Blogeinträge (themensortiert)

Thema: *Persönliches*

Meine Vorsätze für 2008

Auch ich habe mir Vorsätze für das neue Jahr gefasst. Neben ein paar äußerlichen Veränderungen habe ich mir auch persönlich das Eine oder Andere vorgenommen.


  1. Gewichtsabnahme: Mein Ziel ist es, am 24.11.2008 auf mein Normalgewicht von 72 kg zu kommen
  2. regelmäßige Bewegung: Das was ich 2007 schon mehr oder weniger erfolgreich begonnen habe, möchte ich 2008 noch steigern. Mein Ziel ist es, 2 x die Woche Ausdauer und Krafttraining, 1 x Yoga durchzuführen. Da ich abnehmen möchte, liegt der Schwerpunkt beim Ausdauertraining. Und ich hoffe, ich kann meinen Schweinehund überwinden und diesmal öfters mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren.
  3. ansprechenderes Äußeres: Da ich wieder in einem Sekretariat sitze, möchte ich mein Äußeres ein wenig verbessern und der beruflichen Situation ein wenig anpassen. Ich hoffe, bedingt durch meine Gewichtsabnahme, dass mir meine Hosenanzüge wieder passen werden.
  4. Pflege von Sozialkontakten: Meine Freunde sind 2007 ein wenig zu kurz gekommen. Ich möchte mich wieder mehr um sie kümmern, Freundschaften intensiver pflegen und neue Bekanntschaften knüpfen.
  5. mehr Aktivitäten: kein Couch-Potatoe mehr! Ich möchte kulturell wieder mehr unternehmen und häufiger unter die Leute gehen. Mein Traummann klingelt leider nicht an der Haustür.
  6. Gesundheit: meine ganzen Krankheiten und Wehwechen endlich wieder in den Griff zu bekommen bzw. ganz los zu werden. Ich denke allerdings, dass sich das mit Bewegung und gesunder Ernährung wahrscheinlich von alleine lösen wird


Es gibt immer etwas zu verbessern und es gibt immer etwas zu lernen. Das Jahr 2008 wird für mich ein Jahr der Veränderungen und ein Jahr der Weiterentwicklung sein.


Ich wünsche Euch allen ein wunderbares neues Jahr mit viel Gesundheit, Zufriedenheit und Glück!




Nickname 01.01.2008, 16.04 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

3er Stöckchen

Heike hat mir ein Stöckchen zugeworfen, dass ich - in etwas erweiterter Form hiermit beantworte:

3erlei (von mir etwas ergänzt)

3 Wünsche:

neben den üblichen Wünschen wie Gesundheit, Glück, Zufriedenheit, Friede, langes Leben für die Liebsten etc:

  1. einen Buchgutschein meiner Lieblingsbücherei, der niemals zu ende geht

  2. das dazugehörige Bücherregal, das mit meinen Büchern regelmäßig mit wächst

  3. unendlich viel Zeit, alle diese Bücher zu lesen



3 Wünsche (materiell):

  1. ein neues Auto

  2. ein Lottogewinn (1-2 Millionen reichen oder ein regelmäßiges Monatseinkommen von 5.000 Euro netto lebenslang)

  3. Weltreise

3 Vorsätze für Weihnachten

  1. nicht so viele Kekse und Pralinen essen

  2. bei der Weihnachtsgans aufhören zu essen, wenn es im Bauch schon zwickt

  3. mehr Bewegung (einmal vom Keller ins Dachgeschoss täglich sollte reichen)

3 Wünsche zum Weihnachtsfest:

  1. ganz viel Schnee, der liegen bleibt

  2. ganz liebe Kater, die die Weihnachtsdeko NICHT abräumen

  3. ganz schöne Weihnachtskarten/-grüße

3 Menschen, mit denen ich gerne Weihnachten feiern würde:

wie jedes Jahr mit meinen Eltern (2) und meinen Katzen (2)

am liebsten mit einem Partner, der aber leider zur Zeit nicht vorhanden ist

 

