Blogeinträge (themensortiert)

Thema: *Gelesen / Gehört*

GERWOD V: Die Bergfestung von Salvatore Treccarichi

5. Teil der GERWOD-Reihe:
Teramon hat Bernstadt erobert. Nun steht ihm der Zugang zum Kernland offen. Die Menschen haben sich vor ihm unter der Führung des Statthalters Harmen und des Bannwarts Harald nach Süden zur Stadt Flussen zurückgezogen.
Doch auch wenn die hinterländische Hauptstadt gefallen ist, der Kampf gegen den bösen Magier ist noch längst nicht verloren. Denn solange Teramon den Eberkopf nicht besitzt, besteht die Hoffnung, Gerwod zu finden und das Böse aufzuhalten.
Hinweise dazu verfolgen die drei Sucher bei drei Alten Völkern.
Dabei hat der Waldkehr Gerold den Sumpfwald erreicht, wo er mit dem Skelettkrieger Hettenot einem Hinweis auf die Gelblinge nachgeht.
In der Küstmark hat der Nachtalp Olef die vornehme Nordländerin Fenja und ihre Gefolgsleute kennengelernt. So wird ihm eine Schifffahrt zum Nordland ermöglicht, wo er die Eisler zu finden hofft.
Zuletzt durchreist Feodor auf seiner Suche nach den Luftdingern das Sandland. Dort trifft er den unheimlichen Mealeg Adel hen Becht. Feodor fühlt sich jedoch durch die Aufdringlichkeit des Söldners bedroht, den er als Schergen Teramons verdächtigt.
Denn so wie die Bündnispartner alles unternehmen, damit sie Teramon aufhalten, verstärkt auch dieser seine Bemühungen, um dem Böse zum Sieg zu verhelfen.

Independently published (22. November 2017), 456 Seiten



Der 5. Teil dieses Fantasy-Epos konzentriert sich hauptsächlich auf die längst in Vergessenheit geratene Bergfestung, in der Baldwin, der ursprünglich auszog, um Feodor aufzuhalten,  seine Abenteuer erlebt und sich mit der Vergangenheit auf eine besondere Art und Weise auseinandersetzen muss. Und es wird klar, dass die Glaubensgemeinschaft viel zu jung ist, um überhaupt zu begreifen, was wirklich dahinter steckt. Sehr spannend fand ich da die Entwicklung von Baldwin und wie er seinen Glauben und das Wissen in Frage stellt.

Der Kampf um die Bergfestung mit einer neuen Wesensart ist spannend beschrieben, hat einige Überraschungen und Wendungen parat, gibt aber auch ein wenig Hoffnung darauf, dass man vielleicht ein weiteres Mittel hat, um Teramon zu besiegen.

Sehr spannend und aufschlussreich fand ich auch das Zusammentreffen zwischen Helmko und Teramon, einer meiner Lieblingsszenen.  Dafür liest man in diesem Band von meinem Lieblingshelden Gerold nichts.

In der Vergangenheit habe ich immer ein wenig die vielen Wiederholungen des Autors kritisiert, mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und zeitweise waren sie für mich schon hilfreich. Bei einem Fantasy-Epos von 10 Bänden schadet es nicht, wenn das Gedächtnis ein wenig aufgefrischt wird.

Für mich bisher der beste Band in dieser Serie.




Gerwod I: Das Artefakt

Gerwod II: Alfons Erbe

Gerwod III: Der Magier

Gerwod IV: Bernstadt

Gerwod V: Die Bergfestung

Gerwod VI: Der Feldzug

Gerwod VII: Der Adler

Gerwod VIII: Hanols Söhne

Gerwod XI: Die Grenzhöhen (Frühjahr 2019)

Gerwod X: Ein reines Herz (Sommer 2019)

 

http://fantasy-salvatore-treccarichi.de/



Nickname 25.01.2020, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Magic Cleaning von Marie Kondo

Das TIME Magazine zählt Marie Kondo zu den 100 einflussreichsten Menschen auf der Welt!
Vereinfachen Sie Ihr Leben!Kaum jemandem macht es Spaß, aufzuräumen und sich von Dingen zu trennen. Die meisten von uns haben einfach nie gelernt, wirklich Ordnung zu halten. Denn auch beim Aufräumen gibt es den berühmten Jo-Jo-Effekt. Doch mit Marie Kondos bahnbrechender Methode, die auf wenigen simplen Grundsätzen beruht und dabei höchst effektiv ist, wird die Beschäftigung mit dem Gerümpel des Alltags schon mal zu einem Fest. Und die Auswirkungen, die «Magic Cleaning» tatsächlich auf unser Denken und unsere Persönlichkeit hat, sind noch viel erstaunlicher. Der Generalangriff auf das alltägliche Chaos macht uns zu selbstbewussten, zufriedenen, ausgeglichenen Menschen.
Der Nr.-1-Bestseller aus Japan – über eine Million verkaufte Exemplare
«Die Magie des Aufräumens: Marie Kondo befreit nicht nur Ihr Zuhause von unnötigem Ballast, sondern auch Ihre Gedanken.» Thorsten Havener

