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Erwartungshaltung an Freunden

Seit der schlechten Nachricht, die ich vor zwei Wochen erhalten habe, sind Freunde, angebliche Freunde und Bekannte wichtig geworden. Umso interessanter ist es, wie diese Menschen reagieren. Und wieder einmal kann ich einiges an neuer Erfahrung dazu buchen.



Einige nehmen teil, fragen nach und sind für mich da, wenn ich sie brauche. Genau das bedeutet auch Freundschaft für mich.



Überraschenderweise sind einige Bekannte und Kollegen sehr präsent, wo ich das nicht erwartet hätte. Das tut sehr gut.


Und dann wiederum hat mich ein "Freund" mal wieder enttäuscht. Der gleiche hat sich letztes Jahr aus privaten Gründen aber ohne weitere Erklärung plötzlich nicht mehr gemeldet. Ich habe ihm verziehen. Doch jetzt hat er sich 2 Wochen nicht mehr gemeldet, aber genau das hätte ich von ihm erwartet. Zumindest eine kurze Nachfrage wäre schön gewesen.



Nun stelle ich mir die Frage, ob meine Erwartungshaltung zu hoch ist und ob ich überhaupt das Recht habe, eine Erwartungshaltung an andere Menschen zu stellen. Ist es nicht eher ein Geschenk, wenn jemand für einen da ist? Darf ich an andere Menschen Ansprüche stellen, ohne gleichzeitig egoistisch und besitzergreifend zu sein? Können andere Menschen wissen, wann ich was gerade brauche? Bin ich da nicht auch in der Pflicht, gewisse Dinge "einzufordern", anstatt darauf zu warten, dass die Menschen so reagieren, wie ich es gerne hätte?

???

Ich denke darüber nach und überdenke auch gerade mein Freundes- und Bekanntenkreis. Generell kann ich allerdings sagen, dass ich gute Freunde und Bekannte habe. Und darüber bin ich sehr glücklich und dankbar.

Nickname 08.02.2007, 08.43

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Kommentare zu diesem Beitrag

8. von Karin

Das mit den "negativen Charaktereigenschaften" als Vorurteil war einfach nur eine Interpretationsmöglichkeit aus Deiner Aussage "Aber wer weiß, warum diese Menschen keine Freunde haben". Ehrlich gesagt bin ich auch froh, dass diese Interpretation nicht zutraf.
Und jetzt weiß ich ja auch, was Du mit diesem "es hat einen Grund" meintest. Insofern stimme ich Dir zu.
Ich habe aber auch nicht behauptet, irgendjemand wäre gänzlich OHNE Erwartungen (siehe auch mein erster Kommentar, wo ich schrieb, auch die Erwartung, keine - Ergänzung: zumindest keine zu hohen und keine unrealistischen oder unvertretbaren - Erwartungen zu haben, ist ja schon eine).
Allerdings würde ich manche, die Du ansprichst, nicht als "Erwartungen" in dem Sinne ansehen, sondern als Prinzipien / Voraussetzungen dafür, dass eine gute und qualitativ wertvolle Freundschaft überhaupt Bestand haben kann. Eine Freundschaft, in der man dem anderen nicht vertrauen kann und nicht ehrlich zueinander ist, ist für mich gar keine. Aber ich denke, das sieht wohl wiederum jeder so, ohne dass man da groß drüber diskutieren müsste. :blumig:
Dennoch finde ich es auch wichtig, etwas / eine Aufmerksamkeit etc. auch als Geschenk annehmen zu können. Das ist denke ich deutlich schwieriger, je höher man die Messlatte seiner Erwartungen setzt (oder sogar so hoch, dass diese als metaphorischer schwarzer Balken die Sicht behindert für das, was ist).
Aber klar, wenn einem etwas versprochen würde, sollte man schon sein Wort auch halten (und wenn man sich nicht sicher ist, ob man es halten kann, lieber gar nichts sagen, um nicht erst Hoffnungen zu wecken, um sie dann zu enttäuschen). Da gebe ich Dir natürlich recht.

vom 13.02.2007, 10.50
Antwort von Nickname:

Eigentlich schade, dass man oft direkt etwas negatives hineininterpretiert. Aber glücklicherweise hat es sich ja aufgeklärt.

Prinzipien / Voraussetzungen finde ich sogar noch stärker als "nur" Erwartungen. Aber es ist anscheinend auch eine Definitionsfrage und was jeder einzelne darunter versteht.