3 Menschen, die von mir ein Weihnachtsgeschenk erhalten:

meine Eltern (zähle ich mal als eine Einheit)

zwei Freundinnen von mir



3 Menschen, die das Stöckchen auffangen sollen:

wer mag, soll mitnehmen, ich schmeiße nichts am Nikolaustag ;-)



Nickname 06.12.2007, 19.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sportstöckchen

- gefunden bei Frau Bramasole - sieht bei mir folgendermaßen aus:



In folgenden Sportarten habe ich mehr oder weniger Erfahrungen gesammelt:

1) Schulsport
Ich habe den Schulsport gehasst, weil ich schon als Kind nicht gerade schlank und sportlich war und immer die letzte beim Laufen war. Außerdem wurde ich beim Mannschaftssport auch immer zuletzt gewählt, weil ich nicht gut im Ballsport war. Und überhaupt: Es war fast immer nur schecklich! Besonders in der Pubertät!

2) Bergwandern
Ich hasse Wandern wie die Pest! Auf Schulausflügen mussten wir immer Wandern (wieso wandern Lehrer eigentlich immer so gerne? Werden die sonst nicht in der Schule aufgenommen?). Ich gehörte natürlich auch da zu den Letzen, die schnaufend oben nach langer, langer Zeit endlich ankamen. Nie hatte ich eine Pause auszuruhen, weil es direkt danach schon wieder abwärts ging.


3) Radfahren
Rad fahre ich gerne, wenn auch meistens nur zur Arbeit und zurück (immerhin insgesamt 20 km). Aber eine schöne gemütliche Fahrradtour mache ich auch sehr gerne, z. B. von Biergarten zu Biergarten

anstossend.gif


4) Reiten
Reiten fand ich als junges Mädchen mal toll. In England habe ich während einer Sprachreise einen Reitkurs gemacht. Das war super toll, wir sind direkt durch Wald und Wiesen geritten. Als ich wieder in das geregelte Deutschland kam, durfte ich nur noch im Kreis reiten. Da habe ich die Lust verloren und mich anderen schönen Dingen gewidmet (ich stand kurz VOR der Pubertät lachen.gif )

 


5) Skifahrenskilaufen.gif
Skifahren habe ich vor einigen Jahren mal ausprobiert. Ich habe sogar einen dreitägigen Skikurs gemacht. Leider hatten wir etwas Pech mit dem Wetter, die Pisten waren vereist und nachmittags war es zeitweise so stürmig, dass der Lift gesperrt wurde. Da stand ich dann als totale Anfängerin und kam von der Almhütte nicht mehr herunter. Dafür kam ich in den Genuss, mal auf diesen Schneebobs (weiß nicht, wie die heißen) mitzufahren. DAS hat Spaß gemacht. Ob ich es nochmal probiere? Ich weiß es nicht, aber ich würde nie nie sagen.




6) Ballsport
Mir wollte man mal Handball beibringen. Was soll ich sagen? Siehe Punkt 1 - ERFOLGLOS



7) Windsurfen
Ich kann nicht schwimmen, damit erübrigt sich diese Sportart


8) Segeln
Und damit ich nicht untergehe, aber ein Boot bedienen kann, habe ich tatsächlich den Segel- und Motorboot-Führerschein! Segeln macht Spaß, kann ich aber mittlerweile nicht mehr (ist auch schon ein paar Jahre her) und die Gelegenheiten waren doch sehr rar.



9) Judo

Auch eine Sportsünde während meiner Pubertät, obwohl mir Judo sehr viel Spaß gemacht hat. Leider meiner damaligen Partnerin nicht mehr so sehr, so dass ich ohne dastand und irgendwann die Lust verlor. Ich wollte nicht mehr als Trainingsattrappe der höheren Gürtelbesitzer sein. Grün-Blau-Rot steht mir nicht besonders gut und Flecken, besonders auf der Haut, mag ich auch nicht .



10 ) Yoga

Yoga mag ich nach wie vor sehr gerne. Durch meine Allergie in letzter Zeit ein wenig vernachlässigt, doch das werde ich bald wieder ändern. Ich möchte so gerne mal in einer dieser Yoga-Häuser fahren, aber alleine traue ich mich noch nicht.



