian Sick

Beschreibung lt. Amazon :

Auf humorvolle Art und Weise gibt Bastian Sick Einblick in die deutsche Grammatik und Rechtschreibung. Die oder das Nutella? Wann Aprostoph, wann nicht? Bindestrich ja oder nein? Nicht erst seit der Rechtschreibreform gibt es einige Unstimmigkeiten hinsichtlich der deutschen Sprache.

Das Buch zur Spiegel-Online-Kolumne  Zwiebelfisch 

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, ich musste ein paar mal herzlich lachen über seine sehr gelungenen Formulierungen. Natürlich habe ich mich auch bei einigen typischen Fehlern erwischt. Davon angegriffen fühlte ich mich nicht, oft macht man viele Dinge unbewusst und durch die Werbung und den Journalismus wird einem oft "falsches" Deutsch als richtig vorgegaukelt.

Ich sehe dieses Buch als Chance, wieder mehr auf die deutsche Sprache zu achten, es ist unser Erbe, unser Ausdruck, unsere Tradition, die es da zu wahren gilt. Mir gruselt es davor, in 'zig Jahren nur noch abgebrochenes Ausländerdeutsch auf der Straße zu hören zu bekommen. Und ich persönlich finde deutsche Wörter oft schöner als lateinische oder englische. Unsere guten alten Meister der deutschen Sprache und Dichtkunst kamen ja auch ohne sie aus.


Nickname 26.11.2006, 09.43 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Nells geheimer Garten von Kitty Ray

Beschreibung lt. Amazon :

Als die Londoner Literaturdozentin Ellis in das kleine Cottage ihrer verstorbenen Großtante Nell zieht, entdeckt sie deren verborgenes Tagebuch. Es erzählt die Geschichte einer tragischen Liebe und eines großen Geheimnisses zwischen zwei Schwestern.


Dies ist ein typischer Frauenroman, sehr schön und gefühlvoll beschrieben. Eine Liebesgeschichte mit Happy End und eine ohne Happy End, genauso, wie es nun mal im wirklichen Leben auch ist. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Zeiten - eben die Geschichte der Großtante Nell und der derzeitigen Situation Ellis - hat die Autorin gut hinbekommen, ohne dass man die Orientierung verliert. Für diejenigen, die gefühlvolle Romane lieben, genau richtig!



Nickname 21.11.2006, 09.43 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Das Echo von Minette Walters

Beschreibung lt. Amazon :

Eine Frau und die Schatten der Vergangenheit. Eines Morgens findet die erfolgreiche Architektin Amanda Powell in der Garage ihres exklusiven Anwesens die Leiche eines verhungerten Stadtstreichers. Offensichtlich hat der völlig verwahrloste Mann Selbstmord begangen, denn in Reichweite des Toten waren die Lebensmittel der Hausherrin gelagert. Tief verstört übernimmt Amanda die Bestattungskosten des Unbekannten - aus Pietätsgründen, wie sie später aussagen wird. Mit der Zeit scheint der unheimliche Zwischenfall in Vergessenheit zu geraten. Bis eines Tages Michael Deacon auftaucht, ein Journalist, der Recherchen für einen Artikel über Obdachlose betreibt. Fasziniert von der attraktiven Amanda und brennend interessiert an der mysteriösen Geschichte, stellt Deacon Nachforschungen über die Identität des Stadtstreichers an - und entdeckt, daß Amandas Schicksal auf tragische Weise mit dem des Toten verbunden sein könnte. Denn alle Anzeichen sprechen dafür, daß es sich dabei um den Finanzmakler James Streeter handelt, Amandas Ehemann, der vor vielen Jahren spurlos verschwunden ist


Es ist der erste Minette Walters Roman, den ich gelesen habe und war etwas enttäuscht. Die Idee der Geschichte finde ich sehr gut und die Hauptfiguren sind sehr gut dargestellt, doch fand ich die Geschichte zwischenzeitlich recht verworren und langatmig. Wahrscheinlich habe ich deshalb einen Monat für das Buch gebraucht.



Nickname 05.10.2006, 17.47 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Ich lese gerade...

... Paulo Coelho "Sei wie ein Fluss, der still die Nacht durchströmt"

und

... Khalil Gibran "Dem Lied des Lebens gelauscht"



Während mich die Geschichten von Paulo Coelho wieder sehr ansprechen, bin ich von Khalil Gibran enttäuscht. Nun bin ich Atheist, was ein Grund dafür sein könnte, dass mich die Geschichten von Khalil Gibran etwas befremden, allerdings hat mich sein Buch "Der Prophet" sehr angesprochen und ich konnte durchaus etwas mit seinen Aussagen anfangen. Bis jetzt jedoch quäle ich mich durch dieses Buch, ohne dass es mir sonderlich etwas bringt und wahrscheinlich werde ich es abbrechen und mich lieber Paulo Coelho zuwenden, dessen Geschichten mich mehr bewegen, berühren, zum Nachdenken anregen oder auch einfach nur unterhalten.

Nickname 05.10.2006, 08.16 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Meine vielen Gesichter von Virginia Satir

Beschreibung lt. Amazon :

Wer bin ich wirklich? Virginia Satir war eine der bedeutendsten Familientherapeutinnen. Noch heute orientieren sich viele Therapeuten an ihren wegweisenden Aussagen zur Familientherapie. »Meine vielen Gesichter« gibt uns Gelegenheit, uns mit all unseren Gesichtern, mit denen wir uns und anderen begegnen, besser kennen zu lernen. Denn wir können liebevoll, stark, intelligent, aber auch ängstlich, destruktiv oder eifersüchtig sein. Virginia Satir will uns ermutigen, alle Eigenschaften, die zu uns gehören, anzunehmen.



Virginia Satir beschreibt anschaulich und mit einfachen Worten, was in uns vorgeht. Ein sehr interessantes Buch, was dazu anregt, über sich selbst nach zu denken, sich selbst kennen zu lernen und auch sich zu verändern. Ein Buch, dass man durchaus öfters lesen kann / sollte / muss. Mit gerade mal 115 Seiten durchaus auch machbar.




Link-Tipp: über Virginia Satir>hier< und >hier<, eine der bedeutesten Familientherapeutinnen unserer Zeit.

Nickname 24.09.2006, 14.49 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

No books

Wer sich wundert, warum es zur Zeit sowenig Büchervorstellungen gibt, dann liegt das daran, dass ich im Moment kaum zum Lesen komme. Meistens blogge ich dann Bücher, die ich vor geraumer Zeit mal gelesen habe, aber noch nicht mal dazu habe ich Zeit. Wird aber alles nachgeholt.

Nickname 14.09.2006, 19.22 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

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Steinegarten:
Bücherwände strahlen fast immer viel Gemütlic
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twinsie:
1x pro Monat find ich in Ordnung, denn es wär
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Anne Seltmann:
Siehste, hatte ich Recht mit deinem Dummy :z
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moni:
Liebe Pat,in solche Bücherwände möchte ich am
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Elke (Gedankenkrümel):
Liebe Pat,Bücherwände sind immer wieder inter
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