Einem Freund vertrauen zu können, ist sicherlich eine Voraussetzung für eine gute Freundschaft. Das sehe ich auch so. Und ich kann mich glücklicherweise immer über Kleinigkeiten freuen, Gesten, Worte u. a. Und bin auch immer wieder positiv überrascht. Das gefällt mir besser als enttäuscht zu werden.


7. von Karin

Und wenn ein Freund (wie man ihn nun definiert) mal nicht da ist, dann kann das verschiedene Gründe haben. Vielleicht wusste er einfach nichts davon, dass man gerade Unterstützung braucht? Vielleicht hat man es ihm gegenüber nicht deutlich genug oder überhaupt nicht gezeigt (und aus der Entfernung, wenn man beispielsweise in letzter Zeit nur flüchtig Kontakt mit ihm hatte, kann er es möglicherweise schon gar nicht "riechen")? Oder er hatte gerade wirklich keine Zeit, genug eigene Probleme, als dass er zu dem Zeitpunkt in der Lage gewesen wäre oder es vermocht hätte, den Beistand zu leisten, den man sich wünscht?
Es kann soooo viele Gründe haben, und deshalb würde ich nicht gleich vorzeitig und abschätzig über so jemanden urteilen. Natürlich kommt es jeweils auf den Einzelfall und das Gesamtbild an, aber allgemein halte ich das zunächst einmal so.

Dann noch kurz etwas zu Deiner Einstellung gegenüber Menschen, die nur wenige Freunde haben. Irgendetwas an dem "Aber wer weiß, warum das so ist" stört mich. Ich kann auch sagen, was: Es deutet auf Vorurteile hin (auch eine Art "Erwartngshaltung", nämlich die Erwartung, dass es im Wesen, in irgendwelchen - negativen - Charaktereigenschaften solcher Menschen liegen muss, dass sie keine oder kaum Freunde haben).
Nicht nur finde ich das abschätzig gegenüber diesen Menschen und kann mitunter verletzend sein, wenn man so etwas diesen gegenüber äußert.
Es kann nämlich genausogut sein, das ein solcher Mensch, der nur wenige Freunde hat, seine (richtigen) Freunde einfach besonders sogfältig auswählt, so wie Du und viele andere das auch machen und es eigentlich nur natürlich ist. Und dass er mit diesem kleinen (aber möglicherweise qualitativ guten) Freundeskreis sehr glücklich ist.
Genauso kann es viele Gründe haben, wenn einer gar keine (richtigen, innigen) Freunde hat. Beispielsweise könnte er es selbst gewählt haben (nicht, weil er geizig ist, er könnte ja durchaus ein netter und freundlicher Mensch sein), sondern weil er es aus irgendwelchen Gründen einfach so möchte. Vielleicht mag er die Masse nicht, vielleicht möchte er unabhängig bleiben, etc. pp.
Auch würde ich den Freundeskreis niemals nach der Quantität bewerten. Einige wenige oder auch nur ein Freund können manchmal wertvoller sein als ein ziemlich großer Freundeskreis, in dem man sich möglicherweise auch weniger mit dem Einzelnen befassen kann und es deshalb auch eher vorkommen kann, dass einmal einer auf der Strecke bleibt oder nicht erkannt wird, dass jemand Hilfe braucht (oder man nicht weiß, wem man zuerst helfen soll, weil plötzlich alle gleichzeitig mit ihren Problemchen auf einen einstürmen).

Dies alles sind Gründe, weshalb auch ich eher (oberflächlich betrachtet) das bin, was man einen "Eigenbrötler" nennt (ohne dass das jetzt vorurteilswoll betrachtet werden soll).
Ich habe nur wenige Freunde, aber auf die kann ich mich dann auch verlassen, wenn es drauf ankommt, und weiß bei ihnen, woran ich bin. Dafür fasse ich den Begriff "Freundschaft" bewusst ganz locker und offen, klammere mich nicht an die Leute und versuche auch, meine Probleme selbst zu lösen. Dennoch tut es mir manchmal gut, mit jemandem (einem guten Freund) zu reden, von dem ich auch verstanden werde. Besonders dann, wenn mir etwas über den Kopf zu wachsen droht oder ich nicht mehr klar sehe - dann bin ich dankbar für dieses Feedback von außen (wobei auch kritisches Feedback natürlich entsprechend freundlich ausgedrückt werden sollte).
Aber als selbstverständlich nehme ich es nicht - und deshalb weiß ich es dann auch umso mehr zu schätzen.