11 ) LaufenLaeufer.gif

Oh ja, eine zeitlang bin ich sogar regelmäßig gelaufen, obwohl auch das keine Sportart ist, die ich erfunden hätte. Aber erstaunlicherweise ging es nach kurzer Zeit sehr gut, die Gelenke taten auch nicht mehr so weh und meine Kondition stieg an. Leider gehörte ich zu den Schön-Wetter-Läufern..... der Rest erklärt sich wohl von selbst. Im Süden hätte ich bestimmt durchgehalten... bestimmt!



12 ) Fitness-Training

Eindeutig mein bevorzugter Sport, da ich ganz gezielt an meine Problemzonen arbeiten kann (dazu gehört im Moment eindeutig mein Nacken/Schulter/Rückenbereich, die üblichen BOP kommen noch hinzu) und an guten Ausdauergeräten meine Kondition trainieren kann. In dieser Sportart bin ich auch ein Wiederholungstäter. Ich komme immer wieder darauf zurück.



13 ) Gymnastik-Kurse à lá BOP, Step & Co.

Diese Kurse mache ich eigentlich auch ganz gerne, doch meistens werden sie von bereits durchtrainierten und durchgestylten jungen Frauen bevölkert, die immer einen mitleidigen Blick für einen übrig haben, weil man a) nicht so gut aussieht, b) nach 10 Minuten Aufwärmphase bereits im Koma liegt und nach Sauerstoff japst und c) bei den Übungen feststellt, dass der Körper festgetackert ist und bei den Übungen gnadenlos verreckt.


14 ) Angeln (jawohl, ist auch ein Sport!!!)

Habe ich eine zeitlang mit meinem Vater ausgeübt, bis ich den dicksten Fisch am Haken hatte, aber mein Vater damit posierte. Zugegeben, der war so fett, denn bekam ich alleine nicht aus dem Wasser, aber trotzdem (*bockig*): der ging MIR an den Haken!



15 ) KegelnKegel.gif

Ich war mehrere Jahre in einem Kegelclub - ja - gekegelt haben wir nebenbei auch...pfeifend.gif



16 ) Eislaufen

Eine zeitlang ging ich sehr gerne zum Eislaufen, doch irgendwann habe ich damit aufgehört. Es wird auch immer schwieriger, die Menschen zur Bewegung zu animieren.... *mich eingeschlossen*



17 ) Minigolf

Spiele ich furchtbar gerne, auch wenn ich 10 Versuche zum Einlochen brauche. Leider mangelt es oft an guten Minigolfplätzen und Mitspielern



18 ) Inlineskating

Schmerzhafte Erfahrungen habe ich damit gesammelt. Die Verletzungsgefahr (besonders bei einem unvorsichtigen Schützen ist dabei einfach zu groß)



19 ) Squash

Habe ich eine Zeitlang gespielt (dabei musste ich noch nicht einmal jeden Ball treffen, der sprang ja oft von Wand zu Wand), ging aber leider sehr auf die Gelenke und blaue Flecken (wenn der Ball mal nicht die Wand traf) hatte ich auch eine Menge.



20 ) Badminton

Nach Squash habe ich dann eine zeitlang eine einfachere Ballsportart gewählt, direkt mit mehren Leuten, damit man nicht so schnell aus der Puste kommt. Die Bälle sind dabei auch nicht so hart.



21 ) Denksport

Den mache ich am liebsten, da er so schön gemütlich auf der Couch durchgeführt werden kann. Früher habe ich gerne Brettspiele gemacht wie Dame, Mühle, manchmal auch Schach, aber irgendwie spielen die Leute immer weniger und die guten alten Denkspiele kennt kaum noch jemand.



So, jetzt fällt mir nichts mehr ein, ist aber doch ganz schön viel geworden. Mir war gar nicht bewusst, dass ich doch schon soooo viel ausprobiert habe.

