Blogeinträge (themensortiert)

Thema: *Persönliches*

1 Tag meiner Shoppingdiät

Ich-kauf-nix

Direkt am ersten Arbeits- und Einkaufstag war ich natürlich in der Stadt (beim Frisör, das zählt glücklicherweise nicht) und wurde sofort in Versuchung geführt. Eine Strickjacke eines meiner Lieblingslabels war reduziert. Um diese Strickjacke (99,00 €) schlich ich schon die letzten Monate immer herum, sie war mir bisher immer nur zu teuer. Jetzt war sie reduziert (59 €) und ich musste schwer an mich halten. Aber ich habe widerstanden. Wäre ja noch schöner, wenn ich direkt am ersten Tag kläglich scheitern würde.


Dafür wandern schon 60 € in den Spendentopf. Die hätte ich auf jeden Fall schon ausgegeben.


Ich-kauf-nix Spendenkonto 60,00 €


Vielen Dank übrigens bei denen, die mitmachen, ganz besonders meinen Freundinnen. Starke Unterstützung kann nicht schaden.



Nickname 02.01.2014, 14.14 | (4/3) Kommentare (RSS) | PL

Überfluss

Wir leben im Überfluss, manchmal sogar, ohne dass es uns wirklich bewusst ist.


Egal welchen Schrank ich mir ansehe, den Kleiderschank, den Schuhschrank, mein Kosmetikschrank, mein Bastelschrank, Geschirrschrank, mein Schreibtisch, Bettwäscheschrank, von Bücherschränken bzw. Regalen ganz zu schweigen, quillt dieser über.

Trennen kann ich mich nur schwer, da ich tatsächlich noch alles in meiner Wohnung befindliche benutze, wenn auch nicht so oft. Regelmäßig sortiere ich auch Kleidung, Schuhe, Zeitungen und anderes aus. Und trotzdem... es wird nicht weniger, sondern immer mehr. Kaufen müsste ich nie wieder etwas - rein theoretisch. Sogar duschen und Eincremen (Dank netter Geburtstagsgeschenke) könnte ich schätzungsweise die nächsten 5 Jahre ohne zusätzliche Einkäufe.



Und dann fiel mit gestern Nachmittag dieses Buch in die Hände:



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Zufälligerweise wurde die Autorin gestern Abend im Kölner Treff interviewt (wird am Sonntag wiederholt). Die Autorin hat ein Jahr lang keine Kleidungsstücke gekauft und nur von ihrem Bestand gelebt. Ich finde das bewundernswert und fragte mich direkt, ob ich das auch könnte.
Spontan sagte ich: Niemals! Wenn ich an meinem letzten Versuch denke, 6 Wochen lang keine Bücher zu kaufen und daran scheitere, ist ein Jahr eine kleine Ewigkeit.
Und doch lässt mich der Gedanke nicht los. Ich überlege tatsächlich, ab Januar bis mindestens Ostern keinen einzigen Luxusartikel zu kaufen, also keine Kleidungsstücke, keine Schuhe, natürlich keine Bücher und auch keine Kosmetika, die nicht dringend benötigt werden.

Um mich ein wenig zu bestärken, versuchte ich heute morgen mal, meine Kleidungstücke zu zählen. Als ich bei über 20 Jacken ankam und feststelle, dass ich tatsächlich über 20 Kleider besitze (ich ziehe selten welche an), von den 100 T-Shirts und Schuhen ganz zu schweigen, sollte ich dieses Projekt wirklich in Angriff nehmen.


Ich brauche aber einen kleinen Ansporn. Mitmachen wird sicherlich keiner freiwillig, ist es doch Wahnsinn genug für einen alleine. Aber in Anbetracht der vielen Menschen, denen es weitaus schlechter geht, habe ich  mir überlegt, dass ich das Geld, was ich normalerweise für Kleidung und Bücher in diesem Zeitraum ausgegeben hätte (Begehrlichkeiten werde ich sicherlich genügend finden), für einen guten Zweck zu spenden.
Denn... brauchen tu ich nix mehr... andere dafür um so mehr.