Das waren meine ehrlichen Gedanken zum Thema. Ich hoffe, ich habe damit niemandem vor den Kopf gestoßen, auch wenn ich mit meiner Meinung vielleicht etwas anecke bzw. in der Minderheit bin.
:zwinkernd:

vom 11.02.2007, 23.24
Antwort von Nickname:

Derjenige wusste ganz genau, um was es geht. Und er hat selbst Erfahrungen darin! Und wir haben darüber gesprochen! Und wir haben bis dato regelmäßig telefoniert! Und....und...und.... Hat schon seinen Grund, warum ich darüber etwas enttäuscht bin, glaube mir. So schnell kann man mich normalerweise nicht enttäuschen, weil ich eher zur Toleranz Freiheit und Optimismus tendiere und ich meine Freunde selten in Anspruch nehme. Es sei denn, man bietet mir die Freundschaft direkt an...... und hält nicht sein Versprechen.

Es hat immer seinen Grund, warum man keine Freunde hat. Vieles liegt an einem selbst. Entweder, weil man keine braucht, oder weil die Erwartungshaltung an andere Menschen zu hoch ist, oder weil man selbst kein Freund sein kann, oder weil man sich nicht um Freundschaften kümmert, oder weil man eher Angst vor Menschen hat und nicht offen genug ist, oder oder oder. Diejenigen, die ich kenne und keine Freunde haben, sind oft selbst daran beteiligt, ob sie es bewusst so gewählt haben oder unbewusst. Und von negativen Charaktereigenschaften habe ich nie gesprochen, wo hast du das gelesen? Denn es gibt tatsächlich Menschen, die so mit sich selbst im Reinen sind, dass sie sich selbst genug sind und gar keine Freunde brauchen. Egal, welcher Grund vorliegt, warum jemand keine Freunde hat, ich finde, es liegt oft an einem selbst.

Und gegen einen "kleinen" Freundeskreis habe ich überhaupt nichts. Ich selbst habe nur noch einen recht kleinen Freundeskreis. Da gebe ich dir Recht, dass es nichts mit Quantität zu tun hat, sondern mit Qualität. Ein wirklich guter Freund reicht aus - und auch da "erwartet" man, dass der Freund zu einem hält, oder nicht? Wäre er noch dein Freund, wenn er dich hintergehen würde und nicht zu dir stehen würde? Ganz Ehrlich? Haben wir da nicht doch eine Erwartungshaltung an einen "guten" Freund? Und du sagst selbst, dass du dich auf deine Freunde verlassen kannst. Erwartest du das dann letztendlich nicht auch? Und du schreibst von Feedback (dass natürlich entsprechend freundlich ausgedrückt werden sollte) ==> deine Erwartung! Ich denke nach wie vor, dass keiner gänzlich ohne Erwartungen ist.

Auf jeden Fall danke ich dir für deine ausführlichen Gedanken. Du kannst bei mir nicht anecken, ganz gleich, wie "extrem" deine Gedanken auch sein sollten (was ich bis jetzt nicht so empfinde). Ich finde es sehr interessant, wie andere denken und so habe ich auch die Möglichkeit, einige Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen und evtl. das eine oder andere zu überdenken.


6. von Karin

Ich persönlich halte überhaupt nichts von Erwartungshaltungen - weder gegenüber Freunden noch bei Fremden oder in egal welchen Lebenslagen. Ich betrachte es vielmehr als Geschenk, wenn mir etwas Gutes widerfährt oder ich (völlig unerwartet ;-)) irgendeine Aufmerksamkeit von anderen bekomme.
Ich denke, ein wahrer Freund merkt schon, wenn es einem schlecht geht, und versucht dann auch entsprechend zu helfen oder da zu sein. Aber ich betrachte es niemals als selbstverständlich, bin immer dankbar dafür und versuche mich obendrein irgendwann dafür zu revanchieren, wenn sich mal eine Gelegenheit dazu ergibt (zum Beispiel derjenige einmal selbst Hilfe braucht, oder um ihm einfach eine Freude zu bereiten). Doch auch das sehe ich keineswegs als Zwang oder "Pflicht" an, sondern ist - das schon - für MICH selbstverständlich.
Man könnte auch sagen: Wenn ich selbst nichts von anderen erwarte, dann erwarte ich zumindest auch von anderen, dass sie nichts - in dem Sinne - von MIR erwarten. :-) Das ist aber dann auch die einzige "Erwartung", die ich stelle, und die ist ja nun denke ich nicht wirklich eine - eher eine "Anti-Erwartung" oder so. Natürlich könnte man nun darüber philosophieren, ob auch eine Anti-Erwartung gewissermaßen eine Erwartung ist, OBWOHL diese ja eigentlich Erwartungen aller Art - außer dieser einen, dass NICHTS erwartet werden soll - ausschließt (paradoxer geht es nicht ;-)). Doch ich glaube, das würde es unnötig verkomplizieren.
Mit dem Obigen dürfte mein Standpunkt schon klar genug geworden sein.
PS: Zum Thema Erwartungen im Allgemeinen habe ich auch einen nachdenkenswerten Beitrag: Hier klicken