Nickname 25.07.2007, 07.33 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Informationsüberflutung

Tagtäglich brechen über uns eine Flut von Informationen herein. Bei mir beginnt die erste Wortbeschallung mit dem Angehen des Weckers und dem Radiosender 1live. Dort werde ich schonmal über das Wichtigste informiert, was ich für diesen Tag wissen sollte. Wer wieder im Knast sitzt, was Merkel und der Rest der Sippschaft so treibt und - ganz wichtig - wie das Wetter wird, dicht gefolgt von diversen Staumeldungen, die ohnehin jeden Tag gleich sind. Hier bei uns in NRW staut es sich eben immer und überall. Das ist quasi unser Hobby.



Zwischen den Nachrichten und örtlich gesehen zwischen Badezimmer und Schlafzimmer werde ich noch mit diversen unwichtigen Informationen versehen, bevor ich mich auf dem Weg zur Arbeit mache. Mein Gehirn ist also schonmal warmgelaufen - zumindest was die Verarbeitung von Informationen betrifft. Kein Wunder, dass ich nicht mehr bewusst Auto fahre und nach 30 Minuten ganz plötzlich und unverhofft vor meinem Arbeitgeber stehe. Wie bin ich dahin gekommen?



An meinem Arbeitsplatz lege ich schonmal die Tageszeitung für die tägliche Mittagspause bereit - wieder Information. Dabei stelle ich immer wieder fest, dass 1live wohl die gleiche Zeitung liest wie ich. Irgendwie steht genau das drin, was ich heute morgen in Kurzform schon gehört habe. Gut so. Dann brauche ich nur noch die Überschriften zu lesen. Spart Zeit.



Dass ich arbeitstechnisch natürlich ebenfalls mit Informationen in Form von E-Mails, interne und externe Post und persönlichen Sprachmittteilungen (=Mensch trifft Mensch und redet miteinander) versorgt werde, ist klar. Auch diese müssen im Laufe des Tages (ich habe im Regelfall 8 Stunden dafür Zeit) verarbeitet und erledigt werden (schlimmster Fall: ich muss aktiv werden und arbeiten, bestens Ablage).



Zuhause angekommen mache ich natürlich erst mal meinen PC an, um zu sehen, ob ich E-Mails bekommen habe (ich habe: 25 Spams, 4 Kommentare, 1 private E-Mail). Nun begebe ich mich auf meine Blog-Tour, besuche meine Mit-Blogger und -Bloggerinnen und werde auf ein weiteres mit Informationen versorgt. Bestenfalls sehe ich mir schöne Bilder an mit wenig Text, bei längeren und auch interessanteren Texten benötige ich nochmal meinen vollen Gehirneinsatz (ich möchte ja nicht nur lesen, sondern auch verstehen). Dazwischen gibt es eine ganze Menge Alltagsinformationen, Strickmuster, Kochrezepte, Buchvorschläge und -rezensionen, Blümchen u. v. m.



Zu später Abendstunde entscheide ich mich dann zwischen dumpfbackiger Berieselung durch das Fernsehen oder einem guten Buch. In letzter Zeit entscheide ich mich immer öfters für das Buch. Woran liegt das wohl?



Irgendwann zwischen 23 und 24 Uhr gehe ich dann ins Bett, hundemüde mit einer Menge im Laufe des Tages verarbeiteter Informationen. Kein Wunder, dass ich schlecht schlafe und mein Gehirn nicht zur Ruhe kommt. Denn das muss erst mal Ablage machen und die ganzen Informationen irgendwo zwischen den einzelnen Gehirnsträngen unterbringen.



Wenn ich dann morgens wie gerädert aufwache und mich fühle, als hätte ich tagelang durchgesoffen, kann ich mich an nichts mehr erinnern.

Wo habe ich bloß gestern den Haustürschlüssel hingelegt?

Nickname 02.07.2007, 08.01 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Verändert sich Freundschaft?

Aus meiner persönlichen Beobachtung heraus habe ich für mich festgestellt, dass sich Freundschaft im Laufe des Lebens verändert. Nun habe ich fast 4 Jahrzehnte auf dem Buckel und behaupte, dass meine Schulfreundschaften und meine Freundschaften in den Zwenties anders war als die heutigen Freundschaften.