Stichtag ist somit der 1. Januar 2014 und endet mit Karfreitag. In dieser Zeit werde ich für mich persönlich keine Kleidung, keine Schuhe, keine Bücher und keine zusätzliche Kosmetika kaufen.

Das sind dann vom 01.01.14 bis 18.04.14 genau 107 Tage, 15 Wochen und 2 Tage.


Ich kaufe nix!


Nickname 30.11.2013, 13.39 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

lebende Organspender


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"Alles, was wir geben mussten"

Beschreibung:

Die Kinder Kathy (Carey Mulligan), Ruth (Keira Knightley) und Tommy (Andrew Garfield) wachsen Ende der 70er-Jahre isoliert und behütet in einem englischen Internat auf. Doch die Idylle trügt, denn die Einrichtung birgt ein grausames Geheimnis, das den Freunden nach und nach enthüllt wird und ihr Leben dramatisch verändert: Ihr einziger Lebenssinn besteht darin, als Organspender zu dienen.

Basierend auf dem Bestseller von Kazuo Ishiguro schuf Mark Romanek (One Hour Photo) ein Sci-Fi-Drama, das mit subtilem Horror und einer bewegenden Liebesgeschichte fesselt.


Einer der wenigen Filme, bei denen man nach Ende den kompletten Abspann benötigt, um einigermaßen wieder beizukommen. Das Thema ist schockierend, und doch auf einer so naiven und feinfühligen Art umgesetzt, dass es noch schrecklicher wirkt als es ohnehin schon ist.



Was mich am meisten bewegt ist die Tatsache, dass wir in einer Welt leben, in der genau das gar nicht so unrealistisch ist. Schon jetzt werden Menschen in armen Ländern wichtiger Organe "beraubt", um ein wenig Geld fürs Überleben zu bekommen. In meinen Augen unmoralisch und verwerflich. Und das ist erst der Anfang....



Allerdings wirft dieser Film auch noch ganz andere Fragen philosophischer Natur bei mir auf:

  • Lebt man intensiver, wenn man weiß, dass man nur lebt, um einem anderen vermeintlich wichtigeren Menschen als Organspender zu dienen?
  • Lebt man risikofreudiger und gleichgültiger, wenn man weiß, dass es irgendwo ein persönliches Ersatzteillager für sich gibt?
  • Ist es tatsächlich so einfach, Menschen so stark zu beeinflussen, dass sie die Tatsache als lebendiger Organspender zu fungieren, kampflos und als völlig normal hinnehmen? Und funktionieren letztendlich nicht auch die Religionen unserer Zeit so ähnlich auf dem Fundament des Glaubens?
  • Warum sollte ein Leben mehr wert sein als das andere und wer bestimmt das?
  • ...
Ich überlege, auch noch das Buch zu lesen, auch auf die Gefahr hin, dass ich vermutlich noch mehr Taschentücher brauche als beim Film. Aber die Gedanken und die Gefühle der Protagonisten in dieser Geschichte werden nun einmal bei einem Buch wesentlich deutlicher dargestellt als in einem Film. 


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Nickname 29.04.2013, 20.21 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

44 und 1 Tag...

... bin ich jetzt alt...


... und noch immer kein Stückchen weise
... und noch immer kein Bäumchen gepflanzt
... und noch immer nicht "unter der Haube"
... und noch immer nicht richtig erwachsen geworden
... und noch immer nicht in den Vierzigern angekommen


Und?
Sch... egal

Nickname 25.11.2012, 11.07 | (7/5) Kommentare (RSS) | PL

Welttoilettentag

Seit 2001 gibt es den Welttoilettentag, der darauf aufmerksam machen soll, dass es nicht überall auf der Welt so hygienisch zugeht wie bei uns.


Passend zu diesem Tag wurde ich heute auch für eine Woche wegen Magen-Darm-Infekt von meinem Arzt krank geschrieben.


Also ICH habe meine Toilette zur Zeit sehr lieb und möchte mir lieber nicht ausmalen, wie Menschen in Drittländern mit Magen-Darm-Problemen umgehen.