Rowohlt Taschenbuch, 224 Seiten


Aufräumen, seine Dinge in Ordnung halten, regelmäßig ausmisten und sich auf das Wesentliche konzentrieren sind sicherlich wichtige Dinge, die wir in unserem Alltag integrieren sollten. Marie Kondo gibt auch ein paar wenige hilfreiche Tipps, wie man das angehen könnte. Meistens jedoch erzählt sie von ihren vielen begeisterten Klienten/Klientinnen und lobhudelt sich selbst.

Für die meisten von uns ist es vermutlich auch ein wenig seltsam, jedes einzelne Teil in die Hand zu halten und zu erfühlen, oder sogar mit den Dingen zu reden, als hätten sie eine Seele. Ich halte davon auch nicht unbedingt etwas und habe das ein wenig anders gehandhabt. Auch das schnelle Wegwerfen kann ich nicht unterschreiben, das kann nicht die Grundidee sein. Besonders als sie beim Thema Bücher ankam, diese doch einfach wegzuwerfen, hat sie mich als Leserin verloren.

Das Buch ist eventuell etwas für Leute, die sich mit dem Ausmisten noch nicht beschäftigt haben, als kleine Anregung sozusagen. Die Quintessenz des Buches hätte allerdings auf maximal 50 Seiten gepasst. Bei YouTube habe ich wesentlich bessere, informativere und vor allem praktischere Tipps gefunden, die einem beim Entrümpeln helfen können.

Kann man lesen, muss man nicht.

Nickname 24.01.2020, 00.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Leber entgiften für Anfänger von Michael König

Die Leber ist ein sehr wichtiges Organ, dass unseren Körper regelmäßig von den ganzen Giftstoffen befreit, die wir uns Tag für Tag so zumuten. Der Autor hat sich intensiv damit beschäftigt und alle wissenswerten Fakten in diesem Buch zusammen getragen.

Independently published, 156 Seiten, LINK zu Amazon


Mit gerade mal 156 Seiten ist das Buch schnell gelesen. Dabei ist es sehr informativ und interessant geschrieben. 

Angeblich hat der Autor selbst Erfahrungen gesammelt und hält einige Tipps für die Entgiftung der Leber parat. Für den Einstieg in dieses Thema ist das Buch durchaus empfehlenswert. Ein paar Rezepte sind auch dabei, obwohl es da sicherlich bessere Zusammenstellungen gibt.

Das Buch ist ein wenig einfach gehalten, es könnte übersichtlicher gestaltet sein. Aber vielleicht macht auch gerade das den Charme aus, es konzentriert sich auf das Wesentliche: Die Leber.


Nickname 23.01.2020, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kurt von Sarah Kuttner

Von der Suche nach Familie, der Sehnsucht nach dem richtigen Ort und darüber, dass nichts davon planbar ist »Ich bin mit zwei Kurts zusammengezogen. Einem ganzen Kurt und einem Halbtagskurt. Jana und Kurt haben sich entschieden, dass sie ihr Sorgerecht teilen, vor allem wenn Kurt schon extra aufs Land zieht. Und so pendelt das Kind nun wochenweise zwischen seinen beiden Oranienburger Zuhauses hin und her: zwei Häuser, zwei Kinderzimmer, unterschiedliche Regeln und alle Menschen, die er liebt. Und dann bin da noch ich.« Lena hat mit ihrem Freund Kurt ein Haus gekauft. Es scheint, als wäre ihre größte Herausforderung, sich an die neuen Familienverhältnisse zu gewöhnen, daran, dass Brandenburg nun Zuhause sein soll. Doch als der kleine Kurt bei einem Sturz stirbt, bleiben drei Erwachsene zurück, deren Zentrum in Trauer implodiert. Sarah Kuttner erzählt von einer ganz normalen komplizierten Familie, davon, was sie zusammenhält, wenn das Schlimmste passiert. Sie erzählt von dieser Tragödie direkt und leicht und zugleich mit einer tiefen Ernsthaftigkeit, so einfach und kompliziert, wie nur Sarah Kuttner das kann.