In der Schule und vielleicht auch noch in der Ausbildung habe ich meine Freunde sehr oft gesehen, man hat vieles gemeinsam unternommen, über vieles geredet und philosophiert. Da man sich oft täglich oder mehrmals die Woche sah und dadurch auch im Alltagsleben des Anderen mit eingebunden war, erkannte man auch sofort, wenn es dem anderen schlecht ging. Man hat einfach mehr miteinander gelebt und die Freundschaft hatte einen hohen Stellenwert.

Heute ist das anders. Meine Freunde sind "erwachsen" geworden, heißt, sie haben (Ehe-)Partner und Kinder, beruflichen und familiären Stress und sind sehr auf sich selbst bezogen. Das eigene Leben nimmt zuviel Raum ein und die Prioritäten haben sich verschoben. Natürlich steht die Familie an erster Stelle. Und bei den Freundschaften werden gerne diejenigen gepflegt, die ein ähnliches Sozialgefüge habe. Man sieht sich höchstens einmal die Woche, meistens noch weniger. Wie sich der einzelne fühlt und was er denkt, bekommt man nicht mehr mit - es sei denn, der andere teilt sich mit. Durch das Alltagsleben und die hohen Anforderungen, die diese mit sich bringen, wird es schwerer, die Gefühle und das Wohlbefinden des anderen herauszufinden. Probleme bleiben meistens "im Haus", es wird immer weniger intensiv geredet und eher nach lustigen gesellschaftlichen Ablenkungen gesucht. 

Das verändert die Freundschaft, macht sie unter Umständen oberflächlicher. Und auch schwieriger in der Umsetzung.

Hatte man ein Problem, so konnte man früher zu jeder Tages- und Nachtzeit anrufen, manchmal traf man sich sogar mitten in der Nacht. Heute ist das nicht mehr möglich. Heute ist das schwieriger geworden, die Kinder müssen versorgt werden, man muss arbeiten gehen oder hat andere Dinge zu erledigen... man ist gezwungen, einen Termin mit dem Freund auszumachen. Spontan vorbeizukommen, um zu reden oder zu helfen, ist oft nicht mehr möglich.

Als Single finde ich es zum Teil noch schwieriger, da kein Partner da ist, mit dem man seine täglichen Sorgen teilen kann, kein Partner, der einen einfach mal in den Arm nimmt und tröstet. Für Trost und Zuspruch oder auch einfach nur für ein intensives Gespräch muss ich mir erst jemanden suchen, der Zeit hat und mir auch zuhören möchte. Immer öfter denke ich: "Hilf dir lieber selbst", dann bist du auch von niemanden abhängig. Und wenn jemand da ist, der dir zuhört, dann freu dich. Denn das wird immer seltener.

Die Prioritäten ändern sich eben. So ist wohl das Leben.

Nickname 23.05.2007, 10.08 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Nennt mich Frau Schwachkopf

Nun habe ich endlich den Familientag, den meine Firma regelmäßig für die Belegschaft ausrichten lässt, erfolgreich überstanden. Diese Familientage erfreuen sich eigentlich immer großer Beliebtheit, doch leider hat das Wetter nicht so mitgespielt, so dass die Besucherzahl eher gering ausfiel. Sehr schade, denn wir hatten ein tolles Programm. Und ich als Mit-Organisatorin hatte natürlich alle Hände voll zu tun.


Frau "Schwach"Kopf dürft Ihr mich deshalb nennen, weil ich

  1. meine Kamera falsch eingestellt habe und ich mich gerade schwarz ärgere, dass die meisten Bilder sehr unscharf geworden sind (ich hatte wohl mal den AF-Modus verstellt und vergessen, ihn wieder auf 3-Bereiche-Scharfstellen zu stellen).
  2. ich Freitag abend nicht aufgepasst habe und gegen eine Schranke gelaufen bin (wie doof ist das wohl). Eine kleine Schramme und eine leichte Beule erinnern mich heute noch daran.


Dafür mache ich heute NIX, liege den halben Tag auf meinem Sofa und werde gleich Miss Marple (natürlich mit Margaret Rutherford) auf dem Ersten um 14.35 Uhr gucken, Kartoffelsalat essen, meinen Kater kraulen und meine Füße hochlegen.