Nickname 19.11.2012, 18.49 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Wiederbelebung

Nachdem ich letztens mal wieder durch meinen Blog stöberte, kam ich auf die Idee, diesen doch mal wieder aufleben zu lassen. So viel Zeit habe ich hier investiert u. a. auch in meine persönliche Bücherliste, dass es irgendwie zu schade wäre, es gänzlich sterben zu lassen.



Eine Zeitlang war ich übersättigt von diversen Communities, Blogprojekten und Co., so dass ich dringend eine Pause brauchte. Das tat auch gut und ich brauchte die Zeit auch für das reale Leben.



Viel passiert ist eigentlich nicht, nur dass ich mein Aufgabenbereich bzw. Abteilung gewechselt habe und dadurch sehr viel arbeiten musste / konnte / durfte. Das wird sich auch in nächster Zukunft nicht ändern. Ich hoffe aber trotzdem, mich ab und zu hier wieder zu Wort zu melden.



Vielleicht schaffe ich es auch mal wieder, meine diversen Hobbies wie Fotografieren, Malen, Basteln und Stricken wieder aufleben zu lassen.



Schauen wir, was da so alles kommt. Jetzt kommt erstmal wieder die Adventszeit. Die ersten Lebkuchen und Printen liegen ja schon überall aus (ich war bis jetzt standhaft).

In diesem Sinne bis demnächst



Nickname 14.11.2012, 10.58 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Mein Wandel der Kommunikation

Nachdem es hier ziemlich ruhig geworden ist, habe ich meine Interneterfahrungen der letzten Jahre Revue passieren lassen.


Meine Kontaktpflege neben persönliche Treffen und Telefon (damals noch mit Schnur) veränderte sich, als es für jedermann E-Mails gab. Das fand ich damals sehr spannend und ich habe seitenweise E-Mails mit Freunden und Kollegen geschrieben. Bücher könnte man damit füllen und einige E-Mails aus dieser Zeit habe ich sogar noch. Aber wie mit allem Neuen wurde es mit der Zeit immer weniger. Heute schreibe ich zwar immer noch gerne E-Mails, aber nicht mehr in dieser Intensität.


Als ich dann zum ersten Mal ein Handy in der Hand hielt, musste und wollte ich mich mit SMS beschäftigen. Das war anfangs ein ganz schöner Krampf und einige Male schmerzten meine Daumen. Ich bin kein großer SMSler, finde es aber sehr praktisch, mal eben Freunden eine Message zukommen zu lassen, die derjenige lesen und beantworten kann, wenn es die Zeit zulässt.


Dann hatte ich meinen ersten Internetzugang zuhause und die Welt des großen WWW eröffnete sich mir. Beim Surfen entdeckte ich diverse Forenseiten für mich. Der Reiz mit fremden Menschen über Nicknamen zu kommunizieren fand ich sehr spannend, aber auch zeitweise sehr schwierig. Bis heute finde ich einige wenige Foren noch ganz gut, komme aber leider nur noch selten dazu, diese zu besuchen oder mich aktiv einzubringen.


Durch genau so einer Forenseite bin ich dann tatsächlich ans Bloggen gekommen. In den fast 7 Jahren, in denen ich nun schon blogge, hat sich die Art und Weise immer mal wieder verändert. Nur meinen Büchern und den Kurzbewertungen bin ich treu geblieben. Wie sich mein Blog in Zukunft entwickelt, weiß ich noch nicht. Ich lasse mich da mal von mir selbst überraschen.


Ganz kurz habe ich auch das Chatten ausprobiert und zeitweise mit Skype einen etwas entfernteren Kontakt gehalten, aber das sind nicht ganz so meine Medien, besonders das Chatten nicht.


Zur Zeit entdecke ich diverse community für mich. Ein Ersatz fürs Bloggen finde ich das nicht, auch wenn es sehr unproblematisch und einfach ist, so mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben oder sogar alte Kontakte wieder aufleben zu lassen. Ich übe noch und auch dort überlege ich mir gut, was ich von mir Preis gebe und was nicht.