Einen guten (vielleicht nicht ZU erwartungsvollen, denn dann wird man möglicherweise enttäuscht, und das ist schade) Start in die Woche wünscht Dir Karin :pfeifend:

vom 11.02.2007, 22.45
Antwort von Nickname:

Ich finde schon, dass jeder für sich eine gewisse Erwartungshaltung hat - und zwar in jedem Lebensbereich. Wenn ich z. B. Geburtstag habe, hoffe ich auch darauf, dass meine Freunde mir gratulieren - eine Erwartungshaltung. Ob ich letztlich enttäuscht bin, wenn sie es nicht tun, ist eine andere Sache und eine Frage, wie hoch meine Erwartungen sind und welchen Wert ich ihnen gebe. Aber ganz ohne glaube ich, funktioniert der Mensch nicht wirklich. Mit deinem Blog erwartest du ja auch etwas, z. B. eine Reaktion oder eine Meinungbildung,  ganz gleich wie sie aussieht, denn sonst könntest du ja deine Gedanken auch privat aufschreiben. Die würde nur keiner lesen.

Bei Freundschaften sollte nichts Zwang oder Pflicht sein, da gebe ich Dir Recht. Dennoch gibt es dort auch Hoffnungen und Erwartungen. Wenn mich ein Freund anruft, wenn er Probleme hat, erwartet er von mir, dass ich ihm zuhöre. Auch mir gegenüber werden Erwartungen gestellt z. B. wie ich mich verhalte: Im Beruf, in der Familie, im Alltag, in der Partnerschaft ... Wenn ich sie nicht erfülle, gibt es Enttäuschungen oder sogar Konsequenzen. So ganz ohne funktioniert es doch nicht.

Meiner Meinung nach ist es nur eine Frage, WIE ich mit meiner Erwartungshaltung umgehe.


5. von Junifee

Die Frage stelle ich mir auch immer wieder...! Ich habe sie auch für mich noch nicht abschließend beantwortet.

Inzwischen habe ich mir angewöhnt meinen Freunden (ob gute oder weniger gute) freimütig zu sagen, wenn es mir nicht gut geht und ich seelisch-moralische Unterstützung brauche (natürlich nur denen, von denen ich denke, dass sie es wissen sollten). Dabei trennt sich dann für mich die Spreu vom Weizen...

Vielleicht wäre es besser nicht zu erwarten, sondern nur zu hoffen und dankbar zu sein, für die Hilfe die einem zuteil wird.

Wichtig dabei ist, dass du dich nicht auf die Enttäuschungen konzentrierst, sondern auf die Menschen, die dir helfen und dir gut tun.

vom 09.02.2007, 05.59
Antwort von Nickname:

Auf die Enttäuschung konzentriere ich mich auch nicht. Ich habe sie registriert, meine Meinung daraus gezogen und ferig. Ich weiß nun, wie ich in Zukunft mit diesem Menschen umzugehen habe. Nicht mehr und nicht weniger.

Und ich habe tolle Freunde und sogar tolle Bekannte (die vielleicht schon zu Freunden geworden sind). Und das weiß ich zu schätzen und bin darüber sehr froh. Immer wieder begegnen mir Menschen, die kaum oder sogar gar keine Freunde haben (für mich unvorstellbar), und das tut mir immer sehr leid. Aber wer weiß, warum das so ist.


4. von Teddyhamster

Man sollte von anderen Menschen wirklich nicht zuviel erwarten...
Wahre Freunde gibt es nur sehr wenige und viele würden dir vielleicht auch gern zur Seite stehen, wissen aber vielleicht nicht, wie sie mit dir umgehen sollen...

Ich finde die Einstellung von Evi sehr gut: Freu dich über die Menschen, die dir in solchen Zeiten zur Seite stehen und nimm dir das Verhalten der anderen nicht zu sehr zu Herzen!