Morgen gibt es dann ein paar Bilder. Euch einen schönen Muttertag (für die Mütter unter uns) und einen schönen Sonntag!

Nickname 13.05.2007, 11.57 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Mein persönlicher Horror...

... wäre, wenn meine Wohnung abfackeln würde.



Erst gestern las ich in der Zeitung, dass in meiner Stadt ein Haus mit zwei Wohnungen abgebrannt ist. Von einem Moment auf den anderen hat man NICHTS mehr, außer das, was man auf dem Leib trägt. Eine absolut furchtbare Vorstellung für mich.


Besonders die vielen persönlichen Dinge von mir würden mir schmerzlichst fehlen. In wenigen Minuten ist die Erinnerung an ein ganzes Leben ausgelöscht.... einfach so! Und Dinge, die man jahrelang angesammelt hat, sind zerschmolzen, zerfallen in Staub und Asche.


Einfach H O R R O R !!!

Nickname 04.05.2007, 17.31 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Meine Briefe und Postkarten

Ich habe sie ALLE noch! Jeden Brief, den ich in meinem Leben bekommen habe, jede Postkarte aus allen erdenklichen Teilen dieser Welt, jede Geburtstagskarte und Weihnachtskarte, alles habe ich aufgehoben, weil ich mich einfach nicht davon trennen kann.

Briefebox400.jpg



Und wenn ich so in diesen Postkarten und Briefen stöbere, werde ich ganz schwermütig, denke an viele gute Zeiten zurück und freue mich darüber, diese erlebt zu haben und freue mich auch darüber, diesen Menschen in irgendeiner Art und Weise begegnet zu sein.


Einige Bekanntschaften und Freundschaften existieren heute nicht mehr, waren aber eine schöne und wertvolle Begleitung in meinem Leben, andere haben auch heute noch einen Platz in meinem Leben, vielleicht auch in veränderter Form.


Es ist schön, in Erinnerungen zu schwelgen, alte Briefe in den Händen zu halten und ein wenig in der Vergangenheit zu leben.




Und wie früher schon die Großmütter und Großväter zu sagen pflegten:
"Die gute alte Zeit..."



Nickname 01.05.2007, 18.29 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL

Brieffreunde

Ich habe es getan, ich habe mich bei Letternet angemeldet, um nach Brieffreunde zu suchen.

Zugegeben, meine Zeit ist momentan knapp bemessen, doch sich hinzusetzen und ab und zu einen Brief zu schreiben, nimmt nicht soviel Zeit in Anspruch wie tägliches bloggen (wozu ich zur Zeit leider auch selten komme *seufz*).


Die Faszination des Briefeschreiben hat mich schon seit einiger Zeit ergriffen. Früher hatte ich mehrere Brieffeunde, teilweise aus England und Frankreich. Es war damals ganz normal, Briefe zu schreiben. Da gab es noch kein Computer, keine E-Mails und SMS. Und man hat sich immer gefreut, einen Brief oder eine Postkarte im Briefkasten zu finden.


Und heute? Heute liegen dort nur Rechnungen und Werbung ohne Ende. Die altbewährte Postkarte setzt auch Staub an, Weihnachtswünsche und Geburtstagswünsche werden bestenfalls mit elektronischen Grußkarten verschickt, vielleicht auch mit einer E-Mail, schlimmstenfalls mit einer SMS.


Diese Stillosigkeit gefällt mir schon länger nicht mehr. Auch an mir selbst. Und genau aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, neben dem schnellen Medium des Computers (dem ich nach wie vor einen großen Stellenwert in meinem Leben einräume) mich auch wieder der langsamen und zum Teil besinnlichen Art der Kommunikationsebene zu betätigen und Briefe zu schreiben.


Sicherlich kann ich damit nicht viele Menschen erreichen, dafür eignet sich die moderne Methode besser, aber hin und wieder anstatt zur E-Mail oder SMS zu greifen, mal einfach eine Postkarte schicken, ist schon etwas Besonderes und hat Stil. Ich erinnere mich an jede Postkarte, die ich bekommen habe und wie ich mich darüber gefreut habe. Schon allein die Überraschung, etwas SCHÖNES im Briefkasten zu finden, war einfach ein tolles Gefühl. Und genau dieses Gefühl möchte ich erhalten, möchte ich auch in Zukunft erleben dürfen und möchte ich auch anderen geben können.