Die Zeit verändert sich und mit ihr auch das Miteinander und die Kommunikation. Generell finde ich das nicht schlimm und bin auch sehr offen gegenüber neuen Technologien. Ich habe nur dann ein Problem damit, wenn Freunde sich schweigend gegenüber sitzen und jeder mit seinem Smartphone spielt. Das sind dann die Momente, wo ich demonstrativ ein Buch aus meiner Tasche ziehe.


Ja, die alten Gewohnheiten wie Lesen in "echten" Büchern mit Papierseiten und Lesezeichen sowie Postkarten schreiben (und auch gerne bekommen) werde ich mir trotz schnell entwickelnder Technologien auch weiterhin bewahren.


In diesem Sinne: Lasst uns weiterhin kommunizieren, egal auf welcher Art und Weise. Denn Kommunikation ist auch Leben.

Nickname 27.04.2012, 20.17 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

Eine harte Woche...

... habe ich hinter mir.


Der Verlust meines geliebten Katerchen hat mir mehr zu schaffen gemacht, als ich dachte. Ich vermisse ihn sehr...


Natürlich hat mich auch direkt eine Erkältung eingefangen, die sich noch ziemlich hartnäckig hält.


Und über meinem Geburtstag letzte Woche war ich zwei Tage auf einem Seminar in Köln, was dann doch eher eine willkommene Abwechslung war und mich aus meinem Alltag herausgerissen hat.


Gleich gehe ich nachträglich mit meinen Eltern lecker essen, in der Hoffnung, dass es für unsere Familie in diesem Jahr keine negativen Nachrichten mehr geben wird. Es hat gereicht. 2011 habe ich gedanklich bereits abgehakt.


Ach ja, zur Info: ich selbst wäre ja nie auf den Gedanken gekommen, das man sich das fragen könnte, aber natürlich hat Katerchen auf dem Bild noch gelebt und nur ganz friedlich auf meiner Decke geschlafen. Ich würde niemals ein totes Tier fotografieren. Schauerliche Vorstellung...


Euch allen noch einen schönen Restsonntag und 1. Advent.



Nickname 27.11.2011, 18.02 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Lebenszeichen

Ich wollte mal Hallo sagen...



HALLO......!!!!!!hi.gif



Mir geht es ganz gut und ich hoffe auf das Beste.



Gesundheit ist zur Zeit einer meiner Hauptthemen. Alles auf dieser Welt verliert ihre Bedeutung, wenn die Gesundheit nicht mitspielt. Das Leben und der eigentliche Sinn unseres Daseins wird mal wieder ins Bewusstsein gerückt.



Umso unverständlicher für mich, was hier in dieser Bloggerwelt wieder passiert. Ein Spiegel unserer doch sehr erkrankten Gesellschaft, wie ich immer wieder feststellen muss, besonders wenn ich andere Kulturen und Länder kennen lerne.



Umso wichtiger ist es, sich mit schönen und positiven Dingen zu beschäftigen, so oft es geht.



Carpe diem - Genieße den Tag!

Nickname 21.10.2011, 08.52 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL

Das Leben hat mich wieder eingeholt...

... es passieren mal wieder einige Dinge in meinem Leben und meinem direkten Umfeld, leider nicht immer Gutes.



Deshalb wird es wieder etwas stiller hier. Dieses Jahr ist wirklich kein gutes Jahr.



Trotzdem werde ich versuchen, Euch endlich mal ein paar Bilder von Ägypten zu zeigen. Das ist wirklich ein sehr interessantes Land, auch wenn es im Moment Schwierigkeiten hat.

Ich hoffe, dass ich nächstes Wochenende die nötige Zeit dafür habe. Bis jetzt war Zeit bei mir mal wieder Mangelware.



Ich hoffe, dass meine treuesten Leser mich nicht vergessen und trotzdem ab und zu mal vorbeischauen.



Nickname 12.10.2011, 08.27 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL

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Agnes:
Das frage ich mich auch immer, wie viele von
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Mara:
Ja, das geht mir auch so. Ich lege sie dann e
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Kirsi:
Hallo Pat,ja das geht wohl jedem mal so - ich
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Anne Seltmann:
Ich lache jetzt nicht...Du bist sicher nicht
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Zitante Christa:
Das stimmt, liebe Pat – darüber ärgere ich mi
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