S. Fischer Verlag, 240 Seiten


Das ist das erste Buch von Sarah Kuttner, das ich gelesen habe. Ihr eher schnodderiger und eigenwilliger Schreibstil gefällt mir und liest sich erfrischend anders. Die Art ihrer Erzählung ist eher trocken, humorvoll, was das eigentliche Thema, den Verlust eines Kindes, ein wenig die emotionale Schwere nimmt. Sie schreibt ganz nüchtern, wie es ist und wie unterschiedlich der Vater und seine Freundin trauern. Und stellt indirekt die Frage, wer darf wie viel trauern, wer hat überhaupt das Recht zu trauern und was macht das mit einer noch jungen Beziehung bzw. wie viel Trauer kann eine Beziehung überhaupt aushalten.

Etwas schwierig zu lesen fand ich, dass der Freund und der Junge Kurt heißen. Das sollte vielleicht der besondere Witz sein. Ich empfand das als eher störend. Das Ende hat mich dann auch ein wenig verwirrt zurück gelassen, weshalb es den Punkt Abzug gibt.

Nickname 22.01.2020, 08.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Amy und der Zauber des Schwarzen Sterns von Michael Hamannt

Für Amy bricht eine Welt zusammen, als ihr Vater ins Gefängnis geworfen wird. Sie muss zu ihrer Tante ziehen, die nur Verachtung für sie übrig hat. Doch Amy gibt nicht auf: Zusammen mit ihrem besten Freund Finn sucht sie nach Beweisen für die Unschuld ihres Vaters. Dabei kommen die beiden einer Gruppe mächtiger Magier auf die Spur, die nun auch Jagd auf Amy und Finn machen. Die beiden haben nur eine Chance, wenn sie überleben wollen: Sie müssen hinter das Geheimnis des Schwarzen Sterns kommen …

Illustrator Timo Kümmel

Verlag Independently published, 298 Seiten, Michael Hamannt




Was für ein wunderbares Jugendbuch. Wie auch schon bei den Dämonenkriegen (keine Jugendbücher!) von Michale Hamannt hatte ich auch hier das Gefühl, dass die Seiten viel zu wenige waren und bedauere sehr, dass es - zumindest bisweilen - nur diesen einen Band gibt. Es ist eine wunderbare Geschichte über Vertrauen, Liebe, Freundschaft und Glaube, in der Amy im Kampf um ihren Vater gemeinsam mit Finn ein unglaubliches Abenteuer erlebt. Michael Hamannt schreibt so wundervoll kurzweilig, dass die Seiten so dahin fliegen. Auch die Figuren sind so lebendig und liebevoll gezeichnet, dass man das Gefühl hat, sie schon ewig zu kennen und unbedingt mehr von ihnen lesen möchte.

Ich kann dieses Buch vor allem Fantasy-Anfängern ans Herz legen, die mit Elfen, Trollen und Co. ein wenig überfordert sind oder nicht mögen. Das hier ist Fantasy oder Phantastik, die in unserer Welt vor  ca. 100 bis 200 Jahren angesiedelt sein könnte,  die Atmosphäre ein wenig vergleichbar mit Harry Potter. Ich hoffe sehr, dass es irgendwann weitere Abenteuer mit Amy und Finn geben wird.



Nickname 14.11.2019, 00.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ströme der Macht von Robert Corvus

2. Teil der Trilogie "Gezeiten der Macht"

Graf. Niemals hätte der Maler Quilûn vermutet, einmal diesen Titel zu führen. Und doch zählt er nun zu den bedeutendsten Männern auf dem Berg der Macht. Unverhofft ist er zum Oberhaupt des Tiefen Hauses Schneegrund geworden, aber niemand hat ihn auf die Intrigen innerhalb der Adelsfamilien vorbereitet. Quilûn braucht die Hilfe der Grafentochter – doch die fühlt sich durch seine Ernennung um ihr Geburtsrecht betrogen. Soll er sich an die unheimliche Magierin wenden, die das Mündel des verstorbenen Grafen war? Quilûn ist entschlossen, den Willen des Toten zu ehren. Bald begreift er, dass er dafür die Ströme der Macht ändern und das Leben auf dem Berg in den Grundfesten erschüttern muss.