Nickname 27.04.2007, 21.44 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

ein Stöckchen

Ich habe bei Trick 17 ein Stöckchen gefunden, was ich ganz interessant finde.

Erzähl uns etwas darüber, womit Du die meiste Zeit im Leben verbringst.

 Die meiste Zeit verbringe ich wohl auf der Arbeit, ich bin vollberufstätig. Danach werde ich wohl einen großen Teil verschlafen (ich schlafe und relaxe furchtbar gerne). Und die restliche verbleibende Zeit teilt sich auf in vielen Erledigungen (Einkaufen, Haushalt, zur Zeit Arztbesuche etc.), meinen Hobbies (Lesen, Computer, Malen) und Freunde treffen. Eigentlich sehr ungerecht aufgeteilt.

Welchen Stellenwert nimmt in diesem Kontext Dein Blog ein?
Mir macht das bloggen Spaß und daher nimmt er schon einen wichtigen Stellenwert ein. Ich versuche daher auch, mich täglich damit zu beschäftigen, wenn ich die Zeit und die Ideen dazu habe.

Würdest Du auch bloggen, wenn Deine Inhalte von niemandem gelesen würden?
Gute Frage. ich  denke, ich würde das bloggen eher schleifen lassen. Das wäre allerdings schade, weil ich  das Bloggen für mich  auch als eine  Art  Zeitaufnahme sehe und ich selbst sehr oft in alte Beiträge von mir lese.

Spielt Geld eine Rolle, wenn Du Deinen Blog pflegst? Wenn ja, welche und falls nicht, weshalb?
Ich habe eine Flat, von daher ist  das finanzielle für mich kein wichtiger Punkt. Mir ist das Bloggen sogar einen monatlichen Beitrag wert.

Verbesserst Du unsere Welt mit dem, was Du in Deinem Blog schreibst?
wohl eher nicht, dazu gehört schon einiges mehr

Wie lange möchtest Du noch bloggen? 
Solange, wie es mir Spaß macht, zur Zeit ist kein Ende in Sicht

Erbringst Du innerhalb oder ausserhalb der Blogosphäre ein soziales Engagement für unsere Gesellschaft?
Nein, ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich dafür zu faul und zu egoistisch bin schaemend.gif, bewundere aber bedingungslos diejenigen, die sich in unserer Gesellschaft selbstlos einbringen

Was bedeutet für Dich der Beginn eines neuen Tages?
 schon wieder früh aufstehen

Was nimmst Du wahr, wenn Du Dich im Wald aufhältst? 
ich halte mich selten im Wald auf, da meine Fantasy immer mit mir durchgeht und ich hinter jedem Baum einen potentiellen Serienmörder vermute . Wenn ich nicht alleine  bin, finde ich allerdings gerade im Frühling den Wald sehr faszinierend mit seinem intensiven Geruch, der frischen Luft und den tollen Farben

Was denkst Du über Dein eigenes Sterben?
Ich habe keine Angst vor dem Sterben, irgendwann trifft es jeden. Immerhin bin ich schon 38 geworden und ich hoffe auf mindestens weitere 38 Jahre. Mehr Angst macht mir das ALT werden in dieser Gesellschaft, durch meine Großmütter war ich schon ein paar mal in Altersheimen, und was ich da gesehen haben, macht mir sehr große Angst. Dann lieber nicht so alt werden und diesem Dahinsiechen entgehen.

Nickname 25.03.2007, 10.30 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Edith T.:
Na, wenn das mal nicht ein Wink des Schicksal
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Anne Seltmann:
Uih, das würde mir auch gefallen...allerdings
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Kirsi:
Ach wie schön Du bist wieder im Land, zwische
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Steineflora:
Reicht dein Französisch für die Lektüre? Schö
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Steineflora:
Sehr schön .. da hast du wirklich einen Schat
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