Ich wünsch dir alles alles Gute!! :umarmen:

vom 08.02.2007, 22.35
Antwort von Nickname:

Ich versuche tatsächlich, meine Erwartungen nicht so hoch zu schrauben, bin ohnehin eher ein Mensch, der vieles alleine regeln kann und mit sich selbst ausmacht. Wenn ich allerdings rede, "erwarte" ich von Freunden, dass sie zuhören. Sie brauchen meine Probleme nicht zu lösen (können sie auch gar nicht), aber zuhören und einfach mal nachfragen, fänd ich schon schön, vor allem, wenn man sich selbst als "Freund" bezeichnet. Von Bekannten erwarte ich das z. B. nicht, obwohl ich genau da immer wieder positiv überrascht werde. Da ist sie wieder: Die Erwartungshaltung. Kann man die wirklich gänzlich verhindern?
3. von Trick_17

Diese Erfahrung habe ich schon mehrmals gemacht, das hat nichts mit zu hohen Erwartungen zu tun. Egal um welche Art von Problemen es gegangen ist.

Dazu sind Freunde da, und ich würde genauso jemanden zur Seite stehen, oder zuhören, das ist für mich selbstverständlich. Inzwischen sehe ich solche Situationen als natürliche Auslese. Auf Freunde, die nur einen Schönwettermenschen um sich haben wollen, kann ich gern verzichten. Und auch den umgekehrten Fall habe ich schon mehrmals beobachtet. Was für mich eigentlich nur Bekannte waren, und ich es nie erwartet hätte, zeigten sich wirkliche Freunde in der Not. So gesehen habe ich immer nur gewonnen.

Also Kopf hoch, alles wird gut. :daumenoben:

LG Evi

vom 08.02.2007, 13.41
Antwort von Nickname:

Ich denke, wenn man weiß, dass es sich um Schönwettermenschen handelt, ist das auch o.k. Damit könnte ich umgehen. Ich habe nur ein Problem damit, sich als "Freund" zu bezeichnen, und dann keiner zu sein. Denn unter einem Freund habe ich schon konkrete Vorstellungen, u. a. auch einfach mal zuhören. Auch das ist wohl keine Selbstverständlichkeit.
2. von Eveline

Hab ich was überlesen oder übersehen? :fragend:

Wahre Freunde erkennt man in der Not - nicht nach einem Lottogewinn.....

Ab und zu ist's ganz gut, wenn sich zeigt, wer wirklich zu einem steht - ich bin auch froh, ein paar wirklich gute Freunde zu haben.....

Drück dich :umarmen:
LG Eveline

vom 08.02.2007, 10.55
Antwort von Nickname:

Du hast nichts überlesen, liebe Eveline. Ich habe nicht darüber geschrieben (zu persönlich).

Tatsächlich zeigen sich die wahren Gesichter der Freunde erst dann, wenn man sie braucht. Da gibt es immer wieder interessante Überraschungen, sowohl positiv als auch negativ. Das ist auch gut so, denn nur dann weiß man eigentlich, woran man ist.


1. von Renate

Liebe Pat,
das mit der Erwartungshaltung und den Enttäuschungen ist ja so eine Sache. Man sagt ja immer, dass man nur enttäuscht sein kann, wenn man sich in jemandem täuscht - also am besten garnichts erwarten und sich freuen, über das was man/frau einfach so kriegt? :ratlos:
Nun, ich denke, woher sollen's denn die Mitmenschen wissen, was wir uns grade wünschen? Ob uns nach Trost oder einem Tritt in den Hintern ist? Und dann gibt es natürlich so unsensible Mitmenschen, die's "nur gut mit uns meinen" und dabei immer genau das falsche (in unseren Augen) tun.
Da sind mir die schon lieber, die einfach den Mund halten und mir das Gefühl vermitteln, dass sie da sind, wenn ich sie brauche.
Ich denke, dir geht's mit deinem Bekanntenkreis ähnlich. Also nicht ärgern, auf garkeinen Fall über dich selbst, denn das hast du nicht nötig! :daumenoben:
Liebe Grüße schickt die auch oft zweifelnde Renate

vom 08.02.2007, 10.55
Antwort von Nickname:

Du hast Recht, keiner kann Gedanken lesen und nur die wenigstens haben so ein sensibles Feingefühl, dass sie wissen, was andere gerade brauchen. Ich gehöre auch eher zu denen, die die Leute direkt ansprechen.

Aber trotzdem, geht es wirklich so ganz ohne Erwartungen? Hat die versteckt nicht jeder irgendwo?



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Stand: 01.01.2020


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