Band 1: Berg der Macht
Band 2: Ströme der Macht
Band 3: Ruinen der Macht (erscheint voraussichtlich am 03.02.2020)

Der erste Band stellt eine ungewöhnliche Welt und die darin lebenden Personen vor, in der die Magie augenscheinlich von diesem mächtigen Berg stammt. Natürlich weckt das Begehrlichkeiten und jeder möchte an dieser Macht teilhaben. Die bereits eingeführten Charaktere positionieren sich im zweiten Teil nun und es kommt zu Auseinandersetzungen. Entsprechend ihrer zum Teil neuen Aufgaben und Herausforderungen verändern sich die Figuren. Nicht immer gefiel mir die Entwicklung der Protagonisten. Quilûn und Semira sowie Kyrin versuchen in diesem Spiel das für sie richtige zu tun, wobei mir Quilûn als Charakter ein wenig abhanden kam. Spannend ist das Spiel um die Macht und den Berg auf jeden Fall. Auch hier muss man bei diesem Autor mit allem rechnen. Unerwartete Wendungen, die manchmal mehr Fragen als Antworten liefern, machen neugierig auf den dritten Teil. Alles ist noch offen und möglich.
In Summe auf jeden Fall eine eher außergewöhnliche Trilogie.




Nickname 12.11.2019, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe von Michelle Marly

Auf der Suche nach l'eau d'amour.
Paris, 1919: Coco Chanel ist es gelungen, ein erfolgreiches Modeunternehmen aufzubauen. Doch als ihr Geliebter Boy Capel bei einem Unfall stirbt, ist sie vor Trauer wie gelähmt. Erst der Plan, ihrer Liebe zu ihm mit einem Parfüm zu gedenken, verleiht ihr neue Tatkraft. Auf ihrer Suche danach begegnet sie dem charismatischen Dimitri Romanow. Mit ihm an ihrer Seite reist Coco nach Südfrankreich, in die Wiege aller großen Düfte, und kommt schon bald dem Duft der Liebe auf die Spur.
Coco Chanel – eine einzigartige Frau und eine große Liebende. Dies ist ihre Geschichte.

Aufbau-Verlag, 496 Seiten

Coco Chanel ist eine faszinierende Persönlichkeit. Dieser Roman, der sich sehr an Ihre Biografien hält, erzählt von einer sehr kurzen Zeit in ihrem Leben, von der Zeit, in der dieser wunderbare große Duft entstand. Auch ich habe diesen Duft eine zeitlang benutzt und hatte ihn regelrecht beim Lesen unter der Nase.
Diese Episode in ihrem Leben wird sehr einfühlsam und warmherzig erzählt. Michelle Marly hat einen sehr schönen flüssigen Schreibstil. Man taucht regelrecht in diese Welt rund um Coco Chanel ein. Gut fand ich auch, dass am Ende die vorkommenden Personen nochmal aufgelistet und ein wenig beschrieben wurden.
Etwas abgerissen fühlt sich das Ende dann an, dass in Wahrheit kein Ende, sondern ein Anfang von etwas ganz Großem war. Dennoch hätte ich noch ein wenig mehr von dieser interessante Persönlichkeit gelesen.

Dieser wohl sehr wichtige Abschnitt in ihrem Leben wurde auch verfilmt: "Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft" mit der wunderbaren Audrey Tautou. Buch und Film haben aber nichts miteinander zu tun. Im Grunde genommen beginnt das Buch dort, wo der Film endete. Von daher ist diese Kombination sicherlich ganz reizvoll.


Nickname 11.11.2019, 14.35 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Bretonische Brandung von Jean-Luc Bannalec

2. Fall von Kommissar Dupin

 

Zehn Seemeilen vor Concarneau: Die sagenumwobenen Glénan-Inseln wirken mit ihrem weißen Sand und kristallklaren Wasser wie ein karibisches Paradies – bis eines schönen Maitages drei Leichen angespült werden. Das hat Kommissar Dupin gerade noch gefehlt: eine wackelige Bootsfahrt am frühen Morgen, ein nervtötender Präfekt, zu wenig Kaffee und keinerlei Anhaltspunkte. Wer sind die Toten? Wurden sie Opfer des heftigen nächtlichen Unwetters? Zuerst deutet alles darauf hin. Doch dann führen die Ermittlungen den Kommissar tief in die Geschichte der Inseln und ihrer eigensinnigen Bewohner und bringen eine dramatische Gewissheit ans Licht ..

 

KiWi Verlag, 384 Seiten



Der 2. Teil der Dupin-Serie habe ich ebenfalls in der Bretagne gelesen und war fasziniert von den Beschreibungen der Glénan-Inseln. Man konnte förmlich diese spezielle Atmosphäre spüren, die dort herrscht. Auch hier ist dem Autor wichtig, ein wenig dem Leser die Bretagne und die Eigenheiten der Bretonen nahe zu bringen. Als Bretagne-Fan liebe ich diese Erklärungen, manch ein anderer mag sie vielleicht stören. Das ist eine Frage des Geschmacks. Der Fall ist sehr spannend beschrieben und bis zum Ende rätselt man, wer denn nun der Mörder ist und ermittelt als Leser fleißig mit. Auch diese Atmosphäre, mitten in den Ermittlungen zwischen den Inselbewohnern zu sitzen, abgeschnitten vom Rest der Welt, weil der Atlantik gerade launisch ist, hat mich mitgerissen. Wenn man dann dieses Buch auch noch am Meer liest und dabei den Wellen zuschaut, gewinnt es zusätzlich an Unterhaltung. 




Nickname 31.10.2019, 07.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Bretonische Verhältnisse von Jean-Luc Bannalec

1. Teil der Dupin-Reihe von Jean-Luc Bannalec

Hochsaison in der Bretagne: Im malerischen Künstlerdorf Pont Aven wird an einem heißen Julimorgen der hochbetagte Besitzer des berühmtesten Hotels am Platz brutal erstochen aufgefunden. Kommissar Dupin, eingefleischter Pariser und zwangsversetzt ans Ende der Welt, übernimmt den Fall und stößt in der bretonischen Sommeridylle auf ungeahnte Abgründe …

 

KiWi Paperback, 320 Seiten




Ich bin bekennender Bretagne-Fan und hatte mir fest vorgenommen, diese Serie in der Bretagne zu beginnen. Das hat ein wenig gedauert, doch nun habe ich dieses Jahr in der Bretagne den ersten Teil im entsprechende Umfeld regelrecht verschlungen. Es ist schon etwas anderes, wenn man die Orte ein wenig kennt. Und natürlich hat es Pont Aven auf meine Liste der beim nächsten Mal zu besuchende Orte geschafft. Ich fand es auch toll, dass Bannalec auf die Eigenarten der Bretonen eingeht und diese auch erklärt. Ein Außenseiter versteht mitunter nicht immer die Reaktionen der doch sehr eigensinnigen Bretonen.
Natürlich ist dieser spannender Krimi auch etwas für nicht Ortskundige. Die Charaktere, besonders der von Dupin, sind sehr liebevoll und ein wenig kautzig beschrieben, der Fall spannend erzählt. Besonders gut finde ich, dass man als Leser die Ermittlung und auch die entsprechenden Gedankengänge mitverfolgen kann. Dadurch ist dieser Krimi mit seinen Ausschweifungen zur Bretagne und den Bretonen im Besonderen, ein wenig gemächlicher in den Aktionen. Das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks und vielleicht nicht für jedermann interessant. Mir hat es gut gefallen und mich gut unterhalten.

Nickname 31.10.2019, 07.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe von Gilles Legardinier

Als der Arzt Thomas Sellac erfährt, dass er eine inzwischen 20-jährige Tochter hat, fällt er aus allen Wolken. Wie soll er Emma nach so langer Zeit ein guter Vater sein? Hals über Kopf kehrt er in seine Pariser Heimat zurück und nimmt einen Posten an, den keiner haben will, um in Emmas Nähe zu leben: Er wird Direktor eines kleinen Altenheims mit nur fünf schrulligen Bewohnern und der wunderbaren Krankenschwester Pauline. Doch die älteren Herrschaften stellen sich als Glücksfall heraus – denn schnell kommen sie hinter das Geheimnis ihres liebenswürdigen Leiters und tun daraufhin ihr Möglichstes, um Vater und Tochter zu vereinen …

 

Goldmann Verlag, 448 Seiten



Wie auch schon bei Monsieur Blake und der Zauber der Liebe hat mich auch diese Geschichte besonders durch die skurrilen eigensinnigen Charaktere verzaubert. Sehr warmherzig und liebevoll, aber auch humorvoll und zeitweise ein wenig schräg erzählt Gilles Legardinier die Geschichte von Thomas Sellac, der erst 20 Jahre später erfährt, dass er eine Tochter hat und nun seinen Weg zu ihr sucht - und mit Hilfe der Senioren - auch findet.

Ein sehr unterhaltsamer Roman, gespickt mit der einen oder anderen Lebensweisheit. Ein Wohlfühlroman für die gemütlichen Stunden.


Nr. 55 Daggis Challenge




Nickname 31.10.2019, 